Sylvi S. - Eine Hochzeit und zwei Bräute

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Susann führt mit ihrem Freund Mark eine Fernbeziehung. Glaubt sie zumindest. Bis sie in der Zeitung von der bevorstehenden Hochzeit ihres Liebsten mit einer anderen liest. Außer sich vor Eifersucht begibt sie sich von Berlin auf den Weg in ihr altes Heimatdorf. Mit auf die Reise nimmt sie einen perfekt ausgearbeiteten Schlachtplan, wie sie Mark zurückerobern und aus den Klauen dieser Angie befreien kann. Doch leider funktioniert nichts so, wie sie es sich vorgestellt hat. Angie entpuppt sich als perfektes Weibchen, das nicht nur Mark auf seine Seite gezogen hat. Alles scheint gegen Susann zu sprechen. Aber sie gibt nicht auf. Wird es ihr gelingen, die Hochzeit zu verhindern und Mark zur Vernunft zu bringen?
Ein unterhaltsamer Kurzroman über die Irrungen und Wirrungen der Liebe.

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“Das ist doch ein schlechter Scherz, oder? Mark wollte mir eins auswischen, weil ich ihn damals nicht geheiratet habe, stimmt’s? Und jetzt will er der Welt zeigen, dass es Jemanden gibt, der ihn tatsächlich heiraten und nicht im letzten Augenblick die Flucht ergreifen würde. So ist es doch, oder? Er hätte sonst nicht die Idee gehabt, so eine kitschige Anzeige zu schalten!” Susann war regelrecht erleichtert, als ihr plötzlich diese Erklärung in den Sinn gekommen war. Warum hatte sie Marks Plan eigentlich nicht schon vorher durchschaut?

Leider hatte Sarah die Angewohnheit, nicht um die Wahrheit herumzudrucksen und konnte somit auch die schönsten Illusionen sofort zerstören.

“Interessante Theorie, Susann. Aber ich denke, du liegst falsch. Ich hasse es, es dir sagen zu müssen, aber ich habe Mark noch nie so glücklich gesehen wie mit dieser Angie. Na gut, vielleicht früher mit dir. Doch seit du dich für deine Karriere in Berlin entschieden hattest, war Mister “Mir ist alles Scheiß egal” nicht mehr derselbe. Ich habe mir echt Sorgen um ihn gemacht. Ha, kannst du dir vorstellen, dass ich schlaflose Nächte wegen ihm hatte? Er sah aus, als würde er jeden Moment auseinanderfallen. Er hat zwar den starken Mann markiert, aber mich konnte er nicht täuschen. Dafür kenne ich ihn zu gut. Also, habe ich mich geopfert und bin mit ihm von Bar zu Bar gezogen. Aber es hat alles nichts geholfen. Er war an nichts und niemanden wirklich interessiert. Bis plötzlich Angie an seiner Seite auftauchte. Wo die auf einmal herkam, weiß ich auch nicht. Mark findet es ja toll, sich auszuschweigen. Aber ich bin froh, dass sie da ist. Sie ist charmant, weiß meinen Stil zu würdigen und bringt Mark zum Lachen. Außerdem sieht sie scharf aus. Also, wenn ich nicht auf Männer stehen würde, könnte ich bei dieser Frau...” Sarah verstummte schlagartig, als sie Susanns entgeisterten Gesichtsausdruck bemerkte. Jetzt hatte sie ihre Schwärmerei wohl ein wenig zu weit getrieben.

“Na großartig. Willst du mir jetzt auch noch einreden, dass diese Zicke das Beste ist, was Mark jemals begegnet ist? Ich glaube langsam, das Weib hat euch allen das Gehirn eingenebelt!” Susann hatte ein starkes Selbstbewusstsein, aber dieses begann, jetzt doch langsam zu zerbröckeln. Wenn selbst Sarah, die immer eine gute Menschenkenntnis besessen hatte, von Marks neuer Tussi angetan war, musste das wohl ein ganz toller Fang sein. Ob es wohl doch schon zu spät für seine alte Liebe war?

Susann ließ die Schultern hängen. Es war schwer zu begreifen, dass Mark sein Herz nach so kurzer Zeit einer anderen geschenkt haben sollte. Aber er hatte sich verändert, war nicht mehr der verantwortungslose Partyboy, den sie vor knapp sechs Jahren kennengelernt hatte. Was, wenn ausgerechnet sie Marks Mauer zum Einsturz gebracht und ihn für den Heiratsmarkt vorbereitet hatte? Wenn sie einfach nur die Vorarbeit geleistet hatte, die eine andere jetzt schamlos ausnutzen konnte?

“Hey, nicht weinen, Susi! Davon wird die Welt nicht untergehen.” Sarah traute sich, ihr ein pinkfarbenes Taschentuch zu reichen.

Susann wollte sich schon aufregen, dass sie keine Heulsuse war, als sie plötzlich die Feuchtigkeit auf ihren Wangen wahrnahm. Mist, jetzt hatte sie tatsächlich ihren Tränen freien Lauf gelassen. Allerdings war sie sich nicht sicher, ob es aus Wut, Verzweiflung, beidem zusammen oder einem ganz anderen Grund war.

“Ach, Kleine. Ich wusste doch nicht, dass es zwischen euch noch gar nicht aus ist. Irgendwie erschien mir Mark so...so hoffnungslos, was euch betrifft. Und du hast dich nie gemeldet.” Sarah riss das pinkfarbene Taschentuch, das sie noch nicht losgelassen hatte, an sich zurück und schniefte einmal kräftig hinein.

“Ich war sehr beschäftigt. Ich wollte meine Karriere kräftig ankurbeln, damit ich als erfolgreiche Künstlerin nach Hause zurückkehren kann. Aber offenbar wollte niemand solange warten.” Susann wischte sich wütend die Tränen aus dem Gesicht und starrte Sarah an, die ein wenig hilflos ausschaute und anfing, zappelig ihr Taschentuch mit Knoten zu verzieren. Also gut. So kam sie nicht weiter, stellte die Blondine resigniert fest. Auf die Hilfe der anderen konnte sie wohl nicht zählen. Vielleicht war es auch nicht günstig, ihren Fragekatalog von hinten aufzurollen. Wahrscheinlich war es besser, sich erst einmal Punkt 1 zu beantworten: Wie sah die Hexe in Wirklichkeit aus?

Um das herauszufinden, gab es nur eine Möglichkeit: Sie verzichtete ab sofort auf die Meinung von Familie und Freunden und machte sich ein eigenes Bild. Sie hatte wirklich keine Lust mehr, sich solche pubertierende Schwärmereien über diesen “Engel” anzuhören. Schon ihr Name tat in den Ohren weh. Jetzt musste sie herausfinden, ob sie ihren Augen ebensolche Schmerzen bereiten würde.

Susann vergaß, sich ordnungsgemäß zu verabschieden, als sie mit ihrer neuen gelben Jacke aus dem Laden flatterte und grelle Blitzlichter in Sarahs Pupillen aufleuchten ließ. Das einzige, was Susann jetzt noch interessierte, war eine Gegenüberstellung mit Fräulein Perfekt.

Die Künstlerin machte sich gar nicht erst die Mühe anzuklopfen, sondern fischte gleich ihren Schlüssel aus der Handtasche. Erleichtert atmete sie auf, als sie feststellte, dass Mark das Schloss nicht ausgetauscht hatte und sie ungehindert in seine Wohnung treten konnte.

“Mark? Bist du schon zurück?” Ertönte eine zugegeben recht angenehme Stimme aus dem Küchenbereich. Das Klappern von Töpfen verriet, dass ihre Besitzerin gerade beim Kochen war.

Susann kriegte die Krise. Was war hier nur los? War diese Angie auch noch ein “Heimchen am Herd“? Die perfekte Hausfrau, die Mark das Essen zubereitete, während er auf Arbeit war? Himmel, Arsch und Zwirn! Dann hätte sich aber viel zum Negativen verändert! Es war höchste Zeit, dass sie zurückgekommen war und ein bisschen auf Marks Leben achtete, bevor es gänzlich in Spießigkeit verfiel.

Susann lagen schon einige gepfefferte Kommentare auf der Zunge, aber auf die Erscheinung, die ihr entgegenschlenderte, war sie nicht vorbereitet gewesen. Ihre Worte waren vergessen, und nur die Kinnlade klappte nach unten. Nun hatte sie es sozusagen bildlich: Sie hatte Konkurrenz bekommen. Ganz gefährliche Konkurrenz sogar... Die Frau vor ihr sah aus, als hätte man das Beste von einem Hollywoodstar, einem Supermodel und einer Göttin zusammengemixt. Ein ungewöhnlich schön geschnittenes Gesicht wurde von perfekt gestyltem schwarzem Haar umrahmt. Die großen dunklen Augen schienen sie einzusaugen, und beim Blick auf die vollen Lippen verspürte Susann ein eindeutiges Kribbeln in ihren Fäusten.

Sie schnaufte wütend durch die Nasenlöcher, als sie die tadellose Figur der anderen Frau betrachtete. Die hatte bestimmt kein Gramm Fett zu viel!

„Wer, um Gottes Willen sind Sie denn? Und wie sind Sie hier hereingekommen?“

Es war, als ob Susann durch diese Frage aus ihrer tranceähnlichen Empörung erwachte und sich wieder daran erinnerte, was sie war und was das Weib da vor ihr nicht sein sollte.

„Ich bin Marks Freundin.“

„So? Ich dachte, ich kenne alle Freunde von Mark bereits. Du musst ja eine der besseren Bekannten sein, wenn du so bequem in seine Wohnung hereinspazieren kannst.“

„NICHT SO EINE FREUNDIN!“ Der abschätzige Blick, der sie gestreift hatte, brachte Susann erst recht auf die Palme, und sie versuchte es erst gar nicht mit einer guten Miene. Es wäre bei ihrer momentanen Verfassung ohnehin zwecklos gewesen. „Ich bin seine Liebhaberin, Partnerin, zukünftige Frau!“

“Huh? Das kann nicht sein. Das bin ich doch schon.” Angie schaute ein wenig bedeppert drein, und Susann notierte sich “Begriffsstutzig” als Schwachstelle in ihren Gedanken. Vielleicht konnte sie der Tussi noch mehr negative Eigenschaften aus den Rippen leiern und diese später gegen sie verwenden. Die Blondine fühlte sich langsam wieder überlegen. Offensichtlich war die Schnepfe zwar wunderschön, aber auch schön blöd. Die drohende Angst, keine Chance gegen sie zu haben, hatte sich bereits in Luft aufgelöst.

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