Gudrun Anders - Medana und die Nebeltröpfchen

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Die junge Medana macht die Ausbildung zur Elfenkriegerin und erhält die Nachricht, dass sehr giftige Nebeltröpfchen im Land der Menschen ausgebrochen sind, die die immerwährende Schneekälte mit sich bringen. Daran kann die ganze Natur zugrunde gehen und alle Lebewesen mit ihr.
Nur, wenn die Elfen es schaffen, wieder Kontakt zu den Menschen herzustellen und sie in die Elfenmagie einzuweihen, besteht der Hauch einer Chance.
Im Menschenland sieht es aber schon mehr als katastrophal aus. Schaffen es Medana und ihre Freunde die Katastrophe zu verhindern?

"Die Corona-Krise hat uns alle mächtig durchgeschüttelt. Mit diesem Märchen habe ich mir angestauten Ballast von der Seele geschrieben. Und da Märchen immer gut ausgehen, macht diese Fantasie-Geschichte vielleicht auch Ihnen Mut, diese Krise zu überstehen." Gudrun Anders

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Sie hörte sie manchmal leise hinter vorgehaltenen Händen tuscheln, aber sie bezog es nicht auf sich. Klar, sie war neu in diesem Landstrich, aber warum sollte man über sie reden?

Wäre jemand zu ihr kommen und hätte sie gefragt, wie es ihr geht, dann hätte sie sicher ohne Nachzudenken geantwortet: „Och – Alles in Ordnung!“

Aber es war eben nicht mehr alles in Ordnung, denn sie fing an, es auch zu spüren. Jeder Elf drehte sich rasch um, wenn es im Gebüsch knisterte. Alle wurden über-vorsichtig und achteten auf jede kleine Veränderung. In der Übungsgruppe war es nicht mehr so lustig wie am Anfang und auch im Wald, den sie sehr liebte, wurde es irgendwie immer stiller und stiller.

Das fröhliche Lied der Singvögel verstummte nach und nach und die Wintergänse zogen weiter. Die Tiere des Waldes sorgten sich schon sehr früh – eigentlich viel zu früh – um den Wintervorrat und viele Bäume des Waldes ließen die Äste hängen, fast so als seien sie traurig.

Medana aber dachte sich immer noch nichts dabei, und fuhr einfach unbeirrt mit ihrem Tagewerk fort. Aber es sollte sich schon sehr schnell etwas ändern.

Der Schweifschmetterling

Einige Tage später schlenderte Medana etwas trübsinnig durch den Wald. Die morgendlichen Übungen machten ihr heute einfach keinen Spaß und Lust auf gesellige Gespräche mit ihren neuen, manchmal etwas zu gesprächigen Freundinnen hatte sie auch nicht. Und: Irgendetwas lag in der Luft. Aber was?

Sie strolchte ziellos durch ihren neuen Lieblingswald und wollte in Ruhe etwas nachdenken. Die Gedanken liefen wie lange Ameisenstraßen durch ihren Kopf und wollten überhaupt kein Ende nehmen.

Es war, als könne sie heute überhaupt keinen Einfluss auf die Menge und Qualität der Gedanken nehmen. Und dabei war das doch genau das, woran sie schon so lange übte! Vor Jahren schon hatte sie entdeckt, dass die Gedanken die Stimmung und das Wohlbefinden stark beeinflussten und sich fortan darin geübt, sich immer die gute Laune zu bewahren.

Aber heute war es gänzlich unmöglich, Einfluss darauf zu nehmen. Vor ihren eigenen Gedanken lag eine dichte, eine sehr dichte Nebelwand und ihre Konzentration – so viel Mühe sie sich auch gab – konnte diese dichte Wand einfach nicht durchdringen.

Achtlos kickte sie einen kleinen Stein, der auf ihrem Weg lag, fort. Normalerweise ging sie gar nicht so achtlos mit den Wesen des Waldes um. Und ja – auch ein Stein war ein Wesen. Nun, er lebte nicht, so wie sie und die Tiere, aber auch ein Stein hatte eine Seele, konnte er doch, bei richtiger Anwendung, seine reinigenden Heilkräfte auf Mensch, Tier und Elf entfalten.

Heute trat sie alles mit Füßen. Gab sich mit nichts mehr Mühe, nicht einmal mit sich selbst, geschweige denn mit ihrer Kleidung. Und mit ihrer Umgebung schon gar nicht. Vorgestern hatte sie sich ihre wunderschöne grüne Lieblingsjacke an einem stacheligen, roten Rosenbusch zerrissen. Normalerweise flickte sie so etwas sofort, damit sie wieder sauber und adrett aussah. Aber im Moment war es nur lästiges Beiwerk, das auch durchaus zu einem weit späteren Zeitpunkt erledigt werden konnte.

Sie hielt Ausschau nach anderen Lebewesen. Vielleicht war es ja doch gut, mit jemandem zu reden? Vielleicht konnten neue Gedanken und Ideen ja dazu führen, dass sie wieder ein Gefühl für sich selbst bekam. Nun, zumindest einen Versuch war es ja wert.

Sie schlenderte völlig in trübsinnigen Gedanken ver-sunken weiter und übersah fast den kleinen, blassblauen Schweifschmetterling, der reglos am Wegesrand lag und da mit Sicherheit nicht hin gehörte. Die Schweifschmetterlinge flogen unter normalen Umständen von Blüte zu Blüte, labten sich an ihrem saftigen Nektar und fanden sich am beginnenden Abend mit den anderen Schweifschmetterling-Freunden zusammen, um im versinkenden Abendrot den gemeinsamen Lebenstanz zu vollführen.

Medana hielt einen Augenblick inne. Sollte sie sich um den vielleicht kranken Schmetterling kümmern? Aber dann sorgte sie sich schon wieder mehr um andere als um sich selbst …

Sie hatte sich doch versprochen, wieder mehr auf sich selbst zu achten und zu tun, was Spaß machte. Und sie sollte mehr auf ihre Intuition achten, hatte die neue Elfen-Freundin in der Übungsgruppe gesagt. Das war auch etwas, was die jungen Elfen eigentlich seit frühester Kindheit trainierten. Medana hatte in letzter Zeit den planenden Gedankenströmen weit mehr Raum gegeben, als es gut für sie war.

Und hatte sie nicht gerade darüber nachgedacht, ob es nicht auch ganz gut wäre, sich wieder mehr um andere Lebewesen zu kümmern, in der Hoffnung auf neue Gedanken und Ideen zu kommen?

Medana hockte sich an den Wegesrand und sprach den Schweifschmetterling an.

„Hey – was machst du denn hier unten? Solltest du dich nicht am Nektar laben?“

Der blassblaue Schmetterling öffnete die Augen und sah zur Jung-Elfe empor. „Würde ich ja gern…“, sagte er mit einer Stimme, die so blass war wie das Blau seiner Flügel.

Medana verstand nicht. „Und warum tust du es dann nicht?“

Der Schmetterling hatte die Augen schon wieder geschlossen, öffnete sie aber jetzt wieder, damit er wieder sprechen konnte. „... Zu schwach…“, presste er mühsam hervor.

„Warum?“ Medana hatte heute offenbar das Mitgefühl Zuhause vergessen.

„Nebeltröpfchen“, kam es sehr, sehr leise und schwach vom Schmetterling.

„Nebeltröpfen? Nie gehört.“

„Ja. Giftige Nebeltröpfen. Sehr, sehr giftig. Für alle.“ Der kleine, bunte Schmetterling sackte wieder kraftlos in sich zusammen.

„Ich verstehe kein Wort.“ Medana wollte schon wieder ihres Weges ziehen. „Und Nebeltröpfen kenne ich nicht.“ Sie stand auf.

„Bleib“, meinte der Schweifschmetterling fast unhörbar. „Dich habe ich gesucht.“

„Mich?“ Medana war fassungslos. „Ich kenne dich doch gar nicht. Wie kannst du mich da suchen?“

Der Schmetterling verdrehte die Augen. So viel Kraft jedenfalls hatte er noch. „Ich kenne dich. Daher such‘ ich dich ja auch.“

„Woher, bitte kennst du mich, wenn ich dich nicht kenne?“ Medana reckte die Hände gen Himmel, so, als wenn sie den lieben Gott bitten wollte, diesem Gespräch etwas auf die Sprünge zu helfen.

„Du meine Güte, Medana. Kannst du mich vielleicht erst mal hier vom Wegesrand wegbringen, mir etwas zu trinken geben und ein paar Kräuter bringen, mich etwas ausruhen und zu Kräften kommen lassen?“

Trotz der Blässe der Stimme kam doch eine gewisse leichte Gereiztheit des Schmetterlings hervor. „Dann kann ich dir auch alles in Ruhe erklären.“

Medana erinnerte sich an ihre gute Kinderstube und die glänzende Ausbildung, die sie erhalten hatte. Dann seufzte sie lauthals und nahm den kleinen Schweifschmetterling ganz behutsam auf ihre Hände.

„Wenn’s sein muss …“, murmelte sie während sie sich das kleine Wesen auf ihren Händen genauer anschaute und machte sich dann zusammen mit dem Schmetterling auf den Weg zu ihrer Behausung.

Gleichzeitig schlich ein seltsames Gefühl in ihr hoch. So ein Gefühl, dass man manchmal hat, wenn da etwas im Busch ist, was eine Veränderung der täglichen Routine mit sich bringt, man aber noch gar keine Ahnung hat, was genau das wohl sein könnte.

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