Kaas Koop - Auf ein Bierchen

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Kaas Koop vertieft sich plaudernd in ein Gespräch mit seiner flüchtigen Kneipenbekanntschaft Mathis. Facettenreich und amüsant gibt er tiefe Einblicke in die Faszination Rennrad. Ob das Aufblühen seiner Rennradleidenschaft sowie dessen fast jähes Ende im Kampf gegen familiäre Widerstände, seine Optimierungspassion bei Leistungsdiagnostik, Trainingsinfrastruktur und Workout-Psyche, sein strapaziöser, wie unvergesslicher Ausflug in die Vintage-Welt der Nostalgierundfahrt Eroica, seine Reflexion über Gefühle bei der Ausfahrt sowie Begegnungen im Strassenverkehr oder erlebte Rennradträume, der Leser wird mitgenommen auf einer kurzweiligen Fahrt durch die Sonnen- und Schattenseiten des Rennradfahrens. Und manch einer erkennt sich in Kaas Koop sogar selbst wieder. Ein Buch für jeden Radsport-Fan!

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«Wieso jetzt Susi? Mann, Junge, Du hast doch endlich das Rad Deiner Träume, welches Du Dir schon so lange sehnlichst gewünscht hast! Wie kommst Du jetzt auf Susi? Du bist doch der Mann.»

«Du hast gut reden! « Nein! Was soll das? Stopp den Auftrag, jetzt, sofort !», waren ihre ersten Worte. Bös war sie: « Was soll ich denn machen, wenn Du zukünftig Deine Freizeit alleine auf dem Sattel Deines Rennrads verbringst? »

«Putzen, was sonst!»

«Eben nicht. Sie steigerte sich hyperventilierend in einen Wutausbruch hinein: « Machen wir also gar nichts mehr zusammen? Dann war’s das wohl mit uns?!? “». War es nicht, zumindest nachdem ich schweren Herzens den Kaufauftrag beim Bianchi-Shop wieder aufhob – nichts war’s mit meinem ersten Rennvelo.»

«Du hast den Auftrag einfach storniert, einfach so?!?»

«Ja, einfach so! Ich fand daraufhin am Abend in aufgewühlter Stimmung zunächst keine Ruhe, bis mir schliesslich Grimms Märchen vom «Fischer und seiner Frau» in den Sinn kam. So fiel ich – nach unzähligen Repetitionen des Klagevers «Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje, Buttje in der See, myne Fru de Ilsebill, will nich so, as ik wol will.» – in einen tiefen, tröstenden Schlaf.“

„Aber, Kaas, hättest Du nicht Susi für Deine Rennradleidenschaft begeistern können? Das wäre eine patente Lösung gewesen. Ihr hättet euch dann beide ein Rennrad gekauft und wärt gemeinsam auf Tour gegangen. Wieso bist Du denn darauf nicht gekommen?“

„Mensch, Mathis, das habe ich ja auch versucht. So konnte ich Susi während eines Mallorca Urlaubs zu einer Rennradausfahrt überreden. Ich hatte eine idyllische Flachetappe entlang der Küste mit einigen Abstechern über leichte Anstiege – maximal 5% Steigung – und schöne Abfahrten ausgearbeitet. Wir mieteten uns kurzer Hand zwei Räder und fuhren los. Ich schlug bewusst ein langsames Tempo an, welches sie auch mitgehen konnte, allerdings nur bis die ersten Anstiege kamen. Dann musste sie abreissen lassen, was ich jedoch erst bemerkte, als sie mich klagend zurückrief: „ Mach mal langsamer! “. Das war zwar kaum möglich, aber ich gab mein Bestes: Nahm Wattdruck vom Pedal, fuhr Schlangenlinien, rollte nur noch dahin, bremste ab. Als ich Sie zurück in meinem direkten Windschatten sah, zog ich wieder an, nur um kurze Zeit später wieder zurückgepfiffen zu werden. Das Spiel wiederholte sich noch ein paar Mal. Allmählich verdrängte tiefer Frust die Freude über unsere gemeinsame Ausfahrt. Ich machte mir zunehmend Sorgen über die Effektivität des Trainings. Meine Puls- und Wattzahlen kletterten nicht einmal annähernd in den GA1-Bereich, sondern verharrten auf Ruhemodus. Zu allem Überfluss musste Susi dann auch noch eine Pause machen. Auf meinen Einwand hin, dass sie angesichts des angeschlagenen Zotteltempos, welches jeder rüstige Rentner gemütlich per pedes über längere Zeit durchhalten konnte, doch unmöglich ein Ruhebedürfnis verspüren könnte, flogen die Fetzen. Damit endete unsere gemeinsame Rennradzeit. Man muss ja auch nicht immer alles gemeinsam machen. Freiräume für Individualität gehören auch zu einer harmonischen Beziehung.“

„Du hättest Susi ruhig noch etwas mehr Zeit lassen können, Kondition aufzubauen. Was hast Du denn erwartet? Dass sie sofort mit Dir mühelos mitgehen kann? Sofort Dein sportliches Niveau erreicht, welches Du Dir über Jahre antrainiert hast? Ihr hättet besser mit einem Tandem angefangen. Dies gibt es jetzt auch schon in einer hochwertigen, sportlichen Ausführung. Du könntest Dich vorne in der sogenannten „Captain“ Position fahrend voll auspowern, ohne dass Susi hinten auf dem sogenannten „Stoker“-Platz sitzend die Lust am Radfahren verlieren würde. Auf dem Tandem wäre das Radfahren dann wirklich ein gemeinsames Erlebnis, bei dem Ihr Euch auch noch problemlos unterhalten könnt. Für Susi wäre es zudem ein unbeschwertes Rollen, ohne auf den Strassenverkehr achten zu müssen, ein vergnügliches Aufsaugen der durchfahrenen Umwelt“.

„Oh nein, bloss kein Tandem! Bist Du irre! Das ist ja ein Koloss – enorm schwer. Damit kommt man ja keinen Berg hinauf. Und ob Susi wirklich gerne stundenlang in Unterarmdistanz von meinem verschwitzten Rücken sitzt, mag ich arg bezweifeln. Dann fährt doch lieber jeder mit seinem eigenen Rennrad.“

«Hast Du denn jetzt überhaupt ein Rennrad?»

«Ja, zehn Jahre später war es dann soweit, endlich! Mit Engelsgeduld zermürbte ich letztendlich Susis Widerstand, und dies obwohl unsere Familie in der Zwischenzeit um drei prächtige Jungs angewachsen war. Das mir für alleinige Freizeitaktivitäten verfügbare Zeitbudget hatte sich somit zwar weiter stark verringert, ich nutzte es indes effizienter, indem ich schon frühmorgens, wenn alle noch schliefen, eine Trainingstour drehte, entweder auf dem Weg zur oder von der Arbeit oder während meiner Mittagspause. Auch Susis Einwände, ob der hohen Anschaffungskosten – damals hing bei uns noch überall der säuerliche Geruch der Sparsamkeit in der Luft – liessen sich durch den Erwerb eines stark im Preis reduzierten Vorjahresmodells abschwächen. Zudem übte ich mich in Demut und kaufte mit einem Giant Propel Advance nicht gleich im ersten Zug die absolute High-End-Rennmaschine. Das auffällig in blau, weiss, schwarz lackierte Rennrad, welches ich liebevoll She’s a Lady taufte, war mein ganzer Stolz.»

«Bravo, es ist vollbracht. Darauf einen neue Runde – Barkeeper?!?»

«Die Freude währte indes nur kurz, viel zu kurz. Vier Jahre nach Erwerb war das Rennrad plötzlich weg – gestohlen von professionellen Fahrraddieben, die sich selbst von einer Überwachungskamera und dem vermeintlich sichersten Fahrradschloss der Welt nicht abschrecken liessen.»

«Oh nein, was für Gauner, wie gemein! Was dann?»

«Totale Leere, totales Elend, totale Niedergeschlagenheit. Aber auch hier galt: Kein Schatten ohne Licht. Mit dem Geld der Versicherung und einem geringen Eigenbeitrag gelang mir ein Upgrade. Ich erwarb – zwar ebenfalls wieder als Vorjahresmodell – ein Specialized Venge in bildschöner, schwedisch anmutenden blau-gelb Lackierung und natürlich Top-Ausstattung. Mit dem kleinen Onkel – so habe ich das Rad in Anlehnung an meine erste grosse Jugendliebe Pippi Langstrumpf getauft – wurde ich zum Endorphin-Junkie.»

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