Ritchie Pogorzelski - Die Prätorianer

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Kaiserliche Bodyguards Fast 350 Jahre lang waren sie die Elitetruppe des römischen Militärs und übten enormen Einfluss auf die Politik und die Regenten Roms aus: Die Prätorianer. Sie besaßen die Macht, Kaiser auszurufen, deren Leben in ihren Händen lag, denn die Prätorianer entschieden mitunter über den Tod dessen, den sie eigentlich schützen sollten. Von den Anfängen unter Kaiser Augustus bis hin zur Auflösung der Prätorianer durch Konstantin den Großen beschreibt der Autor die Entwicklung der antiken Garde und analysiert die Funktion ihrer Befehlshaber und deren Rolle in der römischen Politik. Den Leser erwarten spannende Geschichten zu Intrigen am kaiserlichen Hof begleitet von archäologischen Befunden und antiken Zitaten als materiellen und literarischen Zeugen. Das Bildmaterial besticht durch die in Handarbeit nachkolorierten Reliefs, die die Prätorianer als kaiserliche Leibgarde im Zentrum der Macht lebendig werden lassen.

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Abb 3Grabstele für Aurelius Saturninus eques cohortis VIII praetoriae - фото 4

Abb. 3:Grabstele für Aurelius Saturninus (eques cohortis VIII praetoriae) Inschrift: D(is) M(anibus)/​Aur(elio) Saturnino eq(uiti) coh(ortis) VIII pr(aetoriae) |(centuria)/​Verissimi qui militavit in leg(ione) se/​cunda Italica tesserarius ann(os) VI/​qui vixit an(nos) XXVIII Aur(elius) Optatianus/​eq(ues) fratri bene merenti posuit. Malerei von Angi Delrey nach dem Original aus Rom, Musei Vaticani, Galleria Lapidaria.

speculatores augusti

Die 300 speculatores augusti waren im gleichen Lager wie die Prätorianer untergebracht und unterstanden dem Befehl des Präfekten. Ihre Aufgabe war es, nicht nur die Sicherheit und die Begleitung des Kaisers zu gewährleisten, sondern auch speziellere Aufgaben zu erfüllen, wie die Hinrichtung von Verurteilten, von der uns Seneca berichtet. Ihre enge Bindung an den Kaiser äußerte sich schon in ihrem Namen speculator augusti. Äußerlich waren sie durch einen besonders langen Speer gekennzeichnet, der auch auf der Traianssäule abgebildet ist. Da sie einen eigenen Reitlehrer besaßen, muss auch ihr Reitstil anders gewesen sein. Kommandiert wurden sie von einem centurio speculatorum.

evocati augusti

Bei den evocati augusti handelt es sich um ehemalige Angehörige der Prätorianergarde, welche nach ihrer offiziellen Dienstzeit weiterdienten. Sie waren nicht nur im Stab der Prätorianerpräfekten, sondern wechselten oft zu den Legionen und wurden dort in höherem Rang eingestellt, meist als Centurionen oder Ausbilder. Somit nahmen sie aufgrund ihrer militärischen Erfahrung und den Aufgaben, die sie in Rom innehatten, eine herausragende Stellung bei der Ausbildung der römischen Armee ein. Dies setzt voraus, dass die Ausbildung in der Garde des Kaisers besonders effektiv war, sonst hätte der Kaiser sie nicht als Ausbilder zu den Truppen an die Grenze entsandt. Als ehrenvolle Auszeichnung sollen ihnen ein Goldring und ein stilisierter Rebstock, wie der der Centurionen, verliehen worden sein und sie trugen ein besonderes Schuhwerk, wie uns Cassius Dio berichtet (Abb. 4). Sie waren zumeist Spezialisten, deren besonderes Wissen und besondere Erfahrung auch nach ihrer Entlasung für die Kaiser von Bedeutung waren. Auf der Via dell’Abbondanza in Pompeji befindet sich das Haus eines ehemaligen evocatus augusti: Lucius Satrius Rufus. Als einziges Haus in dieser Stadt verfügte es über ein Namensschild an einem der Flügel seiner Eingangstür. Die kleine Bronzetafel trägt die Inschrift:

„L. SATRI RVFI, EVOCATIAVG (VSTI)A COMMENTAR(IIS)“

„Lucius Satrius Rufus, Berufener des Erhabenen als Berichterstatter“.

Abb 4Prätorianer als evocatus bei der Legion siehe auch - фото 5

Abb. 4:Prätorianer als evocatus bei der Legion (siehe auch www.cohors-praetoria.eu).

Der berühmteste evocati augusti war Caius Vedennius Moderatus aus Antium. Er hatte zehn Jahre in der 16. Gallischen Legion gedient, bevor er wohl im Jahr 69 n. Chr. durch Vitellius zu den Prätorianern versetzt wurde. Dort diente er acht weitere Jahre und wurde dann ehrenhaft entlassen. Vom Imperator zurückberufen, wurde er als evocatus augusti zum Baumeister in der Waffenwerkstatt des Kaisers (arcitectus armamentarii Imperatoris) ernannt. Als evocatus augusti diente er 23 weitere Jahre und wurde zweimal mit militärischen Auszeichnungen von Vespasian und von Domitian geehrt.

statores augusti

Man nimmt an, dass die statores augusti, wie die statores der Legionen, mit Botendiensten betraut waren.

cohortes urbanae – die städtischen Kohorten

Von Augustus ca. 13 v. Chr. nach demselben Muster wie die prätorischen Kohorten organisiert, erfüllten diese drei Kohorten Polizeiaufgaben. Sie sollten Unruhen und Tumulte eindämmen, Sicherheit und Ordnung garantieren und die Disziplin bei den Spielen aufrechterhalten. Ihre Nummerierung von X–XII schloss an die der Prätorianer an. Die Zahl der Kohorten mit einer Mannschaftsstärke von 500 wurde bis zum Ende der julisch-claudischen Dynastie auf neun erhöht, von denen drei nicht in Rom, sondern in anderen Städten (Ostia, Puteoli und Lugdunum) stationiert waren. Somit kommen wir auf eine Stärke von ca. 3.000 Mann innerhalb Roms. Auch diese wurden unter Septimius Severus verdoppelt und in vier Abteilungen gegliedert. Im Bürgerkrieg 68/​69 n. Chr. wurden die Städtischen Kohorten militärisch eingesetzt und dabei fast völlig aufgerieben. Kaiser Vespasian stellte vier neue Kohorten für Rom (X, XI, XII & XIX) sowie eine für Carthago mit der Nummer XIII auf. Befehligt wurden sie im 1. Jh. n. Chr. von einem adligen Stadtpräfekten senatorischen Ranges (praefectus urbi). So wurde dem Senat suggeriert, dass auch er eine Truppe zur Verfügung habe. Im 2. Jh. n. Chr. kamen sie dann aber unter den Befehl des Prätorianerpräfekten. In der Zeit von 20 – 23 n. Chr. wurden sie in demselben Lager wie die Prätorianer einquartiert, wo sie auch bis 270 n. Chr. blieben. Im Jahr 270 n. Chr. ließ ihnen Aurelian ein eigenes Lager bauen, die castra urbana am Forum Suarium in der Nähe des Marsfeldes. Ein Wechsel bzw. Aufstieg der Soldaten der städtischen Kohorten zu den Prätorianern war ein gängiges Verfahren. Die Einheiten blieben unverändert bis in konstantinische Zeit, wo sie durch das zivile officium des Stadtpräfekten ersetzt wurden.

cohortes vigilum – die Wachkohorten

Es bedurfte eines erneuten Großbrandes im Jahr 6 v. Chr., um Augustus die Problematik und die Notwendigkeit einer Umorganisation der Feuerwehren klar werden zu lassen. Augustus gründete nun die Organisation der vigiles (wörtlich „Wächter“), bestehend aus Freigelassenen, die zwei Funktionen ausübten: Nachtwache und ständige Feuerwehr. In Rom selbst befand sich mit den sieben Wachkohorten eine im Vergleich zu den Prätorianern und den cohortes urbanae erheblich weniger angesehene Truppe. Auch sie wurde unter Septimius Severus verdoppelt, sodass sie zu seiner Zeit eine Stärke von 7.000 Mann umfasste. Nach Cassius Dio stellten die vigiles auch Personal für die öffentlichen Thermen, die staatlichen Speicheranlagen und die Gefängnisse. Aus Trans Tiberim, dem heutigen Trastevere gibt es ein Graffito aus dem Wachraum der cohors VII. In den sieben stationes cohortium vigilum und 14 Wachlokalen (excubitoria) wurden diese Truppen über das gesamte Stadtgebiet verteilt untergebracht. Später wurden den Feuerwachen sogar eigene Kasernen zur Unterkunft bereitgestellt. Diese Truppe wurde ebenfalls militärisch organisiert. Das Oberkommando wurde einem aus dem Ritterstand stammenden praefectus vigilum übertragen. Nach Seneca (Epist. mor. 64, 1) patrouillierten die vigiles auch nachts durch ihre Bezirke, suchten nach möglichen Brandquellen und fahndeten nach Verstößen gegen die kaiserlichen Brandschutzvorschriften.

Aber auch die Prätorianer halfen aus, wie folgendes Zitat wiedergibt:

„Er (Drusus) wurde überdies ein solcher Trinker, dass er eines Nachts, als er zusammen mit den Prätorianern einigen Leuten, deren Besitz in Flammen stand, helfen musste …“

(Cassius Dio, Buch 57, 14, 10).

Später fielen den vigiles auch mehr und mehr polizeiliche Aufgaben zu. So konnte der römische Stadtpräfekt (praefectus urbi) sie bei Unruhen als Sicherheits- und im Notfall sogar als Kampftruppe einsetzen.

„In Puteoli und Ostia stationierte er je eine Kohorte, die die Aufgabe hatte, Feuersbrünste zu verhindern.“

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