Patric Pedrazzoli - Das Wunder der Heilung

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Wunder gibt es wirklich! Davon erzählt dieses faszinierende und spannende Buch. Auf seinen Reisen quer durch Indien begegnet der anfangs skeptische und ungläubige junge Autor immer wieder – meist ungesucht und unerwartet – großen Yogis, Heiligen und Meistern mit rätselhaften Kräften. Diese unglaublichen Erfahrungen bewirken eine Transformation seines Lebens und lassen ihn schließlich seine Berufung erkennen: Heilen und Helfen.
Während seiner Heiler Ausbildung und durch seine praktische Arbeit mit Menschen erfährt er, dass Wunder nicht auf Indien beschränkt sind, sondern auch hier bei uns, mitten im täglichen Leben, geschehen können. Im zweiten Teil des Buches gibt der Autor auf seine erfrischende Art Antworten zu Lebensfragen, unter anderem zu Karma, freiem Willen, Heilung ohne Heiler, Partnerschaft, Geld und Erfolg und vielem mehr.

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Am späten Abend kamen wir dann am Fuße des Himalayas in Rishikesh an. In meinem Zimmer fand ich eine kleine Kugel. Auch diese spürte ich tief in mir, das war irgendwie ein komisches Gefühl. So, als fühlte ich die Kugel als Teil von mir. Ich nahm sie in die Hand, sie hing an einem Faden. Ich hielt sie am Faden in die Luft und rein durchs Atmen oder durch die Verbundenheit mit mir, begann die Kugel zu schwingen, ohne dass ich meine Hand bewegte. Immer schneller drehte sie sich im Kreis, dann ließ ich die Schnur los und die Kugel schwebte und drehte sich weiter. Die Physik und alles in der Schule Gelernte, was möglich sei – auch in Bezug auf die Schwerkraft – löste sich in einem Moment auf. Ich erschrak und die Kugel fiel zu Boden. Kurz darauf versuchte ich es gleich noch einmal, aber es funktionierte nicht mehr. Gut, ich brachte die Kugel am Faden zum Schwingen, konnte sie jedoch nicht loslassen, ohne dass sie zu Boden fiel. Daher stellte ich fest, dass ich sie nicht mit meinem Willen steuern kann, sondern dieses Phänomen in einem Moment der Gedankenfreiheit und Willenlosigkeit geschieht. Es geschieht, weil es ganz einfach geschieht. Mit dieser Erkenntnis ließ ich mich todmüde in mein Bett fallen und schlief bald ein.

Meine Heimreise, Kulturschock Schweiz

Nach nunmehr dreieinhalb Monaten innerer und äußerer Reise durch Indien und durch mich selbst begab ich mich auf die Heimreise in die Schweiz. Im Flugzeug durchlief ich in Gedanken noch einmal meine Reise und stellte erstaunt fest, dass sich, ohne es zu wollen, meine in der Zwischenzeit längst vergessenen fünf Vorsätze für die Reise alle erfüllt hatten: Erstens hatte ich mich wiedergefunden, denn ich und Gott wurden wieder eins. Er war immer bei mir, ich hatte ihn jedoch vergessen und verdrängt. Zudem hatte ich eine Medizin gefunden für alle Krankheiten (mehr dazu später in diesem Buch und an meinen Abenden und Seminaren). Ich wurde Vegetarier und aß nichts mehr, was Augen hatte und mich ansehen konnte. Und ich versöhnte mich mit meinem Leben und meinem Umfeld. Obendrein sah und fühlte ich meine Aura um mich herum, sie war wie eine große Sonne mit einer riesigen Leuchtkraft. Ich nahm mir vor, zu Hause jedem ein Stück von dieser Sonne abzugeben. Mein Wesen war egofrei geworden, jedenfalls für eine gewisse Zeit.

Ich spürte Lippen auf meinem Herzen. Wenn ich sprach, dachte ich nicht nach, ob ich dieses oder jenes sagen darf, sollte oder müsste, sondern sprach ohne im Kopf zu filtern direkt aus meinem Herzen. Das war sehr ungewöhnlich in meiner Umgebung. Man sagt oft, dass Kinder ehrlich und direkt sind und kein Blatt vor den Mund nehmen; bei Kindern ist das nicht so schlimm, aber stell dir einmal vor, das macht ein Erwachsener.

Jeder erzählt einem, wie groß der Kulturschock sei, wenn man nach Indien fährt. Einen noch viel größeren Kulturschock spürte ich jedoch, als ich zurück in mein Land kam, das ich doch eigentlich so gut kannte. Kannte ich es wirklich so gut oder hatte ich vorher einfach eine rosarote Brille aufgehabt? Ich hatte niemandem gesagt, dass ich nach Hause kommen würde. Ich wollte alle damit überraschen, vor allem meine Mutter, da sie sich sicherlich am meisten Sorgen um mich machte. Ich freute mich sehr, nach Hause zu kommen und meinen Eltern, meinem Bruder und meinen Freunden zu zeigen, wie sehr ich mich verändert hatte, und dass ich den Sinn des Lebens gefunden habe.

Allerdings fanden meine Eltern und meine Freunde mein neues Ich nicht so toll, alle wollten am liebsten den alten Patric zurück. Heute kann ich das verstehen, doch damals verstand ich sie nicht, ich war viel zu glücklich über die Veränderungen. Ich verstand nicht, dass sie mich und meine Philosophie über Gott und die Welt nicht mit mir teilen wollten. Nun gut, auch äußerlich hatte ich mich ziemlich verändert in diesen dreieinhalb Monaten. Ich hatte in Indien Probleme mit meinem Magen gehabt und brachte Salmonellen und anderes Gewürm mit, dadurch hatte ich sehr viel Gewicht verloren, sodass sich meine Mutter und auch die Nonna große Sorgen um meine Gesundheit machten. Ich sah aus wie ein indischer Fakir, man sah jedes Rippchen und ich war eine dünne Bohnenstange geworden. Jedoch war das nur mein Körper, ich fühlte mich getrennt von ihm, ich bewohnte ihn, er war aber nicht ich und das fühlte sich energievoller und gesünder an, denn je.

Das erste, was alle Freunde, Verwandten und Bekannten zu mir sagten, war: »Bist du krank? Du siehst krank aus.« Nachdem ich das bereits fast tausend Mal gehört hatte, sagte ich zur tausendundeinten Person: »Nein, ich bin nicht krank, doch du und die anderen machen mich krank!« So fühlte es sich für mich auch an. Diese ganzen Worte und Gedanken der anderen saugten mir Energie ab. Heute muss ich dazu sagen, ich ließ es selbst zu. Ich schenkte diesen Worten Glauben, obwohl es für mich nicht so war, und je öfter ich es hörte, umso weniger hörte ich in mich hinein.

Bald wollten nicht nur meine besten Freunde, mit denen ich in den letzten Jahren sehr viel Zeit verbracht hatte, nichts mehr von mir wissen, auch mein erweiterter Freundeskreis zog sich von mir zurück. Überall galt ich als verrückt gewordener spiritueller Freak, der durch alle hindurchschaute, und das machte den Leuten Angst. Das war kein Hellsehen, ich fand mich nur in allen wieder, mit ihren Problemen und Knörzen, ich sah keinen Unterschied mehr zwischen mir und ihnen. Also wechselte ich meinen Freundeskreis und hing mit anderen Leuten ab, die mich ein bisschen verstanden oder zumindest so taten. Meine Eltern jedoch, vor allem mein Vater, hatten sehr große Mühe mit meinem neuen Verhalten und meinen Lebensphilosophien. Heute kann ich diese Mühe verstehen, an ihrer Stelle hätte ich wahrscheinlich ähnlich reagiert. Es ist alles menschlich und normal.

Kurz nachdem ich wieder zu Hause war, verliebte ich mich in eine Frau, die ich bereits aus Goa kannte und die eine ähnliche spirituelle Erfahrung gemacht hatte, wir konnten uns gut austauschen. Sie hatte eigentlich vorgehabt, mit ihrem langjährigen Freund zusammenzuziehen, sie hatten auch schon eine Wohnung, die sie in einigen Tagen beziehen wollten. Plötzlich kam alles anders, denn auf einmal wollte sie mit mir zusammen sein, machte Schluss mit ihrem Freund, und statt ihm zog ich mit ihr in die neue Wohnung. Das war damals alles sehr viel für meine Mutter, kaum war ich wieder zu Hause und schon wollte ich von einem Tag auf den anderen ausziehen. Gesagt, getan, ich packte meine sieben Sachen und zog zu Hause aus.

Als ich eines Tages mit einem Freund auf dem Weg zu einer Party war, schaute ich zum Himmel und sah plötzlich einen funkelnden Stern, es war die Venus, die wie eine rote Lampe leuchtete. Ich sagte zu meinem Kumpel: »Sieh doch mal da oben, da leuchtet ein roter Stern.« Er aber schaute mich ganz komisch an und meinte: »Welchen denn? Ich sehe keinen.« Ich versuchte, ihm zu beschreiben, welchen Stern ich meinte, bis ich merkte, für ihn war der Stern nicht rot. Ich möchte hier anmerken, dass ich vollkommen nüchtern war. Für mich leuchtete der Stern mehrere Tage in Rot, warum weiß ich nicht, danach verging das wieder und heute sehe ich ihn auch wieder weiß. Es sieht eben nicht immer alles so aus, wie es scheint. Und nicht jeder muss alles so sehen wie du. Es leben acht Milliarden Menschen auf dieser Erde und jeder hat das Gefühl, wir leben in derselben Welt. Doch ich glaube, wir wohnen in acht Milliarden verschiedenen Welten – manche sind sich sehr ähnlich und manche andere meilenweit voneinander entfernt.

Irgendwann musste ich wieder arbeiten und versuchte es bei meinem alten Lehrmeister nochmals als Maler. Als er nicht mehr genügend Arbeit hatte, lieh er mich an einen anderen Malerbetrieb aus. Eines Nachts träumte ich von einem Israeli, den ich in Goa flüchtig kennengelernt hatte. Der kam zu uns in die Wohnung und schlief vor meinen Augen mit meiner Freundin, besser gesagt, ich stand vor der gläsernen Schlafzimmertür und sah und hörte alles. Ich ging mit meinen Gefühlen durch die Hölle. Selbst am Morgen danach waren die Gefühle noch da und ich guckte meine Freundin etwas schräg an. Eigentlich eine ganz natürliche Reaktion, wenn deine Freundin gerade vor deinen Augen fremdging. Tagsüber konnte ich mich ein wenig fangen, es war ja nur ein Traum.

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