Manu Bodin - Unter Der Sommersonne

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Unter Der Sommersonne: краткое содержание, описание и аннотация

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Franck trifft Svetlana in den Gängen der Pariser Metro. Beide wissen noch nicht, dass ihre Begegnung der Ausgangspunkt für eine schwierige Liebe sein wird. Ihr Verlangen und ihr Zögern werden unausweichlich Leid und Schmerz hervorrufen.
Diese Geschichte erzählt von der emotionalen Entwicklung zwischen einer jungen Frau, die noch nicht genug erlebt hat und einem 10 Jahre älteren Mann, beginnend mit einer leidenschaftlichen Liebe bis hin zur Zurückweisung des geliebten Menschen. Während der Eine Liebe und Stabilität sucht, hinterfragt sich die Andere und verliert sich auf dem Weg. Angst, Zweifel und Furcht folgen aufeinander bis die Verbundenheit, die sie vereint hatte, verdrängt wird. Täuschungen, Versuchungen und Eifersucht geben der Beziehung schließlich den Todesstoß. Die Suche nach dem Glück ist mühselig und voller Überraschungen, ein heiteres Chaos, das durchlebt werden muss.
Unter der Sommersonne ist Emmanuel Bodins zweiter Roman. Die Geschichte erzählt von den selben Menschen, wie sein vorangegangener Roman Tout reste à faire und ist zeitlich davor einzuordnen: Die erste Liebesbeziehung der beiden Hauptpersonen.

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Franck hatte sich gefragt, auf welchem Weg sie wohl am besten bis zum Sacré-Cœur laufen sollten. Sie hatten sich für die erstbeste Straße vor ihnen entschieden, wohlwissend, dass sie sich früher oder später eh an die ansteigende Straßen heranwagen mussten. Franck war schon zu zahlreichen Gelegenheiten hier gewesen, ohne jedoch jemals die gleiche Strecke zweimal gegangen zu sein. Es gab eine Vielzahl möglicher Wege. Er mochte dieses Viertel sehr. Er fand es wunderbar geeignet für einen romantischen Spaziergang, vor allem wenn die Sonnen den Tag mit ihrer Anwesenheit beehrte. Das wenig einladende Wetter, hatte sie nicht daran gehindert, sich zu treffen, weil der Wunsch sich kennenzulernen stärker war. Sie hatten ein bisschen über dieses und jenes gesprochen, so wie es oft der Fall war, wenn sich zwei Menschen verabredeten, um sich bei einem ersten Treffen näherzukommen. Jeder fragte den anderen aus, um ihn besser einschätzen zu können, um zu sehen, ob er richtig reagierte, ob er die Unterhaltung auf neue Themen lenkte. Svetlana hatte ihm eine Menge Banalitäten erzählt. Unter anderem gelang es ihr nicht, die Mailbox ihres Handys abzuhören. Die Anleitung, die bei der SIM-Karte dabei gewesen war, enthielt zu wenig nützliche Informationen. Da sie den gleichen Anbieter hatten, hatte Svetlana ihm das Telefon überlassen, damit er ihr erklärte, was sie machen musste. Aber das Menü war auf Russisch! Franck hatte es nicht geschafft, es zu bedienen. Es handelte sich um ein altes farbiges Nokia Handy, das schon viel mitgemacht hatte. Sobald der Sommer um wäre und sie etwas Geld zur Seite gelegt hätte, wollte sie sich ein Smartphone kaufen. Dann würde sie wieder mitmachen beim Run auf neue Technologien und vor allem wäre sie wieder ein Teil der Konsumgesellschaft… Wer außer einem Steinzeitmenschen konnte sich dem entziehen? Dieser Evolutionsprozess gehörte zum Alltag. Niemand war gezwungen, die neueste Version eines Gerätes zu erwerben, nur wegen einer einfachen Designänderung und einer läppische Funktion, die als revolutionär dargestellt wurde; revolutionär vor allem für unser Portemonnaie. Franck hatte sein Samsung herausgeholt, ebenfalls ein sehr altes Model. Nachdem er das Menü durchsucht hatte, hatte er ihr die Zahlenkombination genannt, die man benötigte, um Zugriff auf die Mailbox zu bekommen.

Während sie ihre Sprachnachrichten abhörte, war Svetlana in Gelächter ausgebrochen. Nur drei Personen hatten ihre französische Nummer, denn sie kannte nur sehr wenige Leute in Paris und ihre Freunde kontaktierten sie über Internet. Die erste, die die Nummer bekommen hatte, war ihre ukrainische Kollegin, bei der zweiten handelte es sich um eine russische Freundin, die nach Frankreich gekommen war, um an der Westküste direkt am Meer in der Gastronomie zu arbeiten. Svetlana fände es schrecklich, so einen Job zu machen. Sie zog ihren vor, selbst wenn es ihrer Meinung nach noch nicht das war, was zu ihr passte. Der, der ihr zwei Nachrichten hinterlassen hatte, war niemand anderes als Franck… der sich übrigens fragte, warum sie sich so sehr amüsierte. Er hatte ihr mitgeteilt, dass er sich am Treffpunkt befand und dass er hoffte, es ginge ihr gut. Franck betrachtete sie mit einem zärtlichen Blick, Svetlanas sonniges und spontanes Naturell gefielen ihm sehr.

Sie waren in so manche Gasse eingebogen, bevor sie erschöpft von den unzähligen Anstiegen, die sie hatten bewältigen müssen, an der Basilika angekommen waren. Der Platz war überfüllt. Während des ganzen Wochenendes fand eine Veranstaltung statt, bei der Kunststücke auf dem Skateboard vorgeführt wurden. Eine Menge Bereitschaftspolizisten sorgte durch ihre Anwesenheit für Sicherheit. Zwischen zwei Reihen von Absperrungen hindurch hatten sie den einzigen möglichen schmalen Weg genommen, der während der Veranstaltung den Zugang zu den Stufen des Bauwerks ermöglichte. Um bis zur Eingangshalle zu gelangen, hatten sie um die zögernden Touristen Slalom laufen müssen.

Im Inneren drängte sich die Menschenmenge. Sie waren gezwungen im Schritttempo zu gehen. Dieses langsame Vorankommen half ihnen dabei, sich von dem anstrengenden Hindernislauf zu erholen, den sie gerade absolviert hatten.

Obwohl sie nicht gläubig war, wenn es darum ging an die Göttlichkeit Jesus Christus zu glauben – einem Mann, der zum Sohn Gottes erhoben worden war, damit die damalige Obrigkeit den Pöbel besser hatte kontrollieren können – lehnte sie jedoch die Botschaft der Hoffnung, die voller edler Worte und Ideale für die Menschheit als Ganzen und jeden einzelnen Menschen war, nicht ab. Svetlana hinterfragte sich und suchte sich selbst. Sie fragte sich nach dem Wert des Lebens, nach dem Menschsein an sich, nach dem, was für sie am wichtigsten war. Trotzdem gefiel ihr das grandiose Schauspiel, das ihr das Innere bot. Sie hatten gerade die heiligen Hallen eines der letzten Meisterwerke betreten, das vom katholischen Frankreich erbaut worden war und hatten ihren Spaziergang dem Rundgang folgend fortgesetzt. Danach waren sie ins Kellergewölbe gegangen, um die Krypta zu besichtigen. Anschließend waren sie bis zur obersten Spitze hinaufgeklettert.

Franck hatte beschlossen, sie einzuladen. Wie die meisten Denkmäler, blieb auch dieses Heiligtum nicht davon verschont: um nach oben zu gelangen, musste man seine EC-Karte zücken. Diese kapitalistische Geste ermöglichte es, die Gebäude instand zu halten, die Anzahl der Neugierigen zu begrenzen und, Gipfel des Göttlichen, ein paar Arbeitsplätze zu schaffen. Im Großen und Ganzen war es für einen guten Zweck. Franck hatte also für den guten Zweck zwei Eintrittskarten gekauft. Und vor allem hatte er sie für seine eigenen Zwecke gekauft…

Eine ausgeklügelte High-Tech-Anlage thronte vor der Kundschaft. Ohne überhaupt mit einem Kassierer sprechen zu müssen, konnte jeder die Zahlung durchführen, um die Eintrittskarten zu erhalten. Eine Modernität, die im Kontrast zu der Jahrhunderte alten Kathedrale stand.

Svetlana hielt einen Fotoapparat in der Hand. Sie benutzte ihn nicht, was Franck irritierte. Er hatte sie gefragt, ob sie wollte, dass er Fotos von ihr machte. Sie hatte bejaht und ihm die Kamera hingehalten. Sie war sehr fotogen, was den Fotos alle Ehre machte. Franck war sich jedoch bewusst, dass sie sie ihm nicht aushändigen würde. Jeder Fotograf, egal ob professionell oder privat, wollte einen Abzug seiner Arbeit aufbewahren, sei es auch nur in digitaler Form. Auch wenn die Aufnahmen nicht unter professionellen Bedingungen entstanden und mit einer Hobby-Ausrüstung gemacht wurden, war es die Natürlichkeit, die Svetlana auf den Bildern ausstrahlte, die ihm gefiel. Anschließend hatte er sein altes Handy hervorgeholt, dessen Auflösung zu wünschen übrigließ und hatte sein Modell noch einmal in verschiedenen Posen verewigt. Trotz der schlechteren Bildqualität dieses Gerätes, hatte er sich gesagt, dass er wenigstens ein paar Erinnerungen an diesen Tag haben würde, sollte es ihm nicht gelingen, diese junge Frau, die er immer wundervoller fand, wiederzusehen.

Als sie am Pinakel angekommen waren, hatte Franck wieder viel Zeit damit verbracht, mit Svetlana beim Fotografieren zu spielen. Er betrachtete sie, bewunderte sie und zog die Posen in die Länge. Er betätigte den Auslöser mehrere Male hintereinander. Die Touristen beobachteten sie und mussten darauf warten, dass sie vorbeigehen konnten. Franck bemerkte den Stau nicht einmal, den er verursachte. Er hatte sich in ein geschlossenes Universum zurückgezogen, war hypnotisiert und verzaubert von seinem Motiv. Er leitete sie an, lenkte ihre Gesten und ihr Verhalten. Svetlana fügte sich wie ein braves und gehorsames Modell. Die Anziehungskraft dieses Mädchens wirkte auf Franck wie ein Zauber, der die Kontrolle über seine Gefühle übernommen hatte. Sie hatte ihn ihrerseits durchschaut. Entzückt hatte sie sich von seiner ungewöhnlichen Fantasie mitreißen lassen. Wegen seines Benehmens fand sie ihn galant, freundlich, anrührend und vor allem begehrenswert. Sie war ihm erlegen.

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