Dietmar Kottisch - Der Totenflüsterer

Здесь есть возможность читать онлайн «Dietmar Kottisch - Der Totenflüsterer» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Der Totenflüsterer: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Der Totenflüsterer»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Paul Klein (36, Kaufmann) beschäftigte sich seit 9 Jahren mit einem Phänomen, das als Tonbandstimmen-Forschung (oder Transkommunikation) weltweit bekannt ist; in vielen Ländern gibt es Tonbandstimmen-Vereine.
Das Phänomen wurde 1959 entdeckt, als der Schwede Friedrich Jürgenson und 1965 der Lette Konstantin Raudive auf ihrem Tonband plötzlich Stimmen von Verstorbenen hörten.
Paul Klein hatte seit dem 6. Lebensjahr sporadisch immer denselben Alptraum: er sah ein totes Babygesicht, das plötzlich die Augen öffnet und sich zu einem hässlichen Zerrbild verwandelt.
Im Oktober 1980 jedoch hörte er eine erschreckende Botschaft, die zunächst aus nur 2 Worten bestand:
Die Stimme kam aus einer endlosen Weite und war doch so nah, als wäre die Person im selben Zimmer. Er hörte die zwei Worte: >Mörder – Huckepack <.
Das war der Beginn einer dramatischen Entwicklung in seinem Leben.
Sämtliche Personen in seinem Bekanntenkreis wurden von dieser mysteriösen Stimme psycho-terrorisiert:
>Seine Frau Klara, die dem Phänomen erst skeptisch gegenüberstand, aber dann die Stimme ihrer kleinen Schwester Sarah auf Pauls Tonband hörte. Sarah ertrank 1961 mit 14 Jahren im Kahler See.
>Roland Hofmann, der Jugendfreund der kleinen Sarah. Hofmann arbeitete beim Hessischen Rundfunk in der Hörspielabteilung. Dort hatte sich plötzlich während einer Hörspielaufnahme diese Sarah gemeldet.
>Die gemeinsamen Freunde Lothar und Annemarie Eskins. Lothar, der Skeptiker, nannte Paul sarkastisch «Totenflüsterer». Er wurde im Dezember 1980 bei einem Banküberfall ermordet und hat sich danach auf Pauls Tonband wieder gemeldet.
>Der Buchhändler Dietrich Holänder, der erstmals über Pauls Tonband Verbindung mit seiner verstorbenen Frau aufnahm.
Holänder wurde als Kind im Jahre 1942 von seinen Pflegeeltern sexuell misshandelt. Er brachte sie später um und wollte aus diesem Grund Kontakt zu ihnen aufnehmen.
>Irmgard Kowalski, ein Mitglied des Tonbandstimmenvereins.

Der Totenflüsterer — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Der Totenflüsterer», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Alle hoben ihre Gläser und tranken. Es war ein wunderschöner kalter Spätherbstabend mit untergehender Sonne, die ihr Licht an die Wand des Esszimmers warf.

Lothar zündete sich eine Zigarette an, suchte nach dem Aschenbecher, bis Klara ihm einen aus der Küche holte.

„Na, Klara, bist du jetzt endlich so weit, deinen Totenflüsterer überzeugt zu haben, dass es dort ein so leckeres Essen nicht gibt!“

Keiner lachte und Lothar fuhr fort: „Könntest du mir als Banker nicht die nächsten Börsenbewegungen voraussagen lassen? Oder die Lottozahlen?“

„Ich finde deine Häme unangebracht, Lothar. Du kannst nur meckern, aber etwas Konstruktives kannst du nicht beitragen,“ tadelte seine Frau und schaute ihn aus schmalen Augen an. „Oder hast du Beweise für deine negativen Ausführungen? Kannst du mir beweisen, dass das alles Humbug ist,?“ fuhr sie fort. Lothar zuckte leicht zusammen und schwieg erst mal.

Annemarie war eher klein gewachsen, hatte kurzes, dunkles, gelocktes Haar, ein rundes Gesicht, und ihre Augen waren von einem intensiven Haselnussbraun.

„Paul hat wenigstens einen Anscheinsbeweis für seine These. Er kann jederzeit die Stimmen vorspielen. Er schaltet das Tonbandgerät ein und man hört die Stimmen.“

„Ich hör` nichts, nur Geräusche und Geflüster.“

„Weil du nichts hören willst.“

„Es gibt nichts zu hören,“ erwiderte er trotzig.

„Siehst du! Du behauptest, Paul höre, was er hören will, du reagierst genauso, du willst nichts hören, also hörst du nichts. Basta.“

„Und du? Hörst du was Genaues?“

„Ich bemühe mich. Ich höre zwischen den Geräuschen Stimmen. Man muss sich konzentrieren, weil sie manchmal leise sind oder ganz schnell oder sehr langsam.“

Sie schien heute auf Konfrontation aus zu sein, dachte Klara und war ihr dankbar. Lothars einziger Ausweg war jetzt Klara; er warf ihr einen flehenden Blick zu, als wolle er sagen: hilf mir! Aber sie konnte ihm nicht mehr helfen. „Was ist, Klara, meine allerbeste Freundin? Stehe ich jetzt alleine auf weiter Flur gegen die Spiritisten oder Animisten oder wie die sich nennen? Sag was dazu.“ Er tippte die Asche ab und zog wieder an der Zigarette.

Klara stand auf. „Wir räumen das Geschirr ab.“

Als die beiden Frauen alleine in der Küche waren, konnte sich Klara nicht mehr beherrschen. „Du weißt, dass ich die ganze Zeit zu deinem Mann gehalten habe. Aber jetzt kann ich nicht mehr.“ Sie stapelte die Teller und das Besteck in den Geschirrspüler. Annemarie stand mit verschränkten Armen am Küchenschrank gelehnt und wartete auf eine Fortsetzung. Klara machte die Klappe zu und setzte sich auf einen Stuhl. Versonnen starrte sie auf das Muster der Tischdecke. „Warum kannst du nicht mehr? Geht dir sein Geschwätz auf die Nerven? Kann ich verstehen, Klara.“

„Das ist es nicht. Gestern ist etwas passiert, was ich …was ich noch nicht verdaut habe.“ Der Abend dämmerte und Klara machte das Licht an. Es war zwischenzeitlich acht Uhr. Annemarie wartete.

„Ihr beide kennt die Geschichte mit meiner Schwester Sarah.“

Annemarie nickte und setzte sich zu ihrer Freundin an den Tisch. Vom Wohnzimmer aus hörten sie die Stimmen der Männer.

„Du weißt, dass es für mich ein dunkles, trauriges Kapitel war und immer noch ist.“

Annemarie nickte wieder: „Der Tod von einem so jungen Menschen ist immer eine Katastrophe.“

Klara holte tief Atem, bevor sie weiterfuhr. „Paul hat die Stimme von Sarah auf Band.“

Es dauerte, bis bei Annemarie die Botschaft umgesetzt wurde. „Der hat was?“ Sie starrte die Freundin an.

„Paul hat die Stimme meiner toten Schwester auf seinem Tonband. Ich habe sie gehört.“

Nach einer ganzen Weile sagte Annemarie: „Jetzt brauch ich `nen Cognac. Hast du einen da?“

Klara sah, wie Annemarie blass wurde. Die Küchenuhr tickte, die Stimmen der Männer waren plötzlich weit im Hintergrund. Klara nickte, stand auf, ging ins Wohnzimmer zur Anrichte und holte die Flasche Cognac heraus.

„Ich denke, ihr räumt in der Küche auf?“ Lothar spürte, dass etwas in der Luft lag. „Dann prost!“

Paul und Klara tauschten Blicke aus. Paul ahnte, weswegen die Flasche jetzt in der Küche gebraucht wurde, sagte aber nichts.

Klara schenkte der Freundin Cognac ein und setzte sich wieder hin. Das Blubbern aus der Flasche mischte sich mit dem Ticken der Uhr. Annemarie nahm den Schwenker und trank ihn mit einem Zug halb leer. „So, und jetzt erzähl weiter. Ich ahnte immer schon, dass an dieser Sache was dran ist …“

„Die Stimme alleine war nicht so sehr der Schock. Es könnten tausend Sarahs gewesen sein, die aus dem Lautsprecher kamen, aber trotzdem glaube ich, Sarah erkannt zu haben, sogar nach neunzehn Jahren. Und ich hatte das Gefühl, dass die Stimme älter klang. Es war die Botschaft, die mich schockte.“

Annemarie griff wieder zum Glas, als wolle sie sich wappnen. „Die Botschaft?“

„Sie sagte einen Namen, nämlich Äppli.“

Gespannt hörte die Freundin zu.

„Äppli war Sarahs erste Liebe, ein Junge aus Bern. Wir waren in der Schweiz auf Urlaub und sie hatte ihn dort kennen gelernt. Sie verliebte sich sofort in ihn. Die erste Liebe …mein Gott, was sag ich da?“ Plötzlich weinte Klara. Annemarie stand auf und legte einen Arm um ihre Schulter. „Was sag ich da? Die erste Liebe? Die einzige Liebe in ihrem kurzen Leben, verdammt noch mal, die einzige!“

Annemarie nahm den Cognacschwenker und hielt ihn an Klaras Mund. „Komm, trink einen Schluck, das beruhigt.“ Klara nahm einen kleinen Schluck. „Es geht schon wieder, es geht schon. Verstehst du, was das bedeutet? Ahnst du, was das heißt, dieses kleine beschissene Wort Äppli?“

„Ja, ich glaube. Es bedeutet, dass deine Schwester weiterlebt und dir eine Botschaft sendet. Eine Sarah, die einen Äppli kennt, wird es wohl im ganzen Universum nicht zwei Mal geben. Mit Sicherheit nicht!“

Die beiden Freundinnen schwiegen, jede mit ihren eigenen Gedanken beschäftigt. Dann hörten sie Lothars Stimme aus dem Wohnzimmer. „Dürfen wir euch beim Aufräumen helfen? Kriegen wir auch einen Cognac?“ Annemarie verdrehte die Augen. Dann hörten sie Pauls Stimme: „Kommt ihr wieder ins Wohnzimmer?“

Als die beiden Frauen zurückkehrten, sah Lothar, dass Klara geweint hatte. Er drückte die Zigarette in den Aschenbecher, stand auf und legte ihr einen Arm um die Schulter. „Hab ich was Falsches gesagt? Das wollte ich nicht.“

„Nein, du kannst nichts dafür.“

Dann sah Lothar Paul an: „Weißt du, um was es geht?“

„Ich denke schon, aber dich wird es sicherlich kaum interessieren.“

„Nun mal halblang,“ protestierte er.

Seine Frau setzte sich zu ihm. „Wenn ich dir erzähle, was ich eben erfahren habe, wirst du dich wundern, mein Lieber!“

Verdutzt sah er sie an. „Jetzt bin ich aber gespannt“.

„Paul, erzähl du es ihm,“ bat Annemarie, „du bist der Fachmann.“

„Ich kenne deine Meinung, „ begann er, „zumal du schon öfters Stimmen von mir gehört und sie als Einbildung bezeichnet hast. Aber jetzt spiele ich dir diese zwei Stimmen einmal vor. Bilde dir selbst ein Urteil, mein Freund, o.k.?“

Lothar nickte und sagte nichts mehr. Sie standen auf und gingen ins Arbeitszimmer, Paul nahm seinen Platz ein und die anderen verteilten sich auf die Stühle, nur Lothar blieb stehen. Paul schaltete das Tonbandgerät ein, suchte in seinem Block die Daten. „Hier hab ich sie.“ Er schaute seinen Freund an. „Bist du bereit?“

„Ja.“ Lothar schaute in die Runde, seine Miene spiegelte Verlegenheit wider, als habe man ihn bei etwas Unerlaubtem erwischt. Und dann zuckte er kurz zusammen, als er die Stimmen laut und deutlich hörte.

Er konnte nicht ahnen, dass er 2 Monate später…

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Der Totenflüsterer»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Der Totenflüsterer» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Der Totenflüsterer»

Обсуждение, отзывы о книге «Der Totenflüsterer» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x