Der visionäre Biophysiker Dieter Broers (damals noch als Morpheus bekannt) und Dr. König hatten mir ab 1995 die Tür zu Bio- und Quantenphysik geöffnet. Unter Zuhilfenahme der Ansätze von Eckhart Tolle, sowie später dann inspiriert durch Giuliana Conforto, begann ich im Sommer des Jahres 2000 mit der praktischen Anwendung.
Es entstanden u. a. nicht nur die von mir so benannten Meditationsspiele, die sich hier in der Symphonie der Wortmusik als Intermezzi verkleidet wiederfinden. Die tägliche Beschäftigung mit dem Jetzt bescherte mir vor einigen Jahren die revolutionäre Entdeckung der Heart-Brains-Source-Coherence, auf die ich später im Detail eingehen werde, und natürlich das, was der Titel des Buches verspricht: die Möglichkeit, dich in den Hyperraum zu katapultieren, HYPERSPACE YOURSELF!
1. Bewegung
Der große Forscher Wolfgang Wiedergut hat einmal folgendes gesagt: »Spirituell gesehen muss die Beschäftigung mit dem Phänomen Lebensenergie immer sehr praxisorientiert sein. Wenn wir über so etwas Subtiles wie Energie sprechen, helfen konkrete Vorstellungen oft nur sehr wenig weiter. Erst die entsprechenden Übungen gepaart mit einer gewissen Erfahrung öffnen den Weitblick für das Wesentliche. Spätestens ab diesem Entwicklungsschritt fängt bei den meisten Menschen ein Leben der Disziplin an, ohne die spirituelle Selbstverwirklichung nur Schall und Rauch ist.
Heute ist es Mode geworden, spirituelle Erleuchtungskurse als alternative Wochenendabwechslung anzubieten. In Wahrheit verlangen solche Übungen ein Höchstmaß an Einsatz, Konzentration, Geduld und Kraft. Sie sind viel eher mit den Leistungen eines Spitzensportlers zu vergleichen, der alles aus sich herausholt, um sein Ziel auch wirklich zu erreichen.
Warum sollte Spiritualität weniger anspruchsvoll sein als die Meisterung irgendeines anderen, vergleichsweise banalen Lebensbereiches? Lebensenergie ist ein sehr ernstes Thema. Das Wissen um die Lebensenergie liefert eine solide Grundlage für spirituelle Fortentwicklung. Sich daran vorbeizumogeln, ist nicht möglich.«
Irrtümer als Grundlagen der Wissenschaft
Bevor wir uns genauer anschauen, was Wolfgang Wiedergut, der leider viel zu früh verstorben ist, gesagt hat, und bevor es ganz praktisch losgeht, ist es mir wichtig, ein paar Grundlagen zu legen beziehungsweise anzusprechen.
Die Wissenschaft geht in vielen und auch in absolut fundamentalen Bereichen von veralteten Annahmen und Voraussetzungen aus. Immer noch wird in den Schulen und Universitäten gelehrt, das Leben sei im Laufe von Jahrmilliarden durch eine Verkettung glücklicher Umstände zufällig entstanden. Immer noch wird in den Schulen und Universitäten gelehrt, dass der Mensch das Produkt von zufälligen Veränderungen im Erbgut sei. Immer noch wird an Schulen und Universitäten gelehrt, dass unser Bewusstsein von unserem Körper und unserer Umwelt komplett getrennt sei. Immer noch wird an Schulen und Universitäten gelehrt, dass wir unseren Genen auf Gedeih und Verderb ausgeliefert und machtlos seien, wenn es um ›ererbte‹ Charakterzüge oder Krankheiten geht.
Immer noch wird uns glauben gemacht, dass die moderne Geschichte der Menschheit erst vor gut fünftausend Jahren mit den Sumerern begonnen habe, dass der Raum zwischen den Dingen leer sei und dass die Natur auf dem Überleben des Stärkeren basiere. Jede einzelne dieser Aussagen stellte sich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten als falsch heraus!
Es handelt sich um wissenschaftliche Irrtümer, die inzwischen glasklar widerlegt wurden. Dennoch wird der Glaube daran an Schulen und Universitäten aufrechterhalten.
Bist du ein wahllos zusammengewürfelter Zellhaufen?
Warum ist das wichtig? Aus einem einfachen Grund, auf den der spirituell forschende Wissenschaftler Gregg Braden, der mich seit unserer ersten persönlichen Begegnung 1996 immer wieder neu inspiriert, schon seit vielen Jahren hinweist (u. a. in Im Einklang mit der göttlichen Matrix ⁶ oder auch in Verlorene Geheimnisse des Betens ⁷). Wenn wir uns nämlich die grundlegende Frage stellen, die Frage aller Fragen: »Wer bin ich?«, dann geben wir uns selbst eine Antwort darauf, die bewusst oder unbewusst mit diesen Irrtümern zusammenhängt.
»Ich bin ein zufällig entstandenes, wahllos zusammengewürfeltes Wesen, dessen Bewusstsein vom Körper und dessen Umgebung komplett abgetrennt vor sich hin vegetiert, das keine Chance hat, sich aus sich selbst heraus zu ändern, geschweige denn weiterzuentwickeln, das eine Geschichte hat, die über Jahrtausende aus nichts als Krieg und Zerstörung besteht, und das sich nach Kräften bemühen muss, andere Lebensformen aus dem Weg zu räumen, um selbst nicht unterzugehen!«
WOW! Das klingt nicht nur furchtbar, das ist es auch! Denn solange wir diese Glaubensmuster in uns tragen, fällt es uns schwer, die Realität klar zu sehen. Eine Realität, die nach Faktenlage vollkommen anders aussieht. Dabei spielt der Punkt, den ich vorhin kurz erwähnt habe, eine herausragende Rolle für dieses Buch.
Wer heute noch glaubt, dass der Raum zwischen den Dingen leer sei, könnte nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein. Wir wissen inzwischen, dass uns ein universelles Feld verbindet, das unter verschiedenen Begriffen bekannt ist.
Unsere Vorfahren auf den verschiedenen Kontinenten wussten seit Urzeiten von diesem Feld. Es wurde unter anderem als Prana, Chi und Äther bezeichnet und für unsere Ahnen war es selbstverständlich, dass wir Menschen dieses Feld zu unserem Wohlergehen nutzen können. Heute nennen wir es Quantenfeld oder auch vereinheitlichtes Feld.
Bist du ein Teil der sich verströmenden Quelle?
Die zeitgenössische Wissenschaft nämlich und insbesondere die Physik bestätigen nun dieses alte Wissen. Sobald uns bewusst ist, dass wir ständig in einem Ozean aus Lebensenergie baden, verändert sich der Blick auf die Wirklichkeit. Die Wirklichkeit heißt ja deswegen so, weil sie wirkt. Und sie wirkt immer so, wie wir über sie denken.
Jeder einzelne Gedanke trägt dazu bei, die Welt mit den gerade aktuellen Augen zu sehen. Jeder Gedanke trägt zu unserem jeweils in diesem Augenblick gültigen Blickwinkel bei. Du siehst demnach die Welt auf eine einzigartige Art und Weise, denn nur du denkst die Gedanken, die du denkst. Und es entstehen aufgrund deiner einzigartigen persönlichen Erfahrung einzigartige Bilder, die nur du genauso siehst.
Daraus folgt, dass nur du die Welt so sehen kannst, wie du sie siehst. Jeder andere Mensch sieht dieselbe Tasse, dieselbe Frühlingswiese und denselben Rundumblick vom Gipfel eines Berges ebenso auf seine einzigartige Art und Weise. Und dementsprechend wirkt die erfahrene Wirklichkeit auf unterschiedliche Weise. Was uns dabei aber buchstäblich verbindet, ist das abrufbare Potenzial. Jeder Einzelne hat einerseits Zugriff auf das, was in der alten Matrix noch als ›Leere‹ bezeichnet wurde, und gleichzeitig sind wir alle mit allem über dieses Feld verbunden. Aus dieser vermeintlichen Leere kann jede und jeder Einzelne aus dem Vollen schöpfen.
Jeder und jede Einzelne kann die Lebensenergie einatmen, kann sie in ihrem oder seinem Körper ansammeln und daraus Kraft, Gesundheit, Frieden und Freude schöpfen. Und dieser Ozean wird dadurch nicht kleiner, geringer oder droht gar zu verschwinden. Nein, Liebe – und nichts anderes ist diese Lebensenergie – vermehrt sich immer weiter, je mehr wir sie in uns leben und dadurch (miteinander) teilen.
Die kosmische Quelle verströmt sich in ihrer Freude des Erschaffens aus sich selbst heraus in jeden einzelnen Punkt und an jedem ›Ort‹ des Quantenfeldes – das zeigt der Quantenphysiker Dr. Michael König eindrucksvoll in seiner Arbeit auf. Und je mehr wir die Liebe mit erschaffen, desto größer ist die Freude der Ersten Quelle, die wir in unserem innersten Wesenskern sind, und die Liebe der sich verströmenden Ersten Quelle ergießt sich ewiglich in ihre eigene Schöpfung und damit in sich selbst hinein.
Читать дальше