Margret Jacobs - Warum Gnome Spaß machen - Du wirst lachen!
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Findemich: „Ne, Banane und Birne will ich nicht. Hast du eine kleine Orange? Die heißt irgendwie anders. Was mit „M“ oder so. Oder war es „N“?
Emma: „Mandarine?“
Findemich: „Ja, genau! Dieses kleine Ding, mit dem man auch Ball spielen kann. Davon bitte drei Stücke.“
Emma: Ich atme erleichtert auf. Er ist noch da. Wie immer.
Emma: „Dann müssen wir aber nachher einkaufen gehen, eine Mandarine habe ich auch nicht mehr. Tut mir Leid.“
Emma: Ich gehe hinüber in mein Arbeitszimmer, wo der PC vor sich hin surrt und Findemich mit seiner Nase versucht eine der Tasten herunter zu drücken. Scheint nicht gut zu gehen, er hat keinen weiteren Buchstaben geschrieben. Auf dem Monitor ist außer den beiden Ns nichts zu sehen. Ich lasse mich auf den Schreibtischstuhl fallen und starre den Bildschirm an. Die 1 vom Anfang und die zwei „Ns“ stehen nun da. Wenn wir in dem Tempo weiter machen, haben wir bis heute Abend keine Seite geschrieben. Schreiben kann durchaus anstrengend sein! - Ich schaue Findemich erwartungsvoll an. Der erwidert meinen Blick und ein Fragezeichen ist in seiner Mimik zu sehen.
Emma: „Wenn wir eine Kapitelüberschrift nehmen, das haben wir doch schon bei unserem ersten Buch so gehabt, dann schreiben wir lauter Sachen, die überhaupt nichts mit der Kapitelüberschrift zu tun haben. Wir springen immer von einem Thema zum nächsten. Der Leser ist ja dann ganz verwirrt, wenn wir als Überschrift „Orangen“ nehmen und in Wirklichkeit stehen da Dinge über Bäume, Autos und Finanzämter.“
Emma: Findemich schaut ganz irritiert.
Findemich: „Du willst über diese Finanzämter schreiben, die so graues Papier rausgeben und lauter schwierige Texte, die die Leute ärgern, weil sie sie nicht verstehen?“
Emma: Ich streiche über Findemichs linke Wange. Die Haut ist kühl und weich. Die schöne weiche Haut kommt sicherlich daher, dass Gnome es offensichtlich lieben, ein Vollbad mit schönem Pflegeschaum zu nehmen. Ich grinse. Weich wie ein Küken!
Emma: „Nein, natürlich nicht! Was denkst du denn! Das war doch nur ein Beispiel.“
Emma: „Ach so“, murmelt Findemich und ich bin mir sicher, dass er nicht verstanden hat, wovon ich gerade gesprochen habe. Dann platzt es aus ihm heraus.
Findemich: „Weißt du was?“
Emma: Ich schüttele den Kopf.
Findemich: „Wir nehmen lustige Überschriften und informieren vorher den Leser darüber, dass die Überschriften nichts mit dem Inhalt der folgt zu tun haben.“
Emma: Ich schaue etwas verdutzt. Und weiß nicht, ob ich dem zustimmen soll. Ich räuspere mich und nehme einen Schluck Tee zu mir. Der ist schon kalt. Wen wundert es? Er steht ja auch schon seit einer geschlagenen Stunde dort und wird nicht getrunken.
Emma: „Ich weiß nicht. Wenn die Überschriften nichts mit dem Inhalt zu tun haben, dann sind sie doch völlig überflüssig und irritierend.“
Emma: Man kann deutlich sehen: In Findemichs Kopf arbeitet es. Mal hören, was dem Kleinen jetzt einfällt. - Doch Findemich zuckt mit den Schultern und drückt mit seiner rechten Hand auf die Löschtaste, bis nur noch die 1 zu sehen ist.
Findemich: „Fangen wir mit der 1 an. Die sieht auch hübsch aus. Wie eine Tanne, die nur links einen Ast hat.“
Emma: Ich atme erleichtert auf. Aus irgendeinem Grund scheint Findemich heute morgen vernünftig zu sein. Aber sicherlich gibt er sich nicht auf die Dauer damit zufrieden. Es bleibt abzuwarten, was er als nächstes will.
Ich muss gar nicht lange warten.
Findemich: „Lass uns einen Kompromiss machen.“
Emma: Findemich hat in der Zeit, in der er bei mir ist erstaunliche Fortschritte gemacht, was sein Vokabular betrifft. Also, ich könnte niemals so schnell wie er eine fremde Sprache so gut beherrschen. Er hat zwar erzählt, dass er bereits bei sich zu Hause mit dem Üben der Menschensprache begonnen hat, aber da seine Lautsprache so ganz anders ist, als unsere, ist es ein Wunder, dass er mit seinem Mund unsere Sprache imitieren kann. Auch seine Betonungen sind inzwischen recht gut geworden. Es klingt nicht mehr alles, als würde er wie ein Roboter sprechen, ohne Betonung. Jetzt bin ich auf seinen Vorschlag gespannt.
Emma: Findemich steht auf und legt seinen Kopf in den Nacken, um mein Gesicht besser sehen zu können.
Findemich: „Einmal schreiben wir das Tannenbäumchen mit dem linken Ast und dann ein Tannenbäumchen mit dem rechten Ast. Vielleicht sähe es auch hübsch aus, wenn wir einen Tannenbaum mit einem linken und rechten Ast erscheinen ließen. Dann könnten wir auch Überschriften machen, wo ein Wort drin vorkommt und ein Tannenbaum. Was hältst du davon?“
Emma: „Optimal! Dann wird der Leser immer sofort wissen, worum es im Kapitel geht. Doch echt. Finde ich gut.“
Emma: Findemich merkt, dass ich mich lustig mache. Er sieht etwas ratlos aus. Gnome mache nicht gerne Kompromisse, sondern versuchen stets das durchzusetzen, was sie als richtig empfinden. Das liegt einfach daran, dass sie unsere Logik nicht verstehen. Woher soll auch Findemich wissen, dass es keinen Tannenbaum mit nur einem rechten Ast auf der Tastatur gibt?
Findemich: „Du willst keine weiteren Tannenbäume in unserem Text. Was gibt es denn sonst noch für Bäume auf deinem Laptop?“
Emma: Findemich beugt sich über die Reihe der Zahlen und schaut interessiert von links nach rechts und wieder zurück. Dann lässt er seinen Blick über die gesamte Tastatur schweifen und drückt mit der linken Hand auf die Taste mit der eckigen Klammer. Ihr wisst schon welche ich meine: <. Dann drückt er noch mal und noch mal. <<<<<< Und meint dann: „Nein, ich will dass der Bumerang in die andere Richtung fliegt.“ Also zeige ich ihm, wie er den Bumerang in die andere Richtung fliegen lassen kann: >>>>>> Damit ist er zufrieden. Wir setzen noch einen Ball dazu: 0 Ich finde aber, der Ball sieht eher wie eine Schlaufe aus. Und wir versuchen es mit einem O.
„Ja!“, meint Findemich, „das ist ein Ball. Nun haben wir Bumerangs, die in verschiedene Richtungen fliegen in unserem Text und einen Ball und natürlich – nicht zu vergessen – einen Tannenbaum mit einem linken Ast. Nun ist unsere gemeinsame Schreibstunde vorbei.“
Emma: „Gut, sehen wir das mal heute als Aufwärmphase an. Morgen oder noch heute Abend werden wir aber richtigen Text schreiben. Also, einen mit Sinn!“
Findemich: „Warum hat der Ball, der Tannenbaum mit einem linken Ast und fliegende Bumerangs keinen Sinn für dich? Sie stehen für die Natur und für den Spaß. Das ist doch Sinn genug.“
Emma: Wenn er recht hat, hat er recht. Also lieber Leser, dass ist die Ausbeute von unserem heutigen Schreiben:
1 O <<<<<< >>>>>>>>
Ich hoffe, du bist damit zufrieden.
Später. Nach einem Zahnarztbesuch.
Emma: Ja, lieber Leser, da sind wir wieder. Hattest du Spaß an unseren Bumerangs, an dem Ball und an der einarmigen Tanne? Findemich sitzt wieder vor der Tastatur und turnt herum, damit er das große N hinbekommt. Jetzt ist er ausgerutscht und ärgert sich.
Emma: „Warum willst du wieder Ns in unserem Text haben?“
Findemich: „Guck mal! Das N ist ein Z, das auf die Nase gefallen ist, wie ich eben. Das passt doch schön! Heute ist es sehr rutschig da draußen und so informieren wir die Leser, dass sie aufpassen müssen, wenn sie heute sich draußen bewegen wollen.“
Emma: Ich erspare mir Findemich darüber aufzuklären, dass bis wir den Text fertig haben und er in den Geschäften zu kaufen ist, es Sommer ist und dann kein Glatteis mehr draußen ist.
Emma: „Ich will dich nicht frustrieren, aber ich glaube, wir sollten keine Zeichensprache in unserem Text verwenden, sondern Buchstaben in der richtigen Reihenfolge, so dass der Leser auch versteht, was wir sagen wollen.“
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