Manu Bodin - Unter Der Sommersonne

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Unter Der Sommersonne: краткое содержание, описание и аннотация

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Franck trifft Svetlana in den Gängen der Pariser Metro. Beide wissen noch nicht, dass ihre Begegnung der Ausgangspunkt für eine schwierige Liebe sein wird. Ihr Verlangen und ihr Zögern werden unausweichlich Leid und Schmerz hervorrufen.
Diese Geschichte erzählt von der emotionalen Entwicklung zwischen einer jungen Frau, die noch nicht genug erlebt hat und einem 10 Jahre älteren Mann, beginnend mit einer leidenschaftlichen Liebe bis hin zur Zurückweisung des geliebten Menschen. Während der Eine Liebe und Stabilität sucht, hinterfragt sich die Andere und verliert sich auf dem Weg. Angst, Zweifel und Furcht folgen aufeinander bis die Verbundenheit, die sie vereint hatte, verdrängt wird. Täuschungen, Versuchungen und Eifersucht geben der Beziehung schließlich den Todesstoß. Die Suche nach dem Glück ist mühselig und voller Überraschungen, ein heiteres Chaos, das durchlebt werden muss.
Unter der Sommersonne ist Emmanuel Bodins zweiter Roman. Die Geschichte erzählt von den selben Menschen, wie sein vorangegangener Roman Tout reste à faire und ist zeitlich davor einzuordnen: Die erste Liebesbeziehung der beiden Hauptpersonen.

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Franck hatte Erleichterung verspürt. Ein Lächeln hatte sich auf seinem Gesicht ausgebreitet. Danach hatten sie den Park verlassen. Sie waren auf dem Weg, der auf der anderen Seite am Park entlangführte weitergegangen. Ihre Hände hatten sich nicht mehr losgelassen. Ihre Finger streichelten sich intensiver und häufiger. Sinnlichkeit hatte sich von ihren Handflächen ausgehend ausgebreitet.

Unterwegs waren sie aus irgendeinem belanglosen Grund mitten in der Unterhaltung ein erstes Mal stehen geblieben. Der tatsächliche Grund für diesen Stopp war instinktiv. Die beiden Turteltauben standen sich Auge in Auge gegenüber. Francks Blick glitt etwas nach unten, betört von der verführerischen Schönheit, die ihn mit Verlangen musterte. Oh ja, Svetlana strebte auf das gleiche Ziel zu wie Franck! Sie wartete nur noch darauf, dass er seinen Mut zusammennahm und ihr die Leidenschaft offenbarte, die ihn antrieb.

Franck hatte sich entschlossen ihrem Gesicht genähert. Er wollte die Zartheit dieser Lippen fühlen, die sich nur wenige Zentimeter von seinen eigenen entfernt in Position brachten. Als sie spürte, dass es jetzt sicher passieren würde, biss sich Svetlana mechanisch auf die Unterlippe und ein scharlachroter Tropfen trat aufreizend hervor. Sein Gehirn setzte aus. Von einer unerklärlichen Panik ergriffen, hatte sich Francks Körper von seinem ursprünglichen Ziel abgewandt. Er war auf Abstand geblieben und hatte den unsicheren Blick aus Svetlanas strahlend blauen Augen festgehalten, die sich fragte, warum und woher die plötzliche Unterbrechung gekommen war. Von seinen eigenen Instinkten im Stich gelassen, hatte er den Blick abgewendet und ihre Hand genommen, um den Weg fortzusetzen.

Franck versuchte zu verstehen, was der Grund für ihr Verhalten gewesen war, das diese Verletzung an ihrer Lippe verursacht hatte. Begehrte sie ihn so leidenschaftlich? Sein spontaner Versuch hatte mit einem Misserfolg geendet. Er hatte im letzten Augenblick kalte Füße bekommen, nur wenige Zentimeter von diesem Mund entfernt, der ihn verhöhnte und den er begehrte. Es war die einmalige Gelegenheit gewesen, auf die er von dem Augenblick an gewartet hatte, als er ihre Finger umschloss. Er hatte den Schlüsselmoment für eine Beziehung verpasst, den Startschuss, der es ermöglichte einen Schritt weiterzugehen. Denn erst wenn dieser wichtige Akt stattgefunden hatte, der einer Einladungskarte gleichkam und den Zugang zu einer großen beginnenden Leidenschaft gewährte, konnte eine Liebesbeziehung aufgebaut werden. Warum war es so kompliziert, sich zum ersten Mal zu küssen? Warum war es so beängstigend, wo doch jeder in der Lage war, zu erkennen, wann eine Person nur noch darauf wartete, dass es geschah? Ebenso wie er erkennen konnte, wann Lippen bereit waren sich mit seinen zu vereinen, war er in der Lage zu spüren, dass sich ihr Körper danach sehnte, sich in seine Arme zu schmiegen.

Jeder Mann wäre beim Anblick dieses Mundes und dieser vollen und glänzenden Lippen zusammengebrochen. Bevor der Abend zu Ende ging, musste Franck sie liebkosen. Er begehrte alles an ihr und verbot sich, sie genauso ungebunden wieder gehen zu lassen, wie sie gekommen war, da er wusste, dass er sie vielleicht nie wiedersehen würde, wenn er sich nicht so verhielt, wie es von ihm erwartet wurde. Er spürte, dass er diesem Treffen einen unvergesslichen Stempel aufsetzen musste.

Sie hatten ihren Weg auf der Suche nach einem Restaurant fortgesetzt und angenommen, dass zufällig eines vor ihnen auftauchen würde. Franck war in diesem Viertel, das er nicht kannte verloren. Sie liefen auf gut Glück weiter.

Sie waren ein zweites Mal mit der gleichen Absicht stehen geblieben. Sie betrachteten sich aufmerksam. Das Verlangen wurde größer. Sie verschlangen sich mit den Blicken. Keiner von ihnen hatte es gewagt, diese unbeschreibliche, unsichtbare Grenze zu überschreiten. Nur wenige Zentimeter trennten sie von einer Liebesbeziehung. Es war zu dumm! Franck war sich bewusst, dass Svetlana auf gar keinen Fall den ersten Schritt machen würde. Es lag an ihm zu handeln, er musste ihr zeigen, dass er den Mut besaß, sie zu küssen, um ihr auf diese Weise zu bestätigen, dass es zwischen ihnen dieses natürliche Verlagen gab, dass zwei Menschen empfinden, die sich gefallen und die sich unwiderstehlich zueinander hingezogen fühlen.

Franck hatte ein ähnliches Zögern wie beim ersten Versuch verspürt. Sie hatten sich wieder auf den Weg gemacht… Was war los? Franck spürte, dass Svetlana nur noch auf seine kühne Initiative wartete. Worauf konnte sie also hoffen? Er hatte zwei perfekte Gelegenheiten verstreichen lassen. Die dritte wäre die letzte und er musste alles aufbieten. Andernfalls konnte er der schönen Svetlana Lebewohl sagen: sie würde nichts mehr von diesem Versager hören wollen.

Alles an dieser jungen Frau bezauberte ihn: ihr Äußeres, ihr Benehmen, ihre Persönlichkeit. Er fühlte sich in ihrer Gegenwart wohl, weil er Vertrauen zu ihr gefasst hatte. Wovor hatte er also Angst? Franck hatte gerade beschlossen, dass dieser Kuss im letzten Augenblick stattfinden sollte, damit ihm jämmerliche Versuche erspart blieben, die er ohne es zu wollen in den Sand setzen würde. Nach dem Abendessen und vor allem nachdem er etwas getrunken hatte, müsste sich sein Selbstvertrauen stärker bemerkbar machen.

Nach einer Weile war ein indisches Restaurant vor ihnen aufgetaucht. Die angeschlagenen Preise erwiesen sich als sehr vorteilhaft für Francks Geldbeutel. Svetlana schien allerdings von dem Gedanken, dort zu essen nicht sehr angetan zu sein. Außerdem wirkte der Ort wenig romantisch. Sie waren weiter geschlendert, bis sie zu einer sehr viel belebteren Kreuzung kamen. Um den Platz herum gab es mehrere Cafés und Restaurants. Das erste, dass sie aufgesucht hatten, schloss gerade die Türen für die Nacht. Die Wirtin war untröstlich. Sie hatten die Straße überquert, um in das Café auf der gegenüberliegenden Seite zu gehen. Die Fassade sah nicht sehr vertrauenserweckend aus, aber im Inneren war es sehr edel. Sogar etwas zu edel… Franck war klar, dass die Rechnung gesalzen sein würde. Egal! Die Frau in seiner Begleitung war jede Ausgabe wert. Er hatte nicht vor, sie sofort nach einem kurzen Abend zu bespringen. Nein! Er hatte sich vorgenommen, sie zu erobern und sie zu seiner nächsten Freundin zu machen.

Eine Kellnerin hatte sie in einer ruhigen und gemütlichen Ecke untergebracht. Um den Tisch standen zwei Lederbänke. Sie hatten sich unterhalten, bestellt, gegessen und getrunken. Das Verführungsspiel erreichte seinen Höhepunkt: Finger, die einander suchten, freudiges Lächeln, das auf strahlende Blicke folgte, klopfende Herzen, fesselnde Gespräche. Der Zauber entfaltete sich nach allen Regeln der Kunst.

Nachdem sie die horrende Rechnung bezahlt hatten, hatten sie sich auf die Suche nach einer Metro-Station gemacht. Svetlana wohnte in Montparnasse. Deswegen hatten sie die gleiche Linie genommen. Dadurch hatte Franck die Gelegenheit bekommen, sie bis nach Hause begleiten zu können.

Svetlana lebte in einem Wohnheim für junge Arbeitnehmerinnen. Das Zimmer war winzig. Die Miete war zwar für ein einzelnes Zimmer hoch, man konnte sich aber der Illusion hingeben, dass sie für diese Stadt akzeptabel war. Vor dem Tor des Gebäudes ergriff Franck als erster das Wort: „Ich habe einen sehr schönen Tag verbracht und ich…“

Er hatte keine Zeit den Satz zu beenden da streiften sich schon ihre Lippen, stießen aufeinander, drückten sich ein. Sie hatten sich gegenseitig angezogen. Genau in diesem Augenblick war eine Situation entstanden, die die kommenden Tage auf den Kopf stellen würde.

Ihre Zungen hatten Gefallen aneinander gefunden. Speichel wechselte den Besitzer. Ihre Körper waren miteinander verschmolzen. Mit diesem Kuss wurde sanft und genussvoll jede Menge Zärtlichkeit ausgetauscht, die sich in Feingefühl mit einer herben Note verwandelte. Nachdem sie sich so sehr begehrt hatten, war dieser Moment wie eine Erlösung für sie gewesen.

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