Arnold Ehret - Arnold Ehret

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Arnold Ehrets Fastenlehre enthält die Schriften:
I. Teil: Kranke Menschen
II. Teil: Lebensfragen
III. Teil: Lehr- und Fastenbrief
IV. Teil: Verjüngung auf natürlichem Wege
V. Teil: Fastenkunst und Ehretismus
"Kranke Menschen. Der gemeinsame Grundfaktor im Wesen aller Krankheiten, des Alterns und des Todes" von Arnold Ehret, erschien 1911 und war die erste Veröffentlichung zu seiner Ernährungs- und Lebensweise. Es entwickelte sich vor allem in den USA zu einem Bestseller und weitere Veröffentlichungen («Lebensfragen», «Lehr- und Fastenbrief», etc.) folgten.
Wer war Arnold Ehret?
Prof. Arnold Ehret war Pionier eines natürlichen, wissenschaftlichen Verfahrens zur Heilung und Verhütung von Krankheiten, welches auf Fasten und Obstdiät basiert. Mit seiner Methode heilte er sich selbst von einer, zur damaligen Zeit, unheilbar erklärten Nierenkrankheit. Zuvor wurde er von 24 verschiedenen Ärzten untersucht, die seinen Zustand nicht bessern konnten. Daraufhin entwickelte er sein Verfahren der «schleimfreien» Heilkost, mit welchem er tausenden Menschen helfen konnte. Ein bekannter Anhänger der neueren Zeit war Steve Jobs, den die Ernährungsweise als jungen Mann prägte. Von ihm stammen die Sätze: «Nach einer Woche fühlt man sich fantastisch», und: «Da man das ganze Essen nicht verdauen muss, ist man viel vitaler. Ich war in Höchstform, hatte das Gefühl, jederzeit nach San Francisco spazieren zu können.» (Aus: Steve Jobs, Die autorisierte Biografie des Apple-Gründers).
Hinweis zu E-Book-Ausgabe: Die E-Book-Ausgabe enhält alle Texte und Abbildungen der Originalsausgaben. Auf Änderungen wurde weitestgehend verzichtet.
Erstveröffentlichung: Carl Kuhn Verlag 1924 – 1935
2. E-Book-Auflage 2018, ISBN 978-3-944432-01-4
Umfang: ca. 200 Buchseiten, 10 Abbildungen

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Alle Krankheit ist im letzten Grunde Verstopfung der kleinsten Blutgefäße, der Kapillaren, durch Schleim. Niemand wird die Wasserleitung einer Stadt, ein Röhrensystem, das mit verunreinigtem Wasser durch eine Pumpe gespeist wird, deren Filter verstopft sind, reinigen wollen, ohne dass mit der Wasserzufuhr während der Reinigung aufgehört wird. Liefert die Leitung in der ganzen Stadt oder in einem Teil der Stadt unreines Wasser, oder sind schon gar kleinste Zweigröhren verstopft, so wird kein Mensch der Welt dort reparieren, verbessern wollen. Jeder denkt sofort an die Zentrale, an das Reservoir und die Filter und diese samt der Pumpmaschine kann man doch nur reinigen, solange die Zufuhr unterbrochen ist.

„Ich bin der Herr, Dein Arzt“ zu Deutsch und modern: nur die Natur heilt, reinigt, endschleimt am besten und unfehlbar sicher, aber nur, wenn man mit Zufuhr oder wenigstens mit verschleimender Zufuhr aufhört. Jede „physiologische Maschine“, Mensch und Tier, reinigt sich sofort von selbst, löst den Schleim in den verstopften Röhrchen auf, ohne still zu stehen, sobald die Zufuhr, wenigstens von fester Nahrung aufhört. Auch beim vermeintlich gesündesten Menschen Europas erscheint dann dieser Schleim, wie schon oben erwähnt, im Urin, wo man ihn in entsprechenden Gläsern nach dem Erkalten sehen kann. Wer diese einheitliche Tatsache leugnet, ignoriert, oder gar bekämpft, weil sie ihm vielleicht zuwider, oder nicht wissenschaftlich genug ist, trägt mit Schuld an der Unauffindbarkeit der Hauptursache jeder Krankheit, dies aber in erster Linie zu seinem eigenen größten Schaden.

Damit decke ich auch das letzte Geheimnis der Lungenschwindsucht auf. Oder glaubt jemand, dass diese Unmasse von Schleim, die ein Tuberkulöser jahrelang ausstößt, nur aus der Lunge selbst herkomme? Weil man diese Kranken erst recht mit „Schleim“ (Brei, Milch und Fettfleisch) füttert, nimmt der Schleim kein Ende, bis die Lunge selbst zerfällt und dann die „Bazillen“ erscheinen und die Auflösung unausbleiblich ist. Das Rätsel der Bazillen ist einfach dahin zu lösen: Die mit der Zeit sich anhäufende Schleimverstopfung in den Blutgefäßen führt zur Zersetzung, zur Fäulnis dieser Schleimprodukte und totgekochten Nahrungsrückständen. Diese verfaulen partiell am lebendigen Leibe (eitrige Geschwüre, Krebs, Tuberkulose, Syphilis, Lupus usw.). Nun weiß man doch, dass Fleisch, Käse und alle organischen Stoffe im Zersetzungsprozess wieder „keimen, Bazillen treiben“. Deshalb erscheinen und sind diese Keime erst im höheren Stadium der Krankheit nachweisbar, sind aber dann nicht die Ursache, sondern das Produkt der Krankheit und allerdings insofern krankheitsförderlich, als die Zersetzung, z. B. der Lunge durch die beschleunigt wird, weil die Ausscheidungen der Bazillen, ihre Toxine, vergiftend wirken. Wenn es richtig ist, dass Bazillen von außen eindringen, „anstecken“, dann ist es nur der Schleim, der ihnen die Tätigkeit ermöglicht, den geeigneten Boden, die „Disposition“ abgibt. Wie schon gesagt, habe ich wiederholt (einmal zwei Jahre) schleimlos, d. h. nur von Obst gelebt. Ich brauchte kein Taschentuch mehr und habe dieses Kulturprodukt heute selten nötig. Hat man denn je ein gesundes, in Freiheit lebendes Tier, spucken oder sich schnäuzen sehen? Ein junger Mediziner und Naturarzt hält meine Ansicht, dass die Nase eines gesunden Tieres oder eines ganz gesunden Menschen keinen Schleim absondern soll, noch abzusondern braucht, für irrig. Also eine schleimfreie Nase für krankhaft. Der Herr scheint die Nase eines Tieres in Freiheit (nicht eines Haustieres) noch nicht genauer angesehen zu haben. Dort ist absolut kein Schleim vorhanden, sondern eine gewisse Feuchtigkeit, der Niederschlag des Wasserdampfes der kühlen Luft mit dem sinnreichen Zweck etwaigen Staub der eingeatmeten Luft abzufangen. Wenn der Herr Mediziner glaubt, meine schleimfreie Nase sei ein krankhafter Zustand, so muss ich sagen, dass dieser Zustand nur bei ganz vorzüglichem Wohlbefinden eintritt, wenn ich ganz schleimfrei lebe und dann kann doch das unmöglich als ein Krankheitssymptom gedeutet werden. Dieselbe Erscheinung habe ich inzwischen an meinen Kuranten mit schleimloser Diät beobachtet und dann war gerade ihr Befinden immer am besten.

Eine für tödlich gehaltene chronische Nierenentzündung, die ich durchzumachen hatte, wurde nicht nur geheilt, sondern ich habe eine Gesundheit und Leistungsfähigkeit aufzuweisen, die die meiner gesundesten Jugendzeit bei weitem übertrifft. Man bringe mir den Europäer, der mit 31 Jahren todkrank und acht Jahre später einen neun Viertelstunden dauernden Laufschritt und einen 56-stündigen Dauermarsch zurücklegt.

Mit dieser durch meine wiederholten Experimente bestätigten „Schleimtheorie“ ist nun zum ersten Mal ein gründlicher, ätiologischer, d. h. die Ursache bezeichnender Einheitsbegriff aller Krankheiten aufgestellt. Wenn auch die Naturheilkunde im Allgemeinen da und dort von Erkrankungen des Blutes und Dr. Lahmann im Besonderen von der „diätischen Blutentmischung“ als Grundursache aller Krankheiten spricht, so hat diese Erkenntnis namentlich in der von dieser Seite gepflogenen Therapie sich als unzureichend erwiesen, da man zwar das Ernährungsregime fleischlos oder fleischarm gestaltete, aber mit Brot, Brei, Milch, Butter, Eiern, Käse und Mehlspeisen, besonders mit Stärkemehlnahrung, umso mehr Schleim zuführte. Das ist der Grund, warum die meisten Vegetarier trotz ihres gepriesenen Speisezettels nicht gesund sind. Ich war selbst einige Jahre ein solcher Viel- und Schleimesser. Wenn nicht bald eine größere Anzahl Vegetarier bis zur allein natürlichen Nahrung, der Obstdiät oder wenigstens bis zur schleimfreien oder schleimarmen Diät fortschreitet, oder mindestens zum Wenigessen zurückkehrt, so besteht die große Gefahr, dass der Vegetarismus in der jetzigen Form verflacht; nicht weil das Prinzip des „Nichtfleischessens“ ein schlechtes, sondern weil der gesundheitliche Erfolg bei der allgemein bestehenden vegetarischen Ernährung so minderwertig ist. Eine kleine Anzahl strenger Obstesser nimmt bereits bei Wettmärschen usw. den ersten Platz ein, wofür die Schulmedizin ihre Erklärungen aber anderswo sucht. Die Vertreter der vegetarischen Bewegung wollen immer noch beweisen, was der Mensch alles an gekochten Speisen usw. brauche, weil sie selbst und alle Versucher auf diesem Gebiet die Obstdiät als Heilmittel grundfalsch an- und auffassen. Das Steckenpferd der vegetarischen Propaganda ist die Beweisführung, dass der Mensch kein Karnivore, und Fleisch unnatürlich sei. Mit Recht sagt der Gegner, dass Fleischessen ebenso „natürlich“ sei wie Kohl, Brot, Milch und Käse usw. Professor v. Bunge hat den Vegetariern schon vor mehr als einem Jahrzehnt Inkonsequenz vorgeworfen, und er hat recht. Im vegetarischen wissenschaftlichen Lager hat man unter dem Drucke der Eiweißirrlehre den Eiweiß- und damit den Nährgehalt der vegetabilischen Speisen an dem des Fleisches gemessen und dabei den bedeutendsten Lehrsatz allen Heilens vergessen, der da heißt: „Je mehr ihr einen Kranken ernährt, desto mehr schadet ihr ihm“ ( Hippokrates , ausschließlicher Diätetiker, der größte Arzt und Vater der Heilweise genannt). Ich rede hier und bis jetzt überhaupt nicht von Ernährung im Sinne einer Lebensweise, im Sinne der vegetarischen Propaganda, sondern lediglich vom diätetischen Heilen. Die schleimfreie Diät als Heilsystem geht konform mit dem Hippokrates im Sinne des Nichtnährens, des nicht mehr Belastens, des Ausscheidens.

Theoretisch ist es sicher richtig, dass der Mensch ehemals reiner Obstesser war und biologisch richtig, dass er es heute noch sein kann. Oder vermag vielleicht der gesunde Menschenverstand nicht unmittelbar, ohne jeden Beweis, einzusehen, dass der Mensch, bevor er Jäger wurde, nur von Früchten gelebt hat? Ich behaupte sogar: in absoluter Gesundheit, Schönheit und ungeahnter Kraft, ohne Schmerz und Leid, genau so, wie es in der Bibel steht. Nur das Obst, die alleinige „schleimlose“ Nahrung, ist natürlich. Alles, was von Menschenhand zubereitet oder angeblich verbessert wird, ist von Übel. Die Beweisführungen betr. Obst sind wissenschaftlich exakt; im Apfel oder der Banane z. B. ist alles enthalten, was der Mensch braucht. Es soll noch alte Menschen mit großer Leistungsfähigkeit geben, die in ihrem Leben nichts anderes gegessen haben als Bananen. Der Mensch ist so vollkommen, dass er von einer Frucht allein, wenigstens längere Zeit leben kann. Das braucht aber nicht dauernd Kokosnuss zu sein (Kabakon). Man darf aber auch nicht eine selbstverständliche Wahrheit, gepredigt durch die Natur, deshalb verwerfen, weil sie noch niemand aus Kulturrücksichten in die Praxis umsetzen konnte. Der bekannte Kokosnussapostel Engelhard hat nur deshalb Fiasko gemacht, weil er sich von seiner Tropenkrankheit nicht heilen konnte. Von Obst allein wird man zunächst krank, d. h. gereinigt; den Reinigungsprozess macht man aber besser zu Hause und nicht in den Tropen durch. Kein Mensch hätte mir die Behauptung geglaubt, dass man innerhalb 14 Monaten 126 Tage, dabei 49 auf einmal, ohne Nahrung leben kann. Jetzt habe ich’s gemacht und man versteht die Wahrheit doch nicht. Bis jetzt sage und lehre ich nur, dass Obst das natürlichste „Heilmittel“ ist. Mit Ernährungsreform habe ich hier zunächst nichts zu tun und ob der Eskimo auch so leben soll und kann, ob alle Menschen so leben könnten, warum ich nicht ganz so lebe, nachdem ich gesund bin, das berührt doch nicht die Wahrheit dieses natürlichen Heilsystems. Ob meine Rechnung richtig ist, dafür wird die nächste Europaseuche die Probe aufs Exempel machen. Ich will aber auch gleich die Gründe aufdecken, warum man das Selbstverständliche nicht glaubt. Als im vorigen Jahrhundert jemand davon sprach, von Berlin nach Paris zu telefonieren, hat man gelacht, weil so etwas noch nicht da war. Man glaubt nicht mehr an die natürliche Nahrung, weil fast niemand eine solche praktizieren kann. Es fällt auch ins Gewicht, dass Gegen-Interessenten fürchten, die Preise der andern, künstlichen Nahrungsmittel könnten sinken und wieder andere fürchten, die Ernährungsphysiologie könnte ins Wanken kommen und die Ärzte würden überflüssig. Gerade die Fasten- und Obstkur braucht eine genaue Überwachung und Belehrung, also mehr Ärzte und weniger Patienten, die aber gern mehr bezahlen, wenn sie gesund werden. Damit wäre die soziale Ärztefrage gelöst, eine Behauptung, die ich schon vor einigen Jahren in Zürich öffentlich aufstellte.

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