„Fängst du schon wieder an?“, tönte Clemens und warf sich in die Brust. „Ich habe die Anspielung sehr wohl verstanden.“
„Clemens hat ganz Recht. Du bist ein Unruhestifter und ein...“ Helena suchte nach Worten. Ihre Augen funkelten. „...manchmal frage ich mich wirklich, wie es Leonie bei dir aushält. Du... du Tyrann!“
Simon trennte sich halbherzig von der geilen Vorstellung, Maries Möse zu lecken und die Kleine dabei wollüstig stöhnen zu hören.
Lachend sagte er zu Helena: „Liebste Schwägerin, du hast eindeutig Haare auf der Zunge. Gibt es bei Amazon einen Zungen-Haarrasierer?“
Leonie legte Simon begütigend die Hand auf den Arm. „Er meint das nicht so, Helena, glaub mir. Er ist nur ein – ein sarkastischer Bursche. Und du, Simon, hör jetzt auf. Du hast uns allen schon oft genug bewiesen, was für einen tollen Humor du hast.“
Die letzten Worte flüsterte sie fast, ihre großen Rehaugen bettelten um Frieden.
„Ich habe nicht angefangen.“
„Hast du doch!“, brummte Clemens und warf seiner heftig nickenden Frau einen Beifall heischenden Blick zu.
Simon seufzte, bemerkte den amüsierten Blick von Marie, hütete sich aber, ihn jetzt zu lange zu erwidern. Das würden ihre Eltern ganz bestimmt merken.
Clemens und Helena hüteten ihre beiden Töchter wie ihre Augäpfel!
Nicht zuletzt deshalb hatten sie Marie, die vor einem Monat achtzehn Jahre alt geworden war, für die ganze Familie aber noch immer die liebe, naive Kleine war, schon vor drei Jahren in ein Schweizer Mädcheninternat abgeschoben. Momentan war sie auf Sommerferien im guten, alten Wien.
Ihre Heimkehr war auch Anlass dieses Familientreffend gewesen.
Normalerweise ging man sich aus dem Weg. Es hatte schon viele Auseinandersetzungen gegeben, zu viele harte Worte. Simon war der Meinung, dass sie alle einfach nicht zusammenpassten, auch wenn das die Eltern immer wieder krampfhaft durchzusetzen versuchten, und seine Leonie diesen Aktionen krampfhaft Beihilfe gab. Auch für sie ging die Einheit der Familie über alles.
„Ich gebe auf und entschuldige mich in aller Form, meine Herrschaften“, verkündete Simon. Er hob beide Hände, lachte, schüttelte den Kopf, weil er das alles einfach zu lächerlich fand.
„Frieden! Bitte, Frieden!“ Er hoffte, dass der neue Flächenbrand damit gelöscht war. Er hatte Probleme mit einem Flächenbrand ganz anderer Art.
Marie!
Er wollte sie haben. Mit Haut und Haaren. Splitternackt und geil. Und verrückt nach seinem Schwanz. Die Stimmung klärte sich, seine Eltern schauten zu den Schwiegereltern hinüber.
„Ein sehr vernünftiges Wort, Simon“, ließ sich Jakob vernehmen. Der weißhaarige, korpulente Mann nickte gültig.
„Darauf sollten wir jetzt aber einen ganz besonders feinen Sekt trinken!“ Maries klare, helle Stimme schnitt richtiggehend in Simons Gehirn. Im gleichen Augenblick hatte er auch die Idee.
Er starrte das wunderschöne Mädchen. Sie blinzelte ihm kurz zu.
„Ich denke da an den ganz tollen Krimsekt, den wir bei Simons letztem Geburtstag getrunken haben.“
„Aber Kind“, meinte Leonie, schüttelte leicht den Kopf, hielt dann aber ein, als ein „Ah“ und „Oh, was für eine gute Idee!“ die Runde machte und Mutter sowie Schwiegermutter begeistert in die Hände klatschten. Auch Helena und Clemens schien der Vorschlag zu gefallen.
„Also gut“, gab Leonie nach. „Hol ihn, Kindchen. Weißt du noch, wo ich ihn für die ganz besonderen Anlässe aufbewahre?“
„Klar. Im Keller, hinter dem großen Mostfass.“
„Stimmt. Du hast ein Gedächtnis.“
„Für solche Sachen immer. Das hat sie von ihrem Vater“, ließ sich Helena spitz vernehmen.
Clemens zuckte leicht zusammen. Es war ein offenes Geheimnis innerhalb der Familie, dass er ganz gern einen über den Durst trank.
„Komm, Marie, hol den Göttersprudel!“, jubelte Mutter Katharina.
„Aber pass auf die Stufen auf.“
„Ich bin doch schon fast erwachsen, Leonie“, maulte Marie vorwurfsvoll.
Alle lachten. Am lautesten Simon. Die Kleine gefiel ihm immer besser.
„Und wie steht´s mit den Mäusen?“, fragte er in die Aufregung hinein.
„Mit den... äh, was?“, tat Marie ganz erstaunt und auch ein bisschen ängstlich.
„Na, mit den Mäusen in unserem Keller!“ Simon hätte jubeln können, bis jetzt klappte alles ganz hervorragend.
„Vor Mäusen habe ich Angst!“
„Na, siehst du. Bist du also doch noch nicht so erwachsen.“
Dafür kassierte er von seiner Frau einen Rippenstoß. „Mach dem Kind doch keine Angst, Simon. Du bist wirklich unmöglich!“
„Ich sag´s ja immer!“, brummte Clemens und blickte verächtlich zu ihm herüber.
„Scheinbar kann ich euch heute wirklich nichts recht machen“, sagte Simon jetzt ärgerlich, und beglückwünschte sich und Marie insgeheim zu ihrer reifen, schauspielerischen Leistung.
„Allein trau ich mich in keinen Keller, in dem es Mäuse gibt“, hauchte Marie.
„Dann wird dich Simon eben begleiten. Als Strafe!“, erklärte Leonie mit strenger Stimme.
Simon machte ein ergebenes Gesicht, obwohl er seiner besseren Hälfte an liebsten um den Hals gefallen wäre.
„Au ja, Simon, du musst mit. Das ist die Strafe!“
Sie jubelte, stand auf und stürmte wie ein Wirbelwind um den Tisch herum, zog Simon hoch, dass er gerade noch Zeit fand, seine Stoffserviette abzulegen, dann zerrte sie ihn auch schon mit sich.
Geschafft!
Jetzt stand einer geilen, saftigen Vögelpartie nichts mehr im Wege!
Sein Kuss war eine halbe Vergewaltigung. Simon riss Marie in seine Arme, spürte ihren biegsamen, geschmeidigen Mädchenkörper so deutlich, als wären sie beide nackt. Er küsste sie, seine Zunge umspielte ihre Zunge.
Marie stieß ein aufgeregtes Keuchen aus, klammerte sich an ihm fest. Ihre schmale rechte Hand glitt über seinen Körper, hinunter zu der Stelle, an der sich die Hose so verräterisch wölbte.
Der altmodische Aufzug ratterte die fünf Stockwerke hinunter. Es war keine Kabine, sondern einer von diesen vorsintflutlichen Gitterkäfigen, wie sie in vielen der alten Wiener Wohnhäuser noch gang und gäbe sind.
Wenn jemand die Treppe hochkam, dann konnte dieser Jemand sie sehen!
Aber das war Simon egal. Sein nüchternes Denken war ausgeschaltet. Die Geilheit überschwemmte ihn. Er hielt das Mädchen in den Armen, und ihre Hand war an seinem Schwanz. Ungeduldig nestelte sie an seiner Hose, um den Hosenschlitz aufzubekommen.
„Schnell, Simon“, stieß sie erregt hervor. „Ich will ihn in die Hand nehmen. Ich will deinen Pimmel spüren... oh, bitte...“
„Warte doch, bis wir unten sind. Wir können hier drin sowieso nicht...“
„Warum nicht? Es kommt schon niemand!“
Drittes Stockwerk. Zweites Stockwerk.
Die Fahrt hinunter schien endlos zu dauern. Simon streichelte die überraschend großen Titten Maries, spürte, wie sich die Warzen aufrichteten und das Mädchen erschauderte.
Ja, sie trug keinen BH, nur ein leichtes Baumwollhemdchen unter der Bluse. Er streichelte die Nippel, zwirbelte sanft daran.
„Oh... ja, fester... Das mag ich! Ich werde unten ganz nass. Greif ihn...“
Im gleichen Augenblick hatte sie seine Hose endlich aufbekommen und zog seinen Steifen heraus. Er war dick, aber noch nicht ganz hart und fest. Die Aufregung. Dazu die Spannung, vielleicht doch gesehen zu werden. Unterschwellig nur, aber es reichte.
Es war dunkel im Treppenhaus und roch muffig.
Simon küsste Marie wieder, seine Hände gingen auf weitere Erkundung. Er packte den Hintern, knetete ihn wild, dann streichelte er wieder hoch. Der Stoff ihres hübschen, weißen Kleides knisterte unter seinen Berührungen. Maries Körper zuckte.
„Fahr doch drunter. Auf die Haut. Das ist doch viel geiler“, stöhnte sie.
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