Ritchie Pogorzelski - Die Prätorianer

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Kaiserliche Bodyguards Fast 350 Jahre lang waren sie die Elitetruppe des römischen Militärs und übten enormen Einfluss auf die Politik und die Regenten Roms aus: Die Prätorianer. Sie besaßen die Macht, Kaiser auszurufen, deren Leben in ihren Händen lag, denn die Prätorianer entschieden mitunter über den Tod dessen, den sie eigentlich schützen sollten. Von den Anfängen unter Kaiser Augustus bis hin zur Auflösung der Prätorianer durch Konstantin den Großen beschreibt der Autor die Entwicklung der antiken Garde und analysiert die Funktion ihrer Befehlshaber und deren Rolle in der römischen Politik. Den Leser erwarten spannende Geschichten zu Intrigen am kaiserlichen Hof begleitet von archäologischen Befunden und antiken Zitaten als materiellen und literarischen Zeugen. Das Bildmaterial besticht durch die in Handarbeit nachkolorierten Reliefs, die die Prätorianer als kaiserliche Leibgarde im Zentrum der Macht lebendig werden lassen.

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(Sueton, Claudius, 25)

Die Peregrini

Die Peregrini bildeten keine feste Einheit, sondern waren Soldaten aus den verschiedenen Provinzen, die an einem Ort zusammengefasst waren. Diese wurden in der castra peregrina auf dem Caelius nahe dem kaiserlichen Palast stationiert. Das konnten abkommandierte Soldaten aus den Provinzen für einen speziellen Dienst in der Hauptstadt sein oder auch Flottensoldaten aus Misenum oder Ravenna. Die beiden größten Gruppen aber bildeten die speculatores legionis und die frumentarii. Die speculatores legionis zählten zum Stab des Statthalters und übermittelten Botschaften und Befehle zwischen den Provinzen und Rom. Sie waren mit einem besonderen Schuh, der speculatoria caliga, und einer besonderen Lanze (lanceae) ausgestattet, womit sie sich von den übrigen Soldaten des Heeres unterschieden. Wie diese genau aussahen, wird uns nicht überliefert. Befehligt wurden sie von einem princeps peregrinorum, seinem subprinceps und den centuriones peregrinorum.

Die Ausrüstung der Prätorianer

Der Annahme, die Prätorianer hätten antike, historisierende Waffen und Ausrüstung getragen, ist zu widersprechen. Man muss hier zwischen der Ausrüstung bei Zeremonien und der im Kampf getragenen unterscheiden. Die Prätorianer haben nach Quellen wie Herodian Waffen besessen, die reich mit Gold- und Silbereinlagen verziert waren. Über Farben der Tunika, des Helmschmuckes oder der Schilder haben wir allerdings kaum Kenntnisse. Es gibt lediglich eine kurze schriftliche Überlieferung eines Briefs von Kaiser Valerian an seinen Prätorianerpräfekten Mulvius Gallicanus mit der Bitte, den neuen Tribunen Probus mit zwei roten Tuniken auszustatten. Daraus ergibt sich, dass höhere Offiziere eine rote Tunika trugen und sich dadurch von den übrigen Chargen absetzten. Die Behauptung, dass Centurionen und gemeine Soldaten immer rot als Farbe trugen, ist demnach falsch. Auf kaum einem Relief oder Grabstein sind Farbreste erhalten. Hier müssen in Zukunft weitere wissenschaftliche Untersuchungen vorgenommen werden, um Farbreste zu belegen. Das einzige, was wir sagen können, ist, dass die Farben Purpur und Weiß nicht in Frage kommen. Es gibt zwar ein Mosaik, das sogenannte Nilmosaik von Palestrina (Abb. 5), auf dem zwei Soldaten gezeigt sind, die ein rechteckiges Schild mit sehr großem Skorpion, eine weiße Tunika und einen Helm mit weißem Busch tragen. Doch aufgrund der sie umgebenden Soldaten kann widerlegt werden, dass es sich um Prätorianer handelt. Die sie umgebenden Soldaten sind mit runden und ovalen Schilden ausgestattet. Sie tragen weiße, bläuliche und sandfarbene Tuniken und zum Teil phrygische Helme, die definitiv nicht römisch sind, sondern aus dem hellenistischen Raum stammen, zudem aus einer Zeit, als es die Prätorianergarde de facto noch nicht gab.

Abb 5Mosaik mit einer Nillandschaft Teilausschnitt eines großen Mosaiks aus - фото 6

Abb. 5:Mosaik mit einer Nillandschaft. Teilausschnitt eines großen Mosaiks aus Palestrina mit einer kleinen Lagerszene unter einer Pergola am mittleren unteren Bildrand. Die Beschriftung des Mosaiks ist in griechischen Buchstaben gehalten. Museo Archeologico Nazionale (Palazzo Barberini).

Zudem wurden im alten Rom weiße Gewänder nur zu bestimmten Anlässen (Festlichkeiten, Opferungen usw.), aber auch von bestimmten Personen, denen ein besonderes Amt oblag, getragen. Kandidaten, die sich um ein Amt bewarben, trugen die sogenannte toga candita, eine speziell mit weißer Kreide behandeltete Toga, die so fast blütenweiß erschien.

„Weißen Gewandes steigt man hinauf zum tarpeischen Felsen. Denn für den festlichen Tag kleidet sich festlich das Volk! Neu ziehen die fasces voraus, neu schimmert der glänzende Purpur, neu ist die Last, die der Stuhl schimmernd zu tragen empfängt.“

(Ovid F.1, 79 ff. – Amtsantritt der Konsuln)

Die Farbe Weiß war also eine besondere Farbe für ein besonderes Gewand und einen bestimmten Anlass. Kaiser Gallienus (um 218 – 268 n. Chr.) hat, um die Soldaten auf seine Seite zu ziehen, das Recht, weißgekleidet zu defilieren auf die Mannschaften ausgeweitet. Diese albata decursio war seit Septimius Severus das Privileg der Centurionen. Somit wird ganz eindeutig darauf hingewiesen, dass eine weiße Bekleidung nicht nur für den gemeinen Soldaten, sondern auch für Centurionen nur zu bestimmten Anlässen getragen werden durfte. Ab wann weiße Kleidung nicht mehr als sakral angesehen wurde, ist nicht bekannt. So darf die Farbe Weiß für den einfachen Soldaten als auch für den Prätorianer bis zum Ende des 3. Jhs. n. Chr. ausgeschlossen werden. Die Darstellung von farbigen Tuniken obliegt also unserer modernen Vorstellung und ist reine Spekulation. Dass es eine spezielle Tracht für Prätorianer gab, zeigt uns eine Stelle bei Herodian (Buch 1, Kapitel 10), wo sich ein gewisser Maternus in der Tracht der Prätorianer unter dieselben mischen will, um Commodus bei einer Prozession zu ermorden.

Die Prätorianer hatten nach heutigen Erkenntnissen fünf verschiedene Uniformen:

das Friedensgewand (Toga) für den Wachdienst, das Festgewand, die Paradeuniform, den „Kleinen Dienstanzug“ und die Feldausrüstung.

Das Friedensgewand

In Rom trug der Prätorianer in der Regel die Toga ohne sichtbare Waffen. Beim Dienst in Rom trugen die Prätorianer in der Regel die Toga, unter der das Schwert nicht sichtbar getragen wurde. Das Tragen von Waffen in der Öffentlichkeit bzw. innerhalb des Pomeriums war strengstens verboten. Sie zu zeigen galt als gesetzeswidrige Gewaltandrohung und somit als Inbegriff der Verletzung des Sakralrechts.

Tacitus (16, 27) beschreibt hierzu das Senatsgericht gegen Thrasea Paetus im Jahr 66 n. Chr.:

„Am folgenden Morgen besetzten zwei prätorische Kohorten in voller Rüstung den Tempel der Venus Genetrix auf dem Caesarforum. Vor dem Eingang zur Kurie hatte sich eine Menge von Togaträgern gelagert, die aber ihre Schwerter schlecht verbargen, und auf den Marktplätzen und in den Basiliken waren ebenfalls Soldatenabteilungen aufgestellt.“

Tacitus berichtet auch, dass die Prätorianer beim täglichen Wachwechsel nicht in Uniform, sondern als cohors togata durch die Stadt zogen.

Das Festgewand

Zur Veranschaulichung dient uns die Schilderung Herodians (Buch 2, Kapitel 13), als Severus die Garde ausschalten will: „ … erlässt er ein allgemeines Schreiben an das gesamte Prätorianerkorps, worin er ihnen befiehlt, unter Zurücklassung des gesamten Gepäcks und der Waffenrüstung in friedlichem Aufzug aus dem Lager auszurücken, wie es dem Kaiser, wenn er ein Opfer oder einen Festzug hält, vorauszugehen pflegt. Dann sollte es dem Severus den Huldigungseid leisten … Die Soldaten vertrauten dieser Botschaft. Sie ließen ihre Waffen sämtlich zurück und zogen, nur mit ihren Festkleidern angetan und mit Lorbeerzweigen in den Händen, eiligst hinaus …“

Dies bedeutet, dass sie nur mit Tunika und Gürtel bekleidet waren.

Die Paradeuniform

Der heutige Begriff Paradeuniform ist ein wenig irritierend, da die römischen Soldaten bei den Paraden und Triumphmärschen in der Stadt Rom keine Rüstung tragen durften. Im Schmuck ihrer Waffen traten die Soldaten allerdings bei ihrem Soldempfang an, wo sie nicht nur ihre militärischen Auszeichnungen trugen, sondern auch ihre besten Kleider und Rüstungen (Abb. 6, 9). Diese Ausrüstung ist uns durch das „Prätorianer-Relief“ im Louvre (Abb. 32) bestens bekannt. Die Soldaten tragen einen Helm mit Federbusch, ein großes, gewölbtes Ovalscutum, Tunika, gladius, Brustpanzer, calceus equestes und ein cingulum militare. Im Hintergrund sind die Spitzen der pila zu erkennen.

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