Wilhelm Rudnigger - Das Beste von Wilhelm Rudnigger

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Selbst mehr als drei Jahrzehnte nach seinem Tod ist der Kärntner Humorist Wilhelm Rudnigger nach wie vor in lebendiger Erinnerung – bei Alt und Jung! Rudnigger war ein großartiger Beobachter, er hatte sein Ohr ganz nah am Menschen. Aus den alltäglichen Gesprächen und Begegnungen mit ihnen schuf er seine amüsanten Gedichte und Geschichten. Bekannt und beliebt war er, weit über die Landesgrenzen hinaus, als Sprecher von Hörspielen im Kärntner Radio und auf Schallplatte, vor allem aber als Autor. Die meisten seiner Bücher, großteils in Mundartreimen verfasst, sind seit dem Jahr 1952 („Gesetzt den Fall“) bei Carinthia bzw. Styriabooks erschienen. Eine Auswahl seiner Werke findet sich in dieser Neuauflage wieder. Ergänzt wird der vorliegende Sammelband durch farbige Illustrationen, die ebenfalls von Wilhelm Rudnigger stammen.

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Was is denn los? De zagt auf neune!“

Da siehgt er, daß sie gar nit geht

und daß der Perpendikl steht!

Er ziahgt se auf. Umsunst! Ka Spur

von Ticktack macht de Kuckucksuhr.

Da denkt er sich: „I wer probiern,

den Krempl selber z’repariern!“

Zerlegt das Werkl voller Eile

in alle seine Einzelteile

und denkt dabei: „Glei wer mas ham!“

und baut das Ganze wieder zsamm.

Dabei rinnt ihm der Schwitz vom Gnack!

Aber fröhlich macht die Uhr: ticktack!

Das kummt ihm aber spanisch vur:

„Das is a ganz varruckte Uhr –

de geht da drobm, und mir sein drübn

a Haufn Radeln übrigbliebn!

No ja, die Welt is schließlich bunt!

Hiatz wart i auf die volle Stund!“

Nit lang, werds elfe. Und glei drauf

springt ah schons Kuckuckskastle auf

(so wars ja früher ah schon imma):

Da Kuckuck streckt sein Kopf ins Zimma;

gstatt daß er elfmal Kuckuck schreit,

halt’ er den Schnabl kurze Zeit,

dann fragt er (herrisch wia a Spieß):

„Kann mir wer sagn, wia spat daß is?“

Da Ziaglaufzug

Da Plentnbauer is hiatz glegn

im Kranknhaus. Heit kummt er zwegn:

den Schädl und die Händ vabundn

und sunstar ah ganz klan darschundn!

„Ja wia denn das“, frag i den Valte,

„war das am Ende gar dei Alte?“

„Ih wo! Da ließat i mi scheidn!

Durch eigne Tummheit muaß i leidn!

Paß auf: am Dachbodn von da Tenn

hab i a Kistn Ziagl stehn!

I hab gedenkt: was werst di plagn,

die Ziagl anzeln abertragn!

I hab sofort an Ausweg gfundn:

um de Kistn schnell an Strick gebundn,

denselbig um an Balkn gschlungan –

(hab gmant, da Aufzug war gelungan!) –

den Strick dann glatet bis in Hof.

Und hiatz paß auf: i dummes Schof

darwisch den Strick und sag zum Knecht,

daß er an Schupfer geben möcht

der Kistn obn. Er hat’s getan. –

Und hiatza fangt mei Unglück an:

die Kistn zielt genau auf mi –

und sie war schwerer als wia i.

Dawal sie fallt, da tuat’s mi hebm!

Mei Liaber, so was muaßt derlebm!

In der Mittn habm ma uns getroffn –

Schon war mei Schädl halbert offn!

I hab zerscht gmant, mir bricht’s den Hals.

Jaa! Das is aber noch nit alls!

I bin dann oben – guate Nacht! –

aufn Balkn mitn Kopf gekracht!

In dem Moment tuat mi de Kistn –

das Luader! – wieder überlistn!

Sie war ja fast wia obagschmissn!

Ihrn hat’s den Boden außergrissn!

Und hiatz war wieder – sakradi! –

die Kistn leichter als wia i!

Sie aufe! I natürlich abe.

Und da versagt mei Rednergabe!

In der Mittn treff ma wieder zsamm

(wo ma uns eh schon troffn habm),

und da hat’s mir ganz schön zardroschn

die Händ, die Schulter und die Goschn!

I fall dann abe – bumms! – und sitz

mit Augen wia a gstochnes Kitz

und laß den Strick vor Schrockn aus:

de laare Kistn mit Gebraus

zruck aber, mir genau am Kürbis,

der heite noch davon ganz mürb is!

I bin erscht aufgwacht im Spital.

Durt hab i gschwurn für alle Mal:

Fürs Ziagltragn (Gift nehmts drauf)

nimm i in Zukunft Maurer auf!“

Heut nit!

Im klanan Dörflan Oberplärr,

da gibt’s hiatz an Bewohner mehr!

A Zirkuskünstler in Pension

hat immer schon getramt davon,

nach seines Lebens Attraktionen

in Ruhe auf dem Land zu wohnen …

Jetzt hat er sich (was will er mehr?)

a Haus gekaft in Oberplärr.

Am Sunntag geht er gmüatlich hin

zum Pfarrer in sein Pfarrhof drin

und stellt sich, was recht höflich war,

als neun Gemeindebürger vor.

„Was er wohl von Beruf sein tat?“

Er mant: „Parterreakrobat!“

Da Pfarrer hat von derer Kunst

(was ja ka Schand is) keinen Dunst.

Da macht der Mann sich nit viel draus,

geht mit’n Pfarrer vor das Haus –

und durtn nachher, draus im Gartn,

führt er dem Pfarrer alle Artn

von seinen Künsten praktisch vur –

da hat der Pfarrer gschaut, mei Bua!

Der dege Mann (da bist ganz hin!)

schlagt Purzlbam im Gartn drin,

steht Kopf und laft sogar am End

über d’Wiesen hin auf seine Händ,

varrenkt sein Körper, hupft am Stand

und walgt sich kunstvoll umanand!

Der Pfarrer steht als wia a Tropf

und schüttelt fassungslos sein Kopf.

Da siehgt da Pfarrer bei sein Zaun

die Plentnbäurin stehn und schaun!

Hiatz draht sie sich auf amol weck

und will davongehn vollar Schreck.

Da Pfarrer ruaft ihrn nach: „Nein, nein!

Sie können unbesorgt herein …!“

„Na, na!“ ruaft ihm die Bäurin zua:

„Was i da gsehgn hab, is ma gnua!

I kumm dann murgn zan Beichtn her,

weil heut is mir die Buße z’schwer!“

Das Mittl

Znagst hab i’n Plentnbauern troffn,

i hab zerscht gmant, der Mendsch is bsoffn!

Zwa Koffer tragt er mit viel Gschnauf

und noch an Rucksack hintn drauf!

„Ja, he! wohin denn, Plentnbauer?“

„I“, sagt der draufhin voller Trauer,

„i halt’s daham rein niammer aus,

i wer ja direkt tamisch zhaus!“

„No geh“, sag i, „das kann nit sein!

Dei Wohnung is so schön und fein –

i glab, du siehgst die reinsten Gspenster!

Hast a schöns Bankl vor dein Fenster …“

Drauf sagt er: „Das is ja der Graus!

Grad wegn dem Banklan ziahg i aus!

Weil auf dem Banklan, was mir ham,

da kummen so viel Liabspaar zsamm,

de lischpln, wischpln, bußln, lachn

und tuamb dabei an Wirbel machn,

da is die ganze Nacht ka Ruah!

Na, i ziahg aus! I hab hiatz gnua!“

„Geh, Plentnbauer“, sag i drauf,

„wegn so was Klanen regst di auf?

Da waß i dir an bessern Rat,

daß schnell a End dei Ärger hat!“

Da Plentnbauer tuat sich gfreun:

„Ah, wenn das wahr war, das war fein!“

„Paß auf!“ sag i. „Wann’s nächste Mal

(bei Mondschein und bei Nachtigall

und wann da Sternenhimmel blitzt)

a Liabspaar auf dein Banklan sitzt,

dann, liaber Freund, derwischt du halt

an Kübl Wasser – aber kalt! –,

den schüttest auße aus dein Fenster,

dann hast a Ruah vor deine Gspenster!“

Drauf sagt zu mir der Plentnbauer

mit ganz gebrochner Stimm, voll Trauer:

„Das hab i gestern auf die Nacht

ja eh schon selber grad so gmacht!

Und wer is hamkemm? Waßt du das??

Mei eigne Alte – waschlnaß!!“

Zeit laßn

Da Plotschntone klagt mit Grolln:

„Mei Fahrrad hams ma heute gstohln!“

Da Pepe sagt: „Da gehst wohl glei

und meldest es der Polizei?!“

„Ob ih nit liaber wartn tat?

A Sprichwort sagt: Kummt Zeit, kummt Rad!“

Redefluß

Den Plotschntone fragt der Rat,

bei dem er grad Verhandlung hat:

„Wieso ham Sie drei volle Wochn

kein Wort mit Ihrer Gattin gsprochn?“

Drauf sagt der Tone ohne Grolln:

„I habs nit unterbrechn wolln!“

In da Schul

In Plentnbauern sei jüngster Suhn

is gegn das Gscheitarwerdn immun!

Das Schualgehn is für den umsunst!

– Das Rechnan is für ihn a Kunst,

beim Turnan fallt er allweil her,

beim Singan brummt er wia a Bär –

zum Schreiben hat er ah ka Pfotn!

– A Vierer is sei schönste Notn!

Es nutzt nix, wann er sich ah plagt!

– Amol, da hat der Lehrer gfragt:

„Wie nennt man das, wer sagt es gschwind,

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