Sylvi S. - Eine Hochzeit und zwei Bräute

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Susann führt mit ihrem Freund Mark eine Fernbeziehung. Glaubt sie zumindest. Bis sie in der Zeitung von der bevorstehenden Hochzeit ihres Liebsten mit einer anderen liest. Außer sich vor Eifersucht begibt sie sich von Berlin auf den Weg in ihr altes Heimatdorf. Mit auf die Reise nimmt sie einen perfekt ausgearbeiteten Schlachtplan, wie sie Mark zurückerobern und aus den Klauen dieser Angie befreien kann. Doch leider funktioniert nichts so, wie sie es sich vorgestellt hat. Angie entpuppt sich als perfektes Weibchen, das nicht nur Mark auf seine Seite gezogen hat. Alles scheint gegen Susann zu sprechen. Aber sie gibt nicht auf. Wird es ihr gelingen, die Hochzeit zu verhindern und Mark zur Vernunft zu bringen?
Ein unterhaltsamer Kurzroman über die Irrungen und Wirrungen der Liebe.

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Aber noch war es nicht zu spät. Es war einfach an der Zeit, sich Lebenswichtigerem zu widmen. Auf keinen Fall würde sie die Flinte ins Korn werfen und tatenlos zusehen, wie Mark nicht nur ihr, sondern auch sein eigenes Leben ruinierte. Denn diese Angie konnte nicht die Richtige für ihn sein! Davon war Susann überzeugt. Wie sie es trotzdem geschafft hatte, Mark zur Hochzeit zu überreden, war der jungen Künstlerin völlig schleierhaft. Irgendetwas stimmte da ganz und gar nicht! Aber sie würde der Sache auf den Grund gehen.

Wie sie ihren Liebsten aus den Klauen dieses Weibsbildes befreien sollte, wusste Susann zwar noch nicht, aber es beunruhigte sie auch nicht besonders. Sie musste sich ohnehin erst einmal ein genaues Bild sowohl vom Geschehen als auch von der Konkurrentin machen, bevor sie sich einen genialen Schlachtplan zurechtlegen konnte.

Zunächst mussten einige grundlegende Fragen beantwortet werden:

- Wie sah die Hexe in Wirklichkeit aus? (Fotos konnten ja manchmal schmeichelhaft sein und komplett an der Realität vorbeigehen.)

- War sie gut im Bett?

- Was hatte sie sonst noch für fabelhafte Eigenschaften, die Mark in ihren Bann zogen?

- Wo lagen ihre Schwachstellen?

- Und ganz wichtig: Was hielten ihre Familie und Freunde von diesem Weib? Waren sie begeistert von ihr? Fanden sie vielleicht sogar, dass sie zu Mark passte? Dann stände Susann vor ungeahnten Schwierigkeiten. Aber an so eine schreckliche Vorstellung wollte sie jetzt gar nicht denken!

Dennoch beschlich sie ein mulmiges Gefühl, als ihr plötzlich bewusst wurde, dass sie nicht nur Mark, sondern auch ihre Verwandten und besten Freunde sträflich vernachlässigt hatte. Diese Hochzeitsankündigung war also in vielerlei Hinsicht ein Weckruf gewesen.

Die Blondine fuhr sich seufzend durchs Haar. Jetzt musste sie erst einmal ihrer Mutter und ihrem Bruder einen Besuch abstatten. Wenn sie diese Wiedervereinigung hinter sich gebracht hatte, würde sie in den Lottoladen vor ihrem Haus einmarschieren, um zu testen, wie ihre ältere Freundin Elvira auf sie zu sprechen war. Hoffentlich stand diese immer noch auf ihrer Seite und würde sie unterstützen.

*****

“Mein Gott, Mädel, ich hätte nicht gedacht, dich noch vor Weihnachten wiederzusehen.” Ihre Mutter wirkte wahrlich nicht wie eine Beruhigungspille. Im Gegenteil, sie unterstrich ihre Vermutung, dass sie ein schlechtes Gewissen haben musste.

Susann starrte verlegen zu Boden. Erst als sie die ältere Frau in den Arm nahm, konnte sie ein wenig aufatmen. Von tiefer Entspannung konnte jedoch keine Rede sein, da sie sie sofort ins Kreuzverhör nahm, nachdem sie sie wieder losgelassen hatte.

“Warum bist du jetzt wiedergekommen? Doch nicht nur, um deine alte Mutter zu sehen?”

“Doch, natürlich wollte ich dich sehen! Und alt bist du auch nicht. Du bist in der Blüte deines Lebens. Aber es ist bestimmt viel passiert. Da wir so lange nichts voneinander gehört haben, dachte ich...” Susann verstummte, als sie den vorwurfsvollen Blick vernahm. Seit wann hatte sie vergessen, dass ihre Mutter sie immer durchschaute?

“Du hast die Anzeige also gelesen? Wer hat dich darauf aufmerksam gemacht?”

“Nadine!” Rutschte ihr heraus, bevor ihr bewusst wurde, dass sie sich nun gänzlich verraten hatte. Aber gut, dann brauchte sie wenigstens nicht mehr um den heißen Brei herumzureden und konnte ihre Mutter unverhohlen aushorchen, was sie von dieser Hochzeit hielt.

“Was denkst du über Marks...Freundin?” Fragte Susann geradeheraus und handelte sich ein wissendes Schmunzeln der anderen Frau ein. Die Antwort, die sie erhielt, war allerdings alles andere als lustig.

“Ich habe sie noch nicht so häufig getroffen. Aber sie scheint nett zu sein. Und sie macht Mark offenbar glücklich.”

Mark glücklich machen? Mutti konnte das nicht wirklich ernst meinen! Und selbst, wenn sie so dachte, war es eine Frechheit, ihr das mitten ins Gesicht zu sagen! Sollten Eltern nicht immer auf ihre Kinder halten und verstehen, was für sie das Beste war?

“Du musst dich irren!” Tat Susann ihrer Empörung kund. “Mark kann nicht mit einer anderen Frau glücklich sein!”

“Das meine ich durchaus ernst. Mark scheint...ich weiß nicht...irgendwie gelöster. Als ob er mit sich ins Reine gekommen wäre. Versteh mich nicht falsch, Mädchen. Du hast ihm gut getan. Durch dich hat er gelernt zu lieben. Wir wissen ja beide, was für ein Filou und treuloser Draufgänger er früher war. Auch wenn es mit euch letztendlich nicht geklappt hat, ist er wegen dir in der Lage, eine ernsthafte Beziehung zu führen. Diese Angie scheint die Richtige für ihn zu sein. Du warst doch ohnehin zu jung und rastlos für ihn. Aber vielleicht könnt ihr Freunde bleiben.”

FREUNDE BLEIBEN??! Das schlug dem Fass den Boden aus! Sie hatte ja mit allem gerechnet, sogar dass sich die ganze Welt gegen sie verschworen hatte. Aber darauf war sie wirklich nicht gefasst gewesen. Sie war sich wenigstens ihrer Mutter sicher gewesen. Denn sie war… Nun ja, ihre Mutter halt. Es war irgendwie ihre Pflicht, auf sie zu halten! Wie konnte sie nur ernsthaft glauben, es war richtig, einen psychologischen Vortrag darüber zu halten, dass ihre Tochter und Mark nicht zusammengehörten? Wenn sie und Mark eines waren, dann mit Sicherheit nicht NUR Freunde.

Eine rein platonische Beziehung zwischen ihnen? Lächerlich! Sie würden keine fünf Minuten lang die Klamotten anbehalten können, wenn sie sich gegenüberstanden. Davon war Susann überzeugt. Auch wenn es mit der Kommunikation und der verbalen Verständigung manchmal ein wenig haderte, auf die sexuellen Funken zwischen ihnen war immer Verlass.

“Ich hoffe, du bist mir nicht böse. Ich muss noch dringend einige Leute besuchen. Aber ich bin bald wieder da, und dann können wir uns länger unterhalten. Bis dahin wird sicherlich auch Leon aus der Schule zurück sein.” Susann schob einfach ihre Koffer in eine Ecke und verabschiedete sich hastig von ihrer verdutzen Mutter. Auspacken konnte sie schließlich später noch.

Sie musste zu Elvira, SOFORT, um sich von ihr den Zuspruch zu holen, der ihr zuhause verweigert wurde.

Ihr Glückstag schien es heute nicht zu werden, auch wenn sie kräftig in einen Hundehaufen getreten war. Das Zeug war so hartnäckig klebrig, dass sie Schwierigkeiten hatte, es wieder loszuwerden. Ihre wilden Flüche hatten einige Leute spöttisch grinsen lassen, und zu allem Überfluss musste auch noch ein Vogel mit Durchfall einen riesigen Klecks auf ihrer Jacke hinterlassen.

Aufgebracht zog sie das beschmutzte Teil aus, zerknüllte es und warf es in die nächste Tonne, denn so einen “versauten” ersten Eindruck konnte sie wirklich niemanden zumuten. Dass sie nun viel zu leicht angezogen war, störte sie nicht weiter. Die wütende Hitze in ihr ließ sie die Kälte nicht mehr spüren.

Als sie den Lottoladen schließlich erreichte, war ihre Freundin Elvira nicht einmal da. Nur eine lahme Angestellte ließ die ungeduldigen Kommentare der Kunden ungerührt über sich ergehen. Schulterzuckend stellte sich Susann dennoch in die Nähe der Verkaufstheke und hielt Ausschau nach einem bekannten Gesicht. Entdecken konnte sie niemanden. Stattdessen musste sie feststellen, dass die Lottospieler über die Jahre ziemlich jung geworden waren. Das Durchschnittsalter hatte wohl gerade erst die erlaubten 18 Jahre erreicht. Offenbar glaubte man inzwischen, dass man mit dem Ausfüllen des Tippscheins schneller zu Geld kommen würde als durch Arbeit.

Gott sei Dank sah sie selbst immer noch wie ein Teenager aus, auch wenn ihre Züge bei genauerer Betrachtung ein wenig reifer geworden waren. Das, was sie oft verfluchte, begrüßte sie jetzt. Wenigstens erschien sie hier nicht wie eine Oma, die ihre Rente aufbessern wollte.

Als man sie allerdings fragte, auf welches Gymnasium sie ging, wusste sie nicht, ob sie beleidigt sein oder sich geschmeichelt fühlen sollte. War das nur ein dummer Scherz, ein verunglücktes Kompliment oder hatte sie einfach zu viel von ihrer sündhaft teuren Verjüngungscreme aufgeschmiert? Das Streben nach gutem und jugendlichem Aussehen hatte sie sich nicht etwa von anderen Frauen, sondern von Mark abgeguckt. Das Zusammensein mit ihrem älteren Liebhaber hatte Spuren hinterlassen und sie fürs Leben geprägt. Wenn das mal nicht ein weiteres Zeichen dafür war, dass sie zusammengehörten! Aber wenn sie eine gemeinsame Zukunft haben wollten, musste sie sich beeilen. Auf keinen Fall durfte sie noch mehr Zeit verplempern.

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