M. D. REDWOOD - NACHT ÜBER DUNKELHEIT

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NACHT ÜBER DUNKELHEIT: краткое содержание, описание и аннотация

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Die Wege zweier Jungen treffen sich im Treibsand. «Na ja, wo auch sonst?», würde sich der zwölfjährige Vigor fragen, der Hüfttief im Sand steckt. Schließlich schwebte ein Lausbub wie er alle paar Tage in Lebensgefahr. Klar, man hätte sich ja auch im Dorf treffen können, oder in der Schule. Aber das war nicht der Ort für so zwei unterschiedliche Jungen. Der eine auf einem Pferd, der andere im Sand; der eine reich, der andere arm; der eine ein Adeliger und der andere… Mist, hatte er vergessen. Wer ist er eigentlich? Es ist so ziemlich die einzige Frage die Vigor nicht beantworten kann. Das bringt ihm einiges an Spott ein, auch wenn sein helles Köpfchen ihn manchmal erst in wirkliche Schwierigkeiten bringt. «Kann nicht so wichtig sein, sonst hättest du es nicht vergessen», würde Volker zu Vigors Herkunft meinen. Volker ist dreizehn Jahre alt und der übermütigste Lausbub weit und breit. Volker lebt nach dem Motto «Lieber einen Knochen zu viel gebrochen, als etwas nicht riskiert.» Trotzdem ist er ein schlauer Fuchs und das Klischee vom dummen Muskelprotz erfüllt er nicht.
Gemeinsam machen die die beiden Freunde Waldfischweiler unsicher und stürzen sich in ein Abenteuer nach dem anderen. Dabei stöbern sie so allerhand Dinge und Kreaturen auf, die sie besser hätten Ruhen lassen. Drachen, Dämonen und Vampiren geht ein Schuljunge besser aus dem Weg. Und als sie die ersten Zusammenhänge begreifen, stellen die Jungen sehr bald fest, dass Vigors größte Gefahr seine eigene Vergangenheit ist.

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»Tötet den Drachen! Tötet den Drachen!«, rief der Kleine vergnügt. Der Vorhang fiel wieder davor.

»Es reicht, Volker«, klang Isabelles Stimme, dann schwieg es aus dem Reisewagen. Die Soldaten starrten wieder auf das Unterholz. Das Rascheln schien nun zielstrebig auf das Fuhrwerk zuzusteuern.

»Armbrustschützen, feuerbereit machen!«, befahl Siegmund. »Laden!«

Das Rascheln kam näher.

»Spannen!«

Der Großherzog hatte nicht vor, den Wagen zu riskieren. Was auch immer in den Bäumen war, es sollte jeden Moment aus dem Gebüsch springen. »Anlegen!«

Siegmund hob die linke Hand, denn in der Rechten hatte er den Zweihänder. Sie würden nicht viel Zeit haben, schließlich verdeckten die Bäume die Sicht und standen bis an den Wegrand. Sie würden es mit allem beschießen, was da war. Und da war es dann auch. Direkt vom letzten Baum gedeckt stand er plötzlich vor den Hufen der Reiter.

Es war ein blonder Bursche auf einem Esel, etwa zwanzig Jahre alt und von durchschnittlicher Gestalt. Der Großherzog ließ die Hand sinken. Der Bursche schrie vor Schreck auf und fiel aus seinem Sattel. Offensichtlich hatte er nicht damit gerechnet in geladene Armbrüste zu blicken. Ein Schütze drückte ab und traf absichtlich den Baum hinter dem Esel, genau dort, wo eben noch der Kopf des Burschen gewesen war. Der junge Mann sah dies und kauerte sich wimmernd auf dem Boden zusammen.

»Tötet den Eselsdrachen!«, lachten ein paar Soldaten.

»Wo ist der Eselsdrache?«, ertönte es nun erneut aus dem Reisewagen. Volker zerrte am Vorhang. Doch die Stimme seines Vaters brachte den Jungen zum Schweigen, ohne dass der Großherzog ihn ansprach.

»Hört auf, die Bolzen zu verschwenden!«, donnerte Siegmund, über das Lachen der Männer hinweg. Er sah hinunter zu dem Burschen und richtete mit ausgestrecktem Arm sein Schwert auf ihn. »Aufstehen!«

Der Blonde richtete sich auf, um ehrfürchtig in die Knie zu gehen. »Königliche Hoheit.«

Siegmunds Erscheinungsbild machte jede Vorstellung überflüssig, denn die Mythen um seine Größe und Kraft konnten die Tatsachen kaum übertreiben. Siegmund schob das Schwert zurück in die Scheide, welche ein überkreuzter Lederriemen über dem Mantel auf seinem Rücken hielt. Ein reifer Herr von Mitte fünfzig mit angegrautem Haar und kostbarer Kleidung in den Farben des Großherzogtums näherte sich auf seinem Ross. Durch seine strengen Gesichtszüge funkelte er den Burschen an.

»Steht auf und macht Meldung!«, schimpfte er. »Wie könnt Ihr es wagen, seine Hoheit warten zu lassen! Und wahrscheinlich nichts als Unsinn im Kopf!«

Der junge Mann stand auf. »Im Dorf...«, stotterte er zusammen. »Drachen, Drachen im Dorf.«

Der Großherzog sah ihn an. »Wie viele?«

»Wir sind am Ende, Herr«, berichtete der Bursche. »Sechs Drachen, sechs!«

»Was, wo, wie!«, mischte sich der ältere Herr wieder ein. »Wie wäre es mit einer anständigen Meldung?!«

»Ist gut Feldmarschall«, brummte der Großherzog, dann wandte er sich an den jungen Mann. »Es genügt jede Information einmal zu geben.«

Der Blonde nickte. »Vier einköpfige Drachen auf vier Beinen mit jeweils einem Ko...«

Er stockte, als er Siegmunds Blick sah.

»Weiter!«, befahl dieser kurz angebunden.

»Und dann waren da noch zwei weitere Drachen, sie hatten auch nur einen Kopf, gingen aber auf zwei Beinen.«

»Hatten sie große Zacken auf dem Rücken?«

»Ja, Herr.«

»Verdammt!«, fluchte der Feldmarschall. »Ich wusste es, der Klan ist auf der Jagd.«

Der Großherzog verzog das Gesicht. »Wie viele Einwohner hat das Dorf?«

»Etwa Einhundertfünfzig, Herr. Wir sind in Hainweiler. Etwa vierzig Minuten Westwärts von hier.«

»Feldmarschall, macht die Männer kampfbereit.«

Die Wagentür öffnete sich und ein greiser Mann mit weißem Umhang trat hervor.

»Königliche Hoheit, es eilt!« Er war einer der Hofärzte.

Siegmund nickte. »Wir müssen weiter.«

»Aber Ihr müsst uns helfen, Herr«, jammerte der Bursche.

»Wir können nicht warten bis eine Schlacht geführt wurde«, meinte der Arzt. »Der Zustand ihrer Hoheit verschlechtert sich rapide. Doktor of Trolley ist unsere einzige Hoffnung.«

»Dann überlassen wir die Bewohner ihrem Schicksal?«, fragte der Feldmarschall, während er vergeblich versuchte, die Enttäuschung aus seiner Stimme zu verbannen.

»Nein.« Der Großherzog schüttelte den Kopf. »Sechs Kampfgruppen begleiten den Wagen weiter nach Südosten, während der Rest die Drachen aus dem Ort jagt.«

»Fünftes Regiment ausscheren!«, kommandierte der Feldmarschall lautstark. »Neunte Kompanie - Zweiter Zug bleibt beim Wagen!«

»Männer!«, rief Siegmund. »Die Drachen greifen Hainweiler an. Es liegt an uns, die Menschen zu retten.«

»Hurra!«, riefen die Männer, von denen womöglich der ein oder andere Verwandte in Hainweiler hatte.

»Wollt Ihr uns schutzlos die Reise machen lassen?« Der Arzt sah den Großherzog entgeistert an.

»Vierzig Mann bleiben als Geleitschutz«, erwiderte Siegmund. »Wir sind ohne das Fuhrwerk wesentlich schneller. Wir stoßen weiter flussabwärts zu Euch noch ehe die Nacht anbricht.«

Der Arzt stand unschlüssig herum.

»Und nun verschwendet keine Zeit und zieht weiter.«

Der Großherzog war gereizt. Seine Frau in diesem kritischen Zustand zurückzulassen, missfiel ihm zutiefst, von den Gefahren der Gegend ganz zu schweigen. Aber die Verantwortung gegenüber seinem Volk nahm ihn in die Pflicht. Der Arzt nickte dem Fuhrmann zu, der ihn vom Wagenbock aus beobachtete. Dann kehrte der Arzt in das Gespann zurück und schloss die Tür. Der Reisewagen fuhr davon. Der Geleitschutz hatte ihn umkreist.

»Vorwärts!« Siegmund galoppierte in die Richtung los, die der Bursche ihnen gezeigt hatte. Das Regiment folgte ihm hinein in den Wald. Die Reiter brachen durch das Unterholz zwischen den dicken Baumstämmen. Der Forst bebte unter den Hufen. Laub, Äste und Erdboden wurden aufgewirbelt. Sechs Drachen war eine große Zahl. Er würde alle Männer brauchen, um sie auch nur bedrohen zu können, das wusste Siegmund. Doch er wollte nichts unversucht lassen und hoffte, dass ihr schneller Angriff die doch geringe Zahl von Reitern aufwog.

Kurze Zeit später schon stoben die Reiter aus den Bäumen auf die weite Ebene hinaus. Verschiedene Laubgehölze bildeten dunkelgrüne Punkte zwischen dem hellgrünen Gras. An zahlreichen Stellen wuchsen Wollgräser mit langen, dicken Halmen. Dort war der Untergrund besonders feucht oder moorig. Die Reiter bemühten sich, dieses Gras zu meiden, um die Pferde nicht zu beschmutzen. Sie hatten nicht vor, den Abend mit Fellpflege zu verbringen. Denn die Männer wussten, dass der Großherzog ein makelloses Erscheinungsbild verlangte, wenn sie in die Hauptstadt des Großfürstentums of Siege ritten. Denn in Keeper’s Town unterhielt der berühmte Arzt Sir Mike of Trolley seine Klinik.

Vor ihnen lag Hainweiler auf einem Hügel. Es war ein kleines friedliches Dorf aus einfachen, graubraunen Sandsteinhäusern. Kampfgeschrei schien von dort herzukommen. Als eine der unbefestigten Siedlungen, war es anfälliger gegen Kreaturenübergriffe. Die Häuser hatten zwar alle einen ersten Stock, aber der Grundriss war so bescheiden, dass mehr als zwei Räume in einem Stockwerk unmöglich waren. Winzige Schuppen und Scheunen quetschten sich als Holzbauten zwischen die Wohnhäuser. Die Dächer waren für den hohen Norden relativ flach, da günstiger, und mit Reet eingedeckt. Reet war eine Art von rotem Schilfrohr, welches getrocknet in Bündeln auf die Dächer genagelt wurde. Damit war das Dach zwar wasserdicht, allerdings überhaupt nicht feuerfest. In kleinen Gärten auf der Rückseite der Häuser wuchsen Kartoffeln, Möhren, Gurken und Salat, sowie Äpfel, Birnen, Pflaumen und Nüsse. Die Größe einiger Obstbäume, welche hier und da alle Häuser deutlich überragten, zeugte davon, dass Hainweiler eine alteingesessene Siedlung war.

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