Karin Firlus - Gestrandet in Nairn

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Gestrandet in Nairn: краткое содержание, описание и аннотация

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Lena ist Aushilfslehrerin an einem Gymnasium in Speyer. Jeden Sommer läuft ihr Vertrag aus, ob sie einen neuen bekommt, ist immer unsicher.
Als sie herausfindet, dass ihr Partner sie mit einer Kollegin betrügt, verlässt sie ihn und fährt in das Land ihrer Träume: Schottland.
An der Nordküste hat sie eine Panne: Ihr altes Auto kann nicht mehr repariert werden. Sie sitzt in der Kleinstadt Nairn fest und ist verzweifelt: Zu Hause hat sie keinen Job und keine Wohnung, jetzt ist auch ihr Auto kaputt. Da bekommt sie einen dreiwöchigen Job als Haushaltshilfe bei einem Professor für Archäologie angeboten. Lena vereinbart eine Probezeit von zwei Tagen.
Als sie den Professor kennenlernt, wartet eine Überraschung auf sie: Der vermeintlich ältere Herr ist ein attraktiver Mann Anfang vierzig.
Ich habe meinen Roman dem schottischen Schauspieler John Hannah gewidmet (mit seiner Zustimmung natürlich), da er quasi Geburtshelfer war. Details zur Entstehung des Romans und der Widmung finden sich unter «Anmerkung der Autorin» hinten im Buch.

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„Und jetzt sitze ich hier fest und weiß nicht, wie es weitergehen soll“, schloss sie ihren Monolog.

Sally seufzte. „Sie fühlen sich im Moment ziemlich entwurzelt und ratlos, will mir scheinen. Und das ist ja nur allzu verständlich, nach dem, was Sie gerade durchmachen müssen. Aber aus solch unerwarteten Ereignissen, wie dem Schaden an Ihrem Wagen und, wenn Sie so wollen, auch dem Ende Ihrer Beziehung, erwachsen uns manchmal Chancen, die wir nicht gehabt hätten, wenn unser Leben wie von uns geplant verlaufen wäre.“

„Sie meinen, dass ich hier gestrandet bin, soll einen tieferen Sinn haben?“ fragte Lena wenig überzeugt.

Sally nickte. „Aye, ich glaube schon. Und nach all dem, was Sie in den letzten Tagen einstecken mussten, erscheint mir diese Zwangspause hier durchaus angebracht. Versuchen Sie doch, nicht über die nächsten Tage und Wochen nachzugrübeln, sondern ruhen Sie sich einfach aus und lassen Sie sich treiben. Leben Sie für den Augenblick, er ist eh alles, was wir haben.“

*

Ihre Worte begleiteten Lena, als sie durch den Ort mit den grauen, alten Häusern in Richtung Meer schlenderte. Hinter dem Golfplatz sah sie grün bewachsene Dünen, die an einem langen, breiten Sandstrand wuchsen.

Trotz des eher trüben Wetters tummelten sich Jung und Alt am und im Wasser. Nairn war wohl eine typische Sommerfrische.

Sie ging bis zum Wasser vor, zog ihre Sandalen aus und tauchte vorsichtig einen Fuß in das seichte Nass. Erschrocken zog sie die Luft ein und den Fuß zurück. Die Nordsee war richtig kalt, und wie die drei Buben weiter vorne in diesem kühlen Nass bis zu den Knien stehen konnten, war ihr ein Rätsel. Aber ihre blauen Lippen und die Gänsehaut auf ihren Armen verrieten, dass ihr Gang ins kalte Wasser eher einer Mutprobe denn einem Schwimmvergnügen gleichkam.

Lena tapste über den festen Sand und genoss die schwachen Sonnenstrahlen, die plötzlich durch die hellgraue Wolkendecke brachen. Gleich nahm das Meer einen hellblauen Farbton an, der Sand wirkte nicht mehr grau, sondern beige. Möwen ließen sich im Wind treiben, die drei Jungs bespritzten sich mit Wasser. Ein Collie zerrte an seinem Halsband, in dem Bemühen, die Möwe zu erhaschen, die einige Meter vor ihm auf einem Haufen Seegras gelandet war, um eine Muschel herauszupicken.

Ein Schwall Wasser spritzte an ihren Waden hoch, als ein gelbroter Ball direkt vor ihren Füßen landete. Sie keuchte auf, als das kühle Nass auf ihre nackten Beine traf. Dann bückte sie sich und warf ihn wieder zu dem Jungen zurück, dem er abhandengekommen war.

Als ein frischer Wind aufkam und die Sonnenstrahlen vertrieb, kehrte sie um. An einem Eisstand kaufte sie sich eine Kugel Erdbeereis, setzte sich auf die Bank vor einem kleinen Supermarkt und schleckte genüsslich. Nachdem sie sich noch eine Flasche Wasser und ein Schinkensandwich für ihr Abendessen gekauft hatte, ging sie zur Pension zurück.

*

Sie war auf der vierten Treppenstufe, als sie Sallys Stimme hinter sich vernahm:

„Lena, warte einen Moment.“

Sie drehte sich zu ihr um.

„Ich darf doch Lena sagen?“ Als die junge Frau nickte, sagte sie: „Ich hab einen Job für dich, wenn du magst.“

Verwundert schaute Lena sie an. „Einen Job?“ Sie kam die Treppe wieder herunter.

Sally nickte heftig. „Naja, eher einen Aushilfsjob, nur für etwa drei Wochen. Aber ich dachte mir, es käme dir durchaus gelegen, wenn du dir ein bisschen was dazu verdienen könntest, oder?“

Zögerlich nickte Lena. Sie hatte zwar keine Lust, in ihrem Urlaub zu arbeiten, aber vom Prinzip her konnte sie im Augenblick jeden Penny brauchen.

Sally ging in die Küche zurück, wo sie offenbar dabei war, Kartoffeln für das Abendessen zu schälen. Lena folgte ihr.

„Meine Nichte Lucy hat sich heftig den Knöchel verstaucht. Sie führt unserem Professor den Haushalt, aber das kann sie ja nun nicht. Sie muss den Fuß schonen und hochlegen, und somit fällt sie für die nächsten Wochen aus.“ Sie zuckte mit den Schultern. „Aber der Professor hat doch zwei linke Hände und er braucht jemanden, der ihn bekocht und bewäscht und so weiter.“

Lena hatte nur etwa die Hälfte von Sallys schottischem Wortschwall verstanden.

„Welcher Professor denn? Und wieso kann er sich keine Haushaltshilfe woanders suchen? Ich meine, ich kann natürlich waschen, putzen und auch ein bisschen kochen, aber ich hab sowas noch nie für jemand anderen gemacht.“

„Der Professor ist Gordon McNeil. Er ist sozusagen der einzige Intellektuelle hier am Ort, wenn du weißt, was ich meine. Und so ein bisschen verschroben halt. Wir sind hier nicht ganz zehntausend Leute in Nairn, abgesehen von den Touristen. Und er ist sozusagen unsere lokale Berühmtheit. Er wohnt in dem Herrenhaus da oben am Hang, etwa vierhundert Meter von hier. Er unterrichtet an drei Tagen in der Woche in Inverness an der Uni. Archäologie und irgendso‘n Umweltgedöns, was weiß ich, wie sich das nennt. Ich hab keine Ahnung von dem Kram. Jedenfalls ist er ein netter Kerl, aber er redet nicht viel, ist mit seinem Kopf immer bei seinen Forschungen, weltfremd halt. Hat vor drei Jahren seine Frau verloren, Kinder hat er keine. Und alleine kommt der nicht zurecht. Er stammt aus einem wohlhabenden Elternhaus, wo ihm die Diener noch den Arsch abgewischt haben.“

Lena stellte sich einen ergrauten, tatterigen Schotten in Flanellhose und dem obligatorischen Tweedblazer vor, der sich alten Ausgrabungen und längst verstorbenen Menschen widmete. Und sie war sich ziemlich sicher, dass sie nicht für ihn arbeiten wollte.

„Tja, Sally, Geld könnte ich zwar in der Tat brauchen. Aber das bisschen, das ich dort als Haushaltshilfe verdienen würde, bringt nicht genug ein, um mir ein gebrauchtes Auto kaufen zu können, und das wäre das Einzige, was mir momentan helfen würde. Außerdem kann ich mir, ehrlich gesagt, nicht vorstellen, für jemanden zu waschen und zu putzen. Ich bin in Deutschland Lehrerin.“ Als sie Sallys Blick sah, der ausdrückte: ‚Ach, die junge Dame ist sich zu fein für solch niedere Arbeiten‘, setzte sie hinzu: „Versteh mich nicht falsch, das sind wichtige Arbeiten, und ich kümmere mich ja daheim auch selbst um meinen Haushalt. Aber ich bin hierhergekommen, um Abstand von meiner persönlichen Situation zu bekommen und vor allem, um mir dieses herrliche Land anzusehen, nicht um zu arbeiten.“

Sally legte den Kopf schief. „Du sollst ja auch nicht den ganzen Tag lang Böden schrubben und schuften. Das ist eine eher leichte Arbeit. Wenn Lucy wieder fit ist, kann sie gründlich saubermachen. Außer kochen und die gelegentliche Maschine Wäsche aufstellen, müsstest du nicht viel mehr tun. Da hättest du Zeit zum Nachdenken, du könntest an den Strand gehen, lesen und was weiß ich, was dich sonst noch interessiert. Und vielleicht ist Lucy ja auch schon nach zwei Wochen wieder fit. Dann kannst du mit dem verdienten Geld noch ein bisschen länger herumreisen, bevor du wieder heim musst.“ Sie sah Lena nachdenklich an und sagte dann leise: „Wenn du überhaupt zurück musst. Könntest ja ne Zeitlang hier bleiben. Ist ja im Moment nicht gerade so, als würdest du in Deutschland viel aufgeben.“

Lena starrte sie überrascht an. „Ich kann doch nicht einfach so hierbleiben. Von irgendetwas leben müsste ich schließlich. Und als Haushaltshilfe werde ich auf Dauer nicht froh, das kannst du vergessen.“

“Nun, es gibt auch noch andere Jobs. Ich dachte nur, bis du weißt, was du tun willst, könntest du ne Zeit lang hier bleiben. Und es wäre für mich eine große Hilfe. Lucy hat vor einer Stunde angerufen und seitdem versuche ich, eine Lösung zu finden. Müsste ich mich nicht um die Pension kümmern, würde ich es ja selbst machen. Aber morgen kommen Gäste, die kann ich nicht hier allein lassen.“

„Und ab wann müsste ich ihm aushelfen?“

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