Ruben Philipp Wickenhäuser - JÄRNGÅRD

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Rainer und Annalisa haben sich ein Haus im ehemaligen Eisenreich Mittelschwedens gekauft. Wälder und Seen gaukeln ein Idyll vor – verräterisch sind jedoch die Narben aus der Vergangenheit: Vergessene Stollen, Schienen, rostende Maschinerie.
Als Rainer einen Teenager am Straßenrand aufliest, nehmen seltsame Ereignisse ihren Lauf: Der Junge hat die Vergangenheit heraufbeschworen, und nun sickert sie durch Risse und Spalten immer machtvoller in die Gegenwart ein. Als Annalisa die Gefahr erkennt, ist es fast schon zu spät.
Eine fieberhafte Höllentornovelle über ein finsteres Schweden.

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Ruben Philipp Wickenhäuser

JÄRNGÅRD

Der Fluch des Erzes

Außer der Reihe 62

Ruben Philipp Wickenhäuser

JÄRNGÅRD

Der Fluch des Erzes

Außer der Reihe 62

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

© dieser Ausgabe: Oktober 2021

p. machinery Michael Haitel

Titelbild: Ruben Philipp Wickenhäuser

Layout & Umschlaggestaltung: global:epropaganda

Lektorat & Korrektorat: Michael Haitel

Herstellung: global:epropaganda

Verlag: p. machinery Michael Haitel

Norderweg 31, 25887 Winnert

www. p machinery.de

ISBN der Printausgabe: 978 3 95765 262 1

ISBN dieses E-Books: 978 3 95765 835 7

Die Nacht

Dies war ein magischer Ort. Es traf ihn wie ein Hammerschlag. Die Elchschädel. Die Hütte. Die Feuerschale. Der Wald. Dieser unvergleichliche Wald mit seinen Felsbrocken, den Moosteppichen, den Lichtbahnen der Abendsonne, den bis in den Himmel aufragenden nordischen Kiefern.

Hier hatte er sein Zentrum. Hier ballte sich seine Kraft in einem Punkt. Wie in einem Brennglas. Es war ein einzigartiger Ort auf Erden.

Und Jarrik hatte ihn gefunden. Sein Herz schlug höher als beim ersten Anblick seiner nackten Freundin. Er legte seine Kleider ab und betrat die Hütte. Wenn es einen Ort gab, um eins zu werden mit dem Universum, dann war es dieser.

Jarrik entzündete ein Feuerchen und begann mit seinem ausgedehnten Ritual der Anrufung von Mutter Erde.

Seitdem schien eine Ewigkeit vergangen zu sein. Er kauerte unter der hintersten Bank der achteckigen Hütte. Er biss sich auf die Fingerknöchel und zitterte am ganzen Leib. Er konnte den Blick nicht vom Eingang lösen. Ein letzter Rest Glut tauchte das Innere in schummriges Blutrot. Mit der Dunkelheit waren die Flammen gekommen, gefährlich singende Feuerbälle, die einen unheimlichen Tanz vor der Hütte aufgeführt hatten. Wenig später sollte sich Jarrik nach ihrem giftigen Zischen und Knattern zurücksehnen, als nämlich der Nebel in einem zähflüssigen Bleigrau heranwaberte und die Hütte einschloss.

Urinstinkte waren in Jarrik erwacht und hatten seinen Körper mit einer Furcht durchflutet, wie er sie noch nie gespürt hatte. Schneidend und unerbittlich war sie. Seine Knochen schienen zu Trockeneis zu erstarren, Eisgarn fesselte seine Glieder, wie er da auf dem Boden hockte. Seine Zähne klapperten, er schlotterte unkontrolliert und benässte seine bloßen Knöchel.

Als der Morgen kam, erstrahlte der Wald in zauberhafter Herrlichkeit. Nichts erinnerte mehr an das urtümliche Grauen der Nacht. Außer den Kleidern, die Jarrik vor der Hütte abgelegt hatte. Sie waren zerfetzt und starrten vor Blut und Schmutz. Auf ihnen lag ein Brocken gebrochenes Lavagestein. Die fingerdicke rote Lasur auf der Oberseite glänzte wie frisch geschmolzen.

Netz im Wald

Es war das Haus, das sie sich gewünscht hatten. Rot gestrichen, mit weißen Fensterrahmen, Traufen und Ortgängen, genau so, wie sich jeder ein schwedisches Haus vorstellte. Schon der Weg hierher war wunderschön gewesen: Von der Landstraße zweigte eine Schotterpiste ab und schlängelte sich durch einen Wald voll lichter Birkenhaine, plätschernder Waldbächlein und sich im Sonnenlicht wiegender Rispengräser auf Lichtungen, auf denen einfach ein Elch stehen musste. Felsbrocken mit von Eisen rötlich schimmernden Flanken lagen dort, und es wäre gar nicht verwunderlich gewesen, Gnome und Elfen zwischen ihnen herumtollen zu sehen. Und mittendrin in diesem Traumland, ihr Haus.

Rainer hatte als Erstes seinen Computer angeschlossen, um den Internetanschluss auszuprobieren.

»Schon erstaunlich«, rief er seiner Frau Annalisa zu, die im Erdgeschoss ein Regal aufbaute. »Wir sitzen hier mitten im Wald und sind doch vom Rest der Welt nur einen Mausklick weit entfernt. Noch dazu schneller als in mancher deutschen Kleinstadt.«

»Komm mir nicht auf die Idee, dich einzumauern!«, warnte Annalisa lachend. »Du sitzt mitten in einer Landschaft, von der andere nur träumen können! Da musst du schon auch mal weg vom Schreibtisch.«

Er hörte ihr rabiates Hämmern heraufschallen und lächelte. Am liebsten hätte er sofort mit der Aktivierung seines Börsenhandelssystems begonnen, aber das Haus forderte seine Aufmerksamkeit. Wenigstens in der ersten Woche ihres Einzugs.

»Kannst du mir bitte helfen?«, rief Annalisa. Er schaltete den Rechner ab und ging die knarzenden Stufen des alten Holzhauses hinunter. Seine Frau zog gerade eine Inbusschraube an einem Regal fest.

»Holst du bitte die Kiste mit den DVDs aus dem Keller?«

»Gern!«

Der Keller bestand aus drei Räumen. Die Umzugskartons stapelten sich im hinteren Raum, der nahe der Außentreppe lag. Im Vorbeigehen warf Rainer einen Blick durch die angelehnte Tür des ersten Raumes und sah darin eine große Holztruhe stehen.

Merkwürdig, dachte er, an die kann ich mich gar nicht mehr erinnern.

Er ging hinein. Die Truhe bestand aus grob bearbeitetem Holz; das verrostete Schloss stand offen. Neugierig hob Rainer den Deckel an. Im Halbdunkel konnte er den Inhalt kaum erkennen. Es war wie ein dunkles, struppiges Fell … und darunter war etwas Helles …

Der Schädel eines Elches grinste ihn aus der Truhe heraus an, Haarfetzen an den bleichen Knochen, die Augenhöhlen schwarze Tümpel. Ein Schwall Fäulnisgestank stieg auf. Mit einem Schrei fuhr Rainer zurück, sodass der Deckel wieder zufiel.

Als er sich einigermaßen von dem Schrecken erholt hatte, nahm er eine Taschenlampe und hob den Deckel vorsichtig wieder an.

Seine Fantasie musste ihm einen Streich gespielt haben. Was er für einen Elchschädel gehalten hatte, waren eine mottenzerfressene Wolldecke und eine Plastikflasche. Erleichtert holte er die Kiste mit den DVDs.

»Hast du gerade geschrien? Du bist ja immer noch ganz verstört. Was war denn los?«, fragte Annalisa, als er die Kiste hochbrachte.

Rainer schüttelte nur den Kopf. »Nichts, nichts.«

Als er in dieser ersten Nacht in ihrem neuen Haus einschlafen wollte, da ließ ihn das Bild des Elchschädels nicht los. Er war sich vollkommen sicher, ihn in der Truhe gesehen zu haben.

Am nächsten Morgen hieß das kristallklare skandinavische Sonnenlicht sie willkommen. Annalisa hatte bereits den Tisch auf der Terrasse gedeckt, Brötchen und Marmelade hingestellt und las in einem dicken Buch. Kaffeeduft erfüllte das Haus.

»Ach, diese Unterwerfung ist streckenweise echt vulgär!«

Sie lachte und legte das Buch beiseite, während Rainer sich setzte.

»Aber jetzt gibt’s Wichtigeres. Wir müssen die Einkäufe bündeln. Die nächste Stadt ist zwanzig Kilometer entfernt. Nicht wie zu Hause, wo wir drei verschiedene Supermärkte um die Ecke hatten.«

»Dann fahren wir ein oder zwei Mal die Woche rein und laden den Wagen voll.«

Annalisa grinste. »Wenn das Essen knapp wird, schießt du halt einen Elch.«

Rainer biss in sein Brötchen und konnte nur mit Mühe das Unwohlsein verbergen, das ihn bei der Erwähnung des inoffiziellen schwedischen Wappentiers befiel.

Gegen Mittag fuhr ein roter Volvo auf ihren Hof.

»Oh, das ist doch der, der uns das Haus verkauft hat. Lasse!«, sagte Annalisa.

Rainer legte einen Hammer beiseite. »Ja, das sieht nach seinem Auto aus! Komm.«

Lasse hieß sie willkommen im Land. Er freue sich, dass sie das Haus gekauft hatten und dadurch wieder Leben in die Gegend käme. Er wohne ja selber praktisch um die Ecke, »only two kilometers from you«, sagte er und lachte.

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