Sinclair Lewis - Gesammelte Werke

Здесь есть возможность читать онлайн «Sinclair Lewis - Gesammelte Werke» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Gesammelte Werke: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Gesammelte Werke»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Entdecken Sie das Werk des amerikanischen Schriftstellers und Nobelpreisträgers Sinclair Lewis. Sein satirischer Erzählstil über komplexe philosophische Themen ist ein besonderes Merkmal des Autors. Das wichtigste außersoziale Problem, das in allen seinen Werken zum Vorschein kommt, ist das Thema des Individuums und der Gesellschaft, das sich wie ein roter Faden durch das gesamte Werk des Schriftstellers zieht.

Gesammelte Werke — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Gesammelte Werke», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Sie wurde im Kreis herumgeführt. Ihre Stimme produzierte mechanisch Worte:

»Ach, sicher wird es mir hier ausgezeichnet gefallen.« »Ja, wir haben es wunderschön in den Colorado-Bergen gehabt« und »Ja, ich war einige Jahre in St. Paul. Euclid P. Tinker? Nein, ich kann mich nicht erinnern, ihn kennengelernt zu haben. Aber ich glaube ganz bestimmt, ich habe von ihm gehört.«

Kennicott nahm sie beiseite und flüsterte: »Jetzt werd' ich sie dir vorstellen, jeden einzeln.«

»Erzähl mir zuerst von ihnen.«

»Also, das hübsche Paar dort drüben sind Harry Haydock und seine Frau Juanita. Harrys Vater gehört der Bon Ton zum größten Teil, aber Harry leitet ihn und bringt Schwung in die Sache. Er ist ein flotter Geschäftsmann. Neben ihm ist Dave Dyer, der Drogist – du hast ihn am Nachmittag kennengelernt – ein fabelhafter Entenschütze. Der Riese neben ihm ist Jack Elder – Jackson Elder – dem gehört die Hobelwerkstatt, das Minniemashie-Hotel und 'n ziemlich großer Anteil an der Bauern-Nationalbank. Er und seine Frau sind feine Kerle – er und Sam und ich gehen viel miteinander jagen. Der alte Käse dort ist Luke Dawson, der reichste Mann in der Stadt. Neben ihm sitzt Nat Hicks, der Schneider.«

»Wirklich, ein Schneider?«

»Freilich, warum nicht? Vielleicht sind wir nicht ganz modern, aber demokratisch sind wir. Ich geh mit Nat ebenso gern jagen wie mit Jack Elder.«

»Das ist nett. Ich habe noch nie einen Schneider in Gesellschaft kennengelernt. Es muß angenehm sein, einen Schneider zu sehen und nicht immer daran denken zu müssen, was man ihm schuldig ist. Und gehst du – Würdest du mit deinem Friseur auch auf die Jagd gehen?«

»Nein, aber – Es hat doch keinen Sinn, diese demokratischen Sachen zu übertreiben. Übrigens, ich kenn' Nat seit Jahren und außerdem ist er ein ausgezeichneter Schütze, und – Also, so ist die Sache, verstehst du? Neben Nat ist Chet Dashaway. Ein großer Redner vor dem Herrn. Der redet dir ein Loch, über Religion und Politik und Bücher und alles.«

Carola warf einen höflichen, nahezu interessierten Blick auf Herrn Dashaway, einen braungebrannten Menschen mit großem Mund. »Oh, ich weiß! Er ist der Mann vom Möbelladen!« Sie war sehr zufrieden mit sich.

»Ja, und er ist auch der Leichenbestatter. Er wird dir gefallen. Komm, gib ihm mal die Hand.«

»Ach nein, nein! Er macht doch – er macht doch nicht das Einbalsamieren und alle die Sachen selber? Ich könnt' einem Leichenbestatter nicht die Hand geben!«

»Warum denn nicht? Du wärst stolz darauf, einem großen Chirurgen die Hand zu geben, gleich nachdem er jemand den Bauch aufgeschnitten hat!«

Sie suchte ihre reife Besonnenheit vom Nachmittag wiederzugewinnen. »Ja. Du hast recht. Ich möchte, ach, Lieber, weißt du, wie ich mir wünsche, die Leute gern zu haben, die du gern hast? Ich möchte die Leute so sehen, wie sie sind.«

»Schön, dann denk' aber auch daran, in den Menschen dasselbe zu sehen wie andere Leute! Sie haben was los. Weißt du, daß Percy Bresnahan von hier ist? Hier geboren und aufgewachsen!«

»Bresnahan?«

»Ja – du weißt – der Generaldirektor von der Velvet Motor Company in Boston – die den Velvet-Zwölf-Zylinder macht – die größte Automobilfabrik in Neu-England!«

»Ich glaube, ich hab' von ihm gehört.«

»Aber sicher. Ja, der ist vielfacher Millionär! Also, Percy kommt fast jeden Sommer zum Fischen her, und er sagt, wenn ihn das Geschäft freigäbe, würd' er lieber hier leben als in Boston oder New York oder sonstwo. Er macht sich nichts draus, daß Chet Leichenbestatter ist.«

»Bitte! Ich will – ich will alle gern haben! Ich will zu der ganzen Gesellschaft nett sein!«

Er führte sie zu den Dawsons.

Luke Dawson, der Geld auf Hypotheken verlieh und neugerodetes Land im Norden besaß, war ein unsicherer Mann in einem ungebügelten taubengrauen Anzug, er hatte vorquellende Augen in einem milchweißen Gesicht. Die Wangen seiner Frau waren farblos, farblos waren ihr Haar, ihre Stimme und ihr Benehmen. Sie trug ihr teures grünes Kleid mit der bortenbesetzten Taille, mit Troddeln und mit klaffenden Stellen zwischen den Knöpfen am Rücken, als hätte sie es alt gekauft und fürchtete, die frühere Besitzerin zu treffen. Sie waren schüchtern. ›Professor‹ George Edwin Mott, der Schulinspektor, ein braungebrannter chinesischer Mandarin, hielt Carola bei der Hand und hieß sie willkommen.

Als die Dawsons und Herr Mott behauptet hatten, sie wären »entzückt, sie kennenzulernen«, schien alles gesagt zu sein, aber die Konversation lief automatisch weiter.

»Gefällt Ihnen Gopher Prairie?« winselte Frau Dawson.

»Oh, ich bin überzeugt, ich werde sehr glücklich hier sein.«

»Es sind so viel nette Leute hier.« Frau Dawson suchte mit einem Blick bei Herrn Mott gesellschaftliche und intellektuelle Hilfe. Er ließ sich vernehmen:

»Das ist hier eine feine Menschenklasse. Wissen Sie schon, daß Percy Bresnahan aus unserer Stadt stammt? Er ist hier in die Schule gegangen, als noch das alte Gebäude stand!«

»Ich habe davon gehört.«

»Ja. Er ist ein großartiger Mann. Wir, er und ich, haben zusammen gefischt, als er das letztemal hier war.«

Die Dawsons und Herr Mott schwankten auf müden Beinen und lächelten Carola mit erstarrten Mienen zu. Sie setzte das Gespräch fort:

»Sagen Sie, Herr Mott, haben Sie schon einmal Versuche mit einem von den neuen Erziehungssystemen gemacht? Mit den modernen Kindergartenmethoden oder dem Gary-System?«

»Oh, die. Die meisten Leute, die sich als Reformer aufspielen, sind ganz einfach Menschen, die bekannt werden wollen. Ich halte was vom Handfertigkeitsunterricht, aber Latein und Mathematik werden immer das Rückgrat eines gesunden Amerikanismus sein, was auch diese Theoretiker sonst empfehlen wollen – weiß der Himmel, was die alles wünschen, stricken, glaub' ich, und Unterricht im Ohrenwackeln!«

Die Dawsons lächelten voll Anerkennung dafür, daß sie einem Weisen lauschen durften. Carola wartete darauf, daß Kennicott sie befreite. Der Rest der Gesellschaft wartete auf das Wunder, sich zu unterhalten.

Harry und Juanita Haydock, Rita Simons und Dr. Terry Gould – die jungen flotten Leute Gopher Prairies. Sie wurde ihnen zugeführt. Juanita Haydock begann mit ihrer hohen, schnatternden, freundlichen Stimme:

»Also, es ist ja so nett, daß wir Sie hier haben. Wir werden uns gut unterhalten – tanzen und alles mögliche. Sie werden in die ›Lustige Siebzehn‹ eintreten müssen. Wir spielen Bridge und haben einmal im Monat ein Abendessen. Sie spielen doch natürlich?«

»N–nein, ich spiele nicht.«

»Wirklich? In St. Paul?«

»Ich bin immer so ein Bücherwurm gewesen.«

»Wir werden's Ihnen beibringen müssen. Bridge ist fast das netteste, was es gibt.« Juanita hatte zu begönnern angefangen und warf jetzt einen respektlosen Blick auf Carolas goldene Schärpe, die sie vorher bewundert hatte.

Harry Haydock fragte höflich: »Was glauben Sie, wie wird es Ihnen in unserem alten Nest gefallen?«

»Ich bin überzeugt, es wird mir ausgezeichnet gefallen.«

»Die besten Leute von der Welt hier. Und auch sehr tüchtige Menschen. Natürlich hab' ich sehr oft Gelegenheit gehabt, nach Minneapolis zu übersiedeln. Aber es gefällt uns hier. Wissen Sie, daß Percy Bresnahan von hier ist?«

Carola bemerkte, daß sie durch das Eingeständnis ihrer Bridgeunkenntnis eine kleine Niederlage im Kampf ums Leben erlitten hatte. Von dem nervösen Wunsch getrieben, ihre Stellung zurückzugewinnen, wandte sie sich an Dr. Terry Gould, den jungen billardspielenden Konkurrenten ihres Mannes. Ihre Augen kokettierten mit ihm, während sie sagte:

»Ich will Bridge lernen. Aber was ich wirklich liebe, das ist die freie Natur. Können wir nicht alle eine Kahnpartie machen und fischen, oder was man sonst tut, und nachher ein Picknick veranstalten?«

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Gesammelte Werke»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Gesammelte Werke» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Gesammelte Werke»

Обсуждение, отзывы о книге «Gesammelte Werke» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x