Karen Sommer - Nächster Halt Walding

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Gerade als Hannah feststellt, dass sie schwanger ist, gerät ihre Welt gänzlich aus den Fugen: Ihr Stiefbruder möchte sie gegen ihren Willen mit einem ihr unbekannten Mann verheiraten. Sie erkennt, dass ihr keine andere Möglichkeit bleibt, als zu fliehen. Per Zufall landet sie in Walding, einem Dorf in den Voralpen. Onkel Toni und seine Freunde erklären sich sofort bereit, der Gestrandeten zu helfen und so zieht Hannah kurzerhand bei Simon auf seinem Bauernhof ein.

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- 4 –

„Was heißt, sie ist nicht hier? Wo soll sie sein! Du suchst sie jetzt und wenn Hannah hier auftaucht, kann sie was erleben!“

„Felix, sie ist nicht mehr da. Ich weiß nicht, wann sie weg und wo sie hingegangen ist.“

„Ich hatte jetzt genug Geduld mich euch beiden. Ihr hattet alles, was man sich wünschen kann. Aber ihr habt es nicht geschätzt. Du wolltest es so! Du packst jetzt deine Sachen und ich suche dir eine Seniorenheim.“

„Aber Felix, ich habe hier ein Wohnrecht.“

„So lange zu lebst. Möchtest du wirklich hier bleiben? Dann wird es ein kurzes Wohnrecht.“

Felix lief wütend aus dem Zimmer und zückte sein Handy.

Maria saß blass auf der Couch. Sie war so froh, dass Hannah der Hölle entkommen war und hoffte, dass sie sich bereits weit weg befand. Und Felix sie niemals finden würde. Sie würde schon durchkommen. Vielleicht wäre ein Seniorenheim für sie gar nicht so schlecht.

Sie ging schon mal ihre Sachen packen und suchte im Telefonbuch nach diesem Dr. Weinhub. Den Brief von Hannah hatte sie wohlweislich zerrissen und im WC hinunter gespült und gegenüber Felix verschwiegen.

Am Westbahnhof herrschte das übliche Treiben. Menschen rannten zum Zug und vom Zug zur U-Bahn. Hannah sah verwirrt zu den verschiedenen Anzeigetafeln. Bahnsteig und Zugnummer zu finden, erwies sich als nicht so einfach. Dies war ihre erste Zugfahrt, die sie allein bestreiten wollte. Und das mit 22 Jahren. Der Zug würde erst in zwanzig Minuten abfahren. Hannah bummelte durch den Bahnhof. Sie war nervös und innerlich zerrissen. Tat sie das richtige? Ging es ihrer Mutter gut? Sie war so versucht, anzurufen. Einzige ihre Angst, dass Felix zum Telefon ging, hielt sie davon ab. Aber ein Anruf konnte ja nicht schaden. Mit zitternden Fingern wählte sie die Nummer der Villa.

Schon beim ersten Läuten wurde abgehoben. „Hallo.“

„Mama, ich bin’s. Mir geht es gut.“

„Hannah, Gott sei Dank. Geh weg und melde dich irgendwann mal bei mir. Ich werde auch noch heute das Haus verlassen. Ich kann nicht lange reden. Felix sucht bereits nach dir. Wirf das Handy weg. Ich liebe dich. Und wenn du mich suchst: Meine letzte Ehe war wunderschön, aber es gab auch noch ein anderes Leben.“

Noch bevor Hannah etwas antworten konnte, war die Leitung tot. Was sollte der letzte kryptische Satz? Ein anderes Leben?

Wirf das Handy weg? Warum? Es war ihre einzige Verbindung zur Außenwelt. Ihr Stiefvater hatte es ihr gekauft. Im Fernsehen hatte sie schon mal gehört, dass man damit Personen orten konnte. Ihre Mutter hatte wahrscheinlich Recht. Im Vorbeigehen entsorgte sie es in dem Papierkorb neben einem Schnellimbiss. Ihr Herz pochte. Schnellen Schrittes machte sie sich auf den Weg zum Bahnsteig. Das Ticket trug sie bereits in ihrer Manteltasche bei sich.

Der Zug war spärlich besetzt. Hannah hatte das Abteil für sich alleine. Die Landschaft zog unbemerkt an ihr vorbei. Mit jedem Kilometer wurde ihr leichter ums Herz. Sie dachte an das Baby. Der Start mochte etwas holprig sein, aber sie würde alles versuchen, um dem Baby ein echtes Leben zu ermöglichen. Keine Gefangenschaft. Keine Zwangsehe.

Und im selben Moment stieg ihre Angst vor dem Unbekannten. Hatte sie die richtige Entscheidung getroffen? Hätte sie Felix noch umstimmen können? Was würde aus ihrer Mutter werden? War sie in Sicherheit? Was sollte aus ihr werden? Und ihrem Baby? Der erneute Gedanke an das Baby überzeugte sie, dass sie die richtige Entscheidung getroffen hatte. In ihrem Kopf drehten sich die Gedanken wie in einem Ringelspiel.

Als der Bus am Marktplatz hielt, war Hannah überzeugt, die falsche Entscheidung getroffen zu haben. Der Bus war durch zahlreiche kleine Orte getingelt, die den Namen nicht wert waren. Einzelne Häuser. Viel Landschaft. Kaum Autos. Wenige Leute. Sie war vorher kaum aufs Land gekommen. Nur für wenige und seltene Ausflüge. Aber hier stand sie dort, wo sie niemals geglaubt hätte hinzukommen. Walding. Wenige Häuser säumten den Marktplatz. Die Kirche stand am südlichen Ende des kleinen Platzes.

Bei einem Rundumblick erkannte Hannah das Rathaus, einige kleine Geschäfte, ein Gasthaus und ein Café. Am nördlichen Ende zeigte ein bunter Wegweiser Richtung Schule und Kindergarten. Zahlreiche Blumenkästen, die derzeit schneebedeckt waren, belebten im Sommer bestimmt den Platz. Es sah heimelig und gemütlich aus. Dennoch hatte Hannah das Gefühl, die falsche Entscheidung getroffen zu haben. Wo sollte sie hier eine Bleibe auftreiben?

Müde und etwas mutlos setzte sie sich auf die Bank unter einem großen Baum. Jetzt im Winter konnte sie nicht erkennen, welcher Baum das sein könnte.

„Grüß Gott. Warten Sie auf jemanden?“

Ein älterer Herr setzte sich ungefragt neben sie.

„Hallo. Nein … nein … ich kenne hier niemanden.“ Hannah antwortete leise.

„Für Urlaub ist es aber etwas zu kalt.“

Hannah lachte leise.

„Also, schönes Fräulein, was treibt Sie in unser schönes Walding?“

„Woher wissen Sie, dass ich nicht von hier bin?“ Es hatte keinen Sinn, den Mann zu belügen. Und er sah nicht so aus, als ob er ihr etwas Böses wollte.

„Mei, in diesem Ort kennt jeder jeden. Und ich lebe schon 76 Jahre hier. Und so ein hübsches Mädel wie dich, hätte ich mir bestimmt gemerkt.“

Hannah schmunzelte. „Ich suche einen Platz zum Bleiben und eventuell auch einen Arbeitsplatz?“ Sie war schon so verzweifelt, dass sie einem wildfremden Mann sofort ihre Probleme auflud.

Dieser hob überrascht die Augenbrauen.

„Aha. Das ist doch kein Problem.“ Er dachte kurz nach und sah dann auf seine Armbanduhr. „Aber jetzt ist der Simon noch Bestellungen ausliefern. Gehen wir mal etwas trinken.“ Er stand behende auf und ging flotten Schrittes Richtung Café. Hannah hatte keine andere Wahl, als ihm zu folgen.

„Ah, noch etwas. Die Sonnenbrille nimmst einfach runter. Wir wissen eh alle, was der Auslöser war. Und du brauchst dir keine Sorgen zu machen, wir Waldinger können Gut und Böse voneinander unterscheiden.“

Verlegen steckte Hannah die Sonnenbrille in ihre Jacke. Das Veilchen war bestimmt gut zu erkennen.

„Ich hoffe, der andere hat auch was abgekriegt.“

Hannah schmunzelte und schüttelte traurig den Kopf. Ein Sonnenstrahl schob sich durch die Wolkendecke. Sollte das ein Zeichen sein?

Von außen wirkte das kleine Café unscheinbar. Als der nette Herr die Tür öffnete, drang eine Vielzahl an Stimmen auf sie ein. Es war ganz schön voll für einen Vormittag. Frauen und Männer saßen um verschiedenfärbige Tische. Kunterbunte Sessel standen ohne ersichtliche Ordnung locker im Raum. Er ging zielstrebig zu einem großen runden Tisch in der Nähe der Theke.

„Ich habe mich gar nicht vorgestellt. Ich bin der Onkel Toni. Anton Huber. Aber alle sagen Onkel Toni, du also auch. Ich sag‘ gleich Du zu dir. Kannst ja meine Tochter sein. Oder sogar meine Enkeltochter.“ Onkel Toni zwinkerte.

Hannah lachte. „Ich heiße Hannah Neuhart.“

„Tee oder Kaffee?“

„Tee bitte. Ich bin keine Kaffeetrinkerin.“

„Andrea, bring uns zwei Schwarztee mit einem Schuss.“

„Ah, ich mag keine Zitrone im Tee.“

„Der Schuss hat sich auch nicht auf Zitrone bezogen.“ Onkel Toni zwinkerte schon wieder vergnügt.

„Äh, für mich auch bitte keinen Alkohol.“ Hannah dämmerte der „Schuss“.

„Na so was. Wenn du meinst.“

Eine strahlende Rothaarige brachte die beiden Teetassen. „Hi, ich bin Andrea. Zwei Mal Tee bitte sehr.“ Sie stellte die Tassen schwungvoll ab. „Heute kann ich euch leider wieder keinen Kuchen anbieten, ich habe noch immer niemanden gefunden, der für mich arbeiten möchte.“

„Macht nichts. Bring uns einen Teller mit Aufstrichbroten, damit Hannah hier etwas zwischen die Zähne bekommt.“

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