Dennis Weis - Flunschlippe- Piet
Здесь есть возможность читать онлайн «Dennis Weis - Flunschlippe- Piet» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.
- Название:Flunschlippe- Piet
- Автор:
- Жанр:
- Год:неизвестен
- ISBN:нет данных
- Рейтинг книги:4 / 5. Голосов: 1
-
Избранное:Добавить в избранное
- Отзывы:
-
Ваша оценка:
- 80
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
Flunschlippe- Piet: краткое содержание, описание и аннотация
Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Flunschlippe- Piet»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.
Flunschlippe- Piet — читать онлайн ознакомительный отрывок
Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Flunschlippe- Piet», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.
Интервал:
Закладка:
„Ihr seid schon fertig?“ fragt sie irritiert, während ich meinen Kram in meinen Ranzen packe.
„Hast du denn auch alles gemacht?“ will sie wissen.
„Ja“, antworte ich kurz und nehme mir einen Keks vom Teller.
Ich liebe diese Keks. Meine Mutter hatte sie selbstgemacht. Sie hatten Schokotropfen, die, sobald sie sich im Mund befinden, dahinschmolzen. Ein Biss, ein zweiter und Mhhh! Lecker!
„Und Deutsch?“ fragt sie hinterher, während sie Hinnerk den Teller hinhält, denn von allein würde er nie einen der Kekse nehmen, obwohl er sie auch sehr mochte.
„Fon erbebib“, antworte ich mit vollem Mund, denn ich habe mir bereits den zweiten Keks einverleibt.
„Wie bitte?“ fragt sie irritiert, denn sie kann mich nicht verstehen.
„Schon erledigt“, wiederhole ich, „können wir nun raus? Wir müssen unser Baumhaus zu Ende bringen.“
Sie schaut ein wenig bedröppelt, nickt aber anschließend, denn sie will nicht, dass ich gezwungenermaßen ich bleibe. Ich nehme mir die letzten Kekse mit und stecke sie in meine Vordertasche, die sich an meinem Pulli befindet. Meine Mutter guckt etwas verdutzt.
„Proviant“, erkläre ich und mache mich zusammen mit Hinnerk auf den Weg nach unten.
„Kotte und Annette warten schon“, macht Hinnerk Druck.
„Ich bin ja schon unterwegs“, mache ich deutlich, „das brauchst du nicht so ‘n Druck machen.“
„Okay“, sagt er nur.
„Tschüss, Mami, bis heute Abend“, verabschiede ich mich.
„Auf Wiedersehen Frau Perlinski“, ruft der Schleimer hoch, „und vielen Dank für die leckeren Kekse.“
„Gerne“, ruft meine Mutter zurück.
„Hoffentlich rutschst du nicht aus“, meine ich daraufhin und schließe die Haustür.
„Worauf?“ fragt er nach.
„Auf deiner Schleimspur“, antworte ich.
„Haha“, äußert er, „ich bin nur nett.“
„Ja, aber das lässt mich schlecht dastehen“, entgegne ich, „egal, das nächste Mal, wenn wir bei deiner Mama sind, schleime ich auch. Selbst Schnecken würde beeindruckt sein.“
„Du bist eklig“, meint er.
„Das nehme ich mal als Kompliment“, verbuche ich.
Bevor wir noch mehr Zeit verplempern, rennen wir zum Baumhaus, wo sich die fette Annette und Kotte bereits aushalten und mit Nägeln die restlichen Bretter befestigen. Unten sitzt mein Opa Piet, der uns bei der Konstruktion und der Planung geholfen hatte. Er schaut von Zeit zu Zeit immer mal wieder rein, um zu prüfen, ob alles richtig verläuft.
„Hi, Opa“, grüße ich ihn.
Er dreht seinen Kopf zu mir und sein von Falten übersätes Gesicht zaubert mir ein Lächeln hervor. Er sieht dann aus, als wäre er ein kleines Kind, gefangen in einem viel zu alten Körper.
„Hallo Marie“, freut er sich, „hattest du Mathe auf?“
Mein Opa kennt mich, das muss man ihm lassen. Er vergisst derweil einige Dinge, aber er kann sich alles merken, was mit mir zu tun hat. Vielleicht liegt es daran, dass ich seine Lieblingsenkelin bin. Gut, ich bin auch seine einzige, aber das heißt ja nicht, dass man mich mögen muss!
„Ja!“ antworte ich genervt, denn ich mag nicht auf meine Schwächen hingewiesen werden- aber wer mag das schon?
„Ich freue mich, dass du hier bist“, sagt er und mein Genervtsein ist verflogen.
Ich frage mich immer, wie er das macht. Er sagt etwas sehr zutreffendes und schwupp im nächsten Moment kommt etwas so Liebesvolles, dass ich ihm nicht böse sein kann und selbst wenn, dann nicht für lang. Er ist halt auch mein Lieblingsopa.
„Willst du nun mitmachen oder nur dumm rumstehen?“ fragt Kotte und spricht mich damit an.
„Wo denkst du hin?“ entgegne ich, „ich habe mich schon den ganzen Tag darauf gefreut.“
„Dafür bist du ziemlich spät dran“, kann er sich nicht verkneifen, „bestimmt wegen Mathe.“
Es gibt eine Regel auf Helgaland: Was ein Helgaländer weiß, wissen bald alle Helgaländer! Wir sind halt nicht viele und da erzählte man sich alle Neuigkeiten sofort weiter.
„Sehr lustig, bekommst n‘ Sonderpreis für besonders schlechte Witze“, ärgere ich zurück, denn das kann ich nicht auf mir sitzen lassen.
Ich schnappe mir Hammer und Nägel und bringe die Bretter an das Baumhaus. Obwohl es anstrengende Arbeit ist, macht es mir Spaß. Es ist anders als Zimmer aufräumen. Irgendwie zielorientierter. Am Ende schaffe ich mehr als die fette Annette. Sie kann nicht anders, denn jeder Nagel wird bemängelt und jedes Schlagen des Hammers als Qual empfunden. Sie sollte eine Urkunde für die Diva des Jahres erhalten.
„Das sieht sehr gut aus“, lobt uns Opa, als wir alle zu ihm runterkommen und uns auf die Wiese setzen.
Annette lässt sich fallen, als hätte sie drei Mal so viel gemacht wie wir. Mich stört es nicht, denn ich bin gerade glücklich, dass wir einen großen Teil vollbracht haben. Mindestens fünf Minuten lang starren wir zusammen auf unser Werk, bis Opa unsere Gedanken unterbricht:
„Habt ihr schon überlegt, was für ein Baumhaus es werden soll?“
„Ein Piratenhauptquartier“, antwortet Kotte als wäre nichts anderes diskutiert worden.
„Prinzessinnenschloss wollte ja keiner“, beschwert sich Annette.
„Ja, weil nicht jeder so ‘n Baby ist wie du“, ärgert Kotte sie.
„Eine Burg wollte auch keiner“, beginnt Hinnerk sich zu beschweren, nur halt leiser als Annette zuvor.
„Hey, streitet euch nicht“, unterbreche ich die anderen, „wir haben uns doch am Ende darauf verständigt, ein Piratenhauptquartiert daraus zu machen. Es wurde jeder miteinbezogen und es ist eine demokratische Entscheidung.“
Sie schauen bedröppelt auf den Boden, als würden sie sich etwas schämen, gerade einen Streit angefangen zu haben wegen der Nutzung.
„Du hast recht“, sagt ausgerechnet Annette, die sonst nichts zugeben kann, „wir sind fertig und sollten uns darüber freuen und nicht unnötig streiten.“
„Stimmt“, spricht Kotte.
Hinnerk nickt zustimmend.
„Eigentlich haben Piraten kein Hauptquartier“, muss Opa korrigieren.
Opa Piets Geschichte
„Woher wollen Sie das wissen?“ will Kotte wissen.
Mein Opa schaut direkt in die Augen des Jungen. Sein Lachen verschwand, wie der Wind, kurz bevor es Sturm gibt.
„Mein Jung, einst war ich selbst einer von ihnen“, meint Opa dann.
„Ach Quatsch!“, entgegnet Kotte, „das sagen Sie doch nur, um uns etwas Angst zu machen.“
„Nein, mein Jung, das ist mein voller ernst“, verdeutlicht Opa.
„Opa, du kannst gerne einer deiner Geschichten erzählen, aber flunker‘ nicht“, meine ich.
„Meine Marie, du weißt, dass ich nie flunkere“, erwidert er.
Wir setzen uns um ihn herum, um seiner Geschichte zu lauschen. Als Abschluss dieses Tages ist es genau das Richtige, denn der Tag zeigte sich als anstrengend genug.
„Vor vielen, vielen Jahren, als ich noch um einiges jünger war als heute, betrieb ich noch Fischfang, draußen auf dem weiten Meer“, beginnt mein Opa, „die See gab mir reichlich guten Fisch, den ich für deine Mutter und deine Oma fangen konnte. Ich liebte es, wenn die Wellen mich hin und herschaukeln ließen, man von absoluter Ruhe eingeschlossen war und wenn das Wetter sich von der besten Seite zeigte.“
Ich stelle mir in dem Moment vor wie Opa auf einem kleinen Boot auf dem Meer hockt und mit einer einfachen Angel, der eigentlich einen Ast mit Schnur darstellt, Fische aus dem Meer holt. Ich versinke tief in die Geschichte meines Opas.
Eines Tages, als Opa Piet sich erneut üblicherweise mit seinem kleinen Boot auf dem Meer befand, fing er nicht einen einzigen Fisch. Es war, als läge ein Fluch über ihn. Sowas war ihm noch nicht passiert. Trotz der Flaute war er nicht trübsinnig und genoss den weiten, sich verlierenden Blick auf die wunderschöne See, als er etwas am Horizont erkannte.
Читать дальшеИнтервал:
Закладка:
Похожие книги на «Flunschlippe- Piet»
Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Flunschlippe- Piet» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.
Обсуждение, отзывы о книге «Flunschlippe- Piet» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.