V. R. Strong - Anatomica

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Na, keine Lust mehr auf langweilige, trockene, unleserliche Texte aus Fachbüchern? Dann sind Sie hier genau richtig! Denn mit Anatomica – Project Blood wurde ein Werk in die Welt gesetzt, das sich genau diesem Problem der Trockenheit sachlicher Texte annimmt. In diesem Buch gibt es viele, kleine Kurzgeschichten, die anatomische Themen kreativ und humorvoll aufbereiten – und dabei trotzdem die Richtigkeit der Themen nicht außer Acht lassen.

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Punkt 11: Kenne deine Schwächen (und deine Stärken). Jeder hat irgendwelche Schwächen, ich auch. Vielleicht hat man Schwierigkeiten dabei, sich die Namen der ganzen anatomischen Strukturen zu merken, vielleicht kann man sich einfach nicht erinnern, wo die Organe liegen, vielleicht kann man sich aber auch alles merken – bis auf diesen einen, verflixten Knochen, dessen Namen man einfach nicht im Kopf behält. Das kann einen nerven – aber wenn man diese Schwächen kennt, kann man ganz speziell daran arbeiten, zum Beispiel, indem man einen der oben genannten Tipps spezifisch für diesen einen Knochen, den man sich nicht merken kann, anwendet – und wenn man dann noch seine eigenen Stärken kennt, weiß man, wo man punkten kann, falls man einmal in eine Prüfungssituation kommen sollte. Und wenn man seine eigenen Schwächen nicht selbst überwinden kann, so kann man zur Not Mitschüler, Lehrer oder Kommilitonen nach Ratschlägen fragen.

(Achtung unnötiges Wissen: „Kommilitonen“ kann man als „Kameraden“ übersetzen – oder als „Kriegsgefährten“ :D)

Punkt 12: Mehrere Quellen nutzen. Man kann natürlich denselben Text 200 Mal lesen bis man anfängt, sich zu übergeben. Man kann stattdessen aber auch einen Text lesen, nochmal einen anderen Text über dasselbe Thema durchgehen, ein Video gucken, ein Gespräch mit einem Mitschüler führen, selbst noch einmal einen Text schreiben (und ihn später vielleicht sogar lesen) und im Fernsehen eine Doku sehen. Wenn man verschiedene Quellen für ein Thema nutzt, so lernt man nicht nur besser, man erkennt auch schneller Fehler – denn selbst die besten Fachbücher können mal Fehler enthalten – und außerdem sieht man das Thema aus verschiedenen Perspektiven, und dadurch wiederum kann man es sich viel besser merken. Wenn man zum Beispiel einen Fernseher einmal auf einem Bild sieht, dann ist das ganz toll, aber so richtig kann man sich das Ding noch nicht vorstellen. Aber wenn man den Fernseher direkt vor der Nase stehen hat und einmal herumläuft, so kann man sich ein viel besseres Bild von dem Gerät machen, denn man hat das Gerät ja aus verschiedenen Blickwinkeln gesehen: Man kann sich sein Aussehen also besser merken und sich den Fernseher besser vorstellen. Mit Lernthemen ist das ungefähr dasselbe.

Punkt 13: Jetzt werden wir mal nicht zu geizig, zwölf Tipps reichen aus! Nein im Ernst, das war so ziemlich Alles, was ich dazu sagen konnte. Also jetzt viel Spaß beim Lesen dieses bescheuerten und doch sinnvollen kleinen Pilotprojektes.

Vergnügungspark Eukaryotia – Zellanatomie

a Membranprotein hier stark vergrößert dargestellt diese Proteine gibt es - фото 3

a – Membranprotein (hier stark vergrößert dargestellt; diese Proteine gibt es überall auf der Plasmamembran, zur Übersichtlichkeit wurden sie hier nur in der „Ecke oben links“ dargestellt)

b – Zellmembran / Plasmamembran (ebenfalls stark vergrößert dargestellt, eigentlich viel dünner)

c – Proteasomen (vergrößert dargestellt)

d – Lysosom (vergrößert dargestellt)

e – Centromer (bestehend aus zwei Zentriolen; vergrößert dargestellt)

f – Peroxisomen (stark vergrößert dargestellt; eigentlich nicht mal mit einem Lichtmikroskop sichtbar, erst ein Elektronenrastermikroskop bringt die Peroxisomen zum Vorschein, sie haben einen Durchmesser von 0,2 bis 1 Mikrometer – die meisten sind also kleiner als ein millionstes Meter!)

g – Mitochondrium (vergrößert; normalerweise gibt es eine Vielzahl Mitochondrien, zur Übersichtlichkeit wurde hier nur eins dargestellt)

h – Vesikel (vergrößert)

i – Golgi-Apparat

j – glattes Endoplasmatisches Retikulum (= glattes ER); in Muskelzellen gibt es ein spezialisiertes Endoplasmatisches Retikulum, das sogenannte Sarkoplasmatische Retikulum.

k – Ribosom (die gelben, kleinen Kreise)

l – raues Endoplasmatisches Retikulum (= raues ER); in Muskelzellen gibt es ein spezialisiertes Endoplasmatisches Retikulum, das sogenannte Sarkoplasmatische Retikulum.

m – Pore im Zellkern/Nucleus (vergrößert dargestellt)

n – Zellkern (= Nucleus)

o - Nucleolus

p - Cytosol

Ich hab eine Idee – wir bauen uns einen Vergnügungspark! Und weil wir geldgeile Säcke sind, bauen wir den ganz simpel auf – wer in den Vergnügungspark in Form einer >>eukaryotischen Zelle<< rein will muss bezahlen, aber wer den Zellkern betreten möchte, der muss extra bezahlen. Und damit kein Besucher auf die bekloppte Idee kommt, er könne umsonst in die Zelle hinein, bauen wir eine stabile Mauer um den Vergnügungspark herum, die Plasmamembran! Und die Mexikaner müssen sie bezahlen! Diese Plasmamembran wird richtig sicher aufgebaut: Diese Schutzwand besteht aus gleich zwei dicken, aneinanderliegenden Schichten. Der Zement für die Mauer wird dann aus Phosphaten und aus Fettsäuren zusammengemischt! So entstehen Phospholipide! Niemand kann an so einer Mauer aus Phospholipiden vorbei. Na gut, wir brauchen ab und zu wahrscheinlich mal eine Lieferung Nährstoffe. Und die Besucher dürfen ja auch in den Park herein, wenn sie mit Energie bezahlen. Na gut, dann bauen wir halt noch ein paar Proteine in die Mauer aus Phospholipiden ein. Diese Proteine sind dann wie Türen für Nährstoffe und Hormone, wie der Eingang des Vergnügungsparks. Da wird dann Energie als Eintrittsgeld genommen. Was für Energie das sein soll? Na, Energie aus Adenosintriphosphat natürlich, aber so einen Namen kann sich ja keiner merken. Also kürzen wir es einfach als >>ATP<< ab! Aber natürlich dürfen auch keine Besucher einfach so in den Zellkern im Innern unseres Parks! Die Leute sollen uns alle ihr Geld, also ihr ATP geben! Nyahaha! Deswegen bauen wir um den Zellkern, der den Codenamen Nukleus trägt, noch eine weitere Mauer aus zwei Schichten herum, die von den Mexikanern bezahlt werden muss. Dieses Prinzip ist todsicher! Außerdem ist unser Herzstück im Zellkern mit den Schutzwällen sicher aufgehoben. Unser Herzstück namens DNA. Geschützt durch zwei Mauern. Das sollen uns die Prokaryoten erst mal nachmachen! Prokaryoten, das sind hauptsächlich Bakterien, haben nämlich keinen Zellkern. Bei denen ist die DNA im Zellinnern total ungeschützt! Aber gut, wir sind ja dann doch irgendwie nett: Damit die Besucher sich ungehindert in unserem Vergnügungspark bewegen können, fluten wir unser gesamtes Gelände mit Wasser. Und damit der Park nicht einstürzt, bauen wir ein Gerüst, das sogenannte Zellgerüst. Das besteht dann aus irgendwelchen Proteinen, also aus irgendwelchen Eiweißen. Die kleinsten Eiweiße nennen wir einfach Mikrofilamente – die heißen auch Aktinfilamente und die brauchen wir später mal in Muskeln; Intermediärfilamente bestehen aus verschiedenen Proteinen; die größten Proteine nennen wir dann Mikrotubuli, die bestehen aus dem Eiweiß mit dem einfallsreichsten Namen der Welt: Tubulin. Und dann haben wir unser Zytoskelett genanntes Zellgerüst. Sonst stürzt ja alles ein, und dann würde das Zellwasser durch die Doppelmauer aus unserem Vergnügungspark herausgedrückt! Aber wir brauchen das flüssige Nass noch eine lange Zeit! Durch diese Besonderheit namens Zellwasser, auch als Cytosol bezeichnet, kann ein Besucher dann jedenfalls hindurch schwimmen und unseren Freizeitpark genießen. Aber nur, wenn er bezahlt hat! Wie, was soll das heißen, da kommen kleine Moleküle durch die Mauer hindurch geschlichen? Da hat sich Sauerstoff in unserem Vergnügungspark eingenistet, ohne uns sein Erspartes in den Rachen zu werfen? Und auch noch fettlösliche Vitamine, wie Vitamin A, E, D und K? Wie sind die durch die Mauer durchgekommen? Schmeißt diese blinden Passagiere sofort von Bord! Der Vergnügungspark ist nur für Leute, die mit ATP bezahlt haben! Wie, was? Wir brauchen den Sauerstoff, damit unser Vergnügungspark nicht pleite geht? Und die Vitamine auch? Hmpf, na schön. Dann lasst sie halt drin!

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