Nadja Christin - Samuel, der Tod 2

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Ein Jahr ist vergangen.. Alice schließt ihr Wunderland und will in Urlaub fahren.Eine Entscheidung, die beinahe ihr Leben beendet. Eine Werwolf fressende Bestie treibt ihr Unwesen und jagt plötzlich hinter Alice her. Nur ihre Freunde können ihr jetzt noch helfen, doch die sind tief verstrickt in Lügen und Verrat. Wird Samuel die grausame Bedrohung im letzten Moment abwenden können? Oder entscheidet er sich für … den Tod?

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Er brüllt auf, knurrt und geifert, aber der Drache scheint ihn nur anzugrinsen. Auch der Blick, der Schwery aus den gelben, schlangenähnlichen Augen trifft, ist mehr als spöttisch. Der Kopf des Drachenwesens ist langgezogen, ebenso von Schuppen bedeckt. Auf dem Schädel hat er kleine, nach hinten gebogene Hörner. Aus den Nasenlöchern quillt, mit jedem Atemzug, den er ausstößt, eine kleine Wolke schwarzen Qualms hervor, der sich in der milden Novembernacht rasch verflüchtigt.

Der Drache streckt seinen Arm aus, berührt Schwerys Brustkorb mit einer der spitzen Krallen. Eugenio atmet keuchend ein, jault ängstlich. Er kann die tödliche Kralle nicht spüren, doch tief in seinem Innersten weiß er genau, was jetzt folgt.

Das Drachenwesen blickt fest in seine Augen, während es die Kralle genüsslich durch den Brustkorb des Werwolfes zerrt. Blut spritzt hervor, es knirscht leise, als Schwerys Rippen aufbrechen. Der Werwolf fühlt keinen Schmerz, doch er spürt, wie die Organe aus seinem Körper quellen und sich auf dem grasbedeckten Boden ausbreiten. Eugenio öffnet das Maul und stößt ein gequältes Heulen aus, das sich wie Nebel über das Tal legt und selbst noch in der kleinen Stadt Airolo zu hören ist. Pfarrer Borelli und seine Anhänger sehen sich ängstlich an. Eilig schlagen sie ein Kreuzzeichen, lassen ihre Waffen fallen und suchen das Weite.

Noch bevor der klagende Laut verstummt, stürzt sich der Drache auf den Werwolf und beginnt ihn, bei lebendigem Leib, aufzufressen.

Kapitel Zwei

Fünfundzwanzig Tage später, außerhalb von London – es ist tiefste Nacht und stockdunkel. Leichter Nebel zieht durch den dichten Wald. Ein Fuchs huscht zwischen Büschen und Bäumen umher, seine Pfoten lassen das alte Laub rascheln. Er hält kurz inne, hebt die Schnauze und schnüffelt in die Luft. Seine Ohren zucken unruhig. Er duckt sich und verschwindet mit weiten Sprüngen zwischen der dichten Vegetation.

In einiger Entfernung sind Geräusche zu hören, Metall, das heftig aufeinander prallt, knirschende Schritte, ein Keuchen und fluchende Stimmen.

Mitten im tiefsten Wald, unter einem beinahe runden Mond, kämpfen zwei Männer mit Schwertern.

Die großen, dunkelhaarigen Kerle sind in moderne Kleidung gehüllt: Jeans und T-Shirt, sie kämpfen jedoch mit altmodischen Waffen. Die zweischneidigen Langschwerter stammen aus dem 16. Jahrhundert, sind gut erhalten und gepflegt.

Der größere von ihnen, ein hagerer Kerl, mit Dreitagebart, führt gerade einen mächtigen Stoß gegen seinen Gegner. Dieser kann in letzter Sekunde parieren und dem tödlichen Schlag ausweichen. Der baumlange Mann flucht leise zwischen zusammengebissenen Zähnen, als er sieht, dass sein Hieb ins Leere geht.

Sein Rivale lacht. »Da musst du schon was Besseres bieten, Parker.«

»Ich erwische dich noch, Junge«, zischt er zurück.

»Sicher«, meint sein Gegner arrogant und geht zwei Schritte zurück. Er hält das reichverzierte Schwert mit beiden Händen fest, hebt es über seinen Kopf.

»Komm nur«, lockt er zynisch. »Der Stahl wartet sehnsüchtig auf dein heißes Blut.«

Parker lacht laut auf. »Der Stahl, oder eher du?«

Sein Gegenüber zuckt mit den Schultern. »Völlig egal. Mach schon.«

Parker lässt die Klinge sinken, bis sie den Boden berührt. Nachdenklich sieht er seinen Gegner an. Wie er da steht, mit hocherhobener Waffe, die Knie leicht gebeugt, seine Augen blitzen, die Lippen sind wie bei einem knurrenden Tier zurückgezogen und entblößen ein starkes Gebiss.

»Greif mich endlich an«, zischt er in diesem Moment.

Parker bohrt die Spitze der Waffe in den weichen Waldboden, stützt sich lässig auf sein Schwert.

Sein Blick wird noch nachdenklicher, düster zieht er die Brauen zusammen.

»Ich hoffe, dir ist klar, das hier ist nur ein Spaß. Ich bin es nicht, der deinen Hass verdient, Sam. Wir üben nur ein wenig. Du scheinst den Blick für das richtige Leben verloren zu haben. Ich …«

»Willst du mich jetzt zu Tode quatschen?«, fragt Sam wütend dazwischen und lässt sein Schwert sinken. » Du scheinst hier den Blick für die Realität verloren zu haben. Ich will mich nur ein bisschen austoben, aber du fängst an und schwingst dämliche Reden. Erkläre mir mal, was das…«

Noch während sein Gegner redet, reißt Parker das Schwert aus dem Boden und lässt es durch die Luft sausen. Sam schreit heiser auf. Sein Shirt ist quer über dem Bauch zerteilt, augenblicklich strömt Blut aus der langen Schnittwunde, durchnässt den Stoff und fließt über seine Hose. Sam lässt das Schwert fallen und sinkt auf die Knie. Keuchend presst er die Hände auf die Verletzung, krümmt sich vor Schmerzen. Schon spürt er den kalten Stahl, seines Gegners, an der Halsseite.

»Jetzt bist du erledigt«, sagt Parker.

Sam hebt den Kopf und blickt den riesigen Kerl wütend an.

»Mach schon«, meint er leise. »Beende es und töte mich. Ich bin auf deinen miesen Trick hereingefallen … Ich habe es nicht besser verdient.«

»Du sagst es.« Parker holt zu einem letzten, tödlichen Hieb aus.

Das Schwert zischt durch die Luft, auf Samuels Nacken zu.

Fröhlich vor sich hin pfeifend packt Alice ihre Koffer. Sie hat sich endlich dazu durchgerungen, ihr Geschäft, den Kuriositäten Laden, mit dem bezeichnenden Namen: Alices Wunderland , für zwei Wochen zu schließen, um einen ausgedehnten Urlaub zu machen. Sie möchte andere Leute treffen, sich amüsieren, Städte und Landschaften erkunden, in denen sie noch nie zuvor war. Sie wird zwar nur einige Hundert Kilometer fahren, dennoch ist alles außerhalb Paris für sie neu und aufregend. Außerdem freut sie sich auf den 8. Dezember, dann findet das alljährliche Lichterfest in Lyon statt, und die kleine Schwarzhaarige wird dabei sein. Dass der Termin ausgerechnet an Vollmond ist, stört sie nicht. Selbst in ihrer Werwolfgestalt wird sie das Spektakel genießen können. Die Hauptsache ist, dass sie endlich aus ihrem gewohnten Trott herauskommt und nicht mehr ständig über Samuel nachdenken muss. Dieser verdammte Kerl, hat es noch nicht einmal nötig, sich im letzten Jahr bei ihr zu melden. Zu gerne hätte sie gewusst, wie es ihm ergangen ist. Schließlich ist er der Tod. Auch wenn er nicht mehr auf der Jagd nach menschlichen Seelen sein muss und als Sensenmann in der Gegend herum geistert.

Mehr als einmal war Alice versucht, ihn anzurufen. Auch wenn Sam selbst kein Handy besitzt, so kennt sie doch die Telefonnummer seines Freundes, bei dem er wohnt: Nathan d’Cavenaugh, der Antiquitätenhändler aus der Cursitor Street im Herzen Londons, hätte ihr bestimmt gerne Auskunft gegeben. Doch letzten Endes traute sich die Werwölfin einfach nicht. Wer weiß schon, welche Informationen sie bekam. Vielleicht wollte sie einige Geschichten gar nicht hören. Im vergangenen Jahr hat sie lediglich zweimal mit ihrem, einst besten Freund Liam, telefoniert. Nach wie vor ist er mit Charlie, ebenso ein Vampir wie er, im Norden der verregneten Insel unterwegs. Zwar versprach er, sie demnächst zu treffen, jedoch blieb er ihr einen Besuch bis heute schuldig. So hielt sie es auch nicht für nötig, irgendjemandem Bescheid zu geben, dass sie Paris verlässt, um im südlichen Frankreich ein paar schöne Tage zu verbringen. Lediglich einige ihrer Kunden wussten Genaueres.

Alice wirft einen Blick auf ihren Kalender. Es ist der fünfte Dezember, morgen, sobald die Sonne aufgeht, will sie aufbrechen. Zuerst möchte sie in aller Ruhe in Richtung Genève in der Schweiz fahren, bevor sie über Lausanne und Montreux den kleinen Ort Airolo besuchen wird. Dort lebt einer ihrer Artgenossen, den sie bereits aus früheren Zeiten kennt. Sie hofft, den guten, alten Eugenio Schwery, dazu überreden zu können, sie auf das Lichterfest zu begleiten. Die Werwölfin hat zwar keinerlei Furcht, sich allein in das Getümmel zu werfen, jedoch weiß sie, dass es zu zweit mehr Spaß macht. Wenn sie schon nicht von ihrem geliebten Sensenmann Samuel begleitet werden kann, so will sie doch wenigstens ein einigermaßen vertrautes Gesicht neben sich haben.

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