Ritchie Pogorzelski - Die Prätorianer

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Kaiserliche Bodyguards Fast 350 Jahre lang waren sie die Elitetruppe des römischen Militärs und übten enormen Einfluss auf die Politik und die Regenten Roms aus: Die Prätorianer. Sie besaßen die Macht, Kaiser auszurufen, deren Leben in ihren Händen lag, denn die Prätorianer entschieden mitunter über den Tod dessen, den sie eigentlich schützen sollten. Von den Anfängen unter Kaiser Augustus bis hin zur Auflösung der Prätorianer durch Konstantin den Großen beschreibt der Autor die Entwicklung der antiken Garde und analysiert die Funktion ihrer Befehlshaber und deren Rolle in der römischen Politik. Den Leser erwarten spannende Geschichten zu Intrigen am kaiserlichen Hof begleitet von archäologischen Befunden und antiken Zitaten als materiellen und literarischen Zeugen. Das Bildmaterial besticht durch die in Handarbeit nachkolorierten Reliefs, die die Prätorianer als kaiserliche Leibgarde im Zentrum der Macht lebendig werden lassen.

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Oft waren es nur die Präfekten, die sich als Mörder betätigten und den Rest vor vollendete Tatsachen stellten. Wie wir sehen werden, waren es im 1. Jh. n. Chr. zwei, im 2. Jh. n. Chr. nur einer und im durch Krisen gekennzeichneten 3. Jh. n. Chr. sechs Kaiser, die durch die Hände der Prätorianer getötet wurden. Darunter waren Persönlichkeiten wie Caligula oder Domitian, die in der Geschichtsschreibung häufig negativ skizziert und als wahnsinnig oder grausam bezeichnet wurden. Dem gegenüber steht die weit größere Zahl von Herrschern, die durch Soldaten der Legionen zu Tode kamen. Durch die große Machtfülle ihrer Präfekten konnte die Garde schnell in politische Auseinandersetzungen hineingezogen werden. Der Ehrgeiz einzelner Präfekten sorgte oft für eine ungewollte Teilnahme der gesamten Garde am politischen Sturz bestimmter Kaiser. Die Garde war an sich nicht an der Politik, sondern vielmehr am Geld interessiert. Regierte ein in den Augen der Prätorianer eher geiziger Kaiser, griffen diese mitunter auch in die Politik ein. Jedoch bewies die Garde gerade bei guten und starken Kaisern absolute Loyalität.

„ …; darüber hinaus erhielten die Prätorianer pro Kopf 1.000 Denare, weil sie sich Sejan nicht angeschlossen hatten, …“

(Sueton, Tiberius, 48)

Von der Regentschaft Vespasians bis zum Tode des Commodus vergingen über 120 Jahre, in denen die Prätorianer dem jeweiligen Kaiserhaus treu ergeben waren. Nur bei „schlechten“ und schwachen Kaisern zog die Garde bzw. Teile von ihr die Konsequenzen und setzte ihre Macht ein, um einen neuen aus ihrer Sicht fähigeren Kaiser auf den Thron zu setzen. Auf Caligula folgte z. B. Claudius und auf Elagabalus Severus Alexander. Der Ruf der Prätorianer ist weitaus schlechter als ihre Taten in Wirklichkeit waren. Gerade unsere jüngere Vergangenheit und, nicht zu vergessen, Hollywood haben diesen Ruf erst geschaffen bzw. verstärkt und so zu unserem heutigen Verständnis beigetragen. Denn alle Leibgarden von Diktatoren oder anderen Despoten wurden über die Jahrhunderte automatisch mit den Prätorianern gleichgesetzt. Mit dem vorliegenden Band soll Licht in die bisher dunkle Geschichte dieser Garde gebracht und gezeigt werden, dass diese Soldaten nicht nur Folterknechte, sondern die Elitetruppe des römischen Heeres waren.

Abb 1Münze des Galba mit adlocutioSzene Galba steht auf einem Podest vor - фото 2

Abb. 1:Münze des Galba mit adlocutio-Szene. Galba steht auf einem Podest vor seinen Liktoren und Prätorianern. Der vorderste Soldat trägt einen rechteckigen Schild mit einem Umbo in Form eines Kopfes. Es scheint sich um das Gesicht Galbas zu handeln. Hierdurch sollte die enge Verbindung zu ihm verdeutlicht werden. (Fundort unbekannt, Privatbesitz). Aufnahme: Andreas Pangerl, www.romancoins.info.

Um das Problem gleichzeitig agierender kaiserlicher Protagonisten und ihrer Prätorianer aufzulösen und die teilweise eng miteinander verwobenen Geschicke der einzelnen Personen adäquat darzustellen zu können, hat sich der Autor zu einer konsequent chronologischen Darstellung der Kaiser und ihrer Prätorianerpräfekten entschieden.

Wie schon im ersten Band des Autors „Die Traianssäule in Rom – Dokumentation eines Krieges in Farbe“ wurden auch hier die Reliefs farbig gefasst, um eine größtmögliche Anschaulichkeit zu gewährleisten. Farbreste an Grabsteinen und Reliefs, literarische Hinweise über Farben der römischen Kleidung sowie die große Anzahl an Wandmalereien und bunten Mosaiken haben hierbei als Vorlage gedient.

Die malerischen Arbeiten von Angi Delrey waren dem Verfasser eine wertvolle Hilfe, mit der es möglich wurde, einen Großteil der hier abgebildeten Reliefs farbig darzustellen.

Für die Entstehung dieses Bandes dankt der Autor vor allem dem Nünnerich-Asmus Verlag für alle im Vorfeld notwendigen Arbeiten, um diesen Band erscheinen zu lassen, dem archäologischen Institut in Köln für die Möglichkeit der Recherche, Herrn Andreas Pangerl und dem Deutschen Archäologischen Institut (DAI) für die freundliche Bereitstellung von Abbildungsmaterial. Einen Großteil der Informationen über die castra praetoria verdankt der Autor der Arbeit von Frau Alexandra W. Busch, die in ihrem Werk „Militär in Rom“ den archäologischen Befund zusammengefasst hat.

Außerdem sei Holger von Grawert für die Unterstützung beim Entstehen des Bandes gedankt.

Ganz besonders herzlich möchte der Autor sich bei seinen Kindern Janina und Nicolas bedanken, die oft auf ihren Vater verzichten mussten, damit dieser die für diesen Band notwendigen Arbeiten durchführen konnte. Ihnen ist dieses Buch gewidmet.

Die Prätorianer

Die Prätorianer (lateinisch: praetoriani) waren keine Leibwächter, sondern eine Leibgarde. Die Leibgarde unterscheidet sich in einem wichtigen Aspekt von einer Wache: Sie steht nur einem Souverän zu. Als wichtigste Truppe in Rom war die Leibgarde das Instrument des Kaisers, um Verschwörungen und Rebellionen zu verhindern und Unruhen niederzuschlagen. Ihre Angehörigen waren der Kern der kaiserlichen Macht, konnten allerdings auch seine tödlichsten Feinde werden. Bei einer Garde hat es sich schon immer um eine Elitetruppe gehandelt, deren Mitglieder nach strengen Kriterien aus der Armee ausgesucht wurden. Die Anforderungen, die an einen Gardisten gestellt wurden, waren außer einer bestimmten Mindestgröße auch Treue dem Herrscher gegenüber, Loyalität, militärische Disziplin, Fitness, Pflichterfüllung bis zur Aufopferung, ein gutes Erscheinungsbild und Intelligenz. Dies konnte nur von den Besten erfüllt werden. Über all dem stand der Korpsgeist als ideologischer Überbau.

Prätorische Kohorten bestanden schon in der Römischen Republik. Bei der Belagerung Numantias im Jahr 133 v. Chr. war es der römische Feldherr Scipio Aemilianus, der die bisherige Militärtradition wandelte. Auf seinen Befehl hin wurde eigens zu seinem persönlichen Schutz eine komplette Kohorte aufgestellt, die weder aus Liktoren noch aus Extraordinarii bestand. Somit ist sie schon während der Auseinandersetzungen der Republik das Leibregiment des Befehlshabers, des praetors. Mehr als alle anderen Einheiten war sie auf den Feldherrn eingeschworen. Der Begriff Prätorianer rührt vom Hauptplatz des Legionslagers mit dem Zelt des Feldherrn her, dem Praetorium. Es war Gewohnheit vieler römischer Generäle, aus den Rängen eine private Truppe von Soldaten auszusuchen, die als Leibgarde des Zeltes oder seiner eigenen Person agierten. Diese Truppe bestand sowohl aus Infanterie als auch aus Kavallerie. Die z. B. von Scipio auserwählten Männer fungierten ausschließlich als seine persönliche Leibgarde und wurden daher von nun an als prätorianische Garde bezeichnet. In Zukunft folgten viele andere Feldherren Scipios Beispiel und so wurde dieses spezielle Garderegiment, das man cohors praetoria nannte, auch von namhaften Männern wie etwa Iulius Caesar, Marcus Antonius oder Augustus während des Krieges eingesetzt (Abb. 2). Die prätorianische Garde war damit zu einem festen Bestandteil in der Armeestruktur sowie zu einem Statussymbol der jeweiligen Feldherren geworden. Im Jahr 25 v. Chr. wurden die Salasser von Terentius Varro besiegt. Der beste Teil ihres Landes wurde an einige Prätorianer verschenkt, wo später die Stadt Augusta Praetoria, das heutige Aosta, entstand. Nach der Seeschlacht bei Actium am 2. September 31 v. Chr. wurden viele Einheiten aufgelöst und die Veteranen zur Besiedlung der Kolonien Gunugu und Aosta verwendet.

Abb 2Denar des Marcus Antonius Die Münze wurde zum Gedenken an die - фото 3

Abb. 2:Denar des Marcus Antonius. Die Münze wurde zum Gedenken an die Unterstützung seitens der prätorischen Kohorten im Bürgerkrieg geschlagen (Fundort unbekannt, Privatbesitz). Aufnahme: Andreas Pangerl, www.romancoins.info.

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