Orison Swett Marden - Der Weg der Liebe

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Aus dem Inhalt:
Was ist also das Spektrum oder die Analyse der Liebe? Willst du sehen, was ihre Grundbestandteile sind? Du wirst finden, daß sie gewöhnliche Namen haben, daß es lauter Dinge sind, die von jedermann und überall angewendet werden können, und daß eine Menge kleiner Dinge und gewöhnlicher Tugenden als Summe das eine hohe Gut, das «summum bonum,» ergibt. Die einzelnen Stücke sind Geduld: die Liebe ist langmütig; Güte: und gütig; Edelmut: sie ist nicht neidisch; Demut: sie rühmt sich nicht selbst, ist nicht aufgeblasen. Höflichkeit: sie beträgt sich geziemend; Selbstlosigkeit: sie sucht nicht das ihre; Sanftmut: sie läßt sich nicht aufreizen; Arglosigkeit: sie denkt nichts Übles; Aufrichtigkeit: sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sondern über die Wahrheit.
"Sei gegen andere, wie du wünschest, daß sie gegen dich seien." In diesem einen Wort liegt die Philosophie aller Zeitalter. Es enthält den Kern des praktischen Christentums. In ihm wurzelt alle Gesetzgebung und alle Reformtätigkeit. Seine praktische Durchführung wird schließlich alle Selbstsucht und allen Eigennutz ausrotten, und es wird eine Zeit kommen, wo jedermann erkennt, daß sein eigenes höchstes Gut in dem höchsten Gut seiner Mitmenschen enthalten ist; die Zeit, da selbst in der Geschäftswelt die goldene Regel der Liebe als die weiseste und vorteilhafteste Geschäftspolitik angesehen wird.
So ist der Weg, den die Liebe geht: sie sucht nicht nach dem Schlechten in ihren Mitmenschen, nur nach dem Guten. So tief auch ein Menschenkind gesunken sein mag, die Liebe sieht immer noch das Göttliche in ihm.
Nicht die großen Taten und Spenden, sondern die Summe der kleinen Hilfs- und Freundschaftsdienste, der täglichen Liebesbeweise sind es, die wahre Befriedigung gewähren und das Leben lebenswert machen. Wohltaten im großen Stil kommen im Leben nur selten vor und sind verhältnismäßig wenig Sterblichen möglich; aber wir mögen noch so arm sein und unser Leben mag noch so schlicht und einfach verlaufen, so können wir doch alle leuchtende Vorbilder der Nächstenliebe sein. Dein Nachbar braucht vielleicht jeden Tag im Jahr ein freundliches Lächeln, einen aufmunternden Zuspruch, ein Wort der Teilnahme. Karge nicht mit solchen Beweisen des Wohlwollens, denn sie bedeuten einem Verzweifelnden oft mehr denn Gold und Goldeswert.
Jeder Tag bietet uns reichliche Gelegenheit, unsern Nebenmenschen unschätzbare Dienste zu leisten, ohne dadurch mit unsern sonstigen Pflichten und unsern eigenen Interessen in Widerstreit zu geraten; im Gegenteil: je mehr Gutes wir andern tun, desto mehr Segen fließt auf uns selbst zurück. Jeder Dienst der Nächstenliebe bedeutet eine Erneuerung der Kraft und eine Erhöhung der Lebensfreudigkeit.
Die Liebe im Herzen schafft dir nicht bloß Glück und Seelenfrieden, sondern verleiht dir eine Kraft zur Vollbringung großer Taten, die sich mit allen Reichtümern der Welt nicht erkaufen läßt. Würde das Gute, welches einzig und allein die Liebe schafft, der Welt genommen werden, wieviel würde ihr dann noch verbleiben? Es gibt nichts Großes, Dauerndes, das Leben Verschönendes, was nicht aus dieser Quelle stammt.
"O lieb', solang du lieben kannst!
O lieb', solang du lieben magst:
Die Stunde kommt, es kommt der Tag,
Wo du an Gräbern stehst und klagst."
F. Freiligrath
Erstveröffentlichung: 1920, Autor: Orison Swett Marden
1. E-Book-Auflage 2018
Umfang: ca. 190 Buchseiten, 25 Kapitel

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Wenn deine Arbeit oder deine Umgebung dich nicht befriedigt oder gar anwidert, so mache dich unverzüglich ans Werk, um dich für eine bessere Stellung und eine höhere Sphäre auszurüsten. Zanken, Zerren und Kritisieren pflegen die Dinge nur noch schlimmer zu gestalten und treiben dich unter Umständen von dem, was nach deinem Empfinden unter deiner Würde ist, zu einer noch verächtlicheren Handlungsweise und in eine noch geringere, dir noch weniger zusagende Umgebung hinein. Nörgelnd, schnaubend und wie ein Bullenbeißer, der gegen seine Nachbarn beständig die Zähne fletscht, durchs Leben zu gehen, heißt eben das aus seiner Nähe treiben, was man am liebsten an sich locken möchte. Willst du deine Umstände verbessern, so mußt du dich mit ihnen befreunden. Die Philosophie, welche auf den Widerstand verzichtet, hilft dir Lebenskräfte sparen und Vorräte anlegen, statt sie zu vergeuden. Sie hilft dir, eben das zu tun, was du zu tun begehrst. Sie arbeitet mit Gott, nicht gegen ihn. Sie blickt zu ihm empor in all deinen Angelegenheiten.

Unlängst stieß ich in irgend einem Buch auf folgende Zeilen, die mir einen tiefen Eindruck machten:

„Ich kämpfe keinen Kampf,

Ich singe meinen Sang.“

In ihnen liegt der ganze Unterschied zwischen denen, die im Leben versauert sind, unaufhörlich das Schicksal anklagen und ihre Arbeit als einen Sklavendienst und eine Menschenschinderei betrachten, und denen, die — mag kommen was will — wie Hagedorns „munterer Seifensieder“ und Lafontaine's sangeslustiger Schuhflicker ihr Lied singen, das Leben mit frohem Auge ansehen und in ihrem niedrigen Tagewerk ihr Vergnügen finden.

Der Optimist macht das Leben zu einem Gedicht, zu einem Gesang, der Pessimist, obwohl er dieselben Stoffe und Mittel, es zu gestalten, zur Hand hat, zu trockenster, traurigster Prosa.

Wie wir unser Leben gestalten, hängt davon ab, unter welchem Gesichtswinkel wir es betrachten. Unsere innere Haltung entscheidet, ob wir glücklich oder elend sein werden, ob unser Leben wohlklingende Harmonie oder schriller Mißklang sein wird.

Es gibt Leute, die eine staunenswerte Fertigkeit darin besitzen, nach falschen Tasten zu greifen und dem feinsten Instrument nichts als Mißakkorde zu entlocken. Wo sie gehen und stehen, stimmen sie die Tonart des Pessimismus an. Ihre Lieder gehen alle aus Moll. In ihren Bildern herrscht der Schatten vor. Um sie her kein Sonnenstrahl, kein Frohsinn, nichts, was Auge und Herz erfreut. Ihr Blick ist immer düster und zum Boden gerichtet; die Zeiten sind immer hart und das Geld rar. Ihr besseres Selbst scheint zusammenzuschrumpfen, ihr Lebenssaft zu vertrocknen, jede Knospe des Frohsinns zu verdorren; in ihrem ganzen Leben keine Blüte, kein Wachstum, kein sich Recken und Strecken.

Andere sind just das Gegenteil. Sie werfen keine Schatten. Sie verbreiten eitel Sonnenschein. Jede Knospe, an die sie rühren, öffnet ihre Blumenblätter, um in strahlender Schönheit süßen Wohlgeruch zu spenden. Sie nahen dir nie, ohne dich mit ihrem Frohsinn zu erwärmen; sie sprechen nie mit dir, ohne dich anzuregen und zu begeistern. Sie streuen Blumen um sich, wohin sie auch ihre Schritte lenken. Sie sind im Besitz des Steins der Weisen, der die Prosa in Poesie, die Häßlichkeit in Schönheit, den Mißklang in Harmonie verwandelt. Sie sehen nur das Beste in ihrem Nebenmenschen, und ihre Worte klingen immer heiter und hilfreich.

Der eine ist mit ganzem Herzen bei seinem nichts weniger als anziehenden Beruf und verleiht ihm nicht bloß Würde und Erhabenheit, sondern läßt ihn dadurch, daß er ihm seine Künstlerseele einhaucht, in himmlischer Schönheit erstrahlen, während der andere den erhabensten und schönsten Beruf zum Sklavendienst herabwürdigt.

Es gibt Frauen, die verbreiten solch strahlende Schönheit, warme Herzlichkeit und lachenden Frohsinn in den niedrigsten Wohnstätten, in Hütten mit leeren Stuben und nackten Wänden, daß diese wie glänzende Paläste erscheinen. Sie strahlen ein Licht aus, das durch die Ärmlichkeit ihrer Umgebung dringt und schöner nie gesehen ward, weder zu Wasser noch zu Land. Sie strahlen die Anmut und Süßigkeit der Liebe aus, welche die schlichteste und dürftigste Heimstätte verwandelt und verschönt, während andere Frauen trotz der Millionen, die sie aufzuwenden haben, ihren Wohnpalästen keinen Reiz, keine Anziehungskraft zu verleihen wissen. Die kostspieligsten Teppiche, die ausgesuchtesten Erzeugnisse der Kunst, all der raffinierte Luxus, mit dem sie sich umgeben, ersetzen nicht den Mangel an Harmonie, an jenem Glanz und Frohsinn, den ein feiner Geschmack erzeugt, welcher selber wieder von einem untrüglichen Sinn stammt für das, was zusammengehört und zusammenpaßt, und aus einem Herzen, das in warmer Liebe und Aufopferung für den Nebenmenschen schlägt.

Wem das Herz auf dem rechten Fleck sitzt, der kann die unscheinbarsten Gegenstände, die einfachste Verrichtung schön und angenehm gestalten; wem nicht, dem wird nichts im Leben schön oder wahr oder erhebend sein.

Wer sein Leben im rechten Licht betrachtet, wer vergnügt und hoffnungsfreudig sein Tagewerk verrichtet, immer in der Erwartung, daß ihm das Beste in den Schoß fällt, weil er an Gott als seinen Vater und den Spender alles Guten glaubt, der wird seine Fähigkeiten zu erstaunlicher Höhe erheben. Seine innere Haltung wird Hilfsquellen erschließen, die dem Unglücksraben und Schwarzseher verschlossen bleiben, weil seine innere Stellung seine Natur, sein Wesen nicht zu öffnen vermag. Er verneint das Leben, und damit verringert er seine schöpferischen Kräfte. Könnten wir nur den Geist des Optimismus in uns wachrufen und groß werden lassen, könnten wir in hoffnungsvoller Freude die Dinge ansehen, wie wir sie als Kinder eines allmächtigen Vaters natürlicherweise ansehen müßten, so würden wir unsre Leistungsfähigkeit verdoppeln und die Widerwärtigkeiten des Lebens auf ein verschwindend geringes Maß zurückführen.

Die Hälfte unserer Verdrießlichkeiten kommt davon her, daß wir die Zukunft immer in trübem Licht betrachten und von ihr immer das Schlimme, nie das Gute erwarten. Neun Zehntel der Leute, denen wir begegnen, sehen aus, als kämen sie von einem Begräbnis, und nicht, als wären sie auf dem Weg zu des Lebens großem Jubel- und Freudenfest.

Die Gewohnheit Schlimmes vorauszusagen, die beständige Furcht, daß ein Unglück im Anzug ist, zerstört den Seelenfrieden und damit die Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Wir beweisen damit, daß wir in unserem Tun und Treiben nicht auf Gott schauen, sondern auf irgend eine teuflische Macht, die wir für stärker halten als den Schöpfer aller Dinge. Hast du dir jemals darüber Rechenschaft abgelegt, wie oft im Tage du den Ausdruck „ich fürchte“, „um Gottes willen“ oder Wendungen ähnlichen Sinnes gebrauchst. Viele von uns tun das und bedenken nicht, welch gefährliche Wirkung diese Worte auf Geist und Gemüt ausüben. Ich versuchte einmal, bei einem pessimistisch veranlagten Freunde festzustellen, wie oft im Tage er diesen Ausdruck brauchte. Als ich ihm am frühen Morgen begegnete, begrüßte er mich mit den Worten: „Ich fürchte, wir bekommen einen sehr kalten Winter, und die Kälte kann mein Geschäft schwer beeinträchtigen.“ Kurz darauf bemerkte er: „Ich fürchte, wir geraten in ernsthafte Verwicklungen mit England; und was kann nicht alles daraus entstehen?“ Zu Familienangelegenheiten überspringend fuhr er fort: „Ich fürchte, mein Junge, den ich in einer auswärtigen Schule untergebracht habe, wird krank. Überhaupt müssen wir uns auf manche Scherereien und Verdrießlichkeiten gefaßt machen. Und dann die Dienstboten! Ich fürchte, wir werden bald wieder wechseln müssen, und die neuen sind immer unbrauchbarer als die alten.“ Wir trennten uns dann; beim Weggehen aber gedachte er noch des Stands unserer Valuta und befürchtete, es werde noch schlimmer kommen. Als wir uns zufällig beim Mittagbrot wieder trafen, fürchtete er sich vor dem Fisch, dem Gemüse, dem Nachtisch und fürchtete sich weiter durch die ganze Mahlzeit und den ganzen Tag hindurch. Solange wir zusammen waren, habe ich sein „ich fürchte“ wenigstens fünfundzwanzigmal gehört.

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