Gitte Loew - Es geschah am Main
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„Ich bin vors Haus gerannt und musste erst einmal Luft holen. Der Anblick der Toten hat mich ganz durcheinandergebracht. Aus dem Haus ist niemand gekommen, während ich mit der Polizei telefonierte.“
„Wann haben Sie die Verstorbene das letzte Mal lebend gesehen?“
Frau Steinacker zögerte, musste nachdenken. Sie war sich nicht ganz sicher.
„Frau Möller ging nur noch selten nach draußen. Ihre Familie hat sich um alles gekümmert. Ich glaube gestern Morgen, als sie am Briefkasten stand. Ich weiß nicht, ob es gestern oder einen Tag zuvor war. Sie blieb immer eine Weile draußen stehen und begrüßte Bekannte, die am Haus vorbeiliefen.“
Die Beamten hörten interessiert zu, aber die Nachbarin wusste nicht viel über das Mordopfer zu berichten. Das war nicht weiter verwunderlich. Die Frau war wesentlich jünger als die Getötete. Sie hatte den Wohnungsschlüssel vermutlich aus reiner Gefälligkeit an sich genommen. Hanna blickte zu Torsten. Er schien genauso ratlos zu sein wie sie selbst und zuckte nur mit den Schultern. Zu Frau Steinacker gewandt meinte sie:
„Vielen Dank für Ihre Auskunft. Könnten Sie mir noch schnell die Handynummer des Sohns aufschreiben? Wenn Ihnen noch etwas einfallen sollte, melden Sie sich bitte bei uns.“
Hanna legte ihr Kärtchen auf den Tisch. Die Nachbarin schrieb die Nummer des Sohns auf einen kleinen Zettel und reichte ihn der Kommissarin. Anschließend begleitete sie die Kriminalbeamten zur Tür.
Als sie wieder auf der Straße standen, telefonierte die Kommissarin mit dem Sohn und vereinbarte ein Treffen für den gleichen Tag. Danach kehrten sie in die Wohnung des Opfers zurück.
Hanna hielt Ausschau nach Jürgen Feuerstein, dem Chef der Spurensicherung, doch sie konnte ihn nirgendwo entdecken.
„Hat Jürgen Urlaub?“
„Ja, Familienväter haben über Weihnachten bessere Karten als wir Singles. Noch eine Woche“, antwortete Mike.
Er hantierte mit Klebebändern am Küchentisch herum.
Hanna drehte sich um, durchstreifte die Wohnung und suchte nach einem möglichen Hinweis. Der Täter hatte Türen und Schubladen im Schlafzimmer aufgerissen und wohl nach Geld im Wäschefach gesucht. Auf dem Fußboden lagen verstreut Nachthemden und Unterhosen. Hanna zog noch weitere Schubladen auf, in der Hoffnung etwas zu finden. Doch außer der Leiche in der Küche, gab es nichts Auffälliges zu entdecken. Die Frau war einem Raubmörder zum Opfer gefallen, der sie gnadenlos aus dem Weg geräumt hatte. Sie ging zu Mike zurück und meinte laut, damit es alle Anwesenden hören konnten:
„Ich habe vor einigen Minuten mit dem Sohn des Opfers telefoniert. Er ist auf dem Weg nach Frankfurt. Wenn er hier eintrifft, erinnert ihn bitte daran, dass er ins Präsidium zum K13 kommen muss. Ich möchte heute noch mit ihm sprechen. Davor sollte er sich aber einen genauen Eindruck verschaffen, was in der Wohnung seiner Mutter gestohlen wurde. Vermutlich steht er unter Schock und wird einiges durcheinanderbringen.“
„Geht in Ordnung Hanna, wir sagen ihm das noch einmal.“
Die Kommissare verließen den Tatort und fuhren zurück ins Polizeipräsidium.
Kapitel 5
Im Präsidium waren in der Zwischenzeit Nachforschungen über Ruth Möller in Gang gesetzt worden. Wie zu erwarten, hatte der Kollege des Innendienstes, Manfred Lutz, nichts Auffälliges über die Familie herausfinden können. Es schien auf den ersten Blick so, als ob einer der üblichen Raubüberfälle zu bearbeiten sei. Deshalb schickte Hanna ihren Kollegen nach Hause, natürlich mit der Auflage, sich einsatzbereit zu halten. Es reichte, wenn einer sich den Silvesterabend mit Arbeit verdarb. Sie begann nach ungeklärten Fällen im Wohnumfeld des Opfers zu suchen, um die Zeit bis zum Eintreffen des Sohnes sinnvoll nutzen zu können.
Außer einer Akte über einen Vermissten, den man vor seinem Verschwinden zuletzt in Fechenheim gesehen hatte, gab es keine weiteren Hinweise. Die Sache lag über ein halbes Jahr zurück. Es bestand keine Verbindung zu dem Mord an Frau Möller.
Hanna blickte missmutig über ihren Schreibtisch, stand auf und trat ans Fenster. Die ersten Knaller gingen in die Luft und Rauch stieg auf. Vermutlich handelte es sich bei dem Mordfall um die Tat eines Einbrechers, der die Nerven verloren und zugeschlagen hatte.
Sie verließ ihr Büro und schlenderte in die Kantine. Heute war es hier gähnend leer. Nur einige Kollegen, die Hanna nicht kannte, saßen an einem Tisch und tranken Kaffee. Sie kaufte sich ein Sandwich und ging zurück ins Büro. Um 14 Uhr meldete sich endlich der Sohn des Opfers.
„Guten Tag Frau Wolf. Mein Name ist Uli Möller. Ich bin seit circa einer halben Stunde in der Wohnung meiner Mutter und habe mir alles angesehen. Ich schätze, dass ich in einer halben Stunde bei Ihnen im Polizeipräsidium sein kann.“
„Gut, Herr Möller. Konnten Sie feststellen, ob etwas gestohlen wurde?“
„Ja, das habe ich Ihren Kollegen schon gesagt. Außer dem Geld aus dem Portemonnaie fehlen noch einige Figuren, die meine Mutter gesammelt hat.“
„Welche Figuren“, wollte Hanna überrascht wissen.
„Meine Mutter hat ihr Leben lang Porzellanfiguren aus der Hummel-Serie gesammelt. Ich weiß auf Anhieb nicht genau, wie viele sie insgesamt besaß, aber einige scheinen zu fehlen.“
Hanna dachte einen Moment nach. Das war ihr gar nicht aufgefallen. Doch wer interessierte sich heutzutage schon für diese Kitschfiguren aus Porzellan? Die waren doch völlig aus der Mode. Warum in aller Welt hatte der Dieb die Sachen mitgenommen? Um diese Frage klären zu können, würde es sinnvoller sein, sich die Sammlung Vorort anzusehen.
„Ach, wissen Sie Herr Möller. Ich bin schneller in Fechenheim, als Sie hier in der Miquelallee. Ich möchte mir Ihre Beobachtungen am Tatort zeigen und erklären lassen. Es ist besser, wenn ich zu Ihnen nach Fechenheim komme.“
„Wie Sie wollen, Frau Wolf. Ich sehe mich in der Zwischenzeit nochmals genauer um. Vielleicht fällt mir noch etwas auf. Bis später.“
Als die Kommissarin ein weiteres Mal an diesem Tag in der Baumertstraße auftauchte, war die Menge der Schaulustigen von der Straße verschwunden. Ihre Neugierde hatte sich schnell verflüchtigt. Hanna lief mit raschen Schritten in den ersten Stock. Die Wohnungstür war nur angelehnt. Die Leiche war in der Zwischenzeit abtransportiert worden und die Kollegen hatten die Fenster zum Lüften weit geöffnet. Ein etwa 1,80 m großer Mann kam auf sie zugelaufen und reichte ihr die Hand.
„Tag Frau Wolf. Ich kann es nicht fassen. Was für ein schreckliches Verbrechen. Meine Mutter hat niemandem etwas getan. Wer macht so etwas? Ich habe mich immer um sie gekümmert, aber ich konnte nicht den ganzen Tag bei ihr bleiben. Trotzdem mache ich mir Vorwürfe.“
Hanna nickte wortlos. Sie kannte die Verzweiflung der Hinterbliebenen und ihre Selbstvorwürfe. Doch Verbrechen gehörten zum Alltag, jedenfalls zu ihrem. Laut meinte sie:
„Ich möchte Ihnen mein Beileid aussprechen, Herr Möller. Ich kann Sie gut verstehen, aber solche Taten sind nicht zu verhindern. Zeigen Sie mir bitte, was Sie herausgefunden haben.“
Hanna wollte den Sohn möglichst schnell ablenken und warf einen kurzen Blick in die Küche. Die Spurensicherer hatten ihre Arbeit gerade beendet und waren dabei einzupacken.
Herr Möller ging Richtung Wohnzimmer. Dann blieb er stehen, drehte sich nach Hanna um und wartete auf sie. Als die Kommissarin direkt neben ihm stand, nahm sie den Schrank das erste Mal richtig wahr. Ein abgenutztes altes Möbelstück, das aus dunklem Nussbaumholz angefertigt worden war. Der obere Teil des Schrankes bestand aus einem offenen Regal mit fünf Borden. Darauf waren kleine Porzellanfiguren aufgereiht. Ein Mädchen, das ein Taschentuch in der Hand hielt und winkte. Ein anderes Kind trug einen Einkaufskorb und so weiter. So etwas wurde gestohlen? Sie blickte zu Herrn Möller, der versonnen auf die Menagerie sah. Er trat einen Schritt vor und öffnete die beiden Türen, die sich im unteren Teil des Schrankes befanden.
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