Wilhelm Rudnigger - Das Beste von Wilhelm Rudnigger

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Selbst mehr als drei Jahrzehnte nach seinem Tod ist der Kärntner Humorist Wilhelm Rudnigger nach wie vor in lebendiger Erinnerung – bei Alt und Jung! Rudnigger war ein großartiger Beobachter, er hatte sein Ohr ganz nah am Menschen. Aus den alltäglichen Gesprächen und Begegnungen mit ihnen schuf er seine amüsanten Gedichte und Geschichten. Bekannt und beliebt war er, weit über die Landesgrenzen hinaus, als Sprecher von Hörspielen im Kärntner Radio und auf Schallplatte, vor allem aber als Autor. Die meisten seiner Bücher, großteils in Mundartreimen verfasst, sind seit dem Jahr 1952 („Gesetzt den Fall“) bei Carinthia bzw. Styriabooks erschienen. Eine Auswahl seiner Werke findet sich in dieser Neuauflage wieder. Ergänzt wird der vorliegende Sammelband durch farbige Illustrationen, die ebenfalls von Wilhelm Rudnigger stammen.

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Leg die Later aufn Bodn, dann geht´s Messn bequem!“

Da Brucknputzpepe denkt kurz amol nach,

dann sagt er zum Schurschl: „Geh, mach mi nit schwach!

Leg i die Later aufn Bodn, hab i di Länge wohl gwiß,

aber i möcht ja wissen, wia hoch daß sie is!“

Kane Leut

Da Brucknputzpepe war a Wal bei der Post

und hat durt die Freudn und Leidn auskost …

Auf an Sunntag, da ladet er urntlich und fein

auf da Bahnpost untn Paktlan ein.

Er schwitzt und rennt als wia a Narr,

und die Paktlan wern halt gar nit gar.

Bei da Tür vom Postamt, im Parterr,

steht ein Adjunkt – ein hoacher Herr –,

der schaugt, ob wohl da Pepe fein

die Packtlan urntlich ladet ein.

Und drobn beim Fenster im erstn Stock,

da steht im neuen blauen Rock

da Kontrollor – der legt drauf Wert,

daß der Adjunkt, so wia sich´s ghört,

genau schaugt, ob da Pepe fein

die Packtlan urntlich ladet ein.

Im zweitn Stock beim Fenster stehnd

a Inspekta und a Revident –

de übazeugnt sich mit die Augn,

daß ja der Kontrollor tuat schaugn,

ob der Adjunkt drauf streng legt Wert,

daß auch, so wia si sich´s halt ghört,

am Bahnsteig durt da Pepe fein

die Packtlan urntlich ladet ein.

Da Pepe geht dawal, uh mein!

vur lauter Arbeit völlig ein –

er schwitzt und rennt als wia a Wiesl,

aber helfen tuat ihm niambt a bißl …

Im Gegenteil: Der Herr Direkta

schielt auße, ob wohl der Inspekta

und ebenso der Revident

mit Eifer auf der Lauer send,

daß auch der Kontrollor gibt acht,

ob der Adjunkt darüber wacht,

daß auch der Pepe brav und fein

die Packtlan urntlich ladet ein …

Da Pepe setzt sein Ehrgeiz dran

und eilt und schuftet, was er kann!

Hiatz pfeift der Zug. Er macht an Ruck!

Zwa Packtlan bleibm am Bahnsteig zruck!

Der Zug werd klan und immer klaner –

dem Pepe zittarn alle Baner –

er fluacht: „Was mi das Nervn kost,

weil kane Leut sein bei da Post!“

Wer tumm fragt

Da Plentnbauer in da Stadt

is in an Gschäft. Durt tuat er grad

a Gschenk aussuachn für sei Alte. –

Oft is er schon splendid, da Valte!

Und endlich hat er ah was gfundn.

Das Packtle werd schean zsammgebundn

von da Vakäuferin. Einstweiln

betrachtet er die saubre Fräuln

und so zur Gaude fragt er dö:

„Was wündschaten sich eigentlich Sö,

wann Sö mei Frau warn?“ Mant drauf sie:

„Was i mir nachher wündschat? Ih?“

Sie schaugt den Plentnbauern an

und sagt zu ihm: „An andern Mann!“

Gstatt da Tramway

Da Plentnbauer mit viel Gschnauf

steigt auf an alten Esl auf

(daß ers derpackt hat, is a Glück!)

und hat an zweitn auf an Strick.

Das is in Annabichl gwesn.

I bin beim „Bluamanstöckl“ gsessn,

siehg das, laf hin und frag den obn:

„Was tuast denn du am Esl drobn?“

Er gibt zur Antwort: „Waßt ja eh!

Ka Tramway mehr! Und bei dem Schnee

wer i nit z’ Fuaß zan Bahnhof hatschn!“ –

,Der is noch blöder wia zwa Watschn,

den brauch i nit amol bedauern!’

denk i – und sag zum Plentnbauern:

„No, tuast halt mit an Esl reitn!

Aber sag: zu was brauchst dann den zweitn?“

Und drauf sagt er: „Frag nit so dumm!

Am Heiligngeistplatz steig i um!!“

Wahre Liebe

„Ah, Plentnbäurin – Waschtag heut?“

schreit übarn Zaun die Adelheid,

die Nachbarin – und schon stehns zsamm,

weil sie sofort was z’ratschen ham!

Sie reden von die schlechten Zeitn!

Und in der Näh und in der Weitn

werd jede Freundin, de sie wissn,

im Plauderton mitn Mundwerk zrissn!

Dann redns a Weile noch vom Wetter –

und nachher landens bei die Lötter!

„Mei Alter“, sagt die Adelheid,

„der hat für mi fast gar ka Zeit!

Rein jeden Abend geht er aus

und kummt zmeist in da Fruah erscht zhaus!“

Die Plentnbäurin sagt: „Ah – meiner,

der is da nit a so wia deiner!

Der denkt auf so was nit im Tram,

und er bleibt mir alle Tag daham!“

„Oooh!“ sagt die Adelheid da drein.

„Das muß die wahre Liewe sein,

so wia sie steht im Katechismus!“

„Na!“ sagt die Bäurin: „Rheumatismus!!“

Die schlauen Viecher

Da Plentnbauer, drunt beim Wirtn,

sitzt vor sein Bierkruag, vor sein viertn.

Die Red geht von de schlechtn Leut,

von Haus und Hof und Sicherheit.

„Ih“, sagt draufhin der Plentnbauer,

„i bin in der Beziehung schlauer:

I hab daham drei gscheite Viecher

und derwegn bin i völlig sicher!“

Er trinkt vom Bierkruag, von sein viertn:

„Ih hab an Uhu, an dressiertn –

und bei dem Uhu noch dabei

an Hund und dann an Papagei!“

Hiatz machent alle tumme Augen

und tamt zum Plentnbauern schaugen.

Der hebt zerscht, weil der interessiertn,

sein Bierkruag (allweil noch sein viertn)

und sagt dann nach an Schluck: „Paßts auf:

Mi suacht zum Beispiel aner auf –

tief in der Nacht, wann i fest tram,

daß er was stehlat oder nahm …

Der Uhu siehgt bekanntlich guat,

sodaß ern glei bemerken tuat –

safurt weckt er den Papagei,

und der kapiert die Sachlag glei:

fliagt hin zan Sultl auf da Stell

und kraht: „Du, Hund, wach auf und bell!“

Da Spiagl und da Plentnbauer

Heut geht’s im Gasthaus „Wilde Kuah“

ganz bsunders wild und lautstark zua.

Da Plentnbauer tuat schon schwitzn –

er hat an fürchterlichen sitzn!

Die Musi macht grad eine Pause,

da muaß der Bauer amol auße.

Draußt hängt a Spiagl an der Wand.

Der Bauer fuchtelt mit der Hand,

schaugt eine – und dann sagt er laut

zu dem, der drinnen außerschaut:

„Sie, bitte, schaun Sie nit so blöd!

Wer so an Rausch hat, ghört ins Bett!“

Doch der im Spiagl drin, auf Ehr,

der fuchtelt grad a so wia er!

Da werd da Plentnbauer wild:

„Waßt, wenn sich wer mit mir so spielt,

der is bei mir sofort der Dumme!“

und haut dem andern ane ume.

Er trifft den Spiagl! Und auf das

klirrt zsammen das zerbrochne Glas.

„Verzeihung!“ hörst den Bauern sagn.

„I hab nit gwußt, daß S’ Brilln tragn!“

Das Alibi

Uch na, da Plentnbauer Valte,

der hat an Gachn auf sei Alte!

Sie hat sich, es is nit zan Fassn,

jetzt einen „Fernkurs“ schickn lassn.

Nit epper Häckln oder Strickn,

magare Autorafnpickn. –

Na! na! Da Teifl is in ihrn:

de Tschurtschn muaß Gesang studiern!

Hiatz huckt se stundenlang da durtn

als wia a alte Henn ban Bruatn,

und dann, dawal se kocht die Suppn,

jaults wia a alte Autohupn!

Geht grauslich aufe mit die Tön

und glabt dabei noch, das war schön!

Kaum tuats ihr Stimm ertönen lassn,

geht er schon auße auf die Straßn.

Das macht er jedsmal, wann sie übt

und ihrem Stimmband Freilauf gibt!

Drum hörst sie heut zum Bauern sagn:

„Du, Alter, was i di möcht fragn:

Warum gehst du denn allweil auße,

sobald i sing?“ Nach aner Pause

gibt er ihrn zruck: „Waßt, liabe Traudi,

damit die Leut nit glabm, i hau di!“

Die Kuckucksuhr

Da Plentnbauer, in da Fruah,

schaut auf sei alte Kuckucksuhr

und denkt derschrockn: „Teifl eine!

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