Norbert Böseler - Verdammte Welt - Böse Geschichten

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Verdammte Welt - Böse Geschichten: краткое содержание, описание и аннотация

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Sie legen ihr Schicksal in die Hand des Bösen und begeben sich in eine Welt, aus der es kein Entrinnen gibt. Verdammte Welt beinhaltet folgende Geschichten:
DAS SCHWARZE MONSTER: Tim gerät in die Fänge der unbarmherzigen Wächter und erleidet furchtbare Qualen.
NAVI – SIGNALE DES BÖSEN: Auf einer romantischen Fahrt ins Grüne werden Alina und Vincent von einem verheerenden Unwetter überrascht. Erst laufen friedliebende Tiere Amok, dann schaltet sich ihr Navigationsgerät ein und führt die beiden auf eine Odyssee des Grauens.
DIE DRITTE KERZE: Ronnie stellt sich jedes Jahr seiner Vergangenheit, ein Ritual, wobei er Satan Alkohol gegenübertreten muss.
IM SCHATTEN DER FEDER: TEIL 1 – REUE: Der alte Mann hatte ihn gewarnt, doch Gerold Weller folgt dem Ruf der Feder. Er taucht die geheimnisvolle Schreibfeder in Blut und manipuliert mit geschriebenen Worten das Leben seiner Mitmenschen.
INKERS INK: Er wollte sich verändern, doch nicht auf diese unglaubliche Weise. Eine zum Leben erwachte Tätowierung versetzt Jonas in Angst und Schrecken.
IM SCHATTEN DER FEDER: TEIL 2 – DER DÄMON: Als seine Tochter mit dem Tod ringt, greift Rolf Scheffler verzweifelt nach der magischen Feder. Unter der Macht des Hutes muss der besorgte Familienvater Opfer bringen.

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Es kam der Tag, an dem die Betäubung so stark war, dass es um Tim herum völlig dunkel wurde. Anfänglich nahm er noch wahr, wie er aus dem Loch transportiert wurde. In einem anderen Raum legte man ihn unsanft auf einen glänzenden Tisch. Er merkte noch, wie helles Licht entfacht wurde. Die Fratze einer weißen Gestalt schob sich vor das blendende Licht. Das Gesicht war bis auf die blutrotunterlaufenen Augen vermummt. Sie blickten Tim in freudiger Erwartung an. Dieser Blick war das Letzte, was Tim sah, dann verfinsterten sich seine Sinne ins Nichts.

Als er aus der Narkose aufwachte, lag er wieder in seinem Loch. Man hatte es zwischenzeitlich gesäubert. Tim verspürte brennende Schmerzen am Bauch. Dann sah er den langen Wulst an seinem Bauch und die blauen Fäden, mit denen die Wunde zugenäht worden war. Tim bemerkte eine Veränderung im Inneren seines Körpers. Er konnte nicht beurteilen, ob sie etwas entnommen, oder eingepflanzt hatten. Er würde darauf auch niemals eine Antwort erhalten. Sie ließen ihn einfach mit seinen Schmerzen alleine. Tim litt im Stillen.

Er brauchte lange, um sich von dem Eingriff zu erholen. Während dieser Zeit wurde er des Öfteren von den weißen Gestalten untersucht. In einer Art von Trance erlebte er mit, wie sie ihn auf den glänzenden Tisch legten und dann an Maschinen mit vielen Kabeln anschlossen. Dünne Schläuche wurden in Tims Körperöffnungen geführt, die wie Schlangen durch seine Innereien schlängelten. Hilflos musste er sich seinen Peinigern unterwerfen und das Leid über sich ergehen lassen.

Nachdem er wieder auf den Beinen war, pumpten sie weiter Gift in seinen ausgemergelten Körper. Tim litt sowohl körperliche als auch seelische Qualen. Angst war sein einziger Begleiter, sie ließ ihn nie zur Ruhe kommen. Je länger er sich in der Anstalt befand, desto mehr mutierte er zu einem niedergeschlagenen Wrack.

Eines Tages unterlief den Wächtern ein verhängnisvoller Fehler. Das Mittel, welches seine Sinne betäuben sollte, wirkte nicht. Vielleicht hatten sie auch vergessen es beizumischen. Tims Herz raste. Sollte er es wagen? Er musste.

Tim verhielt sich ganz ruhig, er wollte so wirken wie immer. Die erbarmungslosen Wächter durften keinen Verdacht schöpfen wenn sein Plan gelingen sollte. Nach dem Essen legte er sich hin, schloss die Augenlider, und stellte sich schlafend. Die Tür wurde geöffnet. Ein Wächter kam herein und trat wie üblich gegen Tims Bauch. Er unterdrückte den Schmerz, schnaufte nur kurz auf. Der brutale Eindringling zog seinen Stock aus dem Schaft. Er wollte gerade zustoßen, als Tim all seinen Mut zusammenriss und nach dem Elektroschocker griff. Er riss dem Wächter das Folterinstrument aus der Hand und schleuderte es in die hintere Ecke. Es kam zu einem ungleichen Kampf. Der kräftige Wächter packte Tim um den Hals und drückte zu. Tim blieb die Luft weg, aber er wehrte sich. Obwohl er geschwächt war, mobilisierte er ungeahnte Kräfte, seine innere Wut kehrte neues Selbstbewusstsein nach außen. Er stemmte sich gegen den bulligen Wächter, drückte ihn in die Ecke, und verletzte ihn am Bein. Sein Peiniger schrie vor Schmerzen auf, wobei er von Tim abließ. Der löste sich aus den Pranken seines Widersachers. Tim schnappte keuchend nach Luft, eilte dann zur offenen Tür.

Er blickte in den Gang, zuerst nach links, dann nach rechts. Niemand befand sich derzeit auf dem düsteren Korridor. Tim entschied sich für die rechte Seite, weil er glaubte, dort einen Ausgang erkennen zu können.

Der lange Flur wurde beidseitig von vergitterten Türen flankiert. Tim hörte verängstigte Rufe durch die Gitter, hinter denen vermutlich weitere Leidensgenossen eingesperrt waren. Tim blieb keine Zeit, er konnte nicht helfen, da der verletzte Wächter sich aufrappelte, um nach ihm zu greifen. Tim stürmte auf den Gang. Er rannte, rannte nach rechts. Hinter sich vernahm er die Schreie des Wächters, der unter Schmerzen nach Hilfe rief. Ein zweiter Wächter tauchte hinten links im Flur auf. Er sah seinen blutenden Kollegen und entdeckte dann den fliehenden Gefangenen. Laut brüllend nahm er die Verfolgung auf.

Schmerz, Hass, Wut, Angst, erzeugten ein unheimliches Klangbild, welches von den weiß gefliesten Wänden des Ganges reflektiert wurde. Eine der hinteren Leuchtstoffröhren flackerte und untermauerte mit ihrem unrhythmischen Lichterspiel die ohnehin schon düstere Atmosphäre. Als sie wieder aufblitzte, sah Tim erleichtert, dass sich am Ende tatsächlich ein Ausgang befand. Er bündelte all die ihm verbliebene Kraft, spannte seinen Körper, und sprang in vollem Lauf gegen das Türblatt. Seit unendlich langer Zeit hatte Tim wieder ein Glücksgefühl, als die Tür seiner Wucht nachgab und aufflog. Draußen war es kalt und dunkel. Ein Hauch von Freiheit umgab ihn.

Tim hielt für einen kurzen Moment inne. Er sah sich um. Trotz der Dunkelheit erkannte er einen hohen Zaun, der das Gelände umgab. Er bewegte sich auf den Zaun zu, als er bemerkte, wie auch der zweite Wächter nach draußen gelaufen kam. Tim sprintete am Drahtgeflecht der Begrenzung entlang. Wieder hatte er unglaubliches Glück, da vor ihm ein offenes Tor den hohen Gitterzaun unterbrach. Tim konnte ungehindert das Grundstück der Anstalt verlassen. Fast euphorisch überquerte er die angrenzende Straße. Er lief ein Stück weit nach links. Abseits der Anstalt wurde die Umgebung zunehmend ländlicher. Tim blickte nach hinten. Der Wächter war nirgends zu sehen. Erleichtert verlangsamte Tim seine Schritte. Die Anstrengung hatte ihm den Atem geraubt. Er verschnaufte kurz und rang nach Luft.

Auf der rechten Seite zweigte ein Feldweg von der Straße ab. Tim bog auf diesen Weg ein und folgte der eingefahrenen Spur. Nach etwa hundert Meter führte der Sandweg in einen Wald. Tim ging weiter in den dunklen Wald hinein. Der dichte Baumbestand bot ihm Schutz. Tim war überzeugt, dass er es geschafft hatte. Er hatte sich endlich aus den Fängen des Bösen befreit. In ihm keimte neue Hoffnung auf. Er glaubte fest daran, dass er bald wieder in die Gesichter seiner Liebsten blicken konnte.

Sich in Sicherheit wiegend, hörte er plötzlich ein fürchterliches Geräusch, dann sah er sie, die Lichter des wütenden Monsters.

Das gleißende Licht hatte Tim in Windeseile erreicht und erhellte den Waldweg vor ihm. Das dumpfe böse Brummen dröhnte bedrohlich in seinen Ohren. Er sah sich einmal um, damit er wenigsten erahnen konnte, wie nahe das Monster schon war. Er blickte in das grell erleuchtete Antlitz der Bestie. Er wurde geblendet, seine Netzhaut schien zu zerreißen, dennoch sah er in den weit geöffneten Schlund der Kreatur. Silberne Zähne schimmerten ihm entgegen und zwei riesige Stoßzähne, die rechts und links vom Maul des Monsters hervorprangten. Tim konnte nicht schneller laufen. Seine Beine schmerzten bereits, vor allem die Hinterbeine. Die Zunge hing ihm weit aus dem Hals. Sabber tropfte zu Boden. Das schwarze Monster hatte ihn fast eingeholt und wollte mit seinen gewaltigen Zähnen zuschnappen, als rechts ein kleiner Weg abzweigte.

Tim schlug einen scharfen Haken zur Seite und lief in den schmalen Weg hinein. Das schwarze Monster heulte wütend auf. Der Schein des Lichtes flammte plötzlich feuerrot auf. Es schien Feuer zu spucken, denn nach einem dumpfen Grollen stieg Rauch auf und verdunkelte die rote Glut. Das schnaufende Monstrum machte kehrt, um weiter Jagd auf Tim zu machen. Auf dem kleinen Weg wuchs in der Mitte hohes Gras und streifte Tims Bauch, als er darüber hinweglief. Er hoffte, dass der schmale Pfad zu eng für das dunkle Monster war, aber als er sich erneut umsah, befand es sich bereits auf dem Weg und verfolgte Tim.

Er war fast am Limit seiner Kräfte angelangt, als der Wald endete und Tim auf eine Wiese kam. Langes nasses Gras erschwerte seine Flucht zunehmend und er musste teilweise springen, um voranzukommen. Dichter Nebel erstreckte sich über der Wiese, sodass Tim kaum noch etwas sehen konnte. Er wurde gleich vom Gras durchnässt und eisige Kälte fraß sich in seinen ausgelaugten Körper. Die vergangenen Strapazen in der Anstalt forderten ihren Tribut. Tim war am Ende, seine Beine gehorchten ihm nicht mehr. Nur Todesangst trieb ihn noch voran. Auch das schwarze Monster hatte nun die Wiese erreicht und folgte ihm mit bösartigen Lauten.

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