Guido Walter - Der christliche Reporter

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Inniger Glauben, geheimnisvolle Rituale und vergessene Liturgien – seit Ende der 90er Jahren sind die Reporter Guido Walter und Björn Göttlicher dem Glauben auf der Spur.
Ihre Reportagen führten sie nach Äthiopien, wo die Heilige Bundeslade vermutet wird, zu den UFO-Gläubigen in Südfrankreich, auf den Jakobsweg im Norden Spaniens oder zu den Naturkulten auf der Vulkaninsel Island. Mit lebendigen Reportagen und packenden Fotografien zeigen Walter und Göttlicher, was uns Menschen eint: der Glauben an etwas Höheres, manchmal Unverständliches und doch universell Gütiges.

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Im Jerusalem Äthiopiens verlässt dreimal im Jahr ein Tabot das amharische - фото 3

Im Jerusalem Äthiopiens, verlässt dreimal im Jahr ein „Tabot“ (das amharische Wort für Bundeslade) den Tempel, um bei den Prozessionen gezeigt zu werden. In Axum, so behaupten die Äthiopier, tragen die Priester das Original durch die staubigen Straßen, in anderen Städten des christlichen Hochlandes sind es dagegen Tabot-Kopien, die in Gegenwart der „echten“ Bundeslade geweiht wurden.

Ein Besuch der farbenprächtigen Prozessionen während der Kirchenfeste gehört zu den Höhepunkten jeder Äthiopienreise. Am besten sehen kann man sie entlang der sogenannten Historischen Route durchs Äthiopische Hochland. Die historischen Stätten entlang der „Historischen Route“ bergen religiöse Kunstschätze von unbezahlbaren Wert. - inmitten atemberaubender Landschaften. Die steilen Tafelberge des Hochland wirken als natürliche Festung, sie schnitten die alten Provinzen Amhara, Gondar,Tigray und Shewa seit Jahrtausenden von Handel und Verkehr ab. In der unzulänglichen Landschaft haben die Schätze der äthiopisch-orthodoxen Kirche überdauert. Seien es die rätselhaften Wandmalereien auf den Mönchinseln Tana Cherkos oder Kebran, oder die Goldkronen der Kaiser aus der Salomonischen Dynastie in Axum, dem letzten Zufluchtsort der heiligsten Reliquie aller Christen und Juden: der Bundeslade. Weil sich die Liturgie der äthiopisch-orthodoxen Kirche in 1600 Jahren kaum geändert hat, gleicht eine Reise zu den Klöstern und Kirchen einer Reise ins Mittelalter. Ein guter Ausgangspunkt ist die amharische Prozinzhauptstadt Bahir Dar (ca. 570 nördlich von Addis Abeba). Die 60.000 Einwohner zählende Stadt am Tana-See, dem „magischen Auge Äthiopiens“ wird häufig als Ausgangspunkt der „historischen Route“ gewählt. Von hier aus sind Ausflüge zu den berühmten Fällen des Blauen Nils möglich, die wegen der besonderen Lichtbrechung früh morgens besucht werden sollten. Eine Bootsfahrt auf dem Tana-See ist ein Erlebnis. Auf Inseln wie Kebran, Dek oder Tana Cherkos leben die Mönche wie im 15. Jahrhundert. Ihre Rundkirchen bergen Schätze wie Kronen, Gewänder und wertvolle Malereien. Boote sind im Tana- und im Ghion-Hotel zu mieten. Achtung: einige Inseln (z.B. Kebran) dürfen nicht von Frauen betreten werden.

Von Bahir Dar lässt sich Gondar gut erreichen Die äthiopische Kaiserstadt des - фото 4

Von Bahir Dar lässt sich Gondar gut erreichen. Die äthiopische Kaiserstadt des 17. und 18. Jahrhunderts liegt auf halbem Weg zwischen Tana-See und Simien-Hochgebirge. Nicht zu unrecht trägt die Stadt den Namen„Afrikanisches Camelot“. Auf 70 000 Quadratmeter ragt im Palastbezirk ein ganzes Ensemble von Burgen auf, unter anderem die Fasiladesburg, ein zweistöckiges Schloß mit vier Wehrtürmen und einem Balkon, vom dem Kaiser bis zum 80 Kilometer entfernten Tana-See blicken konnte. Für seine Burgen nahmen Fasilidas (1632-1667)und seine Nachfolger hadramitische Sultanspaläste zum Vorbild. Indische Architekten entwarfen Bankettsäle und Bäder, und sogar eine Sauna. Der „Badepalast des Fasilidas“ ist ein auf Doppelbögen ruhender Steinbau, der sich im türkis schimmernden Wasser wiederspiegelt. Zu Zeiten der religiösen Festen ist das Bassin Ziel der Prozessionen. Gondar, Lalibela und Axum lassen von hier aus mit dem Bus (NTO) oder mit dem Flugzeug (Ethiopian Airlines) bereisen. Pauschalreiseangebote enthalten die Route fast automatisch.

Gleich 28 der Tabota sind in Lalibela, der Stadt der Felsenkirchen, während der Timkat-Prozession zu besichtigen. Nirgendwo in Äthiopien finden sich auf so engen Raum so zahlreiche Felsenkirchen wie in Lalibela. Viele sind durch unterirdische Gänge miteinander verbunden. Nach Axum gilt Lalibela als zweitheiligster Ort der Kirche Äthiopiens, die Felsenkirchen sind aber auch von hoher kulturgeschichtlicher Bedeutung. Wer Lalibela zum ersten Mal besucht, wird sich wie einem Traum vorkommen. Die Enstehung Lalibela soll auf einen heiligen König zurückgehen, der von 1181 bis 1221 gelebt haben soll. Gott soll diesem König im Schlaf befohlen haben, in der Stadt Roha ein neues Jerusalem zu errichten. Weil ein Bienenschwarm die Wiege des Königs nach seiner Geburt umgab, nannte man ihn „den von Bienen erkorenen König“, was in der Sprache der Agaw „Lalibela“ heisst. Fortan trug die Stadt Roha den Namen des Königs.

Wenn Priester und Laien mit ihren goldbedruckten Seidenkronen aus dem Schatten - фото 5

Wenn Priester und Laien mit ihren goldbedruckten Seidenkronen aus dem Schatten der Beta Mariam, Beta Abbba Libanos, Beta Emanuel und der anderen Felsenkirchen hervortreten und sich am Fluss, der wie sein biblisches Vorbild Jordan heißt, treffen, gemahnt dies an einen Versammlung der Waisen aus dem Morgenland. Aus einem Felsgang, in dem keinen zwei Männer nebeneinander gehen können, kommen die Depteras und Priester von Beit Gyorgis empor. In Form eines griechischen Kreuzes wurde die knapp elf Meter hohe Kirche aus dem Fels gemeisselt, sie gilt als achtes Weltwunder. „Ich schwöre bei Gott in dessen Gewalt ich bin, dass alles, was ich geschrieben habe, die Wahrheit ist und dass ich sogar einiges ausgelassen habe aus Furcht, man könnte mich der Fälschung verdächtigen“ schrieb bereits Anfang des 16. Jahrhunderts der Portugiese Francisco Alvarez über Lalibela, dass wie Axum von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Die in Paris ansässige „Welterbenkomission“ nahm 1980 die Ruinen von Axum auf. Ob man davon überzeugt ist, dass hier der Hort der heilige Reliquie ist, ist Glaubenssache. In Äthiopien zweifelt niemand daran.

„Du sollst in die Lade legen das Zeugnis, das ich dir geben werde“ heißt es im Alten Testament. Das Zeugnis, das sind die zehn Gebote. Die Lade, das ist die geheimnisvolle Bundeslade, von der es heißt, sie sei seit 2000 Jahren verschollen.

Die Suche nach der Bundeslade ist fast so alt wie die Legende selbst Als um - фото 6

Die Suche nach der Bundeslade ist fast so alt wie die Legende selbst. Als um 1250 vor Christus Teile der Stämme Israels aus Ägypten unter Moses auszogen, galt ihnen die Bundeslade bereits als Kultmittelpunkt. Am Berg Sinai soll Moses die Steintafeln mit den Zehn Geboten von Gott erhalten haben, ihr Behältnis, die Bundeslade, zimmerte ein Handwerker namens Bezaleel nach göttlichem Konstruktionsplan. Nur ausgewählte Hüter durften das Heiligtum tragen, das die Israeliten während ihrer Wanderschaft mitführten, und das ihnen - in der Stiftshütte aufgebahrt - als Objekt der Anbetung diente. Die Kraft des Feuers, des göttlichen Geistes, soll in der Lade wohnen; zahlreiche Bibelstellen schreiben ihr einen blendenden Schein zu. Moses´ Gesicht verbrannte beim Blick auf die Lade, König Usia wurde mit Aussatz gestraft, weil er sich der Lade unbefugt näherte und die Stadt Jericho, so steht es geschrieben, legte der Schrein in Schutt und Asche. Als König Salomo die Lade nach Jerusalem brachte und im Tempel aufstellen ließ, so die Jewish Encyclopedia, da füllten sich alle goldenen Bäume des Tempels mit Säften und ließen reichlich Früchte sprießen, so daß die Priester ihr Wohlgefallen daran hatten. Salomo, der Sohn Davids - seit 966 vor Christus König - herrschte rund 40 Jahre. Das Reich Juda sah sich unter Salomos Nachfolgern im siebten Jahrhundert vor Christus fortwährenden Angriffen der Assyrer ausgesetzt, unter König Menasse wurde es vollständig vom mächtigen Nachbarn abhängig.

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