Photonen
Aus der Teilchenphysik kennt man die Photonen als Trägerwellen/Teilchen des Lichts bzw. Quanten des elektromagnetischen Feldes. Weniger bekannt sind die sogenannten Biophotonen. Die Biophysik stellt einen direkten Zusammenhang zwischen Vitalität/Lebensqualität/Bewusstsein und der Menge und Qualität der Lichtquanten in unserem Energiefeld her, die sich auf den gesamten Organismus und den Stoffwechsel auswirken und regulierend in alle Lebensprozesse eingreifen. Auf der Zellebene des menschlichen Organismus findet ein ständiger Informationsaustausch über diese auch als »Biophotonen« bezeichneten Lichtquanten statt.
Die Biophotonenforschung wurde unter anderem von dem deutschen Biophysiker Fritz-Albert Popp vorangetrieben; er wiederum stützte sich auf die Erkenntnisse russischer Mediziner zum biologischen Informationsaustausch von Zellen über Photonen im ultravioletten Bereich.
Zusammengefasst lassen sich Popps Erkenntnisse darauf herunterbrechen, dass diese Kommunikation nicht allein auf biochemischen Abläufen beruhen kann, da diese Art der Signalübertragung zu langsam vor sich geht. Vielmehr stellt das Biophotonenfeld die höchste Ebene der biologischen Steuerfunktionen dar. Das elektromagnetische Feld, das unseren physischen Körper umgibt, ist demnach keineswegs nur ein bedeutungsloses »Abfallprodukt« der im Körper vorgehenden chemischen Prozesse, sondern spielt sozusagen die Hauptrolle und reguliert sämtliche Lebensvorgänge im Organismus. In diesem Sinne ist der von Popp geprägte Begriff der »Biophotonen«, also des »Lebenslichts«, durchaus im wörtlichen Sinne zu verstehen.
Das Biophotonenfeld als nicht fassbares Trägerfeld, in dem sich die messbaren Biophotonensignale fortpflanzen, entspricht im Rahmen der Erkenntnisse der modernen Physik einem rein elektromagnetischen Energiekörper; weitere feinstoffliche Dimensionen, wie sie aus esoterischen Traditionen als Lichtkörper oder Ätherkörper bekannt sind, werden in diesem Zusammenhang ausgeklammert.
Der Mensch als ein Teil des Kosmos ist letztendlich Energie – sowohl der physische Körper als auch die Gedanken und die Seele. Körper, Geist und Seele beeinflussen sich wiederum permanent gegenseitig; die Bedeutung dieses wechselseitigen Austauschs findet auf der Basis entsprechender Forschung in der Psychosomatik zunehmend Anerkennung. Einfache Techniken befähigen uns, mit der Quelle aller Energie, dem Quantenfeld, in Kontakt zu treten und uns diese Energie zunutze zu machen.
Die einheitliche Quantenfeld-Theorie von Burkhard Heim
Einer der größten und umstrittensten Physiker unserer Zeit ist Burkhard Heim (1925–2001). Er ging bei der Formulierung seiner »einheitlichen Quantenfeld-Theorie« von vier der Natur abgelesenen Gesetzmäßigkeiten aus:
1. Erster thermodynamischer Hauptsatz bzw. Energieerhaltungssatz: Er besagt, dass in einem geschlossenen System Energie weder verloren gehen noch dazugewonnen werden kann.
2. Zweiter thermodynamischer Hauptsatz bzw. Entropiegesetz (Entropie ist der Maßstab für den Grad der Unordnung eines Systems): Das Entropiegesetz besagt, dass das gesamte Universum zur Unordnung tendiert; ein ungeordneter, unorganisierter Zustand wird nur durch entsprechenden Energieaufwand von außen reversibel.
3. Gesetz der Quantisierung bzw. Planck’sches Strahlungsgesetz, gemäß dem alles auf kleinste, diskrete und messbare Energiepakete, die Quanten, heruntergebrochen werden kann.
4. Gesetz der Existenz makroskopischer (d.h. weitreichender) Felder:
a) Gravitationsfeld;
b) elektromagnetisches Feld (Photonenfeld).
Heim arbeitete mit dem sogenannten »MinkowskiRaum«, benannt nach dem deutschen Mathematiker Hermann Minkowski (1864–1909), der 1907 einen vierdimensionalen Vektorraum postulierte, anhand dessen sich Albert Einsteins 1905 entwickelte spezielle Relativitätstheorie sehr elegant formulieren lässt und der auch der allgemeinen Relativitätstheorie (1916) von Einstein zugrunde liegt. Einfach ausgedrückt werden hier Raum (Dreidimensionalität) und Zeit (die vierte Dimension) in einer einheitlichen, vierdimensionalen Struktur zusammengebracht, der sogenannten »Raumzeit«.
Heim entwickelte darauf aufbauend ein Modell des Kosmos mit zwölf Dimensionen:
• Die grobstofflichen physikalischenDimensionen X1 bis X3: Raum (Länge, Breite, Höhe);
• die zeitlicheDimension X4;
• die feinstofflichen organisatorischenDimensionen X5 (Struktur) und X6 (Zeit);
• die informatorischenDimensionen X7 und X8;
• die geistigenDimensionen bzw. der geistige »Hintergrundraum« G4 (X9 bis X12).
In unserem Zusammenhang bezeichnen wir diese Dimensionen als D1 bis D12.
Die Gleichungen von Burkhard Heim lieferten ihm vier voneinander unterscheidbare Gruppen von Elementarteilchen, die er »Letzteinheiten« nannte:
1. Elektrisch geladene Teilchen mit 6 Koordinaten (D1 bis D6)
2. Neutrale Teilchen mit den Koordinaten D1, D2, D3, D5, D6, also ohne die Zeit D4
3. Sogenannte Wechselwirkungsteilchen (Bosonen) mit den Koordinaten D4, D5 und D6
4. Quanten des Gravitationsfeldes (Gravitonen, Aktivitäten) mit den Koordinaten D5, D6
Gemäß dem Heim’schen Modell ist von G4, also vom geistigen Hintergrundraum aus, jederzeit der »Zugang« auf die Welt der Materie möglich, und zwar über D7 und D8, also die informatorischen Dimensionen, und den organisatorischen Raum D5 und D6. Computergestützte Überprüfungen der Heim’schen Theorie belegen, dass sie bis zur letzten Dezimale mit den entsprechenden Messwerten übereinstimmt.
Letztendlich sagt diese Theorie aus, dass der Kosmos sich in einem ersten Schritt ausgehend vom »G4«, den geistigen »Urbildern«, entwickelte und die Materie in einem zweiten Schritt entstand. Für diese geistigen Urbilder wurde zum Beispiel in alten Weisheitstraditionen der Begriff »LOGOS« geprägt, in der Bibel fälschlicherweise als »Wort« übersetzt; das fleischgewordene »Wort« ist ein Bild für den Abstieg des Geistes (G4) über die Energie (D5 bis D8) in die Materie.
Alle »Letzteinheiten« enthalten laut Heim die »Transdimensionen« D5 und D6. Dabei ist die 5. Dimension als Maß der Organisation invers zum Entropiebegriff, dem Maß der Desorganisation. Die 6. Dimension steuert diese Organisation in der Zeit. Man könnte es so ausdrücken, dass D5 alle möglichen Strukturen im Kosmos angibt und D6 ihre Verwirklichung in der Zeit D4.
Heim unterscheidet zwischen latenten, d.h. sozusagen »im Hintergrund« stattfindenden Ereignissen im Transraum D5 sowie D6 als möglichen Ursachen für die manifesten Ereignisse im R4 Einsteins, also den Dimensionen D1 bis D4.
Laut den Dimensionsgesetzen von Burkhard Heim ergeben sich 12 Dimensionen. D1 bis D3 sind untereinander austauschbar (Länge, Breite, Höhe), alle anderen nicht. D7 und D8 erweisen sich wie D5 und D6 als informatorische Dimensionen, die kurzfristig Energie bilden und vernichten können. Heim teilte die 12 Dimensionen in einen Bezugsraum D1 bis D6 und einen Hyperraum D7 bis D12 auf.
Das alles lassen wir so stehen; wer mehr wissen möchte, informiere sich über weiterführende Literatur. Wir benötigen dies als Basis für die folgenden Kapitel. Und seien Sie beruhigt: Sie müssen kein Physikstudium absolvieren, um diese Weisheiten anzuwenden.
Zusammenfassend können wir also sagen:
• Materie besteht im Wesentlichen aus Feldern. Diese Felder werden durch Quanten ohne Ruhemasse zusammengehalten, vor allem durch virtuelle Photonen, welche die Struktur der Materie bestimmen, der Materie also übergeordnet sind. In der Physik werden sie »Wechselwirkungsquanten« genannt.
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