Die fleißigen Bienen Meli und Apis machten sich gleich an die Arbeit. Da es sehr viele Insekten gab, dachten sie, dass sie Hilfe brauchen könnten. Für diese Aufgabe heuerten sie ihre Artgenossen an: zwei Wespen und zwei Hummeln. Zuerst fragten sie die arbeitsamen Ameisen, die ihnen eine Information gaben: Die Ameisen, obwohl sie normalerweise sehr kräftig waren und ein Vielfaches ihres Gewichtes heben konnten, hatten diese Fähigkeit verloren, sogar in dem Tunnel-Labyrinth unter der Erde. Plötzlich begegneten sie einer Gruppe Schmetterlinge in den verschiedensten Farben, die auf der Suche nach Nahrung durch die Luft flogen und ihnen ein neues Detail mitteilten: Sie, die Schmetterlinge, konnten sich nicht lange der Sonne aussetzen, da deren Strahlen ihnen Schaden zufügte, obwohl sie nicht wussten, woran das lag. Als Letztes begaben sich die Bienen zu der Gruppe der Arachniden. Hier erzählten ihnen die Spinnen, dass ihre feinen Netze, die sie zum Jagen und zum Fangen der Beute woben, nicht mehr den Widerstand wie früher hatten.
Wir müssen noch die Wanderungen des Papageis Gayo und der Katze Lazi schildern. Diese hatten sich den anderen Tieren gegenüber verpflichtet, herauszufinden, was mit den Menschen los war. Also machten sich Gayo und Lazi flink auf zum Haus. Der Papagei, der, wie wir bereits erzählt haben, die Sprache der Menschen verstand, begab sich ins Haus und versteckte sich, wo er konnte, am liebsten hinter den Gardinen. Von dort aus beobachtete er drei Dinge: Die Gespräche der Menschen, einen Apparat, den er schon früher manchmal beobachtet hatte, der ihn langweilte und der viele Stunden lang eingeschaltet war und Fernseher genannt wurde, und einen dritten Gegenstand, der Computer hieß. Die Besitzer des Hauses sprachen kaum über einen »Klimawandel«, redeten aber häufig über das Wetter, allerdings ohne ihm viel Bedeutung beizumessen. Im Fernsehen kommentierte man beharrlich den Klimawandel und bot sogar Debatten über das Thema oder es wurden Kongresse abgehalten, die dem Aufhalten dieses Phänomens gewidmet waren. Aber die Besitzer beachteten ihn weiterhin nicht, wie sie auch nicht die Ratschläge beachteten, die sie über den Computer erhielten, wie zum Beispiel: weniger Strom zu verbrauchen oder das Auto häufiger stehen zu lassen, da all dies zur Erhöhung der Temperaturen beitrug.
Lazi beschloss, mit ihren vier Kätzchen Careto, Canelo, Raya und Collarín im Haus herumzuschnüffeln. Sie suchten jede beliebige Sache, die ihnen für ihre Erkundigungen nützlich sein könnte. Sie beobachteten einfach nur und sahen, dass sich die Besitzer zwei neue Klimaanlagen angeschafft hatten und dass sie diesen Sommer den Öltank, mit dem sie im Winter das Haus heizten, nicht gefüllt hatten, was die Katzen sehr komisch fanden, da diese Menschen ziemlich kälteempfindlich waren. Die Katze und ihre vier Kätzchen schauten sich überrascht an, weil sie nichts gefunden hatten, als plötzlich ein Geräusch aus dem Garten neben dem Haus kam und sie erschreckte. Schnell liefen sie, um zu sehen, woher das Klopfen kam, und stellten fest, dass es Arbeiter waren, die aus dem Wasserbrunnen, der das Grundstück versorgte, Erde herausholten. Sie reinigten ihn nicht (obwohl das wirklich notwendig war), sie machten ihn tiefer! Und außerdem hatte man neue Gartenschläuche für die Bewässerung des Grundstücks gekauft.
Dann wandten sich die Katzen an zwei Hündinnen: an Nera und Luna, schwarz, dichtbehaart, groß und ungestüm, wie es nur zwei Hunde sein können. Sie rannten frei im Garten herum und zerstörten ihn, indem sie im Spiel ständig von einer Seite zur anderen liefen und dabei bellten. Sie gehörten einem Sohn der Besitzer. Die Katzen stellten den Hündinnen die komische Frage, ob sie etwas über den »Klimawandel« wüssten.
»Nein, aber wenn sich eure Frage auf die Temperatur bezieht, können wir euch sagen, dass es uns heißer ist, weswegen wir nicht mehr so herumtollen können wie früher«, antworteten die Hündinnen.
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