Julia Beylouny - Lisanne

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Lisanne liebt Bücher über alles. Sie ist der Meinung, dass es Männer wie die Helden in Luke Masons Romanen im wahren Leben nicht gibt. Als ihr durch Zufall ein unfertiges Manuskript in die Hände fällt, verliebt sie sich in Chain, den Protagonisten.
Logan kann nicht schreiben. Seit einem Jahr arbeitet er auf Wildflowers Hill, der Farm von Lisannes Eltern. Auf den ersten Blick lebt er ein schlichtes Leben. Auf den zweiten Blick hat er mehr als ein Geheimnis. Und Lisanne macht kein großes daraus, ihn nicht ausstehen zu können.
Als die beiden für ein Wochenende zu einer Rinderschau nach Bristol fahren müssen, nehmen die Dinge ihren Lauf …
"Versprich mir eines, Lisanne", hauchte er so dicht an ihrem Ohr, dass sie eine Gänsehaut verspürte. «Versprich mir, dass du mich nicht hassen wirst, solltest du je die Wahrheit über mich erfahren.»

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„Ich weiß, du bist geschockt. Ich habe die Anmeldung eingereicht, da hatten wir die Reise nach Frankreich noch gar nicht geplant. Glaub mir, ich wäre selbst gern mitgefahren. Aber das mit Arles ... das kommt so schnell nicht wieder.“

„Schon gut, Dad“, flüsterte sie resigniert. „Vergiss es einfach. Ich ... hab’s schließlich versprochen. Aber das kannst du nie wieder gut machen, hörst du? Nie wieder!“

Er ging vor ihr in die Hocke, strich ihr über den Kopf und umarmte sie.

„Doch. Wir schreiben dir eine Karte.“

Ma und Dad waren schlafen gegangen. Sie hatten sich verabschiedet und zurückgezogen, um fit für die Reise zu sein. Der Regen hatte nachgelassen.

Lisanne zog sich die beigefarbene Strickjacke über, ging vom Hof, Richtung Felder, um den Sonnenuntergang anzuschauen. Die frische Luft würde ihr gut tun. Die wunderschöne Seifenblase Arles schwebte dem goldenen Horizont entgegen, um irgendwo dort oben zu zerplatzen. Das Leben konnte so unfair sein.

Sie verschränkte die Arme vor der Brust, schloss die Augen und ließ den Wind durch ihre langen Haare wehen. Die Brise, die vom Meer heraufkam, streichelte sanft über die Gerstenhalme. Die Kornfelder wogen wie ein goldgelber Ozean hin und her. Lisanne lauschte dem Knistern und Knacken der Ähren. Breda und Dad hatten recht. In ein paar Wochen würde das Korn reif sein und die Erntezeit beginnen, was stets mit viel Arbeit verbunden war. Trotzdem ließ sie sich von der Melancholie in ihrem Herzen treiben. Sie hatte sich auf Frankreich gefreut. Auf Shannon. Auf ein paar lustige, unbeschwerte Tage an der Côte d’Azur. Urlaub mit der Familie, wie sie ihn nie erlebt hatten. An Bristol wollte sie nicht denken. Das setzte dem Elend die Krone auf! Bristol! Mit Kuh und Stallburschen!

In der Ferne wieherte ein Pferd. Lisanne schaute auf, entdeckte einen Reiter, der sich im Garten des Cottages mit Logan unterhielt. Sie kniff die Augen zusammen. Das Pferd kannte sie doch! War es nicht die bildschöne, schwarzweiße Irish Cob Stute mit der gescheckten Mähne, die nur von einer ganz bestimmten Person geritten wurde?

Jill! , knurrte sie in Gedanken. Ihre Freundin hatte es tatsächlich fertig gebracht und war vorbeigekommen, um Logan zu begutachten! Lisanne stapfte drauf los. Das Blut in ihren Adern kochte. Während sie sich wild entschlossen und mit großen Schritten dem Cottage näherte, wurde ihr bewusst, dass sie Logan eigentlich gar nicht begegnen wollte. Zudem würde Jill sicher irgendeinen zweideutigen Kommentar ablassen und Lisanne bloßstellen. Nein. Sie blieb stehen, versteckte sich rasch hinter einem Eichenstamm und versuchte, zu lauschen. Der Wind war ihr gnädig. Er trug das Gespräch direkt an ihr Ohr.

„Ich weiß auch nicht, ich hatte das Gefühl, dass sie lahmt.“ Jill klang gespielt besorgt. Sie war in bester Flirtlaune und schaute an Bernies Beinen hinab.

„Kein Problem, ich schau mir das mal an. Hinten links, sagten Sie?“ Logan hielt die Stute am Zaumzeug, tätschelte ihren Hals.

„Ja, genau, hinten links.“

Er ging um das Pferd herum, während Jill aus dem Sattel glitt wie Butter von einem heißen Messer. Ein seltsames Gefühl breitete sich in Lisannes Magen aus, während sie beobachtete, wie er auf die Stute einging. Es war dasselbe Gefühl wie neulich im Stall, als sie ihn mit Fin und Alf gesehen hatte. Er fuhr mit der Hand über Bernies Rücken, um sie zu beruhigen. Ganz behutsam ging er vor ihrer Hinterhand in die Hocke, strich an der Innenseite ihres Beins entlang und stemmte sich dagegen, bis sie ihren Huf anhob. Er prüfte die Unterseite, die Fessel. Nach einer Weile setzte er ihr Bein wieder ab, tätschelte Bernie, schien ihr etwas zuzuflüstern. Jill, die alles beobachtet hatte, tänzelte um ihn herum.

„Alles in Ordnung, Miss, ich habe nichts ungewöhnliches entdeckt“, sagte er.

„Oh, wirklich?“, säuselte Jill. „Ich hätte schwören können, dass sie sich was eingetreten hat.“

„Sie sollten mit einem unbeschlagenen Pferd nicht über die Kieswege reiten. Die spitzen Steine sind ziemlich schmerzhaft.“

„Da haben Sie recht. Sie hat das Eisen verloren. Der Hufschmied weiß Bescheid, aber Sie wissen ja, wie diesen Typen ticken.“

Lisanne bebte vor Wut über Jills dreiste Art. Wie gut, dass die Eicheln noch nicht reif waren, sonst hätte das Vibrieren unter dem Stamm sie alle herabfallen lassen.

Ihre Freundin machte Logan so schöne Augen, dass ihr Strahlen Lisanne blendete.

„Ja, also dann. Guten Abend, Miss.“

„Oh, vielen Dank. Ihnen auch. Es hat mich sehr gefreut, Sie kennenzulernen.“

Das war Jills Stichwort. Sie würde nicht aufgeben. Kein Mann, den sie so umgarnte, war in der Lage, ihr zu widerstehen. Niemand wich Jills Blicken aus oder blieb kalt bei ihrer süßen Art.

„Ach, ... Sie haben nicht zufällig einen Eimer Wasser für mein Pferd? Es ist mir peinlich, zu fragen, aber Bernie leidet an einer Stoffwechselkrankheit und muss regelmäßig getränkt werden.“

Lisanne klammerte sich an den Eichenstamm. Bisher hatte es sie kalt gelassen, wenn Jill ihre Baggertour fuhr. Aber bei Logan ... Nein, wenn ihre Freundin nur gewusst hätte, was für ein Ekel er war, so was verdiente sie nicht. Außerdem war er Dads Arbeiter.

„Tut mir leid, nein“, antwortete er und schob die grüne Tür auf. Hatte er tatsächlich nein gesagt? Zu Jill ? „Mein Boiler ist kaputt. Zur Zeit spuckt er nur kochendheißes Wasser aus. Aber Sie könnten dort unten fragen.“ Er zeigte nach Wildflowers Hill. „Auf dem Hof bekommen Sie jede Menge Wasser.“

Damit verschwand er im Cottage und schloss die Tür hinter sich.

Für einen Moment schien die Zeit stehenzubleiben. Weder Jill noch Lisanne rührte sich. Logan hatte sie tatsächlich abblitzen lassen. Das musste Lisanne sich rot im Kalender markieren. Aber da war noch etwas anderes. Seine Abfuhr würde Jills Kampfgeist wecken. Und das bedeutete, dass Logan ihr bereits leid tat.

Die Schritte wurden lauter. Jills Schritte. Sie führte Bernie neben sich her über den Seitenstreifen. Das Gras war weich und würde dem unbeschlagenen Huf gut tun. Als ihre Freundin auf Höhe der Eiche war, sprang Lisanne hinter dem Stamm hervor. Sie wusste, dass Bernie nervenstark war, um vor Schreck nicht durchzugehen. Jill dagegen bekam einen halben Herzinfarkt.

„Hast du sie noch alle?“, schimpfte ihre Freundin mit leichenblassem Gesicht.

„Und was ist mit dir? Spinnst du? Bernie leidet also an einer Stoffwechselerkrankung, ja? Davon weiß ich gar nichts. Ist es sehr schlimm?“

„Pfff!“ Jill zog eine Grimasse. „Davon verstehst du nichts. Wer gewinnen will, muss das Spiel beherrschen, kapiert?“

„Ich spiele nicht, weil ich gelernt habe, dass man weder mit Essen noch mit den Gefühlen anderer Menschen spielt.“

„Du bist so süß. Sag mir, wieso hast du dich hinter diesem Baum versteckt? Zum Blumen pflücken, oder weil du uns belauscht hast? Ist das etwa kein Spiel?“

„Lass uns damit aufhören, Jill. Ich will nicht mit dir streiten. Ich finde es bloß albern, dass du dich so offensichtlich an ihn schmeißt. Was soll er jetzt wohl denken?“

„Er ist ein Mann , Lisanne.“ Sie stieg in den Steigbügel und schwang sich auf Bernies Rücken. „Die denken nicht. Außerdem habe ich doch gesagt, dass ich heute noch vorbeikomme. Schon vergessen? Du meine Güte! Ist das ein Bild von einem Kerl! Wenn du sogar da nicht zugreifst, sollte ich mir langsam ernsthafte Sorgen um dich machen. Ich gebe dir eine Woche, Süße. Vielleicht weniger. Wenn du ihn dann immer noch nicht willst, kümmere ich mich um ihn, Deal?“

Das mit dem Wochenende sage ich ihr besser nicht .

„Ich interessiere mich nicht für ihn. Und das wird sich auch in einer Woche nicht ändern.“

Jill schüttelte den Kopf, schnalzte ein paar Mal mit der Zunge und ließ Bernie antraben.

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