Waldemar Paulsen - Bürde der Lust

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St.Pauli 1975. Das einträgliche Geschäft mit Lust und Laster hat Hochkonjunktur. Kommissar Max Herbst wird die Aufklärung eines Tötungsdeliktes in einem Nobelbordell in Hamburg-Blankenese übertragen. Die Edelprostituierte Sabrina wird auf dem Parkplatz hinter dem Etablissement tot aufgefunden. Herbst findet ein brisantes Tagebuch mit den Namen ihrer Freier. Sie sind allesamt Vertreter der feinen Gesellschaft. Die Ermittlungen führen zu «Hubsi», dem «hinkenden Mann von der Behörde.» Er war Sabrinas Stammfreier. Es gelingt Herbst, den ominösen «Mann von der Behörde» zu ermitteln und den Mord aufzuklären. Kommissar Herbst suspendiert seinen Praktikanten Anton Meyer, der sich als «Maulwurf» verdingte. Meyer wird von den Zuhältern als mutmaßlicher Verräter entlarvt und auf bestialische Weise entsorgt. PS gegen PS ist Toni Meyers Verhängnis.

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Bei Betreten des Dienstraumes sah Herbst neben Wiese eine weitere männliche Person. Sie drehte sich ihm zu und Herbst erkannte seinen Lehrgangskollegen Viktor Lange. Lange war seiner Kenntnis nach Leiter der dritten Mordbereitschaft des Mordkommissariats im Landeskriminalamt.

„Moin, ihr zwei“, grüßte Max Herbst die beiden Männer in ahnungsvollem Ton.

„Guten Morgen, Max“, antworteten beide im Chor.

„Max, der Kollege Lange hat eine Bitte an meine Dienststelle und ich meine, du bist der richtige Mann für die Angelegenheit.

So, Herr Lange, dann legen Sie mal los!“, sagte Wiese zu Viktor Lange.

„Max…, du weißt ja, dass ich Leiter der dritten Mordbereitschaft bin.

Wir hatten in der Nacht auf heute ein Tötungsdelikt in einem Nobelbordell in Hamburg-Blankenese. Eine Prostituierte wurde ermordet. Wir stehen vor einer Mauer des Schweigens. Die Leiche sah aus wie eine weggeworfene Schaufensterpuppe. Nach den Spuren am Tatort muss noch ein kurzer Kampf stattgefunden haben. Es sind aber keine Anzeichen für ein Sexualdelikt erkennbar. Die Kleidung war geordnet. Bei dem Opfer fanden wir eine Hirschgrandel, das ist so eine Art länglicher Knopf, der sich häufig an groben Dufflecoats oder Jacken befindet. Es sind meist diese Kleidungsstücke mit einer Kapuze.

Die Getötete muss kurzzeitig erhebliche Gewalt angewendet haben, weil der Knopf mit einer kleinen Lederschlaufe aus der Jacke oder dem Mantel des Täters herausgerissen wurde und sich noch in der verkrampften linken Hand der Leiche befand.

Die Tatortarbeit ist gerade beendet und wir haben ein Spurenbild erstellt. Der Fotograf und der Zeichner sind eben mit meinen Männern abgerückt.

Der Diensthundeführer teilte mit, dass sein Hund die Spur des Täters aufgenommen hatte. Der Täter flüchtete zu Fuß durch die Ausfahrt vom Parkplatz, also dem Tatort, nach vorn in Richtung Straße.

Die Leiche befindet sich auf meine Anordnung hin in der Rechtsmedizin in Hamburg- Eppendorf zur Sektion.

Nach jetzigem Ergebnis gibt es eindeutige Hinweise, dass das Opfer erdrosselt wurde. Ein Raubmord scheint unwahrscheinlich. Die Prostituierte hatte lediglich eine Packung Zigaretten mitgeführt, die auf dem Erdreich lag. Der Täter muss blitzschnell dem Opfer heimtückisch, also ahnungslos, ein dünnes Kabel um den Hals gelegt haben.

Tatmittel ist also ein dünnes Stromkabel, das durch Zuziehen einer Schlinge zum Tod führte. Die Schlinge wurde mit Hilfe eines kleinen Eisenstabes gedreht. Die Blutzufuhr zum Hirn war somit unterbrochen. Der Tod trat unmittelbar ein. Striemen im Halsbereich lassen einen deutlich sichtbaren Bluterguss im unteren Bereich zwischen Kinn und Kehlkopf erkennen. Der Leichenstarre nach fand der Tod zwischen zwei und vier Uhr in der Nacht statt, wie der diensthabende Notarzt vor Ort mitteilte.

Um die Leiche herum gibt es zwei Arten von Spuren. Nämlich diejenigen, die von der Leiche stammen und die des Täters.

Auch in diesem Fall dürfte, wie so oft, eine enge Verbindung zwischen Täter und Opfer bestehen.“

„Gut, Viktor, aber weshalb erzählst du mir das alles?“, fragte Herbst seinen Kollegen.

„Wir sind personell an unsere Grenzen gestoßen, haben aus derselben Nacht noch einen Doppelmord an zwei Angehörigen eines Generalkonsulates in der Rothenbaumchaussee zu bearbeiten. Das BKA und der MAD sind auch involviert. Scheint einen politischen Hintergrund zu haben.

Mein Dienststellenleiter und ich bitten euch sozusagen, den Fall zu übernehmen, weil ihr euch ja ohnehin besser im Zuhältermilieu auskennt. Also Max, finde den Täter oder die Täterin. Wer weiß es schon so genau?

Bei dieser Art der Tötungsdelikte handelt es sich in der Regel um eine Beziehungstat. Täter und Opfer werden sich vermutlich gekannt haben. Nur, wer ist diese Beziehung? Die Tatort-arbeit haben wir ja schon für euch erledigt. Dürfte eine schnelle Sache werden.

Herr Wiese hat schon zusagt.“

„Na ja, wenn das so ist“, sagte Max Herbst und dachte, „Wiese, dieser Armleuchter, mal wieder muffe, nein zu sagen.“

„Also, ich muss los, bin in Eile“, verabschiedete sich Viktor Lange.

„Tschüss, und viel Erfolg !“

Nachdem Lange verschwunden war, sagte Wiese zu Herbst: „Max, eine große Herausforderung für dich, könnte ein Baustein zum Oberkommissar sein, bist ja langsam mal fällig.“

„Fällig hin, fällig her. Weshalb hast du Hauptkommissar Weber oder Oberkommissar Ahlers nicht mit dem Fall beauftragt?“

„Bitte lass solche Fragen!“, jammerte Wiese und setzte eine Leidensmiene auf.

„Du weißt doch selbst, dass die so einen komplexen Fall nicht packen. Die kann man nur als Müllfresser für die Kleinkriminalität gebrauchen. Bleibt aber unter uns!

Und noch was, Max.

Um neun kommt ein Kommissarsanwärter von der Polizeischule, der hier sein Praktikum im dritten Semester absolvieren soll. Ich hatte die Wahl zwischen einer Kollegin und eben diesem Mann. Ich habe mich diesmal für den Mann entschieden, gibt vielleicht weniger Probleme. Er heißt Anton Meyer und ist 34 Jahre alt. Nimm ihn an die Hand, kannst ihn wahrscheinlich gut gebrauchen.“

Max Herbst nickte und ging wortlos mit gesenktem Kopf in sein Büro. Er tröstete sich mit dem Gedanken, dass Dieter Wiese ja nur noch zwei Jahre bis zur Pensionierung in den Ruhestand benötigen würde. Welch eine Freude.

Während Herbst die aktuellen Tageszeitungen las, klopfte es kräftig an seiner Bürotür. Ein Blick auf die Wanduhr zeigte ihm, dass es bereits neun Uhr fünfzehn war.

„Herein!“, rief Max Herbst.

Forsch wurde die Tür aufgerissen und mit zackigem Schritt stürmte ein junger Mann herein. Er baute sich mit ausgestrecktem Arm vor Max auf und schüttelte ihm überschwänglich die Hand zum Gruß. Max wechselte widerwillig den Händedruck, der ein unangenehmes Gefühl bei ihm auslöste.

Er mochte das ewige Händeschütteln mit Menschen, die ihm fremd waren oder mit denen er nicht intim war, nicht besonders. Er konnte die Körperpflege dieser Personen nicht beurteilen. Immer wieder hatte Max auf der Herrentoilette und auch anderswo festgestellt, dass ihre Hygiene mangelhaft war. Entweder wuschen sie sich nicht die Hände, wenn sie vom großen Geschäft oder Pinkeln kamen oder sie fummelten sonst wo herum. Zum Beispiel in den Zähnen oder am Arsch und reichten dann ganz selbstverständlich ihre ungewaschene Hand. Sie bezeichneten das Händeschütteln dann kurioser Weise als besondere Wertschätzung dem anderen gegenüber.

Nein, das war nicht Max Herbst Welt.

Er liebte diesbezüglich die Skandinavier und Amerikaner, die bei einer täglichen oder gelegentlichen Begegnung lediglich ein lässiges He oder Hello von sich gaben.

Die Person, die Max das morgendliche Unbehagen bereitet hatte, war um die dreißig Jahre alt, hatte eine wallende weizenblonde Mähne und einen kleinen Oberlippenbart.

Besonders auffällig war die enge knallrote Lederhose, kombiniert mit hochhackigen Westernstiefeln und einer beigen Lederjacke mit langen Fransen an den Ärmeln. Das Oberhemd war fast bis zum Bauchnabel geöffnet und um den Hals baumelte eine goldene Kette mit einem Kreuzanhänger.

Der junge Mann schien in billigem After Shave gebadet zu haben.

Der Geruch des penetranten Rasierwassers stieg Max Herbst in die Nase und füllte innerhalb kürzester Zeit den gesamten Raum.

Jetzt kommen die Luden schon unangemeldet zur Tür herein“, dachte der Kriminalist bei sich im Stillen.

„Moin! Anton Meyer, 34 Jahre alt. Kannst ruhig Toni zu mir sagen.

Ich bin der neue Praktikant. Ledig, dynamisch und momentan noch erfolglos, ha, ha. Wird sich hoffentlich bald ändern, ha, ha.

Seit einem Jahr bei der Bullerei. War vorher einige Jahre als Global- Player unterwegs.

Mann, was bin ich froh, hier aufräumen zu dürfen“, stellte sich der junge Mann glucksend vor.

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