Matthias Langkau - Nur Mut kleiner Maulwurf

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Nur Mut kleiner Maulwurf: краткое содержание, описание и аннотация

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Nur Mut kleiner Maulwurf
Eines Tages stolpert Alfred in einem seiner Tunnel über Isabell, einer Wühlmaus.
Sie lernen sich besser kennen und verbringen viel Zeit miteinander.
Die kleine Wühlmaus erzählt ihrem neuen Freund viele Geschichten über die Welt außerhalb der Tunnel.
Neugierig geworden, möchte Alfred all diese wunderbaren Dinge auch sehen. Doch da gibt es ein kleines Problem.
Maulwürfe können nicht gut sehen!
Und so tat der kleine Maulwurf etwas, was kein kluger Maulwurf tun sollte – er verließ die
Sicherheit seiner unterirdischen Gänge, um «Sehen» zu lernen ….
Mit Illustrationen in Farbe

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Die Leichtigkeit, mit der die Staubpartikel durch die Luft schwebten. Und natürlich den unglaublichen Glanz, den die Sonnenstrahlen den farbigen Blütenblättern und Bäumen verliehen.

Doch das machte alles nur noch schlimmer.

Wie sollte der kleine Maulwurf sich das vorstellen? Er kannte nur die Dunkelheit und fürchtete sich vor dem Licht.

Und ganz besonders, fürchtete er sich vor dem da Draußen . Da Draußen, lauerten die Angst und der Tod. Das Draußen hatte ihm schon seine Familie genommen. Damit wollte er nichts zu tun haben. „Ich verstehe, dass du dich davor fürchtest“, sagte die Wühlmaus und nahm Alfred tröstend in den Arm. „Aber glaube mir, das Draußen ist nur deshalb so furchteinflößend für dich, weil du nicht sehen kannst. Wenn du sehen könntest, dann würdest du bestimmt deine Angst verlieren“, erklärte Isabell dem Maulwurf. Der, hatte ihr stumm zugehört und fragte sich, ob die Wühlmaus wohl Recht hatte. Konnte es sein, dass ihn seine eigene Angst, im wahrsten Sinne des Wortes, „blind“ machte? Das durfte nicht sein. Er war ein Raubtier, stolzer Nachfahre einer endlos langen Reihe von tapferen und unerschrockenen Jägern der Unterwelt. Sich vor der Oberwelt zu fürchten, war dumm. Die Angst durfte ihn nicht beherrschen. „Ich werde meine Angst besiegen und du hilfst mir dabei“, rief der Maulwurf entschlossen und blickte Isabell fest in die Augen. „Na super“, jubelte Isabell und drückte den Maulwurf fest die Pfote. „Aber das schaffe ich nicht alleine“, sagte sie. „Wir werden Hilfe brauchen und ich hab‘ auch schon so eine Idee, wer uns da den Durchblick verschaffen kann. Aber zuerst einmal musst du lernen, die Augen zu öffnen. Also los. Schau mich an!“ Zaghaft zwinkerte der Maulwurf und bemühte sich ein Auge zu öffnen. Da, ganz vorsichtig, hob er sein Augenlid. Nur einen winzigen Spalt, aber selbst das wenige Licht, das an diesem Ort durch die Decke drang, tat seinen Augen weh und so schloss er ganz schnell seine Lieder wieder und kniff die Augen fest zusammen. „Das tut weh“, beschwerte Alfred sich und blinzelte ein Tränchen weg. Er wollte nicht als Weichei vor Isabell dastehen und rieb sich heftig die Augen. „Es brennt“, entschuldigte er sich. Es war ihm peinlich, und er fürchtete, dass Isabell seine Träne gesehen hatte. „Das geht bald vorbei“, beruhigte ihn die Wühlmaus. „Ich kenne das nur zur gut“, sagte Isabell. „Jedes Mal, wenn ich aus einem meiner Gänge an die Oberwelt klettere, brennen mir auch die Augen. Darum lasse ich mir immer genug Zeit, bis ich meinen Kopf aus dem Gang stecke. Die ersten Augenblicke sind immer die schwierigsten. Aber du schaffst das schon. Ich bin doch bei dir. Gemeinsam werden wir schon ein wenig Licht in dein Leben bringen. Warts nur ab. Du wirst der erste Lichtwanderer unter den Maulwürfen sein, das verspreche ich dir.“ Und Isabell setzte sich neben Alfred in den Gang und lehnte sich an ihn. „Nur Mut kleiner Maulwurf und sei keine Schnecke. Komm, zwinkere noch einmal für mich.“

3. Kapitel

Manchmal, verkroch sich Alfred einfach in einem seiner dunkelsten Tunnel. Er wollte dann einfach nur alleine sein.

Vielleicht kennt ihr das ja auch. Es gibt so Momente, da kann man niemanden um sich ertragen und will doch nur einfach in den Arm genommen werden. Natürlich wollte er gerne sehen können, aber wozu sollte das gut sein.

Er lebte hier im Dunkeln. Da brauchte man nicht sehen können. Seine anderen Sinne waren scharf und funktionierten ausgezeichnet.

Er war doch auch so wunderbar zu Recht gekommen. Genau.

Schuld war doch bloß diese blöde Wühlmaus.

Soll sie doch draußen herum springen und durch die Wiesen laufen. Er würde glücklich und zufrieden hier in seinen Gängen hausen.

Einsam und verlassen. Stets auf der Lauer. Ein einsamer Jäger. Der niemanden brauchte und niemanden um sich haben will.

Ein leises Schluchzen drang an sein empfindliches Ohr. Er schnupperte und kostete die Luft. Er lauschte – alles still.

Da, wieder dieses leise Schluchzen. Aber da war doch niemand. Er war hier ganz allein.

Da ging ihm auf, dass das Schluchzen von ihm selber kam. Und eine Träne kullerte seine Wange herunter.

„Ich will nicht einsam sein. Ich will mit Isabell zusammen sein und mir die Welt ansehen, so wie sie sie sieht.“

Und er wischte sich die Träne von der Wange und rappelte sich auf.

Wer war er denn, wenn nicht der furchtlose Jäger der Finsternis. So ein bisschen Licht konnte ihm doch nichts anhaben. Ha, er würde das schon schaffen. Bestimmt!

„Also“, sagte er zu sich selbst. „Pfoten zusammen. Bauch rein und Nase voraus.“

Und so machte er sich auf den Weg, um seine Freundin Isabell zu suchen.

Die, hatte sich auch schon etwas ausgedacht, mit dem sie den Maulwurf dazu bringen wollte, seine Augen zu öffnen und sehen zu wollen.

Sie hatte ein kleines Gänseblümchen vorsichtig ausgegraben und in einen der Tunnel geschafft. Dort sollte Alfred die Blume finden und das sollte seine Phantasie anregen.

Vorsichtig, um die Wurzel nicht zu beschädigen, hatte sie das Gänseblümchen wieder eingepflanzt. Sie hatte sich sogar die Mühe gemacht, ein Maul voll Wasser herbei zu tragen, um das Blümchen zu bewässern. Es sollte so lange wie möglich erhalten bleiben, wenigstens so lange, bis der Maulwurf es gefunden hatte.

Und so, machte sie sich anschließend auf den Weg, um Alfred zu suchen.

Der war gleichfalls unterwegs und schnupperte in alle Richtungen, um heraus zu finden, wo Isabell sich aufhielt. Fast glaubte er schon ihren Duft gewittert zu haben, als ihm eine fremde Duftnote in die Nase stieg. Es roch ganz und gar ungewöhnlich. So etwas hatte er schon einmal gerochen. Damals als er seine Mama verloren hatte. Da hatte der Wind auch diesen Geruch in den Tunnel geweht.

Die schrecklichen Erinnerungen ließen Alfred auf der Stelle erstarren. Und so fand ihn Isabell auch. Zusammengekauert, an die Tunnelwand gepresst und sich die Pfoten fest auf die Augen drückend.

„Na, na, na“, versuchte Isabell den kleinen Maulwurf zu trösten.

„Was ist denn los? Erzähl‘s der lieben Isabell.“ Aufmunternd stupste sie den Maulwurf an, der vorsichtig hinter seinen Pfoten hervorlugte.

„Es ist eigentlich nichts“, sagte der kleine Maulwurf und schämte sich ein bisschen.

„Es ist nur dieser Geruch in der Luft. Genau wie damals, als meine Mama gestorben ist.“

Hilflos, zuckte Alfred mit den Schultern.

„Welchen Geruch meinst du denn“, fragte die kleine Wühlmaus und schaute Alfred dabei fragend an.

„Hier duftet es doch nach ganz vielen Dingen. Zum Beispiel, nach Lehm, oder dem Wurzelholz einer Buche. Es riecht hier auch noch nach geschnittenem Gras und nach Pilze, genauer gesagt, diese komischen schleimigen gelben Baumpilze, die die Schnecken immer so gerne fressen.

Und dann riecht es hier noch nach kleinem Maulwurf, und ein bisschen nach Angsthase“, neckte Isabell den Maulwurf.

„Und natürlich ganz besonders angenehm nach hübscher Wühlmaus“, erklärte Isabell und grinste den kleinen Maulwurf an.

Der konnte gar nicht anders, als zurück zu lächeln und meinte: „Stimmt“, aber ob die Wühlmaus hübsch ist, das kann ich leider nicht beurteilen. Ich finde, sie riecht ein wenig vorlaut und schnippisch.“

Dann knuffte er sie freundlich in die Seite und die beiden rangelten ein wenig in den Gängen herum.

„Danke“, sagte der kleinen Maulwurf und Isabell winkte nur ab.

„Nicht der Rede wert“, gab sie zurück. Dann fragte sie zaghaft, aber doch neugierig: „Was hast du denn da genau gerochen, was dich so erschreckt hat?“

„Das weiß ich eben nicht so genau. Es ist ein fremder Geruch, der hier unten, normalerweise nicht zu finden ist.“

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