John Densmore - Music Lovers

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Doors-Schlagzeuger John Densmore: Auf der Suche nach der Seele der Musik
Seit dem Ende der Doors vor knapp fünfzig Jahren hat John Densmore beinahe mehr als Autor denn als Musiker von sich reden gemacht. Er verfasste zwei Bücher über seine frühere Band – seine Autobiografie «Mein Leben mit Jim Morrison und den Doors» verkaufte sich weltweit knapp eine halbe Million Mal – und schrieb für den «Rolling Stone» und die «Los Angeles Times». Jetzt hat er sich Zeit für eine ganz andere Art des Rückblicks genommen und mit Blick auf seine zahllosen Begegnungen mit anderen Künstlern nach dem besonderen Etwas geforscht, das ihre Kreativität ausmacht.
In «Music Lovers» geht Densmore auf die Suche nach der Seele, die hinter bewegender Musik oder bewegenden Gedanken steht, nach der mystischen Kraft, die dazu führt, dass ein Song über die Grenzen von Ort und Zeit hinweg viele Menschen auf ganz unterschiedliche Art berührt. Dabei hat er sich vor allem gefragt, wer ihn selbst nachhaltig beeindruckt hat und welche Erfahrungen mit der Musik anderer ihn beeinflussten und inspirierten.
Daraus entstand eine bewegende Sammlung von Erinnerungen, in der er zahlreiche große Rockstars zu Wort kommen lässt. Jerry Lee Lewis, Willie Nelson, Lou Reed, Patti Smith, Paul Simon, Van Morrison – die Liste jener, die sich mit ihm über die spirituelle Energie der Musik austauschten, ist schier endlos. Zwei Musiker spielen jedoch eine ganz besondere Rolle in diesem Buch: seine beiden Bandkollegen Jim Morrison und Ray Manzarek, an die sich Densmore mit großer Innigkeit erinnert und deren Schaffenskraft er hier noch einmal ein Denkmal setzt.

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Die Muse verfügt über außergewöhnliche hellseherische Fähigkeiten. Wie ich bereits gesagt habe, wird sie zu einem kommen, sobald man sein Herz öffnet. Vor allem fühlt sie sich aber zu einem gut ausgebildeten Innersten hingezogen. Manchmal löst sie dann auch einen Kurzschluss aus, wie das etwa bei Janis Joplin der Fall war. Angetrieben durch Drogenkonsum wird die Muse das Herz zugrunde richten und die Seele beschädigen. Aber es gibt auch sehr disziplinierte Künstler wie den untadeligen Ravi Shankar, dessen Herz so stabil wie ein Felsen war. Bob Marley stand irgendwo zwischen den beiden. Seine Fähigkeiten reichten aus, um seine Botschaft gut vermitteln zu können. Darum geht es beim Thema Können: Man braucht davon gerade genug, um seine Begabung umsetzen zu können – und wir alle bringen eine einzigartige Begabung auf diese Welt mit. Aber man kann auch über zu viel Können verfügen. Damit meine ich, dass man der Versuchung erliegen kann, immer schneller und schneller werden zu wollen. Wie schon der fantastische amerikanische Poet Robert Bly gesagt hat: „Slow equals soul.“ Die Seele erlebt man in der Langsamkeit.

Ich fühle mich so gesegnet, dass ich in der Gegenwart dieser großartigen Künstler sein durfte – bei manchen handelte es sich bloß um einen Augenblick, mit anderen wiederum verbrachte ich über lange Jahre hinweg viel, viel Zeit. Ein paar von ihnen haben sich inzwischen auf die andere Seite verabschiedet, wohingegen manche noch in ihrer physischen Form unter uns weilen. Dies ist mein Dankeschön, meine Verneigung vor all diesen Künstlern und Musikern, ob sie nun klassisch ausgebildet oder fast ungeschult waren. Ich habe auch ein paar Schriftsteller berücksichtigt, da sie meiner Meinung nach auf der Suche nach der Musik zwischen den Zeilen sind.

Die Leidenschaft dessen, was diese Legenden auszudrücken versuchen, kommt in höchsten Maßen zum Vorschein. Sie erstrahlen wie Edelsteine – wie Rohdiamanten oder auch bis zur Perfektion geschliffene Exemplare. Diese Brillanz ist es auch, an der unsere Menschlichkeit hängt. Wir werden daran erinnert, dass wir alle derselben Familie entstammen und dass wir alle damit zu kämpfen haben, unsere Existenz zu verstehen. Jeder kann von diesen kreativen Köpfen inspiriert werden. Ihr Angebot ist so reichhaltig, dass man nur einen Ausschnitt davon im Verlauf eines ganzen Lebens auskosten kann. Hoffentlich genießt ihr das Festmahl, das sie uns bieten, genauso sehr, wie ich das tue.

I.

Margret (Peggy)

Mary Walsh

* * *

Überleben

Auf einer Leinwand zu malen oder zu zeichnen,

ist wie gefrorene Musik.

Wie könnte ich nicht mit meiner Mom beginnen? Sie war keine Musikerin – nur eine Naturgewalt, deren Leben sich fast über das gesamte 20. Jahrhundert erstreckte. Mein Dad war sehr ruhig, meine Mom nicht. Sie liebte Musik so sehr, dass sie mir erlaubte, mein Schlagzeug im Wohnzimmer aufzubauen und in lärmender Lautstärke darauf zu spielen. Der Musikgeschmack meiner Eltern war eher eklektisch. Manchmal war die Musik gut, zum Beispiel die von Beethoven, manchmal aber auch nicht nicht, etwa die von Mantovani.

Margaret Marys zentrales Thema war es, zu überleben. Es glich einem musikalischen Leitmotiv, das sich durch ihr ganzes Leben zog. Sie hatte vier Geschwister, doch verlor sie schon in jungen Jahren zwei davon, ihre beiden älteren Schwestern. Eine schmerzvolle Erfahrung. Diese beiden Todesfälle als Jugendliche, die gerade einmal das Teenageralter erreicht hatten, verarbeiten zu müssen, hat sie sicherlich bis ins Innerste erschüttert. Wie es mein Cousin Jim einmal so treffend ausgedrückt hat: „Vom Tod ihrer Schwester May zu erfahren, hat vielleicht dazu geführt, dass deine Mom die entstandene Lücke mit Quasseln ausfüllen wollte.“

Sie überwand all ihre Sorgen mithilfe der Malerei. Auf einer Leinwand zu malen oder zu zeichnen, ist wie eingefrorene Musik. Zwischen den Bildern eröffnen sich Freiräume, wie sie auch zwischen den Tönen in der Musik existieren. Nachdem sie ihren Abschluss am Chouinard Art Institute in Los Angeles gemacht hatte, war Peggy Margaret schier besessen davon, der leeren Leinwand Leben einzuhauchen. Sie signierte alle ihre Arbeiten mit „Margret“. Sie verzichtete auf das zweite „a“, um ihrem Namen etwas Einzigartiges zu verleihen. Sie hatte eine gute Hand für figurative Darstellungen, entdeckte jedoch irgendwann ihre Vorliebe für das

Abstrakte.

Ich war nicht der allergrößte Fan ihrer Kunst, doch mir war klar, dass sie ihr das Leben gerettet hatte. Als Dad das Zeitliche segnete, vermutete ich, dass Mom nach 40 Jahren Ehe ihm schon bald nachfolgen würde. Das tat sie nicht. Stattdessen blühte sie auf. „Wann immer ich Schmerz empfinde, male ich“, pflegte sie zu sagen. Ich verstand die meisten ihrer Gemälde nicht, aber ich verstand die Gabe, die ihr durch sie zuteilwurde: Das Malen hielt die Zeit auf. Und die Malerei war ihre wahre Religion. Sie gedieh bis ins hohe Alter von 94 Jahren. Dann legte sie den Pinsel weg und starb.

Ich kann nur hoffen, dass ich von ihr ein paar dieser Überlebens-Gene geerbt habe. Sie liebte Musik und ermöglichte es mir, Klavierunterricht zu nehmen, als ich acht Jahre alt war. Peggy Margret ermutigte mich zum Üben. Sie drohte mir sogar, die Stunden zu streichen, wenn ich nicht noch mehr übte. Ich liebte das Klavier. So fand ich etwa großen Gefallen an Arpeggios. Dabei handelt es sich um Akkorde, bei denen die Einzeltöne in kurzen Abständen angeschlagen werden. Die spielte ich dann stundenlang die Tastatur rauf und runter und stellte mir vor, ich wäre ein Konzertpianist. Da kam dann zumeist meine Mom ins Zimmer und befahl mir, anständig zu üben, weil sonst der Unterricht gestrichen würde. Sie lag ja richtig damit, andererseits war meine Tendenz, gelegentlich in eigene Improvisationen abzudriften, bereits ein Indikator für eine meiner späteren Vorlieben, den Jazz.

Es offenbarte sich ein Gefühl von Freiheit darin, niedergeschriebene Kompositionen zu verändern, wenn man zum Beispiel eine Phrase wiederholte oder eine neue hinzuerfand. Aber zunächst einmal musste ich Tonleitern und die vorgeschriebenen Stücke üben und einstudieren. Irgendwann weiß man intuitiv, wie viel Übung wirklich notwendig ist und wie viel Freiraum man sich zugesteht. Diese Balance ist der Schlüssel, wenn man seine eigene musikalische Einzigartigkeit finden will.

Apropos einzigartig: Ich besaß einen Sittich als Haustier, den ich mitunter aus seinem Käfig herausließ. Er setzte sich dann auf meinen Finger oder meine Schulter. Eines Tages, als Bill gerade von seiner Position auf der Schulter aus mit seinem Schnabel auf meinen Hals einpickte, schlenderte ich hinüber zum Klavier und nahm Platz. Er hatte mich schon in seinem Käfig spielen gehört und auch mitgesungen, wenn ich mir richtig Mühe gab. Dieses Mal wollte ich aber besonders sanft spielen, da er sich nun so nahe am Piano befand. Ich fing an, ein paar Arpeggios in Dur zu klimpern. Dur gilt weithin als ein „positives“ Tongeschlecht. Bill stimmte mit ein. Nach ein paar Minuten hielt ich ihm den Finger hin, damit er von der Schulter dorthin wechseln konnte. Wie üblich nahm er diese Einladung umgehend an. Dann setzte ich ihn vorsichtig auf den weißen Tasten ab und fing erneut an zu spielen, was ihn aber überhaupt nicht zu stören schien.

Dieser Ablauf entwickelte sich zur Gewohnheit. Zusammen genossen wir die sonoren Klänge der 88 Tasten. Manchmal spazierte der Sittich die Tasten hinauf und hinunter. Mitunter schiss mir der Vogel auch auf die Tastatur. Das putzte ich dann sofort weg. Ich hatte keine Lust auf den klebrigen Schmutz. Außerdem wollte ich unter keinen Umständen Margaret Mary verärgern. Vielleicht hätte ich mich noch eingehender mit der musikalischen Seite meines Vogels beschäftigen sollen. Wir hätten in der Ed Sullivan Show auftreten können. Nun ja, später schaffte ich es auch so in ebendiese Unterhaltungssendung – zwar ohne meinen Piepmatz, dafür aber in Begleitung eines schrägen Vogels in schwarzem Leder. Das war damals ein höchst außergewöhnliches Outfit. Jim Morrison hätte wirklich eine finanzielle Beteiligung an dem Modetrend verdient gehabt, den er damals auslöste.

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