Tim Braun - Heilung aus dem Jenseits

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Heilung aus dem Jenseits: краткое содержание, описание и аннотация

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Tim Braun klärt die Leser über die Kraft der bedingungslosen Liebe auf und bietet Schritt für Schritt Anleitung zur Selbstheilung von Trauer, Selbstvergebung und Verarbeitung.In seinem berührenden Buch nimmt er den Leser mit auf eine Reise, in der Geschichten von Menschen, die unter dem Tod ihrer Liebsten leiden, von zerbrochenen Beziehungen und von leeren letzten Momenten erzählt werden. Sie werden miterleben, wie diese Menschen Antworten zu ihren Fragen fanden.
Tim Braun beschreibt, wie er unzähligen Menschen helfen konnte, sich von ihren seelischen Qualen zu befreien.
Das Verblüffende daran ist, dass monatelange oder sogar jahrelange Qualen der Trauer und Emotionen innerhalb von Sekunden gelöst werden können mit einer heilenden Botschaft aus dem Jenseits. «Manchmal müssen wir den Sprung wagen und einfach Vertrauen haben. Vertrauen in etwas, das wir nicht sehen und nicht erklären können.»Dieses Urvertrauen existiert, denn es hilft den Menschen wieder Freude zu empfinden und die Antworten zu finden.

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Zusätzlich waren meine Eltern Altardiener in der katholischen Kirche. Es hieß also Gottesdienst – jeden Sonntag für uns alle –, plus eine ganze Liste von »tu dies«- und »lass das«- Sprüchen. Fluchen war komplett verboten, und als wir heranwuchsen, kam noch mehr hinzu: schwul, lesbisch, Kondom (und natürlich die Heerscharen von unreinen Gedanken, die mit ihnen einhergingen) etc.

Jegliche Diskussion übersinnlicher oder okkulter Natur (Tarot, Astrologie, Hellseherei, Ouija-Bretter) waren ebenfalls mit einem großen, fetten Verbot belegt. Tatsächlich war schon die Erwähnung von etwas, was auch nur annähernd damit zu tun hatte, verboten.

Es ist kaum überraschend, dass bereits mein kleiner, sechsjähriger Verstand auf einer bestimmten Ebene begriff, dass ich nie in diese Familie passen würde. Ein Kind braucht Stabilität und diese »Kombination« aus orthodoxer Religion und totalem Chaos war einfach zu unvorhersehbar. Ich fühlte mich, als stünde ich auf einem rollenden Fass, niemals sicher, ob ich den Halt verlieren, meine Welt um mich zusammenbrechen und mich überrollen würde.

Also flüchtete ich mich in meine eigene kleine Welt. Auf einem Hügel hinter unserem Haus war ein Baumhaus, das mein anderer Bruder für mich gebaut hatte; ich ging jeden Tag nach der Schule dorthin, um daran zu arbeiten, tat so, als wäre es mein eigenes Haus, das ich renovierte.

Als ich eines Tages draußen im Baumhaus war, hörte ich Schritte. Ich sah hinaus und entdeckte ein Kind, das mich anblickte: Weiß mit hellbraunem Haar. Ich wusste automatisch, wie es hieß. Der Gedanke kam mir einfach so in den Sinn – Joey.

Joey war nicht in verkörperter Form da. Er war wir ein »imaginärer Freund«, aber doch mehr, denn ich sah ihn deutlich vor mir. Wir kommunizierten, ohne zu reden. Es war, als würden wir uns in Gedanken unterhalten. Joey wurde mein bester Kumpel.

Wir gingen hinaus und spielten mit Spielzeugautos, redeten dabei nicht viel. Das mussten wir auch nicht – wir verstanden einander wunderbar. Einmal, an Weihnachten, machte ich ihm einen Strumpf und bestand darauf, dass meine Mutter ihn mit den anderen zusammen an den Kaminsims hängte. Das war das einzige Mal, dass sie nachgab, und ich liebte sie dafür. Sie dachte, ich wäre einfach nur ein Kind mit einer gewaltigen Fantasie.

Als ich heranwuchs, wurde es schwieriger, einen besten Freund zu haben, den niemand sehen konnte, und ich sehnte mich danach, ins Bild zu passen. Ich tat mein Bestes, um ein Teil der Welt zu werden, die uns zu Hause umgab. Doch meistens war ich zufrieden, mit Joey zu spielen, oft ohne zu reden, weil ich einfach wusste, dass er als mein Freund für mich da war. Aber das Leben ist eine Reihe von Wendepunkten, und eines Tages sollte sich alles ändern.

Ich hatte es endlich geschafft, ein paar Freunde zu überreden, mich zu Hause zu besuchen. Das war eine große Sache – wir hatten G. I.-Joe-Figuren in meinem Zimmer aufgestellt. Ich war Teil einer Gruppe und näherte mich auf Zehenspitzen einem normalen Leben an.

Aber nichts ruiniert so einen Spielnachmittag schneller, als wenn dein schizophrener Bruder durch die Schlafzimmertür hereinstürmt, schreit, dass du ein ausländischer Spion bist und dich am Kragen aus dem Haus zerrt. Game over.

Der nächste Tag in der Schule war die Hölle auf Erden. Kinder können grausam sein, und ich fand mich umgeben von einer Gruppe, die mich gnadenlos wegen meines »komischen Bruders« hänselte. Ich war am Boden zerstört. An dem Abend war es ein langer Marsch nach Hause. Dann passierte jedoch etwas, was meinen Tag in der Schule wie einen Erholungsspaziergang erscheinen ließ. Ganz plötzlich hatte ich eine Furcht einflößende Vision: Mein Vater lag auf dem Bett in einem Krankenhaus, atmete kaum, überall waren Schläuche. Ich hatte noch nie zuvor etwas dieser Größenordnung erlebt. Es war so lebendig – ich wusste sogar, dass die Ursache seiner Krankheit Diabetes war.

Aber meine Mutter ignorierte die Vision. »Ach, Süßer, deinem Vater geht es gut, du hast zu viel ferngesehen.« Natürlich hatten meine Eltern bereits alle Hände voll zu tun mit der Schizophrenie meines Bruders, also achteten sie wenig auf meine wachsenden Fähigkeiten. Aber ich wusste, was ich gesehen hatte – ich hatte Visionen und für mich waren sie sehr real. Tatsächlich starb mein Vater zehn Jahre später an Diabetes.

Als kleiner Junge hatte ich das Gefühl festzustecken. Niemand verstand mich und ich war völlig aus dem Häuschen. Ich hatte nicht die Mittel, um damit klarzukommen oder es zu verstehen, also traf ich eine Entscheidung: Ich würde die ganzen verrückten Stimmen und seltsamen Visionen aussperren, komisches Zeug, weg mit dir! Von da an war es Zeit für die Operation normales Kind .

Zuerst war es natürlich unmöglich, die Bilder wegzuschieben; es fühlte sich an, als müsste ich einen Hurrikan mit meinen bloßen Händen aufhalten. Aber ich entwickelte bald eine anstrengende neue Routine: Wenn Verstorbene auftauchten, schaute ich weg, ich ging ihnen aus dem Weg, scheuchte sie weg, mied sie, sosehr ich nur konnte. Ich sagte sogar meinem imaginären Freund Joey, dass ich nicht mehr sein Freund sein konnte.

Und auf einmal war Joey weg – zusammen mit allen anderen Stimmen und Visionen.

So viele Fragen

Ich verlor meine Gabe niemals wirklich, sie blieb. Als ich älter wurde saß ich, während meine Freunde in der Highschool draußen Baseball spielten, in der Bibliothek und vergrub mich unter Bergen von Büchern über Spiritualität und Parapsychologie.

Ich assoziierte nach wie vor meine verborgenen Fähigkeiten mit dem Leiden meines Bruders. Wurde ich verrückt? Stimmte etwas mit mir nicht? War ich schizophren wie mein Bruder Tom? So viele Fragen und ängstliche Sorgen und niemand, mit dem ich sie hätte bereden können! Whittier in Kalifornien war in den 197oer Jahren nicht unbedingt ein spiritueller Brennpunkt, an dem es vor Medien nur so wimmelte, sodass viele Fragen unbeantwortet blieben.

Eine Sache begriff ich allerdings bald, dass das Leben immer einen Weg findet. Ich erfuhr, dass mein Onkel Leo – der Bruder meines Vaters – ein großes Interesse an der geistigen Welt hatte. Er schickte mir spirituelle Bücher aus Italien, wo er lebte, darunter einige über das Leben nach dem Tod und über Wiedergeburt, die er selbst geschrieben hatte.

Natürlich entdeckte mein Vater eines Tages diese Bücher und ließ sie auf den Müll bringen, aber für mich gab es kein Zurück mehr. Während meiner endlosen Studien der Parapsychologie stellte ich fest, dass der Katholizismus das Gegenteil dessen war, was ich brauchte. Ich ließ die Bombe platzen und verkündete meinen Eltern, dass ich nicht mehr in die Kirche Geben würde.

Weitere Studien

Danach war ich im Haus meiner Eltern nicht länger willkommen, aber ich umarmte das nächste Kapitel meines Lebens. Ich suchte mir eine eigene Wohnung, einen Job als Kassierer bei Vons, einem Supermarkt am Ort, und wechselte an die University of Southern California in Los Angeles.

Jetzt – endlich – begann ich zu verstehen, wer ich wirklich war. Ich schrieb mich für einen Psychologiekurs ein, und während einer besonders interessanten Vorlesung über psychische Krankheiten erhielt ich die Bestätigung, dass ich tatsächlich nicht schizophren war: Die Symptome waren anders, die Krankheit wäre in diesem Alter bereits ausgebrochen etc. Ich erfuhr genug, um zu verstehen, dass meine Visionen und Stimmen nicht das Resultat der Krankheit waren, die ich befürchtete.

Die Angst verflog wie aufsteigender Nebel – plötzlich fühlte ich mich offen und frei genug, meine Gabe als Segen anzusehen, statt als Fluch!

Eines der Lieblingszitate von Einstein war: »Die wichtigste Entscheidung, die wir treffen, ist die, ob wir glauben, in einem freundlichen oder einem feindseligen Universum zu leben.« Mein eigenes Universum war beträchtlich freundlicher geworden. Ich hatte meine Perspektive verändert und begann, die Bereiche meines Lebens, die mich behinderten, hinter mir zu lassen. Wir alle haben unseren Weg und ich fing an, meine eigene, individuelle Reise zu genießen, bildlich gesprochen: das Verdeck unten und die Sonne im Gesicht.

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