Herbert Lipsky - Parkour

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Parkour: краткое содержание, описание и аннотация

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Lukas Bernard ist ein erstaunlicher junger Mann: attraktiv, abgeschlossenes Studium, Polizist, Liebling der Frauen. Und er kennt keine Hindernisse, denn er betreibt die Trendsportart Parkour, die Kunst der Fortbewegung im urbanen Raum, zugleich eine effiziente Technik, um seine Überlebenschancen zu steigern.
Kein Wunder, dass Gruppeninspektorin Lara Bauer, die Leiterin der Sonderkommission für illegale Prostitution und Menschenhandel, ihn in ihrem Team haben will. Auch privat beginnt zwischen den beiden eine durchaus erfreuliche Zusammenarbeit, unwissend, dass ihre Schicksale enger miteinander verknüpft sind, als sie es ahnen. Bald geraten die zwei ins Visier einer mächtigen Verbrecherorganisation mit Sitz in Moskau, die die Kontrolle über das Wiener Rotlichtmilieu übernehmen will. Lukas ist für den Kampf auf Leben und Tod bereit. und er trifft seine Gegner nur so, dass sie entweder kampfunfähig sind oder tot.
Eine explosive Mischung aus brisanten Einblicken in die brutale Welt der Prostitution und der messerscharfen Beschreibung von Wien als Drehscheibe der organisierten Ost-Kriminalität.

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Er schwieg einige Zeit lang, dann fragte er: „Lassen Sie mich dann in Ruhe?“

„Sie meinen, ob es wieder zu Razzien kommen wird? Während Sie sitzen sicher nicht.“

„Kabakow ist mit einem Schreiben eines Geschäftspartners aus Russland gekommen, der mich gebeten hat, ihn in Wien aufzunehmen und ihm die Stadt zu zeigen. Ich habe keine Ahnung gehabt, dass er polizeilich gesucht wird.“

„Und, haben Sie ihm Wien gezeigt?“

„Natürlich, man will ja freundlich sein. Dieser russische Freund schickt mir viele reiche Kunden. Ich bin ihm verpflichtet.“

„Haben Sie das Empfehlungsschreiben noch?“

„Nein, ich habe es weggeworfen.“

„Was wissen Sie über diesen Herrn Kabakow?“

„Nichts.“

„Wo könnte er sein? Mit wem war er hier zusammen, wen hat er getroffen?“

„Ich habe keine Ahnung. Er kam und ging, wie er wollte. Ich hatte keine Zeit, mich ständig um ihn zu kümmern.“

„Wie lange wohnt er schon bei Ihnen?“

„Einige Wochen.“

„Sie sind ein großzügiger Gastgeber.“

Dabei blieb Jaroschka, mehr war ihm nicht zu entlocken. Man konnte die Angst, die er hatte, förmlich riechen. Die Razzia dauerte bis in die Morgenstunden. Alle Personen waren registriert, alle Mädchen kontrolliert worden.

Es dauerte den ganzen nächsten Tag, um die gewonnenen Daten zu bearbeiten. Trotz des entkommenen Verbrechers war die Razzia nicht unergiebig gewesen: Eine der Damen hatte gefälschte Papiere, drei waren mit Österreichern verheiratet, vermutlich Scheinehen. Ein Mann hatte keine Dokumente bei sich gehabt. Zwei andere wurden wegen Betrugsdelikten gesucht. Allen Mädchen hatte man Kabakows Foto gezeigt, die meisten hatten ihn jedoch angeblich nie gesehen, keine hatte mit ihm Kontakt gehabt.

Lara Bauer lud die drei Frauen, bei denen der Verdacht auf Scheinehe bestand, zu sich ins Kommissariat. Die Mädchen taten ihr eigentlich leid, aber sie wollte von ihnen etwas wissen. Man wollte sie verunsichern, sagte, dass ihre Papiere überprüft werden würden. Ob da wohl alles mit rechten Dingen zugegangen sei? Die Ehen seien, soweit man es beurteilen könne, wahrscheinlich ungültig. Man sah den Armen an, dass sie Angst vor der Ausweisung hatten. Eine von ihnen kam aus Nigeria, eine stammte aus Moldawien und eine aus der Ukraine, alle zwischen 20 und 30 Jahre alt. Ohne Schminke und Kunstlicht sahen sie alltäglich und unansehnlich aus. Auf der Straße würde man ihnen nicht unbedingt nachschauen. Ihr Deutsch war miserabel.

Zunächst ließ Bauer sie einmal warten, dann nahm sie sich jede einzeln vor. Sie blätterte in ihren Unterlagen, musterte sie eindringlich und fing erst dann an, Fragen zu stellen. Wie lange sie schon da sei, wo sie ihren österreichischen Mann kennengelernt habe, ob sie Kinder habe und ob denn ihr Mann nichts dagegen habe, dass sie in einem Bordell arbeite. Die Inspektorin stellte die gleichen Fragen immer wieder, drohte, sie würde, wenn sie die Unwahrheit sagte, aus Österreich ausgewiesen werden. Die Frau aus Nigeria gab an, ihren Mann in Österreich kennengelernt zu haben, sie sei als Tänzerin eingereist und habe eine Arbeitsbewilligung erhalten. Die Moldawierin war als Pflegehelferin ins Land gekommen, und die Ukrainerin hatte ihren Mann durch das Internet kennengelernt. Soweit die üblichen Geschichten. Kabakow hatte keine der drei jemals gesehen.

Mit der Ukrainerin, die Bauer sich als Letzte vornahm, sprach sie russisch. War es die Vertrautheit, die durch den Gebrauch der bekannten Sprache entstand, oder die zunehmende Furcht, jedenfalls sagte die Frau plötzlich: „Er war mit Sylvia zusammen.“

„Wer ist diese Sylvia?“

„Sie hatte an diesem Abend frei, sie ist Österreicherin und hat ein Kind.“

„Ihr Name und ihre Adresse?“

„Weiß ich nicht.“

„Gut, danke, du kannst gehen. Ich werde niemandem sagen, was ich gehört habe.“

Es würde kein Problem sein, die Adresse von Sylvia herauszufinden.

Parkour 1

Lukas Bernard saß schläfrig im Streifenwagen. Sein Kollege war zu einem Würstelstand gegangen, um etwas Essbares zu holen. Es war kurz nach Mitternacht, und es lagen noch einige Stunden Dienst vor ihnen. Bisher war es ungewöhnlich ruhig gewesen. Als Bucher zurückkam, kauten beide schweigend an ihren Würsten. Nach den Jahren in Paris hatte Lukas einige Zeit gebraucht, um an den Burenwürsten Geschmack zu finden. Und wenn die Wiener von der Käsekrainer als der Eitrigen sprachen, ekelte es ihn immer noch. Eine barbarische Speise und ein noch schrecklicherer Name. Jetzt, nach über einem Jahr Polizeidienst, hatte er sich neben den Burenwürsten auch an vieles anderes gewöhnt. An die Betrunkenen, die Verkehrsunfälle, die Zwiste zwischen den Ehepaaren, zu denen sie geholt wurden und wo sie zum Dank für ihr Einschreiten von den Frauen meist beschimpft wurden. Die jungen Drogensüchtigen, die sie im Rinnstein auflasen, die Beschwerden über die zu lauten Nachbarn. Die vielen Schlägereien, bei denen man immer wieder einmal selbst was abbekam. Eigentlich hatte Lukas genug von der Streife, er wollte sich für die WEGA bewerben, aber es würde noch eine Zeit lang dauern, bis das möglich war. Er hatte die Bedingungen für die Bewerbung durchgelesen. Vor der Aufnahmeprüfung hatte er keine Angst. Er hatte sich im letzten Jahr oft gefragt, ob es die richtige Wahl gewesen war, Polizist zu werden. Er wusste, dass sein Vater von ihm eigentlich erwartet hatte, dass er nach seinem Jusstudium die Anwaltslaufbahn einschlagen würde, aber es waren keine Einwände gekommen, als er ihm seinen Berufswunsch mitgeteilt hatte. Lukas dachte sich, dass er die Erfahrungen, die er hier machte, sehr wohl in einem zukünftigen Rechtsberuf brauchen könne.

Sein Kollege, Inspektor Karl Bucher, war älter als er, über dreißig, und er war dabei, sich zu einem zynischen und abgebrühten Polizisten zu entwickeln, der niemandem mehr vertraute und allen gegenüber misstrauisch war. Seine berufliche Erfahrung war bereits beträchtlich, und Lukas gestand sich ein, viel von ihm gelernt zu haben. Ihr Verhältnis war gut, er sprach mit ihm auch über persönliche Dinge. Überhaupt war die Kameradschaft unter den Kollegen groß. Man traf sich auch außerhalb des Dienstes.

Ein Ruf der Zentrale erreichte sie: „Welche Position habt ihr?“

Lukas gab ihre Koordinaten durch. „Wir fahren gerade los, den Donaukanal entlang.“

„Fahrt Richtung Norden, ein Notfall in der Gartenstraße 52, aber schaltet kein Blaulicht ein. Ihr seid von allen verfügbaren Wagen am nächsten. Vorsicht, höchste Gefahrenstufe, schusssichere Westen anlegen.“

Lukas gab die Adresse in das GPS-System ein, und Bucher, der die Stadt wie seine Westentasche kannte, gab Gas. Wenige Minuten später waren sie am Zielort. Ein Auto parkte quer über die Straße. Eine Frau stand neben dem Fahrzeug und hob ihre Hand. Sie sprangen aus dem Wagen.

„Gruppeninspektorin Bauer, ich glaube, dass wir einen gefährlichen Kunden gestellt haben, im dritten Stock, in der Wohnung seiner Freundin. Er hat sich vor zwei Tagen einer Festnahme entzogen und einen Kollegen angeschossen. Ein gewisser Kabakow, Tschetschene. Er ahnt nicht, dass wir hier sind. Mein Kollege überwacht den Hof. Allein kriegen wir ihn nicht, ich habe schon die WEGA alarmiert, aber die kommen gerade von einem Einsatz zurück, es wird sicher noch fünzehn Minuten dauern.“

Sie zogen sich gerade ihre kugelsicheren Westen an, als ein Streifenwagen mit lautem Folgetonhorn und Blaulicht einbog.

„Diese Idioten“, stieß die Inspektorin hervor.

Im dritten Stockwerk wurde ein Fenster hell, kurz wurde die Gestalt eines Mannes sichtbar, verschwand aber schnell wieder. Er tauchte wieder auf, öffnete das Fenster, neben sich eine Frau, die er am Hals gepackt hatte, in der anderen Hand eine Pistole.

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