M. D. REDWOOD - NACHT ÜBER DUNKELHEIT

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NACHT ÜBER DUNKELHEIT: краткое содержание, описание и аннотация

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Die Wege zweier Jungen treffen sich im Treibsand. «Na ja, wo auch sonst?», würde sich der zwölfjährige Vigor fragen, der Hüfttief im Sand steckt. Schließlich schwebte ein Lausbub wie er alle paar Tage in Lebensgefahr. Klar, man hätte sich ja auch im Dorf treffen können, oder in der Schule. Aber das war nicht der Ort für so zwei unterschiedliche Jungen. Der eine auf einem Pferd, der andere im Sand; der eine reich, der andere arm; der eine ein Adeliger und der andere… Mist, hatte er vergessen. Wer ist er eigentlich? Es ist so ziemlich die einzige Frage die Vigor nicht beantworten kann. Das bringt ihm einiges an Spott ein, auch wenn sein helles Köpfchen ihn manchmal erst in wirkliche Schwierigkeiten bringt. «Kann nicht so wichtig sein, sonst hättest du es nicht vergessen», würde Volker zu Vigors Herkunft meinen. Volker ist dreizehn Jahre alt und der übermütigste Lausbub weit und breit. Volker lebt nach dem Motto «Lieber einen Knochen zu viel gebrochen, als etwas nicht riskiert.» Trotzdem ist er ein schlauer Fuchs und das Klischee vom dummen Muskelprotz erfüllt er nicht.
Gemeinsam machen die die beiden Freunde Waldfischweiler unsicher und stürzen sich in ein Abenteuer nach dem anderen. Dabei stöbern sie so allerhand Dinge und Kreaturen auf, die sie besser hätten Ruhen lassen. Drachen, Dämonen und Vampiren geht ein Schuljunge besser aus dem Weg. Und als sie die ersten Zusammenhänge begreifen, stellen die Jungen sehr bald fest, dass Vigors größte Gefahr seine eigene Vergangenheit ist.

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Der Fuhrmann zog die Reiterpeitsche. Sie knallte durch die Luft und der Reisewagen fegte davon. Die Männer folgten ihm als Rückendeckung. Der Esel scheute und warf den Burschen ab, der kein besonderer Reiter war. Der Bursche sprang auf und der braune Drache folgte ihm. Der Bursche rannte so schnell er konnte, doch der Drache war schneller und packte den jungen Mann mit der riesigen Pranke, die etwa so groß war, wie der ganze Körper des Zwanzigjährigen. Der braune Drache verschlang ihn.

Der grüne Drache sah den Braunen an.

»Mit einem Schnapp sind sie im Mund«, brummte er in seiner lauten, tiefen Stimme. Dann stampfte er schnellen Schrittes den fliehenden Reitern nach. Der Drache war sehr jung, denn seine Bewegungen waren schnell und wendig. Er holte spürbar auf die Reiter auf, die gezwungen waren, dem langsamen Gespann Vorrang zu geben. Der Drache holte tief Luft und beugte sich wie für einen Weitsprung nach vorne. Dann spuckte er Feuer so weit es seine Lungen trugen. Der Flammenstoß fegte über die Köpfe der Reiter hinweg, traf den Waldweg und die umstehenden Bäume direkt vor dem Wagen. Die Straße war versperrt und die Pferde scheuten. Sie bäumten vor der Feuerwand auf.

In seiner Verzweiflung, die Tiere unter Kontrolle zu bringen, gab der Fuhrmann seiner Leitstute nach und versuchte seitlich ins Unterholz zu kommen. Die Zugpferde galoppierten direkt von der Straße, doch der Reisewagen zog einen weiten Bogen durch den Brandherd. Die Räder fingen Feuer. Das Fuhrwerk verließ die offene Straße. Aber der Fuhrmann hatte den Straßengraben übersehen. Das rechte Vorderrad sackte hinein und der Wagen kippte um. Er fiel krachend auf die Erde und wurde von den Pferden weitergezogen, bis das Gespann an einer Erle mit dem Wagenbock hängen blieb. Der Fuhrmann schlug mit dem Kopf gegen den harten Stamm und verhedderte sich in den Zügeln. Die beschädigte Deichsel hielt dem Zug der Pferde nicht mehr stand und die Tiere verschwanden mit dem Fuhrmann in den Bäumen.

Die Reiter stellten sich nun mutig dem Kampf. Ihre Aufgabe war es schließlich die Insassen des Wagens zu schützen. Und das würde vor Ort solange geschehen, bis hoffentlich Hilfe eintreffen würde oder sich eine Möglichkeit zur Flucht eröffnen würde. Bei dem grünen Drachen war die Unterseite nicht vollkommen mit gelben Schuppen bedeckt, sondern er hatte einen großen weißen Fleck auf der Brust. Der Drache rannte auf sie zu. Sie holten die Armbrüste und Bögen hervor und schossen nach ihm. Der Drache verbrannte die Bolzen und Pfeile in der Luft. Er riss mit beiden Händen zwei Soldaten aus ihren Sätteln und zerbiss den Ersten im Maul, während der Zweite versuchte sein Schwert dem Drachen in den Unterarm zu rammen. Der Drache spannte die Armmuskeln an. Man konnte die Rippen brechen hören, als sich die Finger um den Oberkörper des Mannes schlossen. Er schrie auf, sein Schwert fiel zu Boden und traf beinahe einen der Reiter, die versuchten ihm zu helfen. Der Mann am Boden griff das Bein des Drachen an und rammte das Schwert gegen dessen Schienbein. Der Drache zuckte zurück. Dann holte er aus und kickte den Reiter gekonnt von seinem Pferd. Der braune Hengst galoppierte davon. Der getretene Reiter war von einer der drei großen Drachenklauen durchbohrt worden und fühlte nichts mehr, als er zwischen zwei Eichen hindurch auf der Tür des Reisewagens landete. Der Arzt konnte gerade noch rechtzeitig den Kopf einziehen, als die Tür über den Passagieren wieder zuschlug, unter dem Gewicht des Toten.

Isabelle, Volker, drei Ärzte und eine Magd waren noch im Wagen eingesperrt, obwohl dessen Dach und Räder brannten. Rufe und Husten klangen aus dem Inneren des Fuhrwerks. Jedoch der Kampflärm übertönte sie.

Die Männer versuchten die Einkreistaktik, aber der grüne Drache schlug drei mit seinem dicken Schwanz aus dem Sattel. Einen Soldaten tötete es sofort, den nächsten beim Prall gegen einen Baum. Der Dritte wurde Opfer des braunen Drachens, der den Mann auffing und einfach den Kopf abbiss. Dann verschlang sie den Rest. Sie war ein Drachenweibchen. Der grüne Drache fraß eines der verletzten Pferde. Zwischenzeitlich sendete er den Soldaten einen Feuerstoß entgegen. Die Männer wichen davor zurück.

Der Großherzog erreichte den Waldrand, als ihm vier Pferde mit einer abgebrochenen Deichsel entgegenkamen und an ihm vorbei galoppierten. Sie verschwanden hinter den Hügeln in Richtung der Stadtfeste Großbergen. Die Pferde kannten den Weg zu ihrem Stall und würden vorher wohl auch nicht zum Anhalten zu bewegen sein. Siegmund preschte kommentarlos auf seinem Hengst durch das Unterholz. Seine Männer folgten ihm schweigend. Siegmund konnte das Feuer riechen, lange bevor sie die ersten brennenden Bäume zu Gesicht bekamen.

Dann sahen sie das Schlachtfeld auf dem ein brauner Drache den Soldaten nachstellte, immer wieder Einen erwischte und fraß.

»Angriff!«, brüllte Siegmund voller Zorn.

Das Regiment brach aus dem Wald auf den Pfad. Die Reiter hatten Schwert oder Armbrust in der Hand und galoppierten auf den braunen Drachen zu. Diese spuckte Feuer.

»Ausschwärmen!«

Die Reiter wichen ihrem Feueratem aus. Die Armbrustschützen eröffneten das Feuer, sodass der braune Drache mit der Bolzenabwehr beschäftigt war. Die Soldaten kreisten sie ein und Siegmund landete einen ersten Treffer mit seinem Zweihänder gegen die Beine des braunen Drachens. Eine Gruppe versuchte den grünen Drachen, der etwas oberhalb der Straße stand, zum Kampf zu bewegen. Der Drache sah aber eher gelangweilt aus und lehnte an einer dicken Eiche, die etwa genauso groß wie er selber war. Nachdem einer der Männer ihm einen Bolzen in den Oberschenkel geschossen hatte, spuckte der grüne Drache einen mächtigen Feuerstoß über die Kampfgruppe und verbrannte Reiter und Pferd mit Haut und Haar. Die anderen Männer wichen zurück, denn der Feuerstoß des grünen Drachen schien anders zu sein, im Vergleich zum Feueratem des Braunen. Er zielte seinen Feuerstoß anscheinend genauer und wusste ganz genau wo und wie er die Soldaten treffen konnte. Der braune Drache schien dagegen mit den Reitern nicht klar zu kommen. Sie war bereits an beiden Beinen verletzt und ihr Schwanz blutete stark. Nicht zuletzt hatte sie auch das Problem direkt gegen Männer wie Siegmund kämpfen zu müssen. Dessen Schild wurde mit dem Feueratem des Drachen sehr gut fertig.

»Bist du fertig mit spielen?«, fragte der grüne Drache schließlich, in einem leicht genervten Unterton.

»Wenn du mir mal Feuerschutz gibst«, antwortete die Braune, sie klang vorwurfsvoll.

Der grüne Drache seufzte und spuckte seiner Drachengefährtin zwischen die Beine. Sie sprang einen Satz nach vorne in die Mitte des Feuerstoßes. Das Feuer traf die Erde in einem Winkel, sodass die Flammen den Männern in die Gesichter züngelten. Die Soldaten wichen vor der Hitze zurück. Der braune Drache verschwand in den Bäumen auf der anderen Seite, während der grüne Drache noch immer am Baum lehnte. Die Reiter formierten sich, um den Drachen nachzusetzen und trabten los. Die Brust des grünen Drachen wölbte sich bereits, weil er tief Luft holte, wohl um seiner Gefährtin mit einer Feuerwand den Rückzug zu decken.

»Halt!«, rief Siegmund. Er war bereits abgestiegen und eilte zum Reisewagen. Das Feuer hatte sich über das Holz ausgebreitet. Die Räder brannten und das Lederdach war bereits bis auf die Bretter verbrannt, während sich die Flammen ihren Weg nach Innen suchten. Dachdielen und Bodenbretter schmorten. Im Laufen warf er dennoch einen verwunderten Blick zu dem Drachen hinüber, der sich so ungewöhnlich verhielt. Aber Siegmund hatte dringlichere Sorgen.

Der Großherzog sprang auf das Fuhrwerk und hob den schweren Toten mit einem raschen Armzug von der Tür und ließ ihn nach unten. Zwei Männer waren nötig, um Siegmund den Mann abzunehmen, den dieser mühelos herum wuchtete. Der Rauch hatte den ganzen Wagen ausgefüllt und zog augenblicklich ab. Siegmund wartete nicht lange mit steinerner Miene, sondern kletterte hinein. Draußen begannen die Soldaten zu löschen. Mit ihren Helmen schafften sie Wasser aus dem nahen Fluss heran und reichten es in einer Kette weiter bis zum Reisewagen.

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