Charles Dickens - Zwei Städte

Здесь есть возможность читать онлайн «Charles Dickens - Zwei Städte» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Zwei Städte: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Zwei Städte»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Eine Geschichte aus zwei Städten (Originaltitel: A Tale of Two Cities) ist ein historischer Roman von Charles Dickens aus dem Jahr 1859. Er gehört zu den berühmtesten Werken der Weltliteratur. Dickens schrieb diesen Roman 1859, als sein eigenes Leben starke Veränderungen erfuhr. Er ließ sich scheiden, seine britische Wochenzeitschrift Household Words ging ein, während er eine neue Zeitschrift All the Year Round startete. Die Idee zu der Geschichte hatte Charles Dickens, wie er selbst im Vorwort der 1859er Ausgabe schrieb, während der Teilnahme an dem Theaterdrama The Frozen Deep von Wilkie Collins, das er zusammen mit seinen Kindern und Freunden aufführte.

Zwei Städte — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Zwei Städte», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Das Frühstückszimmer hatte an diesem Vormittag keinen andern Gast als den Herrn im braunen Anzug. Sein Frühstückstisch stand vor dem Feuer und wie er da saß, während der Schimmer der Flamme auf ihn fiel und er auf das Frühstück wartete, saß er so still, daß man hätte glauben können, er säße für sein Bild.

Er sah so ordentlich und methodisch aus, wie er dasaß, eine Hand auf jedes Knie gelegt, während eine laute Uhr eine eintönige Predigt unter seiner langen Schooßweste pickte, als ob sie ihren Ernst und ihre Langlebigkeit gegen Leichtsinn und die Vergänglichkeit des raschen Feuers einsetzte. Er hatte ein gutes Bein und war etwas eitel darauf, denn seine braunen Strümpfe saßen glatt und knapp und waren von feinem Gewebe; auch Schuhe und Schnallen waren, obgleich einfach, doch schmuck. Er trug eine merkwürdige kleine, saubergehaltene, lockige, flachsblonde Perrücke, die wohl von natürlichem Haar gemacht sein mochte, aber weit mehr aussah, als wäre sie von Fäden aus Seide oder Glas gesponnen. Seine Wäsche, obgleich nicht so fein, um mit seinen Strümpfen übereinzustimmen, war so weiß wie der Kamm der Wellen, welche an dem nahen Strande zerschellten, oder wie die Segel, die fern draußen auf dem Meere im Sonnenschein glänzten. Das für gewöhnlich gefaßte und ruhige Gesicht beleuchteten immer noch unter der seltsamen Perrücke hervor ein Paar feuchte, glänzende Augen, deren Eigenthümer in vergangenen Zeiten einige Mühe gehabt haben muß, ihnen den ruhigen und zurückhaltenden Ausdruck von Tellsons Bank zu geben. Seine Wangen hatten eine gesunde Farbe und das Gesicht, obgleich gefurcht, zeigte wenig Spuren von Sorgen. Aber vielleicht waren die unverheiratheten vertrauten Commis von Tellsons Bank vornehmlich von den Sorgen anderer Leute in Anspruch genommen und vielleicht lassen sich Sorgen zweiter Hand, wie Kleider zweiter Hand, besser an- und ablegen.

Um einem Mann, der für sein Bild sitzt, ganz ähnlich zu werden, schlief jetzt Mr. Lorry ein. Das Erscheinen des Frühstücks weckte ihn wieder auf und er sagte zum Kellner, als er den Stuhl näher an den Tisch setzte:

„Halten Sie ein Zimmer bereit für eine junge Dame, die hier jede Stunde eintreffen kann. Sie fragt vielleicht nach Mr. Jarvis Lorry oder vielleicht auch nur nach einem Herrn von Tellsons Bank. Bitte, melden Sie es mir.“

„Ja, Sir, Tellsons Bank in London, Sir.“

„Ja.“

„Ja, Sir. Wir haben oft die Ehre, Herren aus Ihrem Hause auf ihren Reisen zwischen London und Paris zu beherbergen, Sir. Sehr viel unterwegs, Sir, die Herren Tellson u. Comp.“

„Ja. Wir sind ebenso gut ein französisches wie ein englisches Haus.“

„Ja, Sir. Sie selbst reisen wohl nicht viel, Sir?“

„In der letzten Zeit nicht. Es sind fünfzehn Jahre, seitdem wir — seitdem ich zum letzten Male von Frankreich herüber kam.“

„Wirklich, Sir. Das war vor meiner Zeit hier, Sir. Vor unseres Herrn Zeit hier, Sir. Der „König Georg“ hatte damals einen andern Besitzer, Sir.“

„Ich glaube, ja.“

„Aber ich möchte schon was Ordentliches wetten, Sir, daß ein Haus, wie Tellson u. Comp., nicht vor fünfzehn, sondern schon vor fünfzig Jahren geblüht hat?“

„Sie können das verdreifachen und hundertfünfzig Jahre sagen und nicht weit von der Wahrheit sein.“

„Wirklich, Sir?“

Mit bewunderndem Gesicht trat der Kellner von dem Tisch zurück, legte die Serviette von dem rechten Arm auf den linken, nahm eine behagliche Stellung an und sah dem Gaste, wie er aß und trank, zu. Wie von einem Observatorium oder Wartthurm. Ganz, wie es seit unvordenklichen Zeiten bei Kellnern Gebrauch ist.

Als Mr. Lorry mit seinem Frühstück fertig war, machte er einen kleinen Spatziergang nach dem Strande. Die kleine Stadt Dover mit ihren engen und krummen Gäßchen versteckte sich allseits vor dem Strande und steckte den Kopf in die Kreideklippen, wie ein Meerstrauß. Der Strand war eine Wüste von Meereswellen und Steinen, die wild über einander kollerten, und das Meer that, was ihm gefiel, und was ihm gefiel, war Zerstörung. Es donnerte gegen die Stadt und es donnerte gegen die Klippen und zertrümmerte durch seine wüthenden Schläge die Küste. Die Luft zwischen den Häusern hatte einen so starken Fischgeruch, daß man hätte glauben können, kranke Fische gingen darin baden, wie kranke Menschen in das Meer baden gehen. Im Hafen beschäftigte man sich mit etwas Fischerei und sehr viel Herumwandern bei Nacht und seewärts Gucken: vorzüglich zu den Stunden, wo die Fluth fast ihren Höhepunkt erreicht hatte. Kleine Handelsleute, deren Geschäft sehr still ging, brachten es manchmal ganz unerklärlicherweise zu großem Reichthum und es war merkwürdig, daß Niemand in der Nachbarschaft einen Laternenmann ausstehen konnte.

Wie der Tag sich zum Abend neigte und die Luft, die zu Zeiten hell genug gewesen war, um die französische Küste erblicken zu lassen, sich wieder mit Dunst und Nebel füllte, schien sich auch Mr. Lorry’s Stirn wieder zu umwölken. Als es dunkel war und er vor dem Feuer im Frühstückszimmer saß und auf sein Essen wartete, wie er auf sein Frühstück gewartet hatte, war sein Geist eifrig beschäftigt, in den rothglühenden Kohlen zu graben, zu graben, zu graben.

Eine Flasche guten Rothweins nach dem Essen schadet einem in den glühenden Kohlen Grabenden nichts, außer daß sie eine Neigung hat, ihn seine Arbeit vergessen zu machen. Mr. Lorry war eine lange Zeit unbeschäftigt geblieben und hatte soeben sein letztes Glas Wein mit einer so vollständigen Befriedigung eingeschenkt, als man nur bei einem ältlichen Herrn von lebhafter Gesichtsfarbe erwarten konnte, der seine Flasche ausgetrunken hat, als ein Wagen die enge Straße heraufrasselte und in den Hof des Gasthauses einfuhr.

Er setzte das Glas unberührt wieder hin. „Das ist Mamsell!“ sagte er.

Nach sehr wenig Minuten trat der Kellner ein, um zu melden, daß Miß Manette von London angekommen sei und sich glücklich schätzen werde, den Herrn von Tellsons zu sehen.

„So bald?“

Miß Manette hatte unterwegs einige Erfrischungen zu sich genommen, wollte jetzt Nichts essen und wünschte sehr angelegentlich, den Herrn von Tellsons-Bank sofort zu sprechen, wenn es ihn nicht belästige.

Der Herr von Tellsons konnte weiter Nichts thun, als sein Glas mit einer Miene hülfloser Verzweiflung austrinken, seine seltsame kleine Flachsperrücke an den Ohren zurecht rücken und dem Kellner nach Miß Manettens Zimmer folgen. Es war ein großes dunkles Zimmer, mit schwarzen Roßhaarmöbeln ausgestattet und mit schweren dunkeln Tischen. Diese waren so oft geölt und wieder geölt worden, bis die beiden hohen Leuchter auf dem Tisch in der Mitte des Zimmers sich düster von jedem Blatte wiederspiegelten, als ob sie in tiefen Grüften von schwarzem Mahagony begraben lägen und kein erwähnenswerthes Licht von ihnen erwartet werden könnte, bis sie ausgegraben worden.

So dämmerig dunkel war das Zimmer, daß Mr. Lorry, während er vorsichtig über den abgeschabten türkischen Teppich schritt, glaubte, Miß Manette befinde sich für den Augenblick in einem Nebenzimmer, bis er die beiden hohen Leuchter passirt hatte und an dem Tisch zwischen ihnen und dem Feuer eine junge Dame von nicht mehr als siebzehn Jahren in einem Reitmantel, und den Reisestrohhut an seinem Bande immer noch in der Hand haltend, stehen sah, zu seinem Empfange bereit. Wie seine Augen auf die kleine hübsche Gestalt mit vollen goldenen Locken, einem blauen Augenpaar, das dem seinen mit forschendem Blick begegnete und einer Stirn von merkwürdiger Fähigkeit (wenn man ihre Jugend und ihre Glätte bedenkt), sich in einem Ausdruck zusammenzuziehen, der nicht ganz Verlegenheit, oder Verwunderung, oder Erschrecken, oder nur aufgeweckte, gefesselte Aufmerksamkeit war, obgleich er alle diese vier Ausdrücke in sich schloß — als seine Augen auf alles Dieses fielen, wurde plötzlich das Bild eines Kindes in ihm lebendig, das er in einer kalten Nacht, wo der Hagel in schweren Schauern hernieder rauschte und die See hoch ging, auf der Ueberfahrt über denselben Canal auf den Armen getragen hatte. Das Bild schwand wieder, ungefähr wie ein Hauch von der Fläche des hohen Pfeilerspiegels hinter ihr, auf dessen Rahmen eine Procession von Mohren-Amoretten, mehrere ohne Kopf, und alle Krüppel, schwarze Körbe mit Früchten vom todten Meer schwarzen Göttinnen darboten, und er begrüßte Miß Manette mit einer förmlichen Verbeugung.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Zwei Städte»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Zwei Städte» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Zwei Städte»

Обсуждение, отзывы о книге «Zwei Städte» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x