V. R. Strong - Anatomica
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Bauen wir weiter an unserem Vergnügungspark. Den Zellkern, das Cytosol und die Plasmamembran haben wir schon mal gebaut, DNA haben wir auch in unserem Zellkern drin. Die grobe Grundlage für unseren Vergnügungspark steht also! Jetzt müssen wir unsere ersten fleißigen Mitarbeiter einstellen! Und dann gebt uns mehr Geld, ich meine, mehr Energie! Ha! Ich hab eine gute Idee! Wir bauen uns einfach eine Gelddruckmaschine, ich meine, eine Energiedruckmaschine. Dann drucken wir uns unser eigenes ATP! Unsere ganz eigene Energie! Na gut, unsere geschätzten Mitarbeiter müssen das Geld selber malen, ich meine, die Energie selbst herstellen. Also dann, stellen wir ein paar arbeitswütige Mitochondrien ein, damit sie für uns illegal Geld, ich meine natürlich ATP, herstellen! Die Mitochondrien sind dann wie die Kraftwerke dieser Zelle! Und unsere neu angestellten Mitochondrien haben noch eine ganz andere Besonderheit – denn sie haben ihre ganz eigene, persönliche DNA. Ist ja auch klar, es sind ja Angestellte! Nur Mitarbeiter des Vergnügungsparks, die haben halt ihre eigene DNA! Doch Moment – eine Sache stört mich gerade. Wie nennen wir denn unseren Park eigentlich? I bims vol den gutes Idee vong Gedanke her am been! Ich meine, ich habe voll die gute Idee! Wir geben unserem Vergnügungspark den wohlklingenden Namen Eukaryotia! Ha, das ist so kreativ! Das hab ich auch überhaupt nicht von dem Wort >>Eukaryot<< abgekupfert! So, unser Grundgerüst für die Zelle und die ersten Mitarbeiter haben wir jetzt schon Mal. Aber wir müssen den Vergnügungspark ja noch weiter ausbauen! Wir kriegen zwar die ganze Zeit Rohstoffe, aber was bringen uns die ganzen Aminosäuren, wenn wir nichts daraus herstellen können? Wir brauchen Fabriken. Wir bauen jetzt Fabriken in unserem Vergnügungspark! Wir bauen gleich ein ganzes Industriegebiet! Das sogenannte endoplasmatische Retikulum! Da werden Stoffe zusammengeschraubt wie nichts Gutes Alter. Aber damit wir die Aminosäuren zusammenbasteln können, brauchen wir noch ganz spezielle Fabriken, und zwar die sogenannten Ribosomen. Und dazu gehen wir jetzt in den Nukleus im Innern Eukaryotia´s. Der Nukleus hat selber noch einen ganz eigenen Kern – das ist Kernception, ein Kern im Innern eines Kerns. Dieser Bestandteil des Zellkerns heißt Nukleolus. Den Nukleolus brauchen wir, damit wir Ribosomen bauen können! Diese Fabriken bestehen nämlich aus zwei kleinen, süßen Untereinheiten, die in diesem Kern im Innern des Zellkerns einzeln hergestellt und dann im Zellwasser, also im Cytosol, zusammengeschweißt werden. Auf diese Weise bauen wir uns fetten Ribosomen! In diesen Spezialfabriken werden dann Proteine hergestellt! Aber woher sollen die Produktionsstätten eigentlich wissen, was sie herstellen sollen? Die Ribosomen wissen ja gar nicht, wie so ein Protein aussehen soll. Wir brauchen also die versteckten Pläne für die Proteine aus der DNA. Unser ganz persönliches Geheimrezept! Denn in der DNA im Zellkern, da sind die ganzen Entwürfe für Proteine und Enzyme gespeichert! Quasi die Protein-Datenbank unserer Zelle, ich meine, unseres Vergnügungsparks! In welcher Reihenfolge müssen die Aminosäuren zusammengesetzt werden, damit ein bestimmtes Protein dabei entsteht? Die Antwort findet sich in der DNA genannten Erbinformation! So, wir haben also endlich unsere Ribosomen in einen funktionsfähigen Zustand gebracht. Diese ganz besonderen Fabriken bauen wir jetzt in unser Endoplasmatisches Retikulum ein! Dazu müssen wir erst mal das Gelände in ganz bestimmte Abschnitte einteilen, damit wir auch wissen, an welchen Teil des endoplasmatischen Industriegebietes diese Blueprints des Lebens geliefert werden sollen: Die Ribosomen bauen wir nur auf einer Seite des Industriegeländes. Und diese eine Seite nennen wir dann die raue Seite! Das raue endoplasmatische Retikulum! Dort wird in den Fabriken ein rauer Ton angeschlagen! Sind ja schließlich Eiweiß-Fabriken, da bleibt nicht viel Platz für nette Worte!
Und auf der anderen Seite bleibt alles glatt. Auf der glatten Seite sind keine Armadas von Ribosomen mehr. Dafür wird im glatten endoplasmatischen Retikulum dann etwas ganz Anderes hergestellt, wie zum Beispiel lange Schlangen aus Traubenzuckermolekülen. Diese Ketten aus Glucose nennen wir dann Glykogen und damit fesseln wir erbarmungslos unsere Feinde, ich meine, auf diese Art und Weise speichern wir Energie! Außerdem ist so ein glattes endoplasmatisches Retikulum doch super, um noch mehr Zement für die Zellmembran anzumischen. Das heißt, auf der glatten Seite dieses Industriegebiets können wir noch mehr Phospholipide herstellen, die dann in die Plasmamembran eingebaut werden können! So, aber bis jetzt haben wir ja nur ganz viel Industriekrams in unserem Vergnügungspark stehen. Aber ich habe erneut einen brillanten Geistesblitz! Unsere erste Attraktion wird ein Drogenpalast! Und damit wir Platz sparen, bauen wir diesen Drogenpalast einfach direkt im glatten endoplasmatischen Retikulum ein. Denn auf der glatten Seite unseres Industriegebiets können wir nicht nur irgendwelche langen Ketten aus Zucker oder diese Phospholipide herstellen, und wir können auch mehr machen als einfach irgendwelche wichtigen Substanzen aus der Zelle zu modifizieren. Ja, manche Stoffe werden im glatten endoplasmatischen Retikulum auch einfach weiter umgebaut. Doch was können wir noch auf dieser Seite unseres Industriegebiets veranstalten? Wir können in der Chemieküche auf der glatten Seite tatsächlich auch Steroide herstellen – vor allem Steroidhormone, wie zum Beispiel Östrogene oder Androgene! Dann werden unsere Besucher high! Das ist doch eine gute erste Attraktion. Und wenn wir daraus schon eine Attraktion bauen – warum sollten wir dann nicht auch die Proteine aus den Ribosomen nutzen, um unsere Steroidhormone noch zu verstärken? Wir stellen einfach Proteine her, die dafür sorgen, dass chemische Reaktionen schneller ablaufen und weniger Energie kosten. Und so können wir bei unseren Besuchern die bunten Halluzinationen noch bunter machen! Normalerweise kosten chemische Reaktionen ja ziemlich viel Power – aber wir müssen sparen! Deswegen machen wir diese chemischen Reaktionen nicht. Das wäre viel zu teuer! Jedenfalls würden wir diese Reaktionen nicht machen, wenn sie so viel Energie kosteten – aber zum Glück gibt es ja diese Enzyme, die die chemischen Reaktionen zwischen unseren Besuchern viel billiger machen! Hach, Enzyme sind toll! Alles wird viel weniger kostenintensiv! Es wird viel weniger Energie verbraten, wenn so ein Enzym mitmischt! Wir müssen hier immerhin schwarze Zahlen schreiben! Doch das Beste an so einem Enzym ist – am Ende der Reaktion ist es wieder genau so geformt, wie vorher. Seine Form ändert sich bei der chemischen Reaktion am Ende kein bisschen und es kann sofort weiter benutzt werden! Ich liebe Enzyme! Wir sparen so viel Geld, ich meine Energie! Und unseren Besuchern verpassen wir auch eine Hardcore-Reise ins Zauberland mit den Enzymen, indem wir chemische Reaktionen möglich machen, die sonst nie passieren würden! Alle Leute werden nach Eukaryotia stürmen! Ha!
Unsere nächste Attraktion wird etwas ganz Besonderes. Unsere nächste Attraktion wird den Namen Golgi-Apparat tragen! Den bauen wir direkt neben das raue endoplasmatische Retikulum. Im Golgi-Apparat sollen später die hochwertigen Produkte aus unserem rauen Industriegebiet weiterverarbeitet und verpackt werden, damit wir sie mit DHL wegschicken können. Ha, wir brauchen DHL nicht! Unser Paketdienst namens >>Golgi-Apparat<< ist viel besser und schneller! Oder hast du, lieber Leser, schon mal ein Paket innerhalb weniger Millisekunden geliefert bekommen? Das soll DHL mal nachmachen! Doch es werden im Golgi-Apparat nicht nur die Produkte aus dem endoplasmatischen Retikulum weiterverarbeitet werden. Nein, unsere Besucher können sich selbst ebenfalls einpacken und verschicken lassen! Dann können unsere Kunden mal selbst am Leib spüren wie es ist, ein Paket zu sein! So, jetzt haben wir ja schon einmal ganz gut was zusammengebaut für Eukaryotia. Aber Halt! Was ist das da hinten! Es kommen schon wieder ungebetene Gäste durch die Mauer, ohne zu bezahlen! Das ist ja Alkohol! Ethanol! Wie, was? Alkohol ist giftig? Ha, dann kommt ja endlich unsere neue Security zum Einsatz! Peroxisomen in den Ostsektor! Los! Schnappt euch die widerwärtigen Eindringlinge! Die Peroxisomen, die normalerweise Sauerstoff einkassieren um ihn zu verarbeiten, schnappen sich jetzt also die Ethanol-Moleküle. Ha, was für ein Anblick! Wer umsonst Eukaryotia betreten will und erwischt wird, der wird zu Essigsäure verarbeitet! Und die Essigsäure benutzen wir dann, um Cholesterin herzustellen... oder noch mehr Fettsäuren. Die können wir dann wieder zu Energie verarbeiten! Ich will mehr ATP haben! Mehr, mehr, mehr! Und deswegen baue ich jetzt ein Lysosom! Denn Lysosomen machen etwas ganz Komisches: Sie verdauen unsere Besucher. So werden aus ein paar Molekülen, also aus unseren Besuchern, noch mehr Rohstoffe gewonnen! Man könnte ein Lysosom auch als >>Magen der Zelle<< auszeichnen: Denn es verdaut viele körpereigene, aber auch einige körperfremde Stoffe.
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