Der Krauthobel wanderte von Haus zu Haus – Die Erntefeier wurde vorbereitet
Hauptlehrer Ernst Müns zu Grabe getragen
„Aawersch Lina“ und ihr Zimtwaffeleisen
Die UHG drückt dem Dorf ihren kulturellen Stempel auf
Gelogen, dass sich die Balken bogen – UHG Hoof präsentierte gelungenen Theaterabend
Die Kinder fehlten im Unterricht, weil sie bei der Ernte helfen mussten – Drei Lehrer sind im Krieg gefallen
Als es noch Kartoffelferien für die Schulkinder gab
Als die Bauern die Knechte und Mägde noch dingten
Drei Vereine – ein großes Fest. Sportler, Musiker und Gartenbauern feierten gemeinsam das 50jährige Vereinsjubiläum
Die Schulkinder ließen die Drachen steigen – Die Väter halfen beim Basteln in der Schule
Legendäre Pflanzaktion auf dem Rosenberg – 25 Patenbäume wurden gepflanzt
Ortspolizeibeschlüsse der Gemeinde Hoof
Im Gerberstall wurde eine Baumschule errichtet – An der Brücke über den Grügelborn wird eine Kelter errichtet
Erinnerungen an die landwirtschaftliche Winterschule im Ostertal
„Korekaschde mit Hut“ gebaut – Ernteromantik auf dem Hoofer Rosenberg
Auf einer Bannbegehung besucht die Schule die Stätte der ehemaligen Glashütte in Hoof
Geschichtliches vom Ostertal – Drei edle Ritter machten drei adeligen Schwestern den Hof
Aus der Chronik des Obst- und Gartenbauvereins Hoof
„Heemer“ feiern Jubiläumskirmes – 125 Jahre Kirmes in Hoof
Straußrede war der Höhepunkt der „Heemer Kerb“
Spielende Kinder durch Gift gefährdet – Rattenbekämpfungsaktion in Hoof
Der Hoofer Erlenhof hat seine Wurzeln in „Alt-Perersch-Bauernhaus“
Als das mittlere Ostertal noch seinen König hatte
Vereinsgeschehen früher und heute
Die „Heemer Kerb“ ist das einzige echte Kirchweihfest im Ostertal
Ein uralter Kirmesbrauch: Das „Brezel-Ausdanze“ an der „Heemer Kerb“
Die Hoofer „Kerweredd“ nach dem Zweiten Weltkrieg
Sitten und Bräuche bei der Hoofer Dorfkirmes
Treiben wie auf der Kirmes um die „Jungfrau vom Ostertal“ – Brunnenanlage im Dorfkern von Niederkirchen eingeweiht
Wegen Bombenangriffe der Amerikaner wurde die Schule geschlossen
Chronologische Auflistung der wichtigsten Ereignisse im Mittelalter im Ostertal
Der biblische Garten an der Margarethenkirche in Niederkirchen
Als es noch Ehelehre, Säuglingslehre und Erziehungslehre in der Hauswirtschaftsschule in Niederkirchen gab
Von den Wirren der Kriege von 1618 bis 1870/71 im Ostertal
Vom Wildfangstreit
140 Jahre evangelische Kirche in Hoof
Von der Prügelstrafe und der Backpfeife früher in der Schule
„Perersch Karl“ und sein Bauerhof in der Vorstadt
Am Friedhof um die Kirche in Niederkirchen fanden bis 1820 alle Ostertäler ihre letzte Ruhestätte
Alte Sitten und Bräuche in früheren Zeiten in Hoof, die heute fast alle ausgestorben sind
Aus der Chronik des Angelsportvereins Hoof
Die Geschichte der spätgotischen Margarethenkirche in Niederkirchen
Ein Blick zurück in die gemeinsame Geschichte von Hoof und Leitersweiler
Die Gemeinde Niederkirchen trat 1538 der Reformation bei
Die Anfänge der Pfarreien und Kirchen im Ostertal
Die Winterschullehrer wurden von der Gemeinde wie ein Knecht gedungen
Das Lied vom armen Dorfschulmeisterlein
Die Hoofer Bürger im Zweiten Weltkrieg
Vom „Hartz-Krämer“ im Ostertal
Als es früher noch eine Dämmerstunde gab
Aus der Chronik des Sportvereins Hoof
Aus der Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Hoof
„Waldbrand im Hoofer Siedlungsgelände bekämpft“
Einweihung der zweiten Station des „Baum-Kreuz-Weges“ am Hoofer Bunker
Im „Priel“ („Brühl“) standen die Armenhäuser
Die Chronik des Heimat- und Kulturvereins Ostertal
Von Bauerntrachten in unserem Dorf
Spinn- und Strickabende in „Alt-Pererschs-Haus“
Riesensensation im Ostertal
Aus der Chronik des Landfrauenvereins Mittleres Ostertal
In Bibelkunde sehr gut – Bauernkinder waren im Unterricht schläfrig
Die Dorfbewohner waren früher Ackerer
Die meisten Hoofer wählten die Kommunistische Partei
Der Bund Naturschutz Ostertal ist der größte Naturschutzverein im Saarland
Der Kindersegen in Hoof war reichlich – Viele Familien waren bitterarm
Eine Sage vom Klingelwald – „Feuer hütet den Klingelwald“
Die Sage „vom geheimnisvollen Niesen“ im Wiesental zwischen Werschweiler und Niederkirchen
Karl Lang, eine legendäre Ostertaler Persönlichkeit
Hoof im Wandel der Zeit: Vom Ackerer zum Bergarbeiter
Die ältesten Untertanen in Hoof von 1606
Aus der Chronik des VdK Ostertal
Das Leben im Dorf im Kriegsjahr 1915 – Den Wert der „Bergmannskuh“, der Ziege, lernte man kennen
Die Bauern mussten Frondienste für die französische Herrschaft leisten
Von der Kapelle zum Gotteshaus
Peter Volz, eine besondere Ostertaler Persönlichkeit
Eingegangene Siedlungen (Wüstungen) in Hoof und in der Umgebung
Aus der Chronik des Bienenzuchtvereins Ostertal
Quellenverzeichnis
Vorspann: Die Entrümpelung des Speichers in der alten Schule in Hoof
Der „Herrgott“ in Leitersweiler war ein gebürtiger „Heemer“
Meine erste Stelle als Junglehrer trat ich am 15. April 1958 in der Evang. Volksschule in Brebach-Fechingen an, wo ich im ersten Jahr eine 8. Klasse mit „sage und schreibe“ 82 Schüler unterrichtete: für die heutige Zeit unvorstellbar. Schon in jener Zeit fuhren wir von meinem Geburtsort Steinbach aus an Samstagabenden und an Sonntagen mit dem Ostertal-Zug, dem „Ostertaler Lottchen“, bis nach Niederkirchen, Hoof und Osterbrücken. Nach Fürth, Dörrenbach und Werschweiler liefen wir zu Fuß.
Nach Ablegung meiner 2. Lehrerprüfung in Brebach am 24. Juni 1960 wurde ich an die Evang. Volksschule in Hoof versetzt, wo ich am 28. August 1960 meinen Dienst antrat. Damals bestand ja für die Lehrer eine Dienstpflicht, sie mussten in dem Ort wohnen, wo sie unterrichteten. So wohnte ich vorher auch 2 ½ Jahre in Brebach-Fechingen, wo ich u. a. auch im Haus von Herbert Binkert wohnte, der ja in den 50er Jahren Fußballspieler beim 1. FC Saarbrücken war, ein legendärer saarländischer Fußballnationalspieler.
Es war ein unendlicher Zufall, wie ich als gebürtiger Steinbacher letztendlich als junger Lehrer nach Hoof kam. Auf der Steinbacher „Quetschekerb“ (Septemberkirmes) lernte ich im September 1959 meine spätere Ehefrau Waltrud kennen. Sie war dort mit ihrer Schwester Marga zusammen auf der Kirmes. Ihre Cousine Irmtrud aus dem benachbarten Dörrenbach war nach Steinbach verheiratet. Irmtrud hatte Waltrud und Marga zur Kirmes eingeladen, wie das früher unter Verwandten so war. Beim Kirmestanz im Zelt lernten wir uns kennen. Es war meine erste Liebe. Von da ab fuhr ich fast jeden Samstagabend, wenn ich von Brebach nach Steinbach zurückkam, mit dem Ostertaler „Lottchen“ nach Hoof. Es war eine wunderschöne Zeit. Und die Hoofer Aprilkirmes, das erste Kirchweihfest im Jahr, zog hunderte von jungen Besuchern magisch an.
Doch drehe ich diese Zeit einige Jahre zurück, denn die ersten Erlebnisse in Hoof hatte ich schon Anfang und Mitte der 50er Jahre. Ich spielte in der Steinbacher Jugendmannschaft Fußball und da bekam ich die ersten Kontakte mit den Jugendfußballspielern in Hoof. Ich erinnere mich ganz besonders an zwei Jugendfußballspiele in Hoof und in Steinbach, das muss wohl 1952 und 1953 gewesen sein. Wir spielten im Hoofer „Gerberstall“, wo damals der erste Hoofer Sportplatz war. Es war ein recht kleines Spielfeld. Ich machte einen Abschlag von der Strafraumgrenze unseres Tores und der Ball flog ins Hoofer Tor. Ein anderes Jugendspiel in jener Zeit auf dem Sportplatz in Steinbach gegen Hoof ist in die Geschichte eingegangen, und noch heute erinnern sich die Hoofer an dieses legendäre Fußballspiel. Das Spiel in Steinbach stand unentschieden 1:1. Unsere Steinbacher Mannschaft brauchte aber einen Sieg, um Meister zu werden; auch Hoof brauchte zur Meisterschaft einen Sieg. Nun war aber aus unerklärlichen Gründen der Schiedsrichter ausgeblieben. Ein Einheimischer pfiff das entscheidende Spiel. Es war Erich Spettmann, kein gebürtiger Steinbacher, sondern ein im Krieg Vertriebener aus Ostpreußen. Das Spiel stand immer noch 1:1, doch Spettmann ließ weiterspielen, immer wieder, immer wieder. Er überzog die normale Spielzeit um wohl eine halbe Stunde, bis das Steinbacher Siegestor fiel. Das wäre für uns Steinbacher die Meisterschaft gewesen. Die Hoofer Jugendspieler ärgerten sich außerordentlich, wurden sie doch regelrecht beschissen. Auf Beschwerde des SV Hoof wurde dann das Spiel in St. Wendel wiederholt, wo Hoof dann verdient gewann und Meister wurde.
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