V. R. Strong - Anatomica

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Na, keine Lust mehr auf langweilige, trockene, unleserliche Texte aus Fachbüchern? Dann sind Sie hier genau richtig! Denn mit Anatomica – Project Blood wurde ein Werk in die Welt gesetzt, das sich genau diesem Problem der Trockenheit sachlicher Texte annimmt. In diesem Buch gibt es viele, kleine Kurzgeschichten, die anatomische Themen kreativ und humorvoll aufbereiten – und dabei trotzdem die Richtigkeit der Themen nicht außer Acht lassen.

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Dabei ist ein Lysosom eigentlich so ein simpel aufgebautes Objekt: Eigentlich besteht es aus nichts weiter als aus einer Membran, die einen kugelförmigen Bereich einschließt. Und in diesem eingeschlossenen, kugelförmigen Bereich findet man die Verdauungsenzyme der Zelle. Ein Vesikel ist fast genauso aufgebaut; so ein Vesikel ist nichts weiter als eine Transportkugel in der Zelle. Genau wie das Lysosom besteht es lediglich aus einer Membran, die einen kugelförmigen Bereich umgibt. Die Membran ist genauso aufgebaut wie unsere Plasmamembran. Alles in diesem kugelförmigen Bereich ist dann gefangen und kann nicht mehr ohne Weiteres aus dem Vesikel hinaus – der einzige Unterschied zwischen so einer Transportkugel und einem Lysosom ist der, dass das Vesikel keine Verdauungsenzyme in seinem Innern versteckt, sondern unsere Besucher. Eigentlich nerven mich Vesikel! Da kommt irgendein Besucher, irgendein Stoff von außerhalb der Zelle, und der Stoff wird plötzlich von einem Teil der Plasmamembran umschlossen. Dabei entsteht also die Kugelform. Und dann schnürt sich die Plasmamembran ins Innere der Zelle ab! Das sind nicht nur Schwarzfahrer, die klauen uns auch noch unsere Phospholipide aus der Mauer dieses Freizeitparks um sich darin zu verbarrikadieren! Dieses Delikt nennen wir hier Endocytose. Wenigstens kann es sein, dass so ein Vesikel auf der anderen Seite der Zelle wieder eins mit der Plasmamembran wird – und dabei wird dann der umschlossene Stoff auch direkt wieder aus der Zelle hinaus geschmissen. Wenigstens setzen Vesikel die ungebetenen Gäste durch diese Exocytose also auch wieder vor die Tür unseres unterhaltsamen Vergnügungsparks! Aber trotzdem könnten die ungewollten Eindringlinge in den Transportkugeln wenigstens Wegzoll beim durchqueren von Eukaryotia bezahlen! Diese Transcytose, dieses Wandern durch unsere Zelle im Innern eines Vesikels beobachte ich immer ganz genau, wenn ich es sehe! Nicht, dass diese illegalen Besucher es doch irgendwann schaffen, aus einem solchen Vesikel zu entkommen! Lustig finde ich das jedenfalls nicht! Wir müssen hier schwarze Zahlen schreiben! Das muss laufen!

Endocytose (oben), Exocytose (Mitte) und Transzytose (unten)

Und damit nicht genug jetzt haben wir hier in der Zelle immer weniger Platz - фото 4

Und damit nicht genug, jetzt haben wir hier in der Zelle immer weniger Platz zur Verfügung, weil wir immer mehr und mehr Organellen einbauen. Organellen wie der Golgi-Apparat oder das endoplasmatische Retikulum nehmen besonders viel Platz weg! Diese Zellorgane sind ganz schön groß, das hätte ich gar nicht gedacht. Aber weil hier jetzt so wenig Platz ist, bleibt nicht mehr genügend Spielraum für Proteine! Manche Eiweiße werden nicht gebraucht – und dann müssen wir diese nicht benötigten Proteine in den Schredder schmeißen, in den Schredder namens Proteasom. Von den Proteasomen brauchen wir in Eukaryotia inzwischen schon weit mehr als nur ein Einziges! Wir brauchen die Dinger alle, damit wir wieder mehr Platz haben! Und manchmal gehen Proteine sogar kaputt, während sie ihre Arbeit tun – und manchmal unterliegen die Proteine Fehlkonstruktionen, dann müssen sie von Anfang an von den Proteasomen zerfetzt werden. Das nervt! So viele schöne Rohstoffe gehen verloren! Aber wenigstens sind die Proteasomen nur sehr klein und verschwenden so gut wie keinen Platz. Das ist ja wenigstens etwas. Na, und die Aminosäuren der auseinandergenommenen Proteine können wir ja auch wiederverwenden. Da fällt mir gerade ein, dass wir Eukaryotia noch weiter ausbauen können! Wir bauen an der Zellmembran einfach eine Geißel, eine Flagelle ein. Wie eine lange Peitsche, mit der wir den ganzen Vergnügungspark vorwärts schieben können. Das Ding funktioniert fast wie ein Ruder. Ist aber extrem teuer so eine Flagelle! Doch dann können wir uns quer durch den ganzen menschlichen Körper bewegen! Wie, was? Wir sind keine Spermazelle, und deswegen können wir keine Flagelle haben? Na schön, dann bauen wir eben Cilien! Wie die Zellen in der Lungenschleimhaut! Und dann befördern wir kleine Schleimpartikel an der Oberfläche unserer Plasmamembran entlang und lassen uns vom Staat einfach als Entschädigung für unsere Aufräumarbeiten eine Steuerentschädigung zukommen lassen! Oder noch besser: Zellteilung. Wir brauchen nur ein Centrosom. Dieses Centrosom basteln wir einfach aus Mikrotubuli zusammen. Nur dann können wir vernünftig Zellteilung betreiben! Denn während der Teilung der Zelle muss ja die DNA gleichmäßig auf zwei Seiten verteilt werden – jede Seite wird dann am Ende des Tages eine neue Zelle, ein neuer Vergnügungspark sein. Aber für so eine Cytokinese, für so eine Zellteilung muss die DNA auf jeden Fall erst verdoppelt und dann aufgeteilt werden! Und diese Aufteilung wird mit dem Spindelapparat vorgenommen – er funktioniert wie ein Netz, in dem die DNA aufgehangen wird, dann werden die Erbinformationen an den Fäden dieses Netzes auf zwei verschiedene Seiten gezogen, wie an einer Seilbahn. Natürlich können dann auch unsere Gäste mit dieser Seilbahn fahren, die haben ja schließlich bezahlt! Während der Seilbahnfahrt kann man dann in aller Ruhe noch einmal unseren Vergnügungspark bewundern. Ein solcher Spindelapparat wird leider nur während der Zellteilung vom Centrosom zusammengesetzt, danach wird das Netz wieder abgebaut. Eine solche Seilbahnfahrt kann man also nur manchmal genießen; nur während der Zytokinese. Aber wenn wir erst einmal ein paar Zellteilungen gemacht haben, dann können wir die Weltherrschaft an uns reißen! Yeah!

Die Weltherrschaft von Eukaryotia wird ermöglicht durch: Gastrointestinal. Nährstoffe seit Achtzehnhundertdrölf.

Die Legende - Grundgewebearten

Vor unfassbar langer Zeit existierte nur das dunkle Nichts; das Nichts und vier Helden, genannt Epithel, Muskel, Nerv und Bindegewebe. Da noch nichts existierte, langweilten sich diese vier Helden; und als eine Welt begann, sich um sie herum zu bilden, dachten sie sich: „Ey Alter, lass mal ´n Menschen bauen.“ Also haben die vier ihre Kräfte zusammengetan - und wurden zu den vier Grundgewebearten Muskelgewebe, Nervengewebe, Bindegewebe und Epithelgewebe, die Gewebearten, die die Grundlage für den Bau eines Homo Sapiens und vieler anderer Lebensformen bildeten.

Epithelgewebe

Epithel war zwar ein Held, aber er hatte eine seltsame Vorliebe für ekelerregende Objekte; so kam es, dass er sich dazu entschloss, Drüsen, Schleimhäute und Sinnesorgane wie zum Beispiel das Auge oder die Haut zu bilden. Außerdem war er sehr dekorativ veranlagt, und so kleidete er auch Innenräume wie zum Beispiel das Innere des Magens und des Darms, aber auch das Innere anderer Hohlorgane mit hübschen Tapeten aus, Tapeten, die man auch als >>Schleimhäute<< kennt. Er nahm bei der Dekoration von Hohlorganen und bei dem Herstellen der Drüsen und Sinnesorgane viele verschiedene Formen an – manche Epithelzellen hatten die Form eines Würfels inne, andere besaßen mehr oder weniger die Form eines Zylinders. Und dann gab es auch noch das bewundernswerte flache Plattenepithel – diese einzigartige Art einer Epithelzelle war so flach wie eine Fliese. Doch nicht nur verschiedene, wundersame Formen konnten die Zellen annehmen: An manchen, versteckten Orten im Körper baute Epithel sein Epithelgewebe nur aus einer einzigen Zellschicht, an anderen Orten baute er seine Zellen aus mehreren Schichten; an manchen Plätzen, zum Beispiel in den Tiefen der Höhlen von Pulmo, also in der Lunge, hatten die Epithelzellen feinste, magische Härchen auf ihrer Zellmembran; mit jenen Härchen konnten kleinste Schmutzpartikel abtransportiert werden; nur so konnte Epithel seiner Aufgabe als Held nachgehen und diesen bedeutsamen Ort der Atmung sauber halten, diesen Ort des Gasaustauschs vor Verstopfungen durch fremde Partikel schützen. An anderen Orten, wie im seltsamen Darm, war die Zellmembran mit vielen Ausstülpungen versehen, um die Oberfläche der Schleimhaut zu erweitern und zu vergrößern. Als die Arbeit von Epithel vollendet war, sahen die anderen Helden, also Muskel, Nerv und Bindegewebe ein, dass ihr Bruder ein sehr vielfältiges Gewebe ins Leben gerufen hatte – das wollten sie natürlich nicht einfach so im Raum stehen lassen und machten sich ebenfalls an die Arbeit.

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