Guido Walter - Der christliche Reporter

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Inniger Glauben, geheimnisvolle Rituale und vergessene Liturgien – seit Ende der 90er Jahren sind die Reporter Guido Walter und Björn Göttlicher dem Glauben auf der Spur.
Ihre Reportagen führten sie nach Äthiopien, wo die Heilige Bundeslade vermutet wird, zu den UFO-Gläubigen in Südfrankreich, auf den Jakobsweg im Norden Spaniens oder zu den Naturkulten auf der Vulkaninsel Island. Mit lebendigen Reportagen und packenden Fotografien zeigen Walter und Göttlicher, was uns Menschen eint: der Glauben an etwas Höheres, manchmal Unverständliches und doch universell Gütiges.

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Der israelische Historiker Menachem Haran glaubt daß jüdische Patrioten die - фото 7

Der israelische Historiker Menachem Haran glaubt, daß jüdische Patrioten die Lade zu dieser Zeit in ein Versteck brachten, um sie vor den Assyrern zu schützen. Eine andere Theorie besagt, daß der gottlose König Menasse sie gegen ein Götzenbild tauschte und daß rechtgläubige Juden das Heiligtum aus dem Tempel brachten. Nach eineinhalbjähriger Belagerung eroberte der Babyloniers Nebukadnezar II. 587 vor Christus Jerusalem, ließ Stadt und Tempel zerstören, und die „babylonische Gefangenschaft“ des jüdischen Volkes begann. In der Fremde entstand eine neue Form des Glaubens, der auch jene Juden anhingen, die von 650 bis 450 vor Christus auf der Nilinsel Elephantine bei Assuan lebten und als Soldaten in Diensten Ägyptens standen. In Elephantine hat man einen jüdischen Tempel ausgegraben - der, glaubt der schottische Historiker Graham Hancock, seine Existenzberechtigung nur daraus bezöge, ein Heiligtum von größter Bedeutung zu beherbergen: die Bundeslade. Nur hier hätte man den Schrein vor dem Wüten der Feinde verbergen können. Auseinandersetzungen religiöser Natur veranlaßten die Juden aus Elephantine im vierten Jahrhundert vor Christus zur Flucht. Das feindlich gesinnte Ägypten im Norden konnten sie nicht passieren, im Osten und Westen war Wüste, es blieb nur der Weg nach Süden, ins damals noch bewaldete, grüne Hochland Äthiopiens.

Laut Hancock hatte die Bundeslade eine wahre Odyssee hinter sich Bereits vor - фото 8

Laut Hancock hatte die Bundeslade eine wahre Odyssee hinter sich. Bereits vor dem Angriff der Babylonier sei sie während der Regentschaft Manasses aus Jerusalem von der jüdischen Priesterschaft nach Ägypten gebracht worden. Die um das Heiligtum besorgten Männer seien mit der Reliquie bis zur Nilinsel Elephantine (bei Assuan) gereist. In dem dort eigens errichtete Tempel blieb das Heiligtum nur kurz, bevor es erneut vor Feinden in Sicherheit gebracht werden musste. Die lebensfeinliche Wüste habe nur den Weg den Nil flußaufwärts zugelassen. Nach dieser Erkenntnis musste der Weg der Lade bis zum Tanasee im Hochland Äthiopiens führen. Hancock zufolge verbrachte die Relique von 470 vor Christus bis etwas 400 Jahre nach Christus auf der Insel Tana Cherkos. Äthiopiens ersten christlicher König Ezana habe sie dann nach nach Axum bringen lassen und in der dafür erbauten Kathedrale Maria Zion aufstellen lassen. Dort soll sie heute noch sein. Als Beweis führt Hancock eine gravierte Stele in Axum an, welche die Lade zeigt. Die Äthiopier führen ihren Sieg über die Italiener im Jahr 1896 bei Adua darauf zurück, dass ihre Truppen die Lade mit sich führten. Ein Mythos, sicher.

Unstrittig ist aber daß um 400 vor Christus am Tanasee und Umgebung schwarze - фото 9

Unstrittig ist aber, daß um 400 vor Christus am Tanasee und Umgebung schwarze Juden lebten und unstrittig ist auch, daß diese jüdischen Siedler am Tanasee Blutopfer darbrachten. Auf Tana Cherkos, einer der Klosterinseln im See, finden sich Altarsteine, auf denen Tieropfer gemäß der alttestamentarischen Sitte dargebracht wurden. Einer der heute christlichen Mönche besitzt Aufzeichnungen über die Tradition jüdischen Blutopfers vor der Bundeslade, und bestätigt, daß die Eremiten auf der Insel früher Juden waren. Noch heute leben einige wenige Fallascha, die schwarzen Juden Äthiopiens, am Tanasee. Sie behaupten, von König Salomo abzustammen. Aber sind sie auch Nachkommen jener Priestersöhne, die Salomos Sohn Menelik („Sohn des weisen Mannes“) der äthiopischen Bibel „Kebra Negast“ zufolge von Jerusalem nach Äthiopien begleiteten und die Lade mitnahmen? Auf einer leuchtenden Wolke soll der heilige Schrein nach Äthiopien gelangt sein, in dem Menelik I. ein christlich-jüdisches Kaiserreich begründete, dessen letzter Repräsentant, der „Löwe von Juda“, Kaiser Haile Selassie I. 1974 vom Thron gestürzt wurde. Auf dieses Reich berufen sich die schwarzen Juden Äthiopiens noch heute. Die Frage ist nur: Haben sie damals die Lade auf der Insel in Sicherheit gebracht? In Äthiopien glaubt man, daß nach dem Siegeszug des Christentums der erste christliche Herrscher der Inselgemeinde die Bundeslade abgenommen hat und sie nach Axum bringen ließ - soweit die Theorie.

König Ezana so beschrieb ihn der Botschafter des römischen Kaisers ging nackt - фото 10

König Ezana, so beschrieb ihn der Botschafter des römischen Kaisers, ging nackt umher und trug nur ein mit Goldstickereien verziertes, Lendentuch aus Leinen. In seinem viertürmigen Palast befänden sich ein ausgestopftes Rhinozeros sowie gezähmte Giraffen, sein Thriumphwagen würde von vier Elefanten gezogen. Um 340 nach unserer Zeitrechnung ließ sich Ezana taufen und erhob die Lehre Christi zur Staatsreligion, zu einer Zeit, als in Mitteleuropa noch das Heidentum vorherrschte. Ein Ensemble aus 20 Meter hoch aufragenden Granitsäulen zeugt in Axum noch heute vom Glanz dieses Reiches, das Handel mit Ägypten und Rom betrieb und dessen Machtbereich vom Sudan bis nach Jemen reichte. Wie es die Menschen schafften, die reich dekorierten Obelisken aufzurichten, darüber spekulieren die Archäologen noch.

Haile Selassie Berhe der die Ausgrabungen in Axum betreut weiß da schon mehr - фото 11

Haile Selassie Berhe, der die Ausgrabungen in Axum betreut, weiß da schon mehr. „Menschen allein hätten das nie geschafft. Man nahm die göttliche Kraft der Lade.“ Der Tigriner wird nicht müde, von der Macht des Schreins zu schwärmen: „Unsere Kaiser nutzten schon immer die Beziehung zwischen Gott und der Lade, sie führten den Schrein mit und zogen in die Schlacht.“ Dies geschah angeblich zuletzt 1896, als Kaiser Menelik II. die Italiener bei Adua schlug, es war der erste Sieg einer afrikanischen Armee über eine europäische seit Hannibal. Ein Sieg, den sich die gedemütigten Italiener nur mit dem Wirken übernatürlicher Kräfte erklären konnten.

Für die Äthiopier aber steht seit Adua fest daß sie Gottes auserwähltes Volk - фото 12

Für die Äthiopier aber steht seit Adua fest, daß sie „Gottes auserwähltes Volk“ sind - bis heute ist Äthiopien das einzige Land der Erde, welches behauptet, die Bundeslade zu besitzen. Graham Hancock jedenfalls ist davon überzeugt. Der Autor des Buches „Die Wächter des Siebten Siegels“ glaubt, den beschriebenen Weg der Lade von Jerusalem über Elephantine nach Axum rekonstruieren zu können. Einen Weg, über den sich die Bibel ausschweigt. Nach dem Aufstellen der Lade in Salomos Tempel gibt es keinen historisch belegbaren Hinweis mehr. In der Kebra Negast aber heißt es, daß Menelik die Lade aus Jerusalem ins Reich seiner Mutter, der Königin von Saba, entführte. Hancock nimmt an, daß dieses Königreich Saba in Äthiopien zu lokalisieren ist. Durch Zufall stieß der Historiker auf ein Figurenensemble am Nordportal der Kathedrale von Chartres. Es zeigt die Königin von Saba und die Bundeslade. Ein äthiopischer Sklave liegt ihnen zu Füßen, darunter die lateinische Inschrift: „Hier liegt verborgen“. Die Legendenherrscherin, sonst stets in einen arabischen Zusammenhang gebracht, zeigt am Portal eindeutig afrikanische Attribute - ein Stück äthiopischer Kultur in einem christlichen Gotteshaus des 12. Jahrhunderts, das zur Zeit der Kreuzzüge entstand. Und ein Hinweis auf das Land, in dem die geheimnisvolle Reliquie zu finden sei.

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