Heinz von Wilk - Tatort Rosenheim

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Sammelband: Die ersten beiden Fälle für Ex-Bulle Max Auer in einem Band.
Leberkäs-Porno: Max Auer, 45, ledig, Top-Ermittler, wird bei der Münchner Sitte gefeuert – weil er zur falschen Zeit die falschen Dinge gesehen hat. Er zieht zu seiner Tante Friedl nach Rosenheim. Zur gleichen Zeit produziert Sepp Glasl auf dem Samerberg seine »Leberkäs-Pornos« – Hardcore-Streifen für den asiatischen Markt. Sissi, die Porno-Queen, verknallt sich in einen korrupten Bänker. Und Max Auer findet sich mitsamt Tante Friedl in einem Sumpf aus nacktem Fleisch und krummen Deals wieder.
Babylon Rosenheim: Der Auer Max will eigentlich nur seine Rosi wieder mal rumkriegen. Da taucht die Besitzerin der Rosenheimer Babylon-Bar, Silikon-Wally, in seinem Leben auf. Ihr Freund, der Günter, wird von der Polizei und einigen Unterwelt-Bossen gejagt. Nach diversen Überfällen auf Geldtransporter ist der Günter nämlich Millionär. Und an diese Millionen wollen sie ran, die Münchner Clan-Chefs. Aber die Wally, die will den Günter und das Geld und mit ihm abhauen. Da kommt Max Auer ins Spiel und die Sache nimmt Fahrt auf …

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Unten, in der Tiefgarage, da stand der silberne Benz. Ohne Typenbezeichnung, aber dem Auer fiel gleich die Auspuffanlage auf, und auch die Reifen machten was her. Max ging vor der Fahrertür in die Knie und schaute in den Radkasten: rote Spezialstoßdämpfer, die ganze Kiste ein bisschen tiefer gelegt, Michelin-Race-Reifen, gutes Material.

Er ließ den Motor an, der mit einem dumpfen Grummeln erwachte. Automatisches Dreiganggetriebe am Lenkrad und ein Becker-Mexiko-Radio mit Kassette in der Konsole. Max grinste, öffnete das elektrische Schiebedach und gab Gas.

Was weg is, is weg!

Aus den Lautsprechern kam ein Stück vom Electric-Light-Orchestra, und Auer drehte die Musik lauter. Der Achtzylinder brummte vor sich hin, und als der Max mal aus Versehen ein bisschen sehr aufs Gas tippte, machte der alte Schlitten mit durchdrehenden Reifen einen Satz nach vorne, sodass er verblüfft bremste.

In der Klepperstraße bog er in die Kunstmühlenstraße und dann in die Petersberger, und von Weitem sah er schon das »Wild Wild West«. Oder besser gesagt, das große Schild über dem Eingang. Rund um die gelbe Schrift auf schwarzem Grund waren große, rote Chilischoten gemalt. Die Fenster neben dem Eingang waren mit dunkler Folie verklebt, die Tür wohl eine alte Zellentür aus einem Gefängnis. Das passt doch alles zum Glasl Sepp, dachte sich der Auer und stellte den Benz direkt vor den Eingang.

Um diese Zeit war der Laden natürlich zu, und der Auer hämmerte mit der Faust an die Tür. Eine junge, magere, aber sehr hübsche Frau öffnete und schaute den Auer so verdammt fröhlich an, dass er sie am liebsten auf der Stelle erwürgt hätte.

»Der Chef? Ist er da?« Die Platinblonde nickte und lachte, als hätte der Auer gerade gesagt, dass er ihr eine Million schenkt. »Bist du der Auerhahn? So fesch habe ich mir dich nicht vorgestellt. Komm rein.«

Sie trat ein wenig zur Seite, und der Max ging in die Kneipe, in der nur eine blass-weiße Notbeleuchtung ein wenig Licht fabrizierte. Hinten, an der schmalen Wand, war eine kleine Bühne mit einer Tanzstange in der Mitte. Dahinter standen ein paar Verstärker, Gitarren und ein Schlagzeug.

Rechts, an der Längswand, befand sich eine lange, dunkle Holztheke mit Messingfußleiste und hohen Hockern. Auch auf der Theke waren zwei mattglänzende Messingtanzstangen montiert und in der Decke verankert. Dahinter die obligate Spiegelwand mit den Flaschenbatterien dazwischen. Links von der Tanzfläche ein Dutzend runde Tische mit massiven Stühlen.

An einem der Tische saßen zwei Typen, die Auer jetzt, da sich seine Augen an das Halbdunkel gewöhnt hatten, ausmachte.

Jetzt pass auf: Die zwei hieven sich aus den Stühlen. Das heißt, der eine hievt, der andere lässt sich einfach vorplumpsen. Der Hiever ist so an die 1,95 oder noch größer, breit wie ein Schrank und hat Arme, die so dick sind wie die Waden vom Auer.

Der andere, der Plumpser, entpuppt sich als was Zwerg­ähnliches. Kleinwüchsig, so sagt man wohl politisch korrekt. Egal, jetzt kommt’s: Die beiden tragen identische pflaumenfarbene Polyesteranzüge mit weißen Gürteln und weißen Stiefeln. Die Hemden waren irgendwie lachsfarben oder rötlich, so genau konnte man das in dem Kerkerlicht nicht sehen.

Den Auer haben die beiden unwillkürlich an Arnold Schwarzenegger und Danny DeVito in diesem Film erinnert, weißt schon, der mit den Zwillingen.

Das fragte er die beiden auch gleich grinsend: »Wow, ihr seid Zwillinge, oder?«

Der Hiever knurrte und kratzte sich am Bauch, sodass sich das Jackett bewegte und glänzte wie ein Wasserfall. Diese Scheußlichkeiten werden doch nur noch in Nordkorea hergestellt, dachte sich der Auer. Wo haben die das bloß her?

Der kleine Plumpser baute sich vor dem Auer auf und sah zu ihm hoch: »Wir wissen, wer du bist, Alter. Du kannst auch gleich zu Chili durchgehen. Ich will dich nur mal kurz beschnuppern, ob du verkabelt bist oder so, dann werde ich dir die Absolution erteilen, so weit klar?«

Auer blickte auf die kahle Stelle auf dem Kopf des Kleinen: »Was willst du mir erteilen? Mann, ich lass mich von keinem betatschen, der so einen beschissenen Plastikanzug trägt. Da tun mir ja die Augen weh, Junge. Mach einen Satz zur Seite und geh wieder spielen, ja?«

Der Hiever schob sich auf Auer zu, und Plumpser zeigte mit dem Daumen auf ihn: »Der ist heute ganz mies drauf. Willst du wissen, warum? Er hat eine Zecke am Gekröse. Und keiner von uns will da drangehen. Also mach an, dass wir hier fertigwerden.«

Auer schaute den Großen an: »So was ist kein Spaß. Warum gehst du nicht zum Arzt damit?«

Der Hiever knurrte wieder, und Plumpser sagte: »Was denkst du wohl, wie in dem Job hier die Sozialleistungen sind, hmh? Und die Anzüge, die tragen wir auch nicht freiwillig, das will der Chili so. Wegen dem Corporate Design, sagt er. Weißt du, was das sein soll?«

Auer nickte: »Ist so ähnlich wie beim Militär. Da haben auch alle den gleichen Fummel an. Jetzt geht zur Seite, sonst wird der Onkel böse!«

Der Hiever hob eine Hand, und Auer sagte: »Hohoho. Bleib ruhig, du Elch. Ich habe ein Mittel gegen Zecken. Wenn du mich in Ruhe lässt, verrate ich es dir. Schau her!« Auer zog seine Jacke aus, hob sein Hemd hoch und drehte sich: »Keine Drähte, keine Bomben, keine Kanone. Alles klar?«

Der Hiever knurrte den Kleinen an, und der nickte und meinte: »Er sagt, du bist sauber. Was ist das mit dem Zeckenmittel?«

»Streichhölzer!« Auer klopfte auf seine Hosentaschen: »Ich hab jetzt grad keine einstecken, aber das hilft. Ist ein alter Indianertrick. Pass auf: Lass die Hosen runter, geh in die Beuge. Zünde ein Streichholz an und in dem Moment, wo es entflammt, halte es an die Zecke. Dann ist sie im Nu weg.«

»Du meinst, sie verbrennt oder explodiert oder so?« Der Plumpser sah Auer fragend an.

Der schüttelte den Kopf: »Nein, sie fällt ab. Ruckzuck. Zecken mögen keine brennenden Streichhölzer, weil sie Nichtraucher sind. Kapische?«

Die beiden nickten, und der Kleine sagte: »Links neben der Bühne, die schwarze Tür. Chili ist im Büro.« Und zu der Blonden, die hinter der Bar Gläser polierte: »He, Torte, haben wir Streichhölzer?«

Auer betrat das kleine, schäbige Büro und schaute sich um. An den Wänden hingen zwei Poster von Will Smith aus« Wild Wild West«, dann die üblichen Po- und Tittenbilder und eine Aufnahme von einem roten Mustang T4-Cabrio.

Der Typ hinter dem Schreibtisch nahm die Füße runter, schaute auch auf das Autobild und sagte: »Das ist meiner. Ein 66er, 5-Liter-Maschine, kein Rost. Hab ihn selber aus Kalifornien geholt. Dem Otti wollte ich auch einen mitbringen, aber der war ja vernarrt in seinen getarnten 450er. Gott hab ihn selig.«

»Das mit dem ›selig‹ weiß ich nicht, aber den Benz hab ich jetzt. Ist meiner.«

»Echt jetzt? Wow!« Chili stand auf, und Max sah erst jetzt, dass der Kerl blondierte Haare hatte, die, streng nach hinten gekämmt, in einem ziemlich langen Pferdeschwanz endeten.

Max griff nach der über den Schreibtisch gestreckten Hand und schüttelte sie: »Warum Chili? Klingt irgendwie … ich weiß auch nicht.«

»Wegen dem Laden. Corporate Design, da leg ich gesteigerten Wert drauf, verstehst?«

Auer nickte und setzte sich: »Pass auf, keine langen Vorreden. Was liegt an? Warum bin ich hier?«

Chili öffnete einen Laptop, drückte ein paar Tasten und schob das Teil zu Max rüber: »Schau selber.«

Der Auer starrte auf den Bildschirm. Zu sehen war eine nackte, honigblonde junge Frau, die auf einem antiken Holztisch kniete. Vor ihr stand ein nackter Kerl, und die Frau hatte ein Stück von ihm im Mund. Hinter ihr, in vollem Galopp: Chili. Er hielt sich an ihren Hüften fest, und sein Pferdeschwanz wedelte bei jedem Stoß unter dem Hirschgeweihkerzenleuchter. Aufgenommen war das Ganze offenbar in einer Almhütte oder so. Überall Holz, rustikal, Kerzenlicht und bayerische Musik im Hintergrund.

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