ZWEITER TEIL
Philosophische Durchführung: Gegenwart aus der subjektiven Perspektive des Nunc
I. Formale Analyse: Gegenwart als perichoretisches Ineinander von Chronos, Kairos und Pleroma
1. Gegenwart als Chronos
a) Die Notwendigkeit der Kritik eines einseitig chronologisierten Zeitverständnisses
b) M. Heidegger: Die vulgäre Zeit
c) H. Rombach: Die fließende Zeit
d) P. Ricœur: Die aporetische Zeit
e) M. Cacciari: Die allverschlingende Zeit
f) Fazit: Der entmachtete Chronos
g) Ausblick: Die chronologische Dynamik der Gegenwart
2. Gegenwart als Kairos
a) Die gegenwärtige Brisanz kairologisch überformter Zeit
b) M. Heidegger: Die ursprüngliche Zeit als Augenblick
c) H. Rombach: Die konkrete Zeit als Situation
d) R Ricœur: Die konfigurierte Zeit als Erzählung
e) M. Cacciari: Die oszillierende Zeit als Äon
f) Fazit: Der gehobene Kairos
g) Ausblick: Der kairologische Zustand der Gegenwart
3. Gegenwart als Pleroma
a) Die prekäre Frage nach dem Ganzen der Zeit
b) M. Heidegger: Das Ganze der Zeit im Augenblick
c) H. Rombach: Das Ganze der Zeit in der Situation
d) P. Ricœur: Das Ganze der Zeit in der Erzählung
e) M. Cacciari: Das Ganze der Zeit im Äon
f) Fazit: Das gegenwärtige Pleroma
g) Ausblick: Die pleromatische Ganzheit der Gegenwart
H. Materiale Analyse: Die Zeitsignatur menschlicher Existenz
1. M. Heidegger: Existentieller Selbstbezug und zukünftige Zeit – Sorge
2. H. Rombach: Existentieller Weltbezug und gegenwärtige Zeit – Konkreativität
3. P. Ricœur: Existentieller Gemeinschaftsbezug und vergangene Zeit – narrative Identität
4. M. Cacciari: Existentieller Gottesbezug und äonische Zeit – Rekreation
5. Fazit: Die temporale Gestalt der Gegenwart aus der Perspektive menschlicher Existenz
6. Ausblick: Gegenwart als das Geheimnis menschlicher Existenz
a) Die Unabweisbarkeit des Geheimnisses
(1) M. Heidegger: Gegenwärtige Endlichkeit
(2) H. Rombach: Gegenwärtiger Zu-Fall
(3) P. Ricœur: Gegenwärtige Vermittlung
(4) M. Cacciari: Gegenwärtige Neuschöpfung
b) Die unabweisbare Gottesfrage
(1) M. Heidegger: Der letzte Gott als Theo-Logisierung der Endlichkeit
(2) H. Rombach: Der kommende Gott als Theo-Logisierung des Zu-Falls
(3) R Ricœur: Der biblische Gott als Theo-Logisierung der Vermittlung
(4) M. Cacciari: Der christliche Gott als Theo-Logisierung der Neuschöpfung
7. Geheimnis und Gottesfrage als Einladung zum Perspektivwechsel
8. Die philosophische Neuausrichtung der begleitenden Frage
DRITTER TEIL
Theologische Durchführung: Gegenwart aus der göttlichen Perspektive der Sempernitas
I. Vorbemerkung: Die prekäre Bestimmung des Verhältnisses von Zeit und Ewigkeit
1. K. Rahner: Ewigkeit als Frucht der Zeit
2. K. Barth: Ewigkeit als die die verlaufende Zeit umfassende Zeit
3. H. U. v. Balthasar: Vertikale Durchkreuzung der Zeit durch die Ewigkeit
4. W. Pannenberg: Dauer als zeitliches Abbild der Ewigkeit
5. J. Moltmann: Perichorese von Zeit und Ewigkeit
6. Fazit: Abschied vom klassischen Zeit-Ewigkeitsschema
II. Formale Analyse: Gegenwart als perichoretisches Ineinander von Altem und Neuem Äon
1. Das Schema von Altem und Neuen Äon
a) Exkurs: Der Verständnishorizont des Äonenbegriffes
(1) Etymologische Bestimmung des Äonenbegriffes….
(2) Der Äonenbegriff im biblischen Kontext
Altes Testament
Neues Testament
(3) Die weitere Rezeption des Äonenbegriffes
b) K. Rahner: Gleichzeitigkeit mit divergierenden Richtungskoeffizienten
c) K. Barth: Ungleichzeitige Gleichzeitigkeit
d) H. U. v. Balthasar: Reziprozität von Weltsituation und Weltziel
e) W. Pannenberg: Selbstbezogenes Jetzt und antizipierender Augenblick
f) J. Moltmann: Äonische Phasenverschiebung
g) Fazit: Das Äonenschema als theologischer Verständnisschlüssel eines perichoretischen Zeitverständnisses
2. Alter Äon
a) K. Rahner: Zeit der Freiheit
b) K. Barth: Zeit als Geschenk Gottes
c) H. U. v. Balthasar: Zeit der Liebe
d) W. Pannenberg: Zeit als endliche Dauer
e) J. Moltmann: Zeit der Schöpfung
f) Fazit: Die befristete Zeit des Alten Äon
3. Neuer Äon
a) K. Rahner: Ewigkeit als endgültige Auszeitigung der Freiheit
b) K. Barth: Ewigkeit als Treue Gottes
c) H. U. v. Balthasar: Ewigkeit als trinitarische Zeit Gottes
d) W. Pannenberg: Ewigkeit als zeit überbrückende Dauer
e) J. Moltmann: Ewigkeit der Neuschöpfung
f) Fazit: Die unbefristete Ewigkeit des Neuen Äon
4. Christlicher Äon als theologische Struktur der Zeit
a) K. Rahner: Gegenwart als Ereignis
b) K. Barth: Gegenwart als »Ver-Kehr« zwischen Gott und Mensch
c) H. U. v. Balthasar: Gegenwart als dramatische Gestalt der Liebe Gottes
d) W. Pannenberg: Gegenwart als Feld
e) J. Moltmann: Gegenwart als Perichorese
f) Fazit: Zeit als Perichorese von Gegenwart und Ewigkeit
g) Philosophische Rückvergewisserung
(1) M. Heidegger: Christlicher Äon als Ereignis
(2) H. Rombach: Christlicher Äon als Kokarde
(3) P. Ricœur: Christlicher Äon als Erzählung
(4) M. Cacciari: Christlicher Äon als rekreierende Unterbrechung
(5) Fazit: Wirklichkeit als Gegenwart des Christlichen Äon
III. Materiale Analyse: Die Zeitsignatur christlicher Existenz
1. Die temporale Gestalt des Christlichen Äon
a) K. Rahner: Die Fülle der Zeiten im absoluten Heilsbringer
b) K. Barth: Perichoretisches Heilsgeschehen in Christus
c) H. U. v. Balthasar: Universale Concretum
d) W. Pannenberg: Proleptische Antizipation des Eschatons in Christus
e) J. Moltmann: Geistesgegenwart
f) Fazit: Mensch und Schöpfung in Christi Gegenwart
2. Die temporale Gestalt christlicher Existenz
a) K. Rahner: Freiheit
b) K. Barth: Zuversicht
c) H. U. v. Balthasar: Darbietung
d) W. Pannenberg: Selbstständigkeit
e) J. Moltmann: Hoffnung
f) Fazit: Christliche Existenz als perichoretische Gegenwärtigkeit
3. Die theologische Neuausrichtung der begleitenden Frage
VIERTER TEIL
Perichoretische Zusammenführung
I. Schlussbetrachtung: Perichorese als Thema, Methode und Reflexionsbegriff
1. Perichorese als Thema: Das perichoretische Ineinander der Perspektiven von Sempernit as und Nunc
2. Perichorese als Methode: Das perichoretische Ineinander der philosophischen und theologischen Perspektiven
3. Perichorese als Reflexionsbegriff: Die theo-logische Struktur der Zeit als Perichorese von Chronos, Kairos und Pleroma
II. Die Lebensdienlichkeit perichoretisch gedeuteter Zeit
III. Perichoretischer Ausblick: Anstöße zum theologischen Weiterdenken
1. Protologisch-eschatologische Perspektive
2. Anthropologische Perspektive
3. Christologische Perspektive
4. Trinitarische Perspektive
5. Ekklesiologische Perspektive
6. Sakramental-liturgische Perspektive
7. Soteriologische Perspektive
8. Fazit: Die perichoretische Christusförmigkeit der Zeit
IV. Metaphorischer Schluss
V. Die perichoretische Neuausrichtung der begleitenden Frage
Literaturverzeichnis
I. Hilfsmittel
II. Primärliteratur
Hans Urs v. Balthasar
Karl Barth
Massimo Cacciari
Martin Heidegger
Jürgen Moltmann
Wolfhart Pannenberg
Karl Rahner
Paul Ricœur
Heinrich Rombach
III. Weitere Literatur
Zuversicht
Wenn alles rings befleckt ist
vom Schatten Blut des Lichts
die Helle zugedeckt ist
Verloren Sag das nicht
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