Ritchie Pogorzelski - Die Prätorianer

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Kaiserliche Bodyguards Fast 350 Jahre lang waren sie die Elitetruppe des römischen Militärs und übten enormen Einfluss auf die Politik und die Regenten Roms aus: Die Prätorianer. Sie besaßen die Macht, Kaiser auszurufen, deren Leben in ihren Händen lag, denn die Prätorianer entschieden mitunter über den Tod dessen, den sie eigentlich schützen sollten. Von den Anfängen unter Kaiser Augustus bis hin zur Auflösung der Prätorianer durch Konstantin den Großen beschreibt der Autor die Entwicklung der antiken Garde und analysiert die Funktion ihrer Befehlshaber und deren Rolle in der römischen Politik. Den Leser erwarten spannende Geschichten zu Intrigen am kaiserlichen Hof begleitet von archäologischen Befunden und antiken Zitaten als materiellen und literarischen Zeugen. Das Bildmaterial besticht durch die in Handarbeit nachkolorierten Reliefs, die die Prätorianer als kaiserliche Leibgarde im Zentrum der Macht lebendig werden lassen.

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(Cassius Dio, Buch 52, 24)

Die Präfekten (praefectus praetoriae) der Prätorianer wurden immer vom Kaiser ernannt. Diese hatten zunächst in erster Linie den Truppenbefehl über die Garde inne. Doch im Laufe der Zeit vergrößerte sich ihr Kompetenzbereich und weitete sich auf richterliche Aufgaben aus, die zunächst in Vertretung des Kaisers ausgeübt wurden, im 3. Jh. n. Chr. jedoch die Form einer selbständigen Gerichtsbarkeit annahmen. Neben den Kohorten unterstanden den Befehlshabern der Prätorianergarde, den praefecti, von denen es in der Regel jeweils zwei gab, weitere Truppenteile. Dies waren die speculatores und die statores (Polizei), die durch die Kaiser vor allem als politische Polizei, aber auch für Kurierdienste eingesetzt wurden, sowie die durch Traian geschaffene persönliche Kavallerie des Kaisers, die equites singulares augusti. Als Standeszeichen trugen die Präfekten, da sie Ritter waren, einen Goldring (anulus aureus) und einen vom Kaiser überreichten Dolch.

„ … als er (Traian) ihm (Suburanus) als Zeichen seiner Befehlsgewalt, wie üblich, einen Dolch überreichte, …“

(Aurelius Victor, Die römischen Kaiser, 13, 9)

Alexander Severus verlieh seinen Prätorianerpräfekten den senatorischen Rang und das Prädikat viri clarissimi, was zuvor nur selten oder nie der Fall gewesen war. In der Regel übersandte der Kaiser dem Nachfolger des Prätorianerpräfekten die mit einem Purpurstreifen besetzte Tunika durch einen Freigelassenen. Alexander Severus wollte die Prätorianerpräfekten deshalb im Stand der Senatoren sehen, damit nicht ein Nichtsenator über einen römischen Senator zu Gericht sitze. Vor ihm wurde die Senatorenwürde den Prätorianerpräfekten erst bei ihrem Ausscheiden aus dem Amt verliehen.

Führende Ritter bekamen zwar in ihren Häusern von Familienmitgliedern, Freunden und Klienten ebenso Ehrenstatuen wie Senatoren. Ihre Ehrung in der Öffentlichkeit war dagegen höchstens insoweit vorgesehen, als diese z. B. am Forum Boarium oder im Hafengebiet aufgestellt wurden. Auf dem Forum Romanum, den Kaiserforen oder in den Tempeln der Kaiser suchte man sie vergeblich. Als Inhaber der höchsten ritterlichen Dienststellung bildeten die Prätorianerpräfekten eine Ausnahme. Es ist kaum eine Überraschung, dass jene Präfekten, die den Kaisern ganz besonders nahe standen und eventuell sogar in deren Familie aufgenommen wurden, in der Öffentlichkeit zahlreiche Ehrenmonumente erhielten. Das Ansehen, das ein Prätorianerpräfekt als Inhaber des höchsten ritterlichen Amtes besaß, entsprach vielfach dem eines Senators in hohem prätorischen oder konsularem Rang. Jedoch waren diese den Spitzensenatoren nicht gleichgestellt. Fast alle Prätorianerpräfekten, die eine Ehrenstatue in der Öffentlichkeit besaßen, hatten eine Sonderstellung, die sie aus dem Kreis ihrer Kollegen deutlich heraushob. Sie hatten entweder senatorischen Rang oder einen Status, der dem eines Senators entsprach. Dies konnte die Verleihung der ornamenta triumphalia oder consularia sein, wie sie z. B. der Präfekt Tigellinus bzw. Seianus erhielt. Hierdurch wurden sie den Senatoren gleichgestellt.

Der praefectus praetorio von Augustus bis Diokletian

Seit dem Jahr 2 v. Chr. war der Prätorianerpräfekt Kommandeur der römischen Gardetruppen, die den Kaiser beschützten. Ursprünglich ein Amt mit nur geringer Macht, änderte sich dies unter Tiberius. Mehrmals kam es zu Umsturzversuchen gegen den Kaiser. In späterer Zeit vereinigte das Amt mehrere Befugnisse (Verwaltung, Heer, Finanzen), insbesondere waren um 200 n. Chr. die Prätorianerpräfekten Papinian, Ulpian und Iulius Paulus bedeutende römische Juristen, die gleichsam als Justizminister tätig waren und Wesentliches zur Weiterentwicklung des römischen Rechtes beitrugen. Im Laufe der Zeit erhielten sie von den Kaisern weitgehende richterliche Befugnisse in Straf- und Zivilsachen und übten bereits im 3. Jh. n. Chr. eine selbstständige Gerichtsbarkeit in Stellvertretung des Kaisers aus. Die Zahl der praefecti schwankte. Urspünglich waren es zwei, später konnte es jedoch vorkommen, dass drei oder mehr Personen dieses Amt bekleideten, gerade weil sie im Laufe der Zeit so viele (auch zivile) Kompetenzen erhalten hatten.

Der praefectus praetorio seit der Zeit Konstantins des Großen

In der Spätantike änderte sich die Funktion des Amtes grundlegend. Die praefecti wurden im Jahr 312 n. Chr., in der Regierungszeit Konstantins des Großen, im Hinblick auf ihren militärischen Einfluss entmachtet. Zu oft hatten sie sich mit der Hilfe der Garde in die Politik eingemischt. Daher entband Konstantin sie von ihren militärischen Aufgaben – die Prätorianergarde, die Konstantins Rivalen Maxentius loyal gedient hatte, wurde aufgelöst – und wies ihnen stattdessen rein zivile Aufgaben zu. Die Prätorianerpräfektur wurde somit zum zentralen Verwaltungsorgan des Reiches und entwickelte sich schließlich zur ersten Verwaltungsebene unterhalb des Kaisers.

Im Verlauf des 4. Jhs. n. Chr. entstanden drei Prätorianerpräfekturen, die von jeweils einem Prätorianerpräfekten verwaltet wurden:

praefectus praetorio per Orientem (für Thrakien, Kleinasien, Syrien und Ägypten)

praefectus praetorio Illyrici, Italiae et Africae und

praefectus praetorio Galliarum (für Britannien, Gallien und Hispanien).

Abb 25Münze des Nero Gezeigt ist hier eine Ansprache adlocutio vor den - фото 26

Abb. 25:Münze des Nero. Gezeigt ist hier eine Ansprache (adlocutio) vor den germanischen Leibwachen (corporis custodes). Es handelt sich um eine der wenigen Abbildungen dieser Kohorte. Sie tragen außer ihren Feldzeichen eine paenula, darunter eine kurze Tunika, ein cingulum mit Schurzstreifen sowie ein gladius an der rechten Seite. (Fundort unbekannt, Privatbesitz). Aufnahme: Andreas Pangerl, www.romancoins.info

Die Aufteilung des Reiches im Jahr 395 n. Chr. hatte Konsequenzen für die Präfekten, da die Präfektur Illyricum, Italica et Africa geteilt werden musste. Zum weströmischen Reich gehörten danach der praefectus praetorio Galliarum und der praefectus praetorio Italiae et Africae (dem auch Pannonien unterstand), zum Oströmischen Reich der praefectus praetorio per Orientem und ein praefectus praetorio Illyrici.

Seine wichtige Rolle behielt das Amt bis zum Ende der spätantiken Phase Ostroms im 7. Jh. n. Chr. Auch im Westen überdauerte es in Italien bis in die Zeit der Ostgotenkönige. Als es dann unter Kaiser Justinian I. gelang, 534 n. Chr. das Vandalenreich zu erobern, wurde das Gebiet sogleich einem neuen Prätorianerpräfekten unterstellt. Das gleiche geschah auch mit Italien nach den Gotenkriegen.

Um 540 n. Chr. führte der mächtige praefectus praetorio per Orientem Johannes der Kappadokier in Ostrom zahlreiche weitreichende Reformen durch. Erst mit dem Verlust der syrischen und afrikanischen Reichsgebiete zum Ende der Antike (632 n. Chr.) und der Neuorganisation des verbliebenen Reiches in Themen verlor das Amt des Präfekten seine zentrale Stellung und wurde bald abgeschafft. Die verbliebenen westlichen Gebiete in Italien und Nordafrika waren bereits unter Kaiser Maurikios als Exarchate reorganisiert worden.

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