Henry Fielding - Tom Jones
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Das Buch handelt von einem perfekten jungen Liebespaar, dessen Heirat jedoch aus Standesdünkel, Egoismus und Eifersucht von verschiedenen Seiten zu verhindern versucht wird. Spannung und Komik sorgen dafür, dass sich Tom Jones seit über 250 Jahren als Meilenstein der Romanliteratur frisch und lebendig erhalten hat.
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Man wird sich nicht darüber wundern, daß ein Geschöpf, das für seine eigne Person so streng auf den Wohlstand achtete, über die geringste Abweichung davon bei andern empfindlich wurde. Sie öffnete also nicht sobald die Thüre und sah ihren Herrn an der Seite des Bettes mit einem Leuchter in der Hand im bloßen Hemde stehen, als sie in der entsetzlichsten Bestürzung zurückfuhr und vielleicht gar in Ohnmacht gefallen wäre, hätte er sich jetzt nicht besonnen, daß er unangekleidet wäre, und ihrem Schrecken dadurch ein Ende gemacht, daß er ihr sagte, sie solle draußen warten, bis er sich in etwas Kleidung geworfen habe, und dadurch unfähig geworden, die reinen Augen der Jungfer Deborah Wilkins zu beleidigen, die, obgleich im zweiundfünfzigsten Jahre ihres Alters, aufs heiligste beteuerte: sie habe nie einen Mann anders, als gehörig bekleidet, gesehen. Spottvögel und profane Witzlinge lachen vielleicht über ihren ersten Schreck, mein ernsthafterer Leser aber, wenn er erwägt, daß es Nachtzeit war, da man sie aus ihrem Bette gerufen, und dazu die Umstände erwägt, worin sie ihren Herrn antraf, so wird er ihr Benehmen sehr rechtfertigen und billigen; es sei denn, daß die Klugheit, die, wie man annehmen muß, ein Mädchen von dem Alter, worin sich Jungfer Deborah befand, immer zu begleiten pflegt, seine Bewunderung ein wenig verringern möchte.
Als Jungfer Deborah wieder hereinkam, und von ihrem Herrn vernahm, wie er das kleine Kind gefunden hätte, da ward ihre Bestürzung viel größer als die seinige gewesen war; auch konnte sie sich nicht enthalten, mit ebenso großem Abscheu im Blick als Stimme auszurufen: »Lieber Herr, was ist nun anzufangen?« Herr Alwerth antwortete: sie müsse heute abend für das Kind sorgen, und morgen frühe wolle er Anstalt machen, daß es eine Amme bekäme. »Ja, Herr,« sagte sie, »und ich hoffe, Sie werden Ihren Gerichtsbefehl hinausschicken, die Schlumpe von seiner Mutter beim Kopf zu nehmen (denn aus der Nachbarschaft muß sie sein), und 's soll mir 'ne Freude sein, zu erleben, daß sie nach'm Spinnhause kommt und 'n Staupbesen kriegt. Fürwahr, solche gottlose Nickels können nicht zu arg bestraft werden. Ihr erstes ist's nicht, das will ich wohl schwören, aus der Unverschämtheit, daß sie 's 'R Gnaden zusagen will«. »Mir es zusagen, Deborah?« antwortete Alwerth, »ich kann nicht glauben, daß sie einen solchen Vorsatz habe. Ich denke, sie hat bloß diese Methode gewählt, um ihr Kind zu versorgen; und wirklich freut es mich, daß sie nichts Schlimmeres gethan hat.« »Schlimmer's! Ich wüßt' nicht, was Schlimmer's wäre«! rief Deborah aus; »vor solche Sodomsbagage, als ihre Sünden vor honetter Männer Thür zu legen, und obschon's wohl 'R Gnaden Ihr eigen Unschuld wissen mög'n: so hat die Welt doch 'n bös Maul und manch ehrlich Mann hat schon leiden müssen, daß Kinder nach ihm heißen, wozu er gar nicht Vater war; und wenn der Herr fürs Kind was thun, so werden die Leute meinen, sie müßten's glauben. Ohnedem, warum woll'n 'R Gnaden für was sorgen, das der Armkasten vom Kirchspiel ernähren muß? Für meins Teils, wenn's 'n ehrlich Manns Kind wär', nun, ja! Aber so kann ich's, für meins Teils nicht übers Herz bringen, solche Bankerte anzufassen und's für meine Nebengeschöpfe zu achten. Fuh! wie's stinkt! 's riecht gar nicht nach'n Christen. Wenn 'ch so frei sein dürfte, meine Meinung zu sagen, so sollte man's in 'n Korb thun, und's hinschicken, und vor's Kirchenvorstehers Thür legen. 'S ist 'ne hübsche Nacht, nur 'n bischen regnig und windig; und wenn's tapfer eingewickelt wird und in 'n warmen Korb gelegt, so will'ch wohl doppelt gegen einfach wetten, oder 's lebt so lange bis man's morgen früh findet. Aber wenn's auch nicht thäte, so haben wir das Unsrige gethan, daß wir's ordentlich versorgt haben; und vielleicht ist's vor solche Kreaturen besser, wenn sie im Stande der Unschuld sterben, als daß sie aufwachsen und's der Mutter nachmachen, denn bessers ist doch nicht von 'n zu hoffen.«
In dieser Rede befanden sich einige Züge, die Herr Alwerth vielleicht nicht zum besten aufgenommen haben möchte, wenn er eben genau darauf gehört hätte; so aber war einer seiner Finger in ein Händchen des Kindes geraten, welches mit leisen Drücken seinen Beistand zu erflehen schien und ohne weiteres die Beredsamkeit der Jungfer Deborah vernichtet haben würde, wenn solche auch noch zehnmal mächtiger gewesen wäre. Jetzt gab er der Jungfer Deborah gemessenen Befehl, das Kind mitzunehmen nach ihrem eigenen Bette und eine Magd rufen zu lassen, die ihm Papp und Panade mache, wenn es erwache. Er befahl ebenfalls, daß man für die erforderliche Kleidung morgen beizeiten besorgt sein und ihm das Kind selbst bringen sollte, sobald er aufstünde.
Jungfer Deborah hatte einen so hellen Verstand und so viel Respekt vor ihrem Herrn, unter dem sie eine vortrefflich einträgliche Stelle bekleidete, daß ihr Gewissen sich unter seine ernstlichen Befehle ganz willig beugte, das Kind ohne irgend einen scheinbaren Ekel an seiner unehlichen Geburt in die Arme nahm und unter der Beteurung, es sei doch eine kleine süße Krabbe, damit nach ihrer eigenen Schlafkammer zuwanderte.
Hierauf ergab sich Alwerth diesem erquickenden Schlummer, dessen ein Herz, das nach Wohlthun hungert, so ruhig genießen kann, wenn es satt ist. Da dieser Schlummer wohl süßer sein mag, als irgend ein andrer, den eine noch so reichliche Mahlzeit herbeilockt, so würde ich keine Mühe scheuen, ihn dem Leser zu beschreiben, wenn ich nur eine Luft wüßte, die ich ihm zur Erregung eines solchen Hungers empfehlen könnte.
Der Leser wird durch eine Beschreibung in Gefahr gebracht, den Hals zu brechen; seine Rettung und die große Herablassung des gnädigen Fräuleins Brigitte von Alwerth.
Junker Alwerths Haus war das edelste Gebäu, was der gotische Stil hervorbringen konnte. Es herrschte darin ein air de Grandeur, welches einen mit stiller Ehrfurcht erfüllte und mit den Schönheiten der griechischen Architektur wetteiferte. Dabei war es ebenso bequem inwendig, als ehrwürdig auswendig.
Es stund an der Südostseite eines Hügels; aber näher zu nach dem Fuße als nach der Spitze, so daß es von der Nordostseite durch einen Hain von alten Eichen, die darüber in einer Strecke von mehr als tausend Ruten an dem Hügel hinauf hervorragten, bedeckt ward, und doch hoch genug stand, um daraus ein nahegelegenes, höchst reizendes Thal zu übersehen.
Mitten in dem Hain lag eine schöne grüne Wiese, die sich gegen das Haus heruntersenkte, in deren oberster Höhe sich ein ergiebiger Quell befand, der aus einem mit grünen Fichten bedeckten Felsen hervorsprudelte, einen beständigen, mehr als dreißig Fuß hohen Wasserfall machte, und nicht sowohl in einem regelmäßigen Guß von Stufen herabstürzte, als in einem natürlichen Falle über gebrochene und moosigte Steine herabrieselte, bis er an die Wurzel des Felsens gelangte; dann in einem kieseligen Kanal über geringe Wehren sich fortschlängelte, bis er in einen See fiel, der am Fuß des Hügels ungefähr achthundert Fuß entfernt vom Hause nach Süden hin lag und aus jedem Zimmer der Fronte des Gebäudes gesehen werden konnte. Aus diesem See, der den Mittelpunkt einer reizenden, mit Gruppen von Birken und Ulmen und weidenden Schafen verschönerten Ebene füllte, floß ein Bach, dessen Krümmungen das Auge durch eine schön verwickelte Abwechslung von Wiesen und Gebüschen bis dahin folgen konnte, wo er sich ins Meer ergoß, wovon ein breiter Arm und eine jenseits gelegene Insel den Prospekt begrenzten.
Zur Rechten dieses Thales öffnete sich ein anderes von geringerer Breite, geziert mit verschiedenen Dörfern und eingeschlossen von einem der Türme einer alten verfallenen Abtei, welcher mit Eibisch bewachsen war, und von einem Teile der Front, die noch ganz dastand.
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