Herbert Lipsky - Parkour

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Lukas Bernard ist ein erstaunlicher junger Mann: attraktiv, abgeschlossenes Studium, Polizist, Liebling der Frauen. Und er kennt keine Hindernisse, denn er betreibt die Trendsportart Parkour, die Kunst der Fortbewegung im urbanen Raum, zugleich eine effiziente Technik, um seine Überlebenschancen zu steigern.
Kein Wunder, dass Gruppeninspektorin Lara Bauer, die Leiterin der Sonderkommission für illegale Prostitution und Menschenhandel, ihn in ihrem Team haben will. Auch privat beginnt zwischen den beiden eine durchaus erfreuliche Zusammenarbeit, unwissend, dass ihre Schicksale enger miteinander verknüpft sind, als sie es ahnen. Bald geraten die zwei ins Visier einer mächtigen Verbrecherorganisation mit Sitz in Moskau, die die Kontrolle über das Wiener Rotlichtmilieu übernehmen will. Lukas ist für den Kampf auf Leben und Tod bereit. und er trifft seine Gegner nur so, dass sie entweder kampfunfähig sind oder tot.
Eine explosive Mischung aus brisanten Einblicken in die brutale Welt der Prostitution und der messerscharfen Beschreibung von Wien als Drehscheibe der organisierten Ost-Kriminalität.

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Lukas’ Arbeitsroutine ging weiter, Streife, Innendienst, Streife. Er hasste nichts mehr als den Innendienst mit dem Protokolleschreiben, der Aufnahme von Diebstahls­anzeigen, den Klagen über Nachbarn, den Beschwerden über Verkehrsvergehen. Er wusste, so würde seine Zukunft nicht aussehen. An seinen Kollegen hatte er das ganze Spektrum vor sich, wie man sich dabei entwickeln konnte. Das reichte vom jungen, ambitionierten Polizisten bis hin zum mürrischen, desillusionierten Beamten. Und manchen Älteren war der ständige Alkoholkonsum bereits anzusehen.

Mit den Kolleginnen hatte er ein gutes Verhältnis. Sie waren durchwegs freundlicher und höflicher zu den Klienten als ihre männlichen Kollegen. Im Laufe des Jahres hatte er mit einer auch ein Verhältnis gehabt, das durch ihre Versetzung zu einer anderen Dienststelle beendet worden war.

Das interne Verfahren über den Schusswechsel ließ auf sich warten. In der Zeitung war sein Name beim Bericht über den Vorfall nicht genannt worden, in dem groß aufgemachten Artikel war gestanden, dass es zu einem Schusswechsel gekommen sei, bei dem Dimitri K., ein Berufsverbrecher aus Tschetschenien, verletzt und festgenommen worden sei.

Dann rief Frau Gruppeninspektor Bauer an. Sie teilte ihm mit, dass der Verbrecher auf dem Weg der Genesung sei und ausgesagt habe, dass man ohne Warnung aus der Dunkelheit auf ihn geschossen habe. Ein bekannter Rechtsanwalt habe seine Verteidigung übernommen.

„Wie geht es der verletzten Frau?“

„Sie ist über den Berg, aber noch immer im Spital, sie hat ein Schädelhirntrauma erlitten. Die Ärzte haben eine Fissur am Knochen festgestellt, so heftig hat ihr der Kerl mit dem Pistolenlauf auf den Kopf geschlagen. Ich habe sie gestern besucht, sie ist ansprechbar, aber sie kann sich kaum an etwas erinnern. Wahrscheinlich will sie auch nicht, weil sie Angst hat. Sie ist eben eine Prostituierte, die in Abhängigkeit lebt.“

„Sehen wir uns einmal?“, fragte Lukas. Er wusste noch immer nicht, ob er sie duzen oder siezen sollte.

„Wenn du Zeit hast, komme ich am Samstagnachmittag zu dir.“

„Ich freue mich und werde uns etwas Gutes zubereiten.“

Der Samstag war schön, die Sonne schien, es würde ein warmer Frühsommertag werden. Als er am frühen Vormittag von seinen Einkäufen zurückkam, rief sie ihn erneut an und fragte, ob sie schon zu Mittag kommen könne.

„Kein Problem, aber dann gibt es nichts Besonders zum Essen.“

„Dummkopf, ich esse zwar gern, aber ich komme wegen dir.“

Um Punkt zwölf hupte es unten auf der Straße. Er empfing sie an der Haustür. Sie sah gesund und strahlend jung aus. Heute trug sie ein Kleid, in dem sie sehr feminin wirkte. Sie umarmte ihn fest. Sie setzten sich auf die Terrasse unter einen Sonnenschirm, wo bereits der Tisch gedeckt war. Er stellte ein Glas Weißwein und eine Karaffe Wasser vor sie hin.

„Ich hatte beruflich eine scheußliche Woche und habe mich die ganze Zeit nur auf diesen Nachmittag gefreut.“

„Nur den Nachmittag?“

„Leider, denn um zehn Uhr muss ich zum Flughafen, um meine Tochter abzuholen.“

„Es wird Zeit, dass ich etwas über dich erfahre. Alles, was ich von dir weiß, ist, dass du Lara heißt und tatsächlich ein halbe Russin bist.“

„Aha, du hast schon Erkundigungen eingezogen. Meine Mutter ist tatsächlich Russin. Ihre Lebensgeschichte ist die einer romantischen Liebe aus der Zeit des Eisernen Vorhangs. Sie kam 1969 mit der russischen Judoauswahl in den Westen, genau gesagt zur Europameisterschaft nach Ostende. Damals herrschte in Russland noch der schreckliche Breschnew. Sie errang in Ostende eine Bronzemedaille. Mein Vater war auch dort, aber nicht als Sportler, sondern als Funktionär des österreichischen Judoverbandes. Sie lernten sich kennen, es war Liebe auf den ersten Blick, von damals bis zum heutigen Tag. Sie ging zunächst nach Russland zurück. Mein Vater besuchte sie kurz danach in Moskau. Durch die guten Beziehungen, die Kreisky damals zur Sowjetunion hatte, gelang es meinem Vater, sie in Moskau zu heiraten und mit ihr auszureisen. Die Familie meines Vaters ist sozialistisch, und wie du weißt, haben die Roten in Wien das Sagen. Seine Parteifreunde haben den beiden sehr geholfen. Ich wurde bald nach der Hochzeit geboren. Mein Name Lara, unter dem ich offen gesagt ziemlich leide, stammt aus dem unsäglichen Film Dr. Schiwago.“

„Mir gefällt Lara. Gibst du auch etwas aus deinem eigenen Leben preis?“

Sie trank einen Schluck Wein und dann einen Schluck Wasser.

„Mein Leben ist nicht so glatt und harmonisch verlaufen wie das meiner Eltern. Ich wollte es meiner Mutter gleichtun, also begann ich mit Judo. Sie trainierte mich, und ich wurde immerhin Jugendstaatsmeisterin. Dann kam der erste Freund, und Judo interessierte mich nicht mehr. Nach der Matura studierte ich Slawistik. Meine Mutter hat mich zweisprachig erzogen, und so fiel mir das Studium leicht. Ich war auch immer wieder bei meinen Verwandten in Moskau. Im vierten Semester begann ich ein Verhältnis mit einem meiner Professoren. Ich bewunderte ihn maßlos, und er nützte meine Naivität aus und verführte mich im wahrsten Sinn des Wortes. Er war über fünfzig, verheiratet und hatte zwei Kinder, die bereits älter waren als ich. Mit dem Versprechen, sich von seiner Frau zu trennen, konnte er mich eine Zeit lang hinhalten, dann wurde ich unerwartet schwanger. Sein Interesse an mir ließ plötzlich nach, er wollte von mir, dass ich abtreibe. Er gab mir Adressen und bot mir Geld an. Ich habe ein enges Verhältnis zu meinen Eltern und erzählte ihnen damals alles. Sie redeten mir zu, das Kind zu bekommen, sagten, dass sie sich über ein Enkelkind freuen würden. Es war ein Entschluss, den ich längst gefasst hatte, ich bekam Irina, sie ist ein wunderbares Kind. Für sie würde ich alles tun.“

„Was hat dein Professor dazu gesagt?“

„Während meiner Schwangerschaft versuchte ich mehrmals, ihn zu erreichen. Er hat sich nie mehr gemeldet, wahrscheinlich dachte er, die Schwierigkeiten hätten sich von selbst gelöst. Als Irina ein Jahr alt war, fuhr ich an einem Sonntag mit ihr zu seiner Villa in der Peter-Jordan-Straße, in der ich schon vorher einige Male gewesen war, um mit ihm zu schlafen, und läutete am Gartentor. Irina trug ich auf dem Arm. Eine Frau, einige Jahre älter als ich, kam und fragte mich, was ich wolle. Ich sagte, ich sei eine Studentin des Herrn Professor und müsse ihn dringend sprechen. Sie zog erstaunt die Augenbrauen in die Höhe, ließ mich aber ein. Im Garten kletterte ein kleiner Bub auf einem Baum herum. Hinter dem Haus saß unter einer Pergola eine kleine Gesellschaft beim Kaffee, eine bürgerliche Idylle. Als der Professor mich sah, wurde er leichenblass und stand auf.

Ich grüßte, vollständig entspannt, und sagte gut erzogen: ,Entschuldigen Sie, dass ich so unangemeldet hereinplatze, aber ich möchte Ihnen ein neues Familienmitglied vorstellen.‘

Dabei hielt ich Irina in die Höhe. Ich hatte die vollständige Aufmerksamkeit aller. ,Das ist Irina, die Tochter des Herrn Professor, und ich bin Lara, eine ehemalige Studentin von ihm.‘

Er blieb wie erstarrt stehen, der sonst so redegewandte Professor, brachte keinen Laut heraus, rang nach Luft. Die Schuld war ihm anzusehen, nicht nur sein Gesicht, auch sein Körper hatte eine gebrochene Haltung angenommen. Eine elegante Dame, wahrscheinlich seine Frau, sprang auf und rannte schluchzend ins Haus.

Ich sagte zur Kleinen: ,Schau, da ist dein Papa‘, und zeigt auf ihn. Sie schenkte ihm tatsächlich ein Lächeln. Dann drehte ich mich um und verließ die illustre Runde. Die junge Frau, die mich hereingelassen hatte, begleitete mich zum Tor. Ich konnte nicht anders, ich musste lachen, und sie lachte mit: ,Das war doch wie in einem Theaterstück von Schnitzler.‘ Sie tätschelte Irinas Wange und sagte: ,Du bist vielleicht eine süße kleine Schwester! Es war nett, dich kennenzulernen.‘ Zu mir sagte sie: ,Ich hoffe, es geht Ihnen gut. Wenn es Probleme gibt, wenden Sie sich an mich. Hoffentlich schröpfen Sie den alten Gauner ordentlich. Ich würde gerne mit Ihnen in Verbindung bleiben.“

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