John Valcone - Was hast DU zu verlieren?

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Vom Spielautomaten zurück in einen geregelten Alltag. Lernen Sie, mit Ihrer Sucht umzugehen, indem Sie die Sucht als Krankheit akzeptieren. Lernen Sie zu verstehen, warum man immer und immer wieder sein Geld verspielt. Lernen Sie die Illusion gezielt zu hinterfragen. Die ungeschönte Wahrheit für Spieler, Ex-Spieler und Angehörige. Sparen Sie sich viel Geld und lernen Sie, Ihr Leben zu genießen. Steigern Sie Ihre derzeitige Wahrnehmung durch Wissen, Motivation und vielen neuen Erkenntnissen. Ein unentbehrlicher Ratgeber für jeden Spieler, der endgültig einen Schlussstrich ziehen will.

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Nun, was geschieht in den kommenden Seiten? Ich werde es Ihnen kurz erklären, damit Sie bereits im Vorhinein wissen, was auf Sie zukommen wird. Denn niemand möchte Sie ins kalte Wasser werfen, ganz besonders ich nicht. Ich werde Dinge erzählen, erläutern und sogar absichtlich Tatsachen verdrehen. Ich werde Ihre Gefühle manipulieren, Ihr Verhalten aufdecken und Ihre Willenskraft, in Frage stellen. Alles was Sie machen müssen, ist lesen. Ich bitte Sie nur um eines, sobald Sie das Gefühl haben, dass sich die Zeilen wiederholen, lesen Sie trotzdem mindestens eine weitere Seite. Wenn Sie das Gefühl bekommen, dass das Geschriebene keinen Sinn ergibt, lesen Sie trotzdem eine weitere Seite. Immer wenn Ihnen Selbstzweifel oder Zweifel am Geschriebenen kommen, lesen Sie bitte eine weitere Seite. Das ist schon alles, sobald Sie das Gefühl bekommen, dass irgendetwas nicht stimmt, einfach eine weitere Seite lesen. Danach können Sie das Lesen aufhören, legen Sie das Buch für eine Weile weg, aber lesen Sie es unbedingt zu Ende. Denn eines ist klar, Sie schreiben das Ende, nicht ich. Wie Ihr Leben weitergeht, oder endet, liegt in Ihren Händen – nicht in den meinen.

CHAOS

SELBST DIE größte Unordnung besitzt ein gewisses System. Es gibt kein ungeregeltes Chaos, ähnlich ist es mit einem Computersystem, dort ist alles vorprogrammiert, denn Zufall oder Glück, kann ein System nicht umsetzen. Das Leben eines Spielers ist am Ende ein riesen großes Chaos, aber selbst dieses Chaos, wurde systematisch herbeigeführt. Wie oft gewinnt man tatsächlich am Automaten? Kennen Sie das, wenn Sie einen Teil Ihres Gehalts von der Bank abholen und zeitgleich daran denken, wie viel Sie davon verspielen können, ohne dass es extrem schaden wird? Im Klartext bedeutet das, dass man mit Verlust rechnet und dennoch betont man weiterhin, man würde nahezu immer nur gewinnen. Es ist ein Widerspruch, aber dennoch die Realität. Sobald der Stand des Kontos niedrig ist bzw. niedriger wird, dann rechnet man plötzlich nicht mehr mit Verlust, man hofft auf Gewinn, um das Minus ausgleichen zu können. Wie oft ist das bereits gelungen? Glücksspiel ist keine Frage des Glückes, sondern des Einsatzes. Besitzt man viel, investiert man viel, dadurch klingelt der Automat öfters. Hat man wenig, verringert das die Chancen auf Freispiele, Money Jumbos etc. – ist das Spielen logisch? Nein, aber das Verspielen ergibt ein logisches Verhalten, denn es ist pathologisch, sprich zwanghaft. Dieses gezielte Mitrechnen, das zwanghafte Spielen ist nicht geprägt von Chaos, es steckt tatsächlich ein System dahinter. Denn es wiederholt sich jeden Monat, jeden Tag und jede Minute. So zielgerichtet, so zielsicher wie ein Spieler Geld investiert, bis der Automat endlich wieder klingelt, genau so zielgerichtet und zielsicher muss der Ausstieg aus der Sucht stattfinden. Gehen Sie nicht unvorbereitet aus der Sucht, entfernen Sie sich Schritt für Schritt vom Automaten. Stellen Sie es sich bildlich vor, wie Sie sich selbst am Automaten spielen sehen. Gehen Sie in sich, stellen Sie sich zudem vor, Sie würden in diesem Augenblick an Ihrem Stammautomaten spielen.

Ist es ein schöner Anblick, wie man Geld verspielt?

Können Sie erkennen, wie sich Ihre Stimmung im Tiefpunkt befindet?

Glauben Sie, die Menschen die Sie gerade beobachten, würden nicht wissen, was mit Ihnen los ist?

Wenn Sie in einer Kneipe am Automaten spielen, sehen 2/​3 der Gäste, was Sie tatsächlich sind. Egal ob Sie in diesem Augenblick viel Geld bzw. Punkte auf dem Geldspeicher haben, oder nicht. Statistisch betrachtet ist der erste Eindruck bzw. die erste Empfindung, wie man einen Menschen wahrnimmt, zu 65 Prozent richtig. Ein Mensch an einem Spielautomaten ist somit kein Gast, der sein Glück versucht, er wird ab Sekunde Nummer 1 als Spieler wahrgenommen. Das bedeutet auch, dass selbst fremde Menschen erkennen oder unbewusst wahrnehmen, wie dieses Spiel des Lebens für Sie enden wird. Somit konnte jeder sehen, wie Sie langsam aber sicher zu dem wurden, was Sie nie sein wollten. Jeder hatte es im Vorhinein erkannt, nur Sie selbst nicht, weil Sie es nicht erkennen wollten. Gehen wir noch einmal zurück, stellen Sie sich weiterhin vor, Sie würden in diesem Moment am Automaten stehen und spielen.

Was ist das für ein Gefühl, wenn Sie die Menschen beobachten, die Sie als Spieler wahrnehmen?

Fühlen Sie sich dazu gezwungen, nach einem Verlust aufzuhören, nur damit der Anschein erwirkt wird, dass man gar nicht »so« viel Geld verspielt hat?

Was könnte Sie in diesem Augenblick davon abhalten, weiterzuspielen?

Sie sollten sich nicht selbst belügen, ich weiß ziemlich genau, dass Sie im Moment zweigeteilter Meinung sind. Sie kämpfen im Grunde mit sich selbst und versuchen zu erkennen, was nun richtig oder falsch zu sein scheint. Denn einerseits möchte man das Spielen beenden, andererseits verlangt ein Teil des Gehirns, dass man weiterspielen soll. Die Antwort ist logisch betrachtet einfacher zu finden, als man denkt. Die letzten drei Fragen haben nichts an der Gesamtsituation geändert, es war schon immer so, Sie haben den Tatsachen einfach nur zu wenig Beachtung geschenkt.

Was ändert sich während des Spielens, wenn Sie sich alleine an dem Ort befinden, wo Sie im Normalfall Ihr Geld verspielen?

Spielen Sie, wenn Sie alleine sind – oder spielen Sie genau deshalb, weil Sie alleine sind?

Ab wann wurde das Spielen ein Teil Ihres Lebens. Wo würden Sie den eigentlichen Auslöser vermuten?

Alleine an einem Ort zu spielen, hat den Vorteil, dass sich niemand darüber Gedanken macht, ob bei Ihnen noch alles in Ordnung ist. Man kann still und heimlich 200 Euro verspielen und niemand bekommt es mit. Wenn man am nächsten Tag am selben Automaten etwa 100 Euro zurückgewinnt und es per Zufall ein paar Zuschauer mitkriegen, dann wirkt es tatsächlich so, als hätte man etwas gewonnen. Eine Wahrnehmung, die den Spieler zufriedenstellt, denn niemand könnte Sie nun vor dem Automaten warnen, immerhin kann man als Gegenargument den Gewinn verwenden. Genau so läuft es im Grunde bei jedem einzelnen Spieler ab. Als Spieler besucht man die Automaten oftmals zu einer Zeit, wo man weiß, dass es die Wenigsten mitbekommen. Als Spieler versucht man hauptsächlich die Illusion am Leben erhalten zu können, dass man kein Geld verspielt, sondern gewinnt. Das ist so gesehen sogar harte Arbeit, da die Automaten nicht wirklich berechenbar sind, aber wem erzähle ich das? Man sollte sich nie daran festhalten, dass ein Gewinn möglich ist, denn es gibt keinen Gewinn, der jemals hoch genug sein könnte. Diese Tatsache muss man sich eingestehen. Auch die Tatsache, dass man gerne alleine am Automaten spielt, ist mehr als bedenklich, denn dadurch müssten Sie erkennen können, dass es ab jetzt kein harmloses Spiel mehr ist, sondern zugleich eine Suchtverleumdung. Sie versuchen die Sucht vor anderen Menschen zu verheimlichen. Ich kann es gut verstehen, dass man gerne am Automaten spielt, ich habe auch sehr gerne gespielt, aber es ist falsch und nur mit dem Wissen, dass Sie sich selbst zerstören werden, können Sie den Weg aus der Sucht gehen. Raucher genießen auch jede Zigarette, sonst würde man nicht rauchen. Aber wenn man erst einmal erkannt hat, was man damit anrichtet, fängt man an, die Dinge anders wahrzunehmen. Womöglich nicht zwingend richtig, aber instinktiv fühlt man, dass man sich Schaden zufügt. Niemand wird Ihnen das Spielen jemals ernsthaft verbieten können, allerdings zwingt Sie auch niemand, dass Sie weiterhin Ihr Geld verspielen.

Wenn Sie ab jetzt, ein Jahr nicht mehr spielen würden, was würde dies Ihrer Meinung nach zur Folge haben?

Was wird sich durch das Aufhören negativ verändern?

Verlieren Sie etwas, wenn Sie nicht mehr spielen?

Das größte Problem und da können wir uns auch nichts vormachen, ist der fest verankerte Grundgedanke, es würde etwas fehlen, wenn man nicht mehr spielen würde. Es ist genau andersherum; Ihnen fehlt Geld, wenn Sie spielen, Ihnen fehlt die Konzentration im Leben, weil man sie am Automaten vergeudet und Ihnen entgeht kostbare Zeit, die man nie wieder zurückgewinnen kann. Sie müssen lernen, dass man die Dinge auch einmal von der anderen Seite aus betrachten sollte. Von der Seite aus, die zudem relevant ist. Lassen Sie nicht zu, dass Ihnen die Gedanken einen Streich spielen, nicht das Leben besteht aus Chaos, sondern die falsche Ansicht, Ihre Handlung und das Verhalten. Bringen Sie wieder Ordnung in Ihren Alltag, ändern Sie die Dinge von Grund auf. Gehen Sie nicht halbherzig an die Sache heran, sondern handeln Sie so, als würden Sie am Automaten gewinnen wollen. Jedes Chaos im Leben trägt eine gewisse Handschrift, ein System, eine klare Struktur. Sie müssen erkennen, welche ausschlaggebenden Situationen dazu geführt haben, dass Sie um jeden Preis zocken gehen wollten bzw. gegangen sind.

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