Zac Poonen - Praktische Jüngerschaft

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Warum zögern Prediger, die Botschaft von Jüngerschaft zu verkündigen? Weil es die Anzahl der Mitglieder in ihren Gemeinden stark reduzieren würde. Aber was sie nicht erkennen ist, dass die Qualität ihrer Gemeinden viel besser würde!
Als Jesus der Menge über Jüngerschaft predigte, schrumpfte sie bald auf eine Handvoll von nur elf Jüngern zusammen. Die anderen empfanden die Botschaft als zu hart und verließen ihn. Aber es war mit diesen elf Jüngern, die bei ihm blieben, dass Gott schließlich seine Ziele in der Welt erreichte.
Als heutiger Leib Christi auf Erden sollen wir denselben Dienst weiterführen, den diese elf Apostel im ersten Jahrhundert begannen. Nachdem Menschen zu Christus gebracht wurden, müssen sie zur Jüngerschaft und zum Gehorsam hingeführt werden. Allein auf diese Weise wird der Leib Christi gebaut werden.

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Jesus sagte, dass sich ein Jünger „selbst verleugnen und täglich sein Kreuz auf sich nehmen“ müsse (Lukas 9,23). Wichtiger als täglich die Bibel zu studieren oder täglich zu beten ist es, dass wir uns täglich verleugnen und täglich unser Kreuz auf uns nehmen müssen. Unser eigenes Ich zu verleugnen ist dasselbe wie unser eigenes selbstsüchtiges Leben zu hassen – das Leben, das wir von Adam geerbt haben. Das Kreuz auf uns zu nehmen bedeutet, unser selbstsüchtiges Leben in den Tod zu geben. Wir müssen dieses Leben zuerst hassen, bevor wir es töten können.

Unser selbstsüchtiges Leben ist der Hauptfeind des Lebens Christi. Die Bibel nennt dies „das Fleisch“. Das Fleisch ist ein Lagerhaus von bösen Begierden in uns, das uns verleitet, allezeit unseren eigenen Willen zu tun – nach unserem eigenen Gewinn, unserer eigenen Ehre, unserem eigenen Vergnügen, unserem eigenen Weg usw. zu trachten.

Wenn wir ehrlich sind, werden wir zugeben müssen, dass sogar unsere besten Taten durch böse Motive, die unseren korrupten Begierden entspringen, verdorben sind. Wenn wir dieses „Fleisch“ nicht hassen, werden wir nie in der Lage sein, dem Herrn nachzufolgen.

Das ist der Grund, warum Jesus so viel über das Hassen (oder Verlieren) unseres Lebens sprach. Tatsächlich finden wir diesen Ausdruck sechsmal in den Evangelien (Matthäus 10,39; 16,25; Markus 8,35; Lukas 9,24; 14,26; Johannes 12,25). Das ist der Ausspruch unseres Herrn, der in den Evangelien am häufigsten wiederholt wird. Doch wird darüber am seltensten gepredigt und er wird am wenigsten verstanden!

Unser eigenes Leben zu hassen bedeutet, dass wir das Streben nach unseren eigenen Rechten und Privilegien aufgeben, dass wir aufhören, nach unserem eigenen Ruf zu trachten, dass wir unsere Ambitionen und Interessen aufgeben und aufhören, unseren eigenen Weg zu suchen usw. Wir können nur dann Jünger Jesu sein, wenn wir willens sind, diesen Weg zu gehen.

Die dritte Bedingung von Jüngerschaft besteht darin, dass wir all unseren Besitz aufgeben müssen.

Jesus sagte: „So auch ein jeder unter euch, der sich nicht lossagt von allem, was er hat, der kann nicht mein Jünger sein“ (Lukas 14,33).

Unser Besitz ist das, was wir als unser Eigen nennen. Ihn ganz aufzugeben bedeutet, dass wir ihn nicht länger als unser Eigentum betrachten.

Wir sehen eine Darstellung davon im Leben Abrahams. Isaak war sein eigener Sohn – sein Besitz. Eines Tages forderte Gott ihn auf, Isaak als Opfer darzubringen. Abraham legte Isaak auf den Altar und war bereit, ihn zu töten. Aber Gott schritt ein und sagte ihm, dass das Opfer nicht nötig war, weil er seine Bereitwilligkeit, Gott zu gehorchen, unter Beweis gestellt hatte (1. Mose 22). Danach erkannte Abraham, dass, obwohl Isaak in seinem Haus wohnte, er ihn nicht mehr als sein Eigentum besaß. Isaak gehörte jetzt Gott.

Das bedeutet es, unseren ganzen Besitz aufzugeben. Alles, was wir haben, muss auf den Altar gelegt und Gott hingegeben werden.

Gott mag uns erlauben, einige dieser Dinge zu benutzen. Aber wir können sie nicht länger als unser Eigentum betrachten. Sogar wenn wir in unserem eigenen Haus leben, müssen wir das Haus als Gottes Eigentum betrachten; und dass Gott uns erlaubt hat, darin mietfrei zu wohnen! Das ist wahre Jüngerschaft.

Haben wir das mit all unseren Besitztümern getan? Unser Besitz umfasst unser Bankkonto, unseren Grundbesitz, unsere Arbeitsstelle, unsere Qualifikationen, Gaben und Talente, unseren Ehepartner, unsere Kinder und alles andere, was wir auf dieser Erde wertschätzen. Wir müssen sie alle auf den Altar legen, wenn wir wahre Jünger sein wollen.

Nur dann können wir Gott von ganzem Herzen lieben. Das ist das „reine“ Herz, von dem Gott in Matthäus 5,8 sprach. Es ist nicht genug, ein reines Gewissen zu haben. Ein reines Gewissen bedeutet nur, dass wir jede bewusste Sünde aufgegeben haben. Ein reines Herz bedeutet, dass wir alles aufgegeben haben!

So sehen wir also, dass wahre Jüngerschaft eine radikale Änderung unserer Einstellung gegenüber a) unseren Verwandten und Geliebten; b) unserem selbstzentrierten Leben; und c) unserem Besitz mit sich bringt.

Wenn wir diese Dinge nicht direkt und ehrlich konfrontieren, wird es unmöglich sein, den ganzen Ratschluss Gottes für unser Leben zu erfüllen.

Nur wenn Prediger die Botschaft der Jüngerschaft verkünden ohne sie zu „verwässern“, wird es für sie möglich sein, den Leib Christi zu bauen.

Der Pfad der Jüngerschaft

Matthäus 28,20 führt weiter aus, dass die Jünger gelehrt werden müssen, zu gehorchen und jedes Gebot, dass der Herr gegeben hat, zu praktizieren. Das ist der Pfad der Jüngerschaft. Man braucht bloß Matthäus 5, 6 und 7 [die Bergpredigt] zu lesen, um einige der Gebote, die Jesus gab, zu sehen – die meisten Christen bemühen sich nicht einmal, diesen zu gehorchen.

Ein Jünger ist ein Lernender und ein Nachfolger.

In unserem Land gibt es einen großen Bedarf an Menschen, die von der Berufung ergriffen wurden, den ganzen Ratschluss Gottes zu verkündigen, die selber allem, was Jesus gebot, gehorsam sind und die eifrig danach verlangen, auch andere zu lehren, allen Geboten Jesu zu gehorchen – und die dadurch den Leib Christi bauen.

Jesus sagte, dass alle seine Jünger durch ein Kennzeichen identifiziert werden würden – ihrer Liebe zueinander (Johannes 13,35).

Beachte das! Die Jünger Jesu werden nicht durch die Qualität ihrer Predigt oder ihrer Musik oder ihrer „Zungenrede“ oder weil sie ihre Bibeln zu den Versammlungen mitnehmen oder durch den Lärm, den sie in ihren Versammlungen machen, identifiziert! Sie werden durch ihre inbrünstige Liebe, die sie füreinander haben, identifiziert.

Die evangelistische Veranstaltung, die Menschen zu Christus bringt, muss zur Errichtung einer Gemeinde an diesem Ort führen, in der sich die Jünger untereinander lieben.

Doch das Traurige ist, dass es an vielen Orten, wo Jahr für Jahr evangelistische Konferenzen stattfinden, schwierig ist, auch nur eine Gemeinde zu finden, von der man sagen kann, dass sich die Mitglieder nicht untereinander bekämpfen oder übereinander herziehen usw., sondern einander lieben.

Man kann verstehen, wenn Neubekehrte nicht in der Lage sind, gleich ein solch siegreiches Leben zu führen. Aber was sollen wir sagen, wenn Streit und Unreife sogar die Ältesten und christlichen Leiter in den Kirchen unseres Landes charakterisieren?

Das ist der klarste Beweis, dass der zweite und wichtigste Teil des großen Auftrags (der in Matthäus 28,19-20 erwähnt ist) – Jüngerschaft und totaler Gehorsam gegenüber den Geboten Jesu – völlig ignoriert worden ist.

Gewöhnlich wird nur der erste Teil des großen Auftrags (Markus 16,15) überall betont. Dort liegt die Betonung auf Evangelisation, wobei die Botschaft durch Zeichen und Wunder, die der Herr wirkt, bestätigt wird.

In Matthäus 28,19-20 jedoch liegt die Betonung auf Jüngerschaft – das Leben des Jüngers äußert sich durch totalen Gehorsam gegenüber den Geboten Jesu. Eine Menge von Christen geht ganz im Ersteren auf, aber sehr wenige im Letzteren. Doch das Erstere ohne das Letztere ist so unvollständig und wertlos wie ein halber menschlicher Körper. Aber wie viele haben das gesehen?

Wir lesen, dass große Massen Jesus in seinem Dienst wegen seines evangelistischen Wirkens und seiner Heilungen nachfolgten. Er wandte sich stets um und lehrte sie über Jüngerschaft (siehe Lukas 14,25-26). Würden die heutigen Evangelisten bloß dasselbe tun – entweder selber oder in Zusammenarbeit mit Aposteln, Propheten, Lehrern und Hirten, die das Werk, das die Evangelisten begannen, vollenden können.

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